Eitelkeit (oder Nichtigkeit) der Eitelkeiten!, spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit. Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne? Prediger 1,2.3
Manche Künstler haben auf originelle Weise versucht, die Kürze und scheinbare Sinnlosigkeit des menschlichen Lebens bildlich darzustellen. Philippe de Champaigne, einem Maler des 17. Jahrhunderts, wird ein Gemälde mit dem Titel „Vanitas“ (= leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit) zugeschrieben, dessen Symbolkraft erschreckend ist: links eine Rose, die die Liebe darstellen soll; rechts eine Sanduhr, die auf die verrinnende Zeit hinweist - und dazwischen ein menschlicher Schädel! Der Maler hat es auf den Punkt gebracht: Der Mensch lebt, er liebt und möchte geliebt werden, aber seine Zeit ist begrenzt. Er stirbt und hinterlässt nur die verblichenen Überreste seiner Existenz. Eitelkeit, Nichtigkeit, Leere. Dieses Gemälde entspricht genau der Sicht des Predigers in unserem Tagesvers.
Doch die Bibel zeigt uns auch eine andere Perspektive. Unser Leben muss nicht derart sinnlos verlaufen. Das entspricht nicht Gottes Willen. Gott liebt uns. Er liebt auch Sie ganz persönlich, weil Sie sein Geschöpf sind. Vielleicht bedeutet Gott Ihnen nicht viel, aber Sie bedeuten Ihm viel. Vielleicht halten Sie Ihr Leben manchmal für sinnlos, aber Gott will Ihrem Leben einen Sinn geben. Denn eines steht fest: Ein wirklich sinnerfülltes Leben, das in der Ewigkeit Bestand hat, kann es nur in Verbindung mit Gott geben.
Die Basis für ein solches Leben ist die Vergebung Ihrer Sünden und Ihr Glaube an Jesus, den Sohn Gottes. „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Johannes 5,12). Nehmen Sie doch noch heute im Gebet Verbindung zu Gott auf und bitten Sie Ihn, Sie zu retten und Ihrem Leben einen tiefen Sinn und bleibendes Glück zu geben. Sie werden es nie bereuen!
Aus
www.gute-saat.de
