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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

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Manche beten im Vater unser den Satz: ...wir auch wir vergeben haben."

"Vaterunser“ nach Luther 2017 heißt es in Matthäus 6,12: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

Im Griechischen steht hier ein Verb in der Gegenwartsform („wir vergeben“), nicht „haben vergeben“. Also: ein andauernder Prozess, nicht etwas, das schon komplett abgeschlossen ist.

Warum sagen manche „wie auch wir vergeben haben“?

Jesus macht in den Versen danach klar, wie ernst er das mit der Vergebung meint:„Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus 6,14-15)

Manche betonen deshalb: Wer um Vergebung bittet, soll nicht gleichzeitig an Unversöhnlichkeit festhalten – also: Ich komme zu Gott mit einem Herzen, das bereit ist, vergeben zu haben und weiter zu vergeben.

Aber der biblische Wortlaut ist: „wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

Wie denkst du darüber?

 
Herr, du hast mich erforscht und erkannt! Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von fern. Du sichtest mein Wandeln und mein Liegen und bist vertraut mit allen meinen Wegen. Psalm 139,1–3

Aus www.gute-saat.de

Der Vorfall ereignete sich in Brasilien. Eines Abends steigt ein Einbrecher in ein Haus ein. Da betritt plötzlich die ganze Familie das Zimmer, in dem er sich gerade aufhält. Schnell krabbelt er unter das Bett. Der Vater setzt sich, nimmt eine Bibel zur Hand und liest - wie jeden Abend - daraus vor. Alle hören aufmerksam zu und die Kinder stellen Fragen, so dass auch der Dieb alles mitbekommt. Er ist höchst erstaunt über den Frieden und die gute Atmosphäre, die in dieser Familie herrschen. Dann knien alle nieder zum Gebet. Der Vater spricht so vertrauensvoll mit Gott, als wende er sich an einen anwesenden Freund. Er bittet auch dafür, dass jeder vor Bösem bewahrt bleibt und in der Liebe zu Jesus und zum Nächsten wächst.

Schließlich ziehen sich alle zurück und im Haus kehrt Ruhe ein. Der Eindringling kriecht leise aus seinem Versteck und verlässt zitternd und eilig das Haus. Er nimmt nur eins mit: das geheimnisvolle schwarze Buch, das noch auf dem Tisch liegt - eine Bibel, die er neugierig zu lesen beginnt. Er ist bald überzeugt, dass Gott selbst durch dieses Buch zu ihm spricht. Monate vergehen, und schließlich wendet er sich an Gott und bekennt Ihm seine Sünden. Nun hat er die Gewissheit, dass ihm durch das Opfer Jesu am Kreuz vergeben wurde.

Auch wenn ihm diese Bibel zu einem kostbaren Schatz geworden ist, weiß er, dass sie ihm nicht gehört. Und so steht er eines Tages vor dem Hausbesitzer und erzählt ihm seine Geschichte … Dann, im selben Zimmer, knien der Familienvater und der frühere Dieb nieder und danken dem Herrn Jesus, dass Er sie zu Brüdern in Christus gemacht hat.

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Was sagt die Bibel über die Endzeit? Erweckung oder Abfall?

Mehrere Texte sprechen sehr klar von einem endzeitlichen Abfall:

„Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten etliche vom Glauben abfallen werden…“ (1. Timotheus 4,1)

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden…“ (2. Timotheus 4,3)

„Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen…“ (2. Thessalonicher 2,3)

Das Bild: Viele wollen die Wahrheit nicht mehr hören, suchen sich Lehrer nach ihrem Geschmack, und eine offene Rebellion gegen Gott nimmt zu.

„Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig.“ (Matthäus 24,13)

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Da sagte er zu ihnen: »Ganz Israel beschwert sich bei mir über euch. Warum treibt ihr es auch so schlimm? Man erzählt sich schreckliche Geschichten! Meine Söhne, ihr müsst damit aufhören! 1. Samuel 2,2

Jede dieser Gestalten hatte sechs Flügel. Auch die Flügel waren innen und außen voller Augen. Unermüdlich, Tag und Nacht, rufen sie: »Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der allmächtige Gott, der schon immer war, der heute da ist und der kommen wird!« Offenbarung 4,8

Dank Vater im Himmel, dass du als der Heilige Gott dich uns Menschen erbarmt hast, und uns alles Schuld vergeben willst durch deinen Sohn Jesus Christus, der für unsere Schuld die Strafe auf sich genommen hat.
 
Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Römer 1,17

Aus www.gute-saat.de

Die Bibel macht unmissverständlich klar: Menschen können nur durch Glauben errettet werden. Und nur durch Glauben sind Erlöste in der Lage, ein Leben zu führen, das Gott gefällt. Doch was meint Gottes Wort eigentlich mit „Glauben“?

Drei Vergleiche helfen, das zu verstehen:

Der Glaube steht dem Sichtbaren gegenüber, denn was man sieht, muss man nicht glauben. Christen leben nicht „durch Schauen“, sondern „durch Glauben“ (2. Korinther 5,7). Der Glaube gleicht einer Hand, die die Tatsachen der unsichtbaren Welt ergreift und sie zu erfahrener Realität macht.

Der Glaube steht den menschlichen Werken gegenüber. Obwohl die Bibel mehrfach betont, dass gute Werke im Leben eines Gläubigen eine wichtige Rolle spielen, können sie nie das Fundament sein, auf dem ein Mensch vor Gott besteht. Gott nimmt Sünder einzig auf Grundlage des persönlichen Glaubens an den Erlöser an (Epheser 2,8.9). Gute Werke folgen als Frucht des Glaubens - nicht umgekehrt.

Der Glaube steht dem menschlichen Verstand gegenüber. Wenn es zum Beispiel um die Erlösung geht, reichen intellektuelle Fähigkeiten nicht aus. Gott spricht nicht in erster Linie den Verstand an, sondern fordert den Menschen auf, seinen Worten zu glauben. Das heißt nicht, dass glaubende Menschen keine denkenden Menschen sind - im Gegenteil. Doch die Erkenntnis der Wahrheit ist eine Folge des Glaubens, nicht dessen Voraussetzung.

„Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11,1).

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