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Ist das „ich“ konstant

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Leider kann dieses elementare Ich zu erheblichen Problemen in der Gesellschaft führen. Je nach dem, wie es nach außen tritt.
"Ichs" können zu Probleme führen.
Aber dein Satz lässt vermuten das du mich missverstanden hast.
Ich meinte mit elementar, dass das Elementarste am "Ich" das "Ichgefühