P
pispezi
Guest
AW: Neuer Staat - mach mit...
Hi bakunin, darf ich mal ein bischen nölen?
Es ist doll schwer und anstrengend, wenn Du immer alles klein schreibst und ohne Absätze und so.
Die Struktur eines Textes macht ihn erstens besser lesbar und zweitens kann diese Struktur auch unterschwellige Botschaften tragen.
Das sagt der uralte, an Büchern trainierte pispezi.
Aber zum Inhalt:
Hmm, Du träumst von einem andern Staat. Da Du Dich persönlich im Alten wohl fühlst, muss ich annehmen, dass Du eine Änderung im Interesse der Anderen wünschst. Richtig?
Da tauchen nun drei Punkte auf:
1) Du weißt nicht (und keiner weiß!), was man machen muss, damit es den Andern besser geht. Man kann eben keine Gesellschaften planen.
2) Du weißt nicht, wie Dir selbst die Veränderungen, die die Menschheit im Durchschnitt beglücken würden, bekämen. Du musst dir also klar werden, ob Du persönliche Einbußen zu Gunsten Anderer hinnehmen willst.
3) Ich selber würde zugunsten Anderer ggf. z.B. auf Einkommensanteile verzichten - müsste aber zuvor bewiesen kriegen, dass diejenige (empfangende) Person alles getan hat, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen.
Das führt in Summa dazu, dass ich die bestehende Marktwirtschaftsordnung behalten möchte - es sei denn, man beweist mir, dass ein anderes System besser ist. In den letzten 200 Jahren gab es diese Versuch zuhauf - alle mit grauenhaften Resultaten.
LG, pispezi
hallo pispezi, wir haben doch bereits den ersten ansatzpunkt für eine besserung und zwar die frage, ist fortschritt unbedingt eine besserung und wenn, dann für wen ? ich persönlich fühle mich in dem jetzigen leben ziemlich wohl und solange ich mir etwas besseres vorstellen kann, weiss ich dass ich noch lebe, denn ich habe noch wünsche und träume.
ich wollte mit meinem posting nur aufzeigen, dass unsere wünsche nach einem neuen staat oder einer neuen gesellschaft wunderbar sind, dass wir uns dabei aber immer wieder selbst im weg stehen werden. was ich für gut und richtig empfinde, muss nicht zwangsläufig auch für euch gut sein und umgekehrt. darüber zu diskutieren ist herrlich und lustig, gefährlich wird es erst dann, wenn es einer gruppe gelingt uns so unzufrieden zu machen, dass wir ihnen auf einen weg in einen "besseren staat" folgen.
das meint bakunin
Hi bakunin, darf ich mal ein bischen nölen?
Es ist doll schwer und anstrengend, wenn Du immer alles klein schreibst und ohne Absätze und so.
Die Struktur eines Textes macht ihn erstens besser lesbar und zweitens kann diese Struktur auch unterschwellige Botschaften tragen.
Das sagt der uralte, an Büchern trainierte pispezi.
Aber zum Inhalt:
Hmm, Du träumst von einem andern Staat. Da Du Dich persönlich im Alten wohl fühlst, muss ich annehmen, dass Du eine Änderung im Interesse der Anderen wünschst. Richtig?
Da tauchen nun drei Punkte auf:
1) Du weißt nicht (und keiner weiß!), was man machen muss, damit es den Andern besser geht. Man kann eben keine Gesellschaften planen.
2) Du weißt nicht, wie Dir selbst die Veränderungen, die die Menschheit im Durchschnitt beglücken würden, bekämen. Du musst dir also klar werden, ob Du persönliche Einbußen zu Gunsten Anderer hinnehmen willst.
3) Ich selber würde zugunsten Anderer ggf. z.B. auf Einkommensanteile verzichten - müsste aber zuvor bewiesen kriegen, dass diejenige (empfangende) Person alles getan hat, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen.
Das führt in Summa dazu, dass ich die bestehende Marktwirtschaftsordnung behalten möchte - es sei denn, man beweist mir, dass ein anderes System besser ist. In den letzten 200 Jahren gab es diese Versuch zuhauf - alle mit grauenhaften Resultaten.
LG, pispezi

