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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Also ist Anideos 'strenger Blick auf den Rechtsextremismus' doch durchaus angebracht. Auch auf den hier im Forum praktizierten.
 
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Mir gefällt die Antwortmöglichkeit
"Ich bin Ich kenn ihn nivht"

Das Angebot dieser Möglichkeit zeigt die Sorgfalt, mit der diese Umfrage erstellt worden ist.
 
(Auf den Robert Miles freue ich mich - muss aber -leider- noch warten!)
Gutes Buch, vielleicht etwas trocken aber das sollte man normalerweise in einem ersten Semester für ein sozialwissenschaftliches Studium lesen.
Zumindest sollte man es lesen wenn man selbst immer über Rassismus sprechen will, das sollte dann eine Voraussetzung sein.
 
Ja, genau das ist euer Problem: Es gibt noch zu viele Demokraten. Das war der Grund, warum die demokratischen Parteien bei euch ihre Differenzen beiseite getan haben, um zu verhindern, dass eine rechtsextreme Partei die Regierungsmacht übernimmt.
Das hat nichts mit Demokratie zu tun wenn es Menschen wie dich gibt, die glauben alles besser zu wissen und glauben sie müssten andere bevormunden. Du redest dir ein, du musst das machen weil die anderen Menschen eben nur zu dumm wären, verstehst dabei aber nicht )oder klammerst es bewusst aus), andere Menschen machen andere Erfahrungen. Worauf sie dann andere Schlüsse ziehen. Kein Mensch macht sieselben Erfahrungen, lebt im selben Umfeld, selbe Bildung, selber Habitus,... Daher kommen die Unterscheide. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand dumm ist.
Bei uns findet seit 80 Jahren ein Umdenken statt. Zunächst unter der Aufsicht der Alliierten und dauerte mehrere Jahrzehnte an, bis wir eine bessere Demokratie hatten als die Alliierten. Und dann bekamen wir von heute auf morgen 16 Millionen "Kommunisten" und mussten in mancherlei Hinsicht wieder von vorne anfangen. Wir stellten plötzlich fest, dass viele dieser Kommunisten eigentlich ein Riesendefizit in der Aufarbeitung unserer Geschichte hatten, denn sie fingen sehr bald an, sich wie die SA Banden in der NS Zeit aufzuführen, aber diesmal bei den Flüchtlingsunterkünften. Und so ging es über viele Jahre weiter und unsere Behörden wollten das nicht wahrhaben. Es gab Mordserien, aber man hat in falscher Richtung ermittelt, bis irgendwann eine Partei gegründet wurde und alle diese Gewalttäter sich dort zusammengefunden haben. Sie gingen dann auf die Straße in Dresden und anderswo und wollten uns weismachen, dass wir gefahrlaufen, islamisiert zu werden, obwohl wir seit Jahrzehnten mit Muslimen lebten, die nichts Anderes taten als zu arbeiten, um ihre Familien zu ernähren.
Plötzlich stellten wir fest, dass wir mit der Aufarbeitung unserer Geschichte wieder von vorne anfangen müssen, weil auch im Westteil des Landes diese Partei Fuß zu fassen begann. Ja, Ideologien lassen sich nicht wie Unkraut aus den Köpfen herausreißen, aber wem sage ich das...
Ganz genau, kann man von mir aus so zusammenfassen. Und gegen all das hast du zurecht etwas, da sind wird zwei.
Jetzt ist es aber so, dass nicht mehr die Rechtsradikalen von den Flüchtlingsunterkünften stehen. Jetzt stehen genau diese Flüchtlinge vor jüdischen Einrichtungen oder vor dem Weihnachtsmärkten. Jetzt feiern linke Diktatoren und gehen auf Juden los. Habe ich selbst erlebt auf der Uni.
Und genau darauf musst man jetzt eine Lösung finden. Wenn man jetzt aber sagt, alles nicht so schlimm und auch noch Ausreden oder gar Rechtfertigungen findet, na dann ist der Nährboden um ins Extreme abzuwandern.
Also, man hat es ja schon öfter geschafft sich auf gewisse Veränderungen anzupassen - wieso tut man sich jetzt so schwer?
Wie gestagt; In der Anonymität muss alles Persönliche belegbar sein, sonst ist es Schall und Rauch. Ich richte mich ausschließlich nach dem, was du bisher gepostet hast und die Essenz daraus ist dann mein Eigentum. Du bist eine rechte Aktivistin und du kannst froh sein, dass ich jetzt hier aufhöre, denn dein erstes Opfer hat sich schon angeboten. Du wirst nich viel Arbeit haben damit, denn alle Voraussetzungen sind bereits gegeben.
Es gibt auch ein weiteres Opfer für dich, das sich schon rassistisch genug gezeigt hat und du brauchst es nur noch entsprechend zu garnieren. Und schon entspricht es perfekt deinem Beuteschema.
Ja und ich bleibe auch weiterhin anonym, ich habe keine Lust, dass noch mehr irre die Vorlesungen stören oder vor meiner Türe auftauchen.
Mein geistige Eigentum bleibt beim Eigentum, das gehört nicht dir:) Du willst es ja eh nicht haben.
Den Rassismus zeigst du mir in meinen Aussagen. Klar, in deinen Augen ist es rassistisch. Du weißt aber nicht was Rassismus bedeutet und hast dir deine eigenen Rassisten schon eingeredet.
Dann ist es ja umso besser für dich, dass ich dir das Feld überlasse. Dann bekommst du hoffentlich eine angemessene Prämie für jedes Opfer, das du ablieferst. Oder kommen auch irgendwelchen Ehrungen hinzu?
Du hast recht, ich verstehe zu wenig von deiner Arbeit, aber du von Meiner noch viel weniger. Seien wir also froh, dass jeder das tut, wovon er am meisten versteht. Wir leben zum Glück in unterschiedlichen Ländern.
Ja hoffe es gibt eine Ehrung wenn ich ein paar Beiträge schriebe oder eine gewisse Zeit hier im Forum bleibe. Das schriebe ich mir aber nicht in meinen Lebenslauf. Das machen die Leute, die sonst nichts in ihren Lebenslauf schrieben können.
Das mag sein und wenn wir auf einem Gebiet diskutieren, wo du Expertise hast, dann bringt dir das auch etwas. Jetzt diskutieren wir auf meinen Gebiet und dir ist das egal weil du ja so ein Gefühl hast oder es selbst in deinem Umfeld so gesehen hast oder dir ein Freund davon erzählt hat...
Auch besser so, ich glaube all die rechten Schlägertrupps, die hier überall bei uns herumlaufen, würden sofort auf dich losgehen. Auf der anderen Seite auch wieder schade, weil du wohl die Einzige bist, die uns retten könnte.
 
