Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, ausser von Gott, diejenigen aber, die bestehen, sind von Gott eingesetzt. Römer 13,1
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Die Regierung in unserem Land wird durch ein politisches Verfahren gebildet: Aufgrund von Wahlen haben Männer und Frauen einen Platz in der Regierung bekommen. Zugleich ist wahr, was im heutigen Bibelwort steht: Gott hat durch Vorsehung unsere Regierung eingesetzt. Hinter den Kulissen hat Er die Weichen gestellt, damit wir eine Regierung haben, die die Ordnung im Land aufrechterhält.
Nun werden wir als Christen ermahnt, die Regierung anzuerkennen und ihre Anordnungen zu befolgen. Kurz und bündig erklärt der Apostel: «Gebt allen, was ihnen gebührt: die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebührt» (Römer 13,7).
Es kann vorkommen, dass uns vonseiten der Regierung Unrecht geschieht. Vielleicht werden uns fälschlicherweise Steuern oder Abgaben verrechnet. Dann dürfen wir die Behörde darauf aufmerksam machen, wie es einst Abraham tat. Er stellte Abimelech, den König von Gerar, zur Rede, weil ihm die Knechte des Königs einen Brunnen mit Gewalt weggenommen hatten (1. Mose 21,25).
Was ist zu tun, wenn die Regierung etwas von uns fordert, was eindeutig gegen Gottes Willen ist? Dann gilt Apostelgeschichte 5,29: «Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.» Das findet aber nur Anwendung, wenn etwas direkt in krassem Widerspruch zum Wort Gottes steht. Ansonsten ist es nötig, sich der Regierung friedlich unterzuordnen.
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