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Sprüche, Weisheiten, Zitate

Und nochmals der Bienenfreund

Maurice Maeterlinck, aus „Leben der Bienen“

Haben wir das Recht, zu schließen, dass die Natur Mittel und Zwecke nicht immer in Einklang zu bringen vermag, dass das, was sie zu erhalten wähnt, sich oft nur infolge von Vorsichtsmaßnahmen erhält, die sie just gegen ihre Vorsichtsmaßnahmen ergriffen hat, und oft gar durch fremde Umstände, die sie keineswegs vorausgesehen hat? Aber sieht sie überhaupt voraus, sucht sie etwas zu erhalten?

Die NATUR, wird man sagen, ist ein Wort, mit dem wir das Unerkennbare belegen, und es ist wenig Grund vorhanden, ihr ein Ziel oder Vernunft zuzutrauen. Allerdings handelt es sich hier um die hermetisch verschlossenen Gefäße, die den Hausrat unserer Weltanschauung bilden.

Um nicht ewig die Aufschrift „Unbekannt“ darauf zu setzen, denn diese entmutigt und zwingt zum Schweigen, gebrachen wir, je nach Form und Größe, die Worte „Natur“, „Leben“, „Tod“, „Unendlichkeit“, “Auslese“, „Genius der Art“, u. v. a., wie die, welche vor uns lebten, die Namen „Gott“, „Vorsehung“, „Bestimmung“, „Lohn“ usw. darauf anbrachten.

Das ist alles, wenn man will, und weiter nichts.

Aber wenn der Inhalt auch verborgen bleibt, so haben wir doch, das eine gewonnen, dass die Aufschriften weniger bedrohlich geworden sind, und dass wir den Gefäßen näher treten, sie berühren und in heilsamer Wissbegierde das Ohr daran legen können. Aber welchen Namen man ihnen auch gibt, so viel steht fest, dass zum mindesten eines dieser Gefäße, das größte von ihnen, das auf seiner Rundung den Namen "Natur, trägt, eine sehr reale Kraft birgt, vielleicht die realste von allen, und jedenfalls weiß sie auf unserem Erdballe eine ungeheure und wunderbare Quantität und Qualität von Leben mit so sinnreichen Mitteln zu erhalten, dass man ohne Übertreibung sagen kann, sie übertrifft alles, was Menschengeist zu ersinnen imstande wäre. Und diese Qualität und Quantität sollten sich plötzlich durch andere Mittel erhalten?

Oder täuschen wir uns da, indem wir Vorsichtsmaßregeln zu erblicken wähnen, wo es sich vielleicht nur um einen vom Glück begünstigten Zufall handelt, der eine Million minder glücklicher Zufälle überlebt?
 
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Und: "Ihr werdet sein wie Gott - und wissen, was Gut und Böse ist."
Aber welche Ohren vermögen schon zu hören, was eine Schlange sagt:confused: Und können Schlangen sprechen:confused: Oder nur Zischeln:confused:
Gruß, moebius


Die meisten Schlangen sind so schlau, dass wir
eh nicht verstehen, was sie uns sagen wollen,
obwohl man uns (Männer) auch gerne Schlaumeier
nennt. :confused::confused::confused:
_________________________________________

P.S.: Warum der Schlaumeier Meier heißt, ist übrigens
auch so eine Frage, die schon das (weltweite) Wissensnetz
bewegt. - Wirklich wahr.
 
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Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur würde alles Menschliche auch untergehen.
- Joseph Weizenbaum

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Eben im Internet gefunden - auf der Suche nach
dem "Maschinenmenschen", den Weizenbaum
(bekanntlich?) schon lang kritisch ins Auge gefasst
hatte. -> auch "Maschinenherz" (hier im
Forum).

Hier noch einige weitere Sätze von W...:

http://www.zit.at/personen/weizenbaum.html
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Ich bin kein Rambo und kein Diktator.
Meine erste Aufgabe wird das
Krisenmanagement sein.
Ich glaube an Liebe durch Leistung.
- Wllhelm Vossenkuhl am 5. Dezember 2002
(zitiert im SPIEGEL)
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Unser Tod ist der letzte Service, den wir der Welt leisten können: würden wir nicht aus dem Weg gehen, würden die uns folgenden Generationen die menschliche Kultur nicht wieder frisch erstellen müssen. Sie würde starr, unveränderlich werden, also sterben. Und mit dem Tod der Kultur würde alles Menschliche auch untergehen.
- Joseph Weizenbaum

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....

Der Tod des Individuums ist der "Beweis" für die Weisheit des Evolutions-Prozesses.

Dieser Spruch ist von moebius, dem fundamentalistischen Bier-Proster...:bier:
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Bloß keine neue "Gemeinde", ehe die alten nicht alle verschwunden sind ....:lachen:
Und danach bedarf es keiner Gemeinden mehr ...:clown2:
vermutet moebius, der fundamenta.....(ääähhhh....aber das hatten wir ja schon...)

:confused::confused::confused:

Mit "Gemeinde" kann nur die Gemeinschaft der
(hier im Forum und weltweit) denkenden Menschen gemeint
(gewesen) sein. - Ist doch klar !?
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

»Ich glaube, jetzt bin ich wirklich erwachsen geworden,
und bald bin ich tot.«
Da hat er gesagt:
»So ist das mit dem Leben.«
Vielleicht liegt ja darin das ganze große Geheimnis: in der Gelassenheit.

:blume1:

- Gespräch zwischen Senta Berger und Ehemann Michael Verhoeven
+ Kommentar von Gabriela ... (am 29. März 2009 zitiert im Magazin der Süddeutschen Zeitung - unter: "Das erkämpfte Idyll" - von Gabriela Herpell)
 
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