Richtig, und das Problem für die Demokratie sind solche, die Demokratie durch eine Alternative ersetzen wollen.
Ja richtig, und gegen die wird man was unternehmen müssen. Aber nicht, indem man sie verbieten will.
Besser wäre alle Umstände zu beseitigen, aus der diese Meinung entstehen kann.
Dass es auch in demokratischen System selbst immer Probleme geben wird, ist selbst ein Problem, aber ein unlösbares.
Heißt, dass man seine Zeit nicht damit verschwenden darf, es ohne Aussicht auf Erfolg dennoch lösen zu wollen und
noch weniger, Schuldige zu suchen.
Rechte Populisten wollen die Leute dazu bringen, Schuldige zu suchen und sie sodann in Demokraten -den Feindern jener
Populisten- zu finden. Dieses Problem halte ich für lösbar bzw es MUSS lösbar sein, denn die Alternative will ich nicht als
Realität erleben.
Das ist nicht unlösbar. Es kommen nur stetig neue Probleme auf einen zu. Und diese muss man angehen, die darf man nicht links liegen lassen. Dann greift nämlich jemand diese Probleme auf und gibt an, diese Probleme vermeintlich leicht lösen zu können.
Schuldige sind nur eine Ausrede um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber es ist kein Hindernis selbst tätig zu werden.
Wer schuld hat, ist egal. Die Probleme gehören gelöst. Wichtig ist, dass die Probleme löst. Mir ist egal wer die Probleme ausgelöst hat, mir ist auch egal wer die Probleme löst - Hauptsache sie werden gelöst. Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen gibt, die gleich denken. Viele Politiker glauben es nicht und benennen lieber weiter schuldige und lösen keine Probleme. Einfach nur aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren.
Die rechtsrechten Demokratiefeinde sind ein weit größeres Problem für unsere Demokratien als linkslinke, denn sie sind
deutlich mehr, wie man an jüngeren Wahlergebnissen sieht. Hätten antidemokratische linke Populisten 30% oder mehr
Stimmenanteil, wären sie ein ebenso großes Problem. Aber, das ist nun einmal nicht der Fall. BSW ist nicht viel mehr als
ein gescheitertes politisches Kuriosum, das nie größere Bedeutung erlangt hat. Österreich hatte mit Lugner und Stronach
Ähnliches, diese wurden aber von der breiten Bevölkerung nie als ernstzunehmend eingeschätzt.
Da geh ich nicht mit.
"Rechte Demokratiefeine" werden starkgeredet - sicherlich auch als Legitimation für die linke Seite. Würde es so viele Rechte geben, dann würde man das sehen. Wo sind die Rechten wenn islamistische Anschläge passieren? Brennen dann Moscheen, marschiert man bei Demos für ein Kalifat auf,... all das passiert nicht. Das wären doch alles Anlässe, da müssten die Rechten sofort Stärke zeigen, tun sie aber nicht. Entweder sind sie schwach oder gar nicht da.
"Linke Demokratiefeine" werden heroisiert. Der Kampf wäre nötig, mit allen Mitteln, Gewalt wäre legitim, jeder müsse Antifaschistisch sein,... Da findet eine Unterteilung in gut und böse statt. Das macht Links wirklich gut. Unterm Strich aber mindestens genauso gefährlich wie rechts. Vor Links sollte man aber dennoch mehr Angst haben weil es in weiten Teilen hofiert wird.
Je mehr man also die rechte Gefahr stark redet, desto mehr müsse es auch linke Gewalt geben.

