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Mitgefühl, Verständnis, Trost...

AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Ach so, Dir geht es um`s Recht haben, mir ging`s um Gedankenaustausch.

Mir ging es darum, die ursprünglichen Beiträge, worauf sich mein erster Beitrag bezog, nicht aus dem Blick zu verlieren.

Diese Bemerkung verstehe ich nicht. :dontknow:

Wenn es nicht mehr darum geht, interessiert mich ein Gedankenaustausch nicht.

Ehrlich gesagt habe ich mir nichts anderes erwartet. Schade um die Zeit.
 
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AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Trost gibt es wenn der Prozess der Heilung und das ist ein schwerer Weg der Mühe und Überwindung kostet, nicht mehr möglich ist.
Es nutzt nichts EarlyBird, für Mitgefühl, Verständnis, Trost so wie Du Dich hier verhältst bekommst Du von mir nur ein herzliches Beileid, das Ende ist nahe.
Wer eine negative Situation in einen positiven Zustand wandeln möchte kann es nur durch Lassen erreichen, durch Loslassen des Defizits, des Schmerzes und des Unwohlseins.
Wer Trost braucht kann in einem krankhaften Zustand nicht gesund werden, der Zustand wird chronisch und der Betreffende ist Abhängig von Mitgefühl und Beschwichtigung.


Beschwichtigung ist praktisch das Gegenteil von Trost, Verständnis und Mitgefühl!
Wenn mich jemand beschwichtigen will, komme ich mir verarscht vor!
Du verstehst eben doch was Anderes darunter als ich - wahrscheinlich so ein "Eideidei - ist doch alles halb so schlimm" mit dem hilflose Erwachsene mit Kindern (oder sogar anderen Erwachsenen) umgehen! :lachen:
 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

der Zustand wird chronisch und der Betreffende ist Abhängig von Mitgefühl und Beschwichtigung.

Manchmal vermittelst du echt das Bild, als wärest du weder Psychiater noch Psychologe, wenn du solche Klöpse bringst.

Mitleid *kann* abhängig machen, ja. Doch Mitgefühl auf keinen Fall, weil Mitgefühl im Unterschied zum Mitleid aus der Distanz gegeben wird. Ein guter Chirurg hat Mitgefühl zu seinem Patienten und der Erfolg der Operation ist hochprozentig. Hat er Mitleid mit seinem Patienten, dann ist er nicht fähig zu operieren und es muss ein Kollege übernehmen, das nennt sich dann *Befangenheit* und wer kein Mitgefühl hat, pfuscht des Öfteren oder zeroperiert (Sterben lassen) / operiert (Lob erheischend) oft aus Berechnung.
 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Mir ging es darum, die ursprünglichen Beiträge, worauf sich mein erster Beitrag bezog, nicht aus dem Blick zu verlieren.


Wenn es nicht mehr darum geht, interessiert mich ein Gedankenaustausch nicht.

Ehrlich gesagt habe ich mir nichts anderes erwartet. Schade um die Zeit.

Ich bin weder vom Ursprungsthema "Mitleid" noch von dem von Dir eingebrachten Aspekt "unzulässige Verallgemeinerung" abgewichen und werde mich selbstverständlich weiter damit befassen und dazu äußern, wenn nicht hier, jetzt und mir Dir dann eben in anderen Kontexten. :winken3:
 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Immer wieder wird die eigene Schuld verneint. Es ist die Kunst des nicht gewesen zu Seins. Von anderen wird dann erwartet, Verständnis zu haben, aufgrund der eigenen Probleme zB Herzkrankheit oder schwierige Kindheit...
 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Immer wieder wird die eigene Schuld verneint. Es ist die Kunst des nicht gewesen zu Seins. Von anderen wird dann erwartet, Verständnis zu haben, aufgrund der eigenen Probleme zB Herzkrankheit oder schwierige Kindheit...

:ironie: Wahrscheinlich besteht die eigene Schuld darin, geboren worden zu sein, :ironie: soll ich im Auftrag des französischen aphoristisch, lyrisch, anti-systematischen philosophischen Schriftstellers E.M. CIORAN vermuten, der nicht zufälligerweise solche Bücher publiziert hatte wie:
1. Vom Nachteil, geboren zu sein
2. Die verfehlte Schöpfung
3. Gevierteilt
 
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AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Immer wieder wird die eigene Schuld verneint.

Wieso willst du überhaupt und grundsätzlich mit Schuld arbeiten/leben? Wer keinen Fehler erkennt, kann ihn auch nicht sehen und somit nicht beheben. Wenn du für andere Fehler siehst, hilfst es auch nicht, sie aufzuzeigen. Über Fehler kann doch nur erörternd diskutiert werden, wenn sie *selbst* erkannt werden und dies funktioniert nicht, mit dem Daraufzeigen.

Wenn 2 sich unterhalten, ist *alles falsch*, was nicht *für beide* stimmt. Also schau doch mal, was für euch beide stimmt. Das ist dann die Basis für eventuell Künftiges.

Mit Schuld jedoch kommst du nicht weiter oder du wirst sie auch noch bis zum Tod mit dir rumschleppen.
 
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