30% Wähler heißt nicht, 30% sind rechtsextrem (in Ö, in D sind es "nur" 20%)- genau das redet Links herbei um sich selbst zu legitimieren.
Linke Populisten teilen sich aber auf mehrere Parteien auf. und da stehst du zusammen auch bei 30% (in Ö, in D sind es dann aber 40%) - wobei ich auch hier nicht jeden als Linksextrem bezeichnen würde.
 
Also ist Anideos 'strenger Blick auf den Rechtsextremismus' doch durchaus angebracht. Auch auf den hier im Forum praktizierten.
Der strenge Blick sollte zuerst in das Buch von Robert Miles gehen. Dann können wir gerne über Rechtsextremismus, Rassismus, etc. diskutieren.
Wenn ich mir eine eigene Definition dieser Begriffe bastle, bringt das wenig. Wie schon gesagt, es ist leicht Rechtsextreme, Rassisten und Nazis überall zu sehen wenn für mich quasi jeder in diese Kategorie fällt.
 
Das hat nichts mit Demokratie zu tun wenn es Menschen wie dich gibt, die glauben alles besser zu wissen und glauben sie müssten andere bevormunden. Du redest dir ein, du musst das machen weil die anderen Menschen eben nur zu dumm wären, verstehst dabei aber nicht )oder klammerst es bewusst aus), andere Menschen machen andere Erfahrungen. Worauf sie dann andere Schlüsse ziehen. Kein Mensch macht sieselben Erfahrungen, lebt im selben Umfeld, selbe Bildung, selber Habitus,... Daher kommen die Unterscheide. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand dumm ist.

Ganz genau, kann man von mir aus so zusammenfassen. Und gegen all das hast du zurecht etwas, da sind wird zwei.
Jetzt ist es aber so, dass nicht mehr die Rechtsradikalen von den Flüchtlingsunterkünften stehen. Jetzt stehen genau diese Flüchtlinge vor jüdischen Einrichtungen oder vor dem Weihnachtsmärkten. Jetzt feiern linke Diktatoren und gehen auf Juden los. Habe ich selbst erlebt auf der Uni.
Und genau darauf musst man jetzt eine Lösung finden. Wenn man jetzt aber sagt, alles nicht so schlimm und auch noch Ausreden oder gar Rechtfertigungen findet, na dann ist der Nährboden um ins Extreme abzuwandern.
Also, man hat es ja schon öfter geschafft sich auf gewisse Veränderungen anzupassen - wieso tut man sich jetzt so schwer?

Ja und ich bleibe auch weiterhin anonym, ich habe keine Lust, dass noch mehr irre die Vorlesungen stören oder vor meiner Türe auftauchen.
Mein geistige Eigentum bleibt beim Eigentum, das gehört nicht dir:) Du willst es ja eh nicht haben.
Den Rassismus zeigst du mir in meinen Aussagen. Klar, in deinen Augen ist es rassistisch. Du weißt aber nicht was Rassismus bedeutet und hast dir deine eigenen Rassisten schon eingeredet.

Ja hoffe es gibt eine Ehrung wenn ich ein paar Beiträge schriebe oder eine gewisse Zeit hier im Forum bleibe. Das schriebe ich mir aber nicht in meinen Lebenslauf. Das machen die Leute, die sonst nichts in ihren Lebenslauf schrieben können.
Das mag sein und wenn wir auf einem Gebiet diskutieren, wo du Expertise hast, dann bringt dir das auch etwas. Jetzt diskutieren wir auf meinen Gebiet und dir ist das egal weil du ja so ein Gefühl hast oder es selbst in deinem Umfeld so gesehen hast oder dir ein Freund davon erzählt hat...
Auch besser so, ich glaube all die rechten Schlägertrupps, die hier überall bei uns herumlaufen, würden sofort auf dich losgehen. Auf der anderen Seite auch wieder schade, weil du wohl die Einzige bist, die uns retten könnte.

Hallo @EmmyBy!
Wort für Wort - gelassenes Universitätsniveau - Labsal für Geist und Seele! Noch darf solch anspruchsvoller Intellekt reden - Vorträge halten : *Vor den Vorhang* mit Dir !

Gutes Buch, vielleicht etwas trocken aber das sollte man normalerweise in einem ersten Semester für ein sozialwissenschaftliches Studium lesen.
Zumindest sollte man es lesen wenn man selbst immer über Rassismus sprechen will, das sollte dann eine Voraussetzung sein.
Habe
heute wieder um meine Bestellung "Rassismus: Einführung in die Geschichte und Theorie eines Begriffs"
gefragt: Wieder nichts! Noch habe ich Hoffnung, die Geschäftsleitung meiner Buchhandlung will sich weiter um "mein" Robert Miles-Buch bemühen!
 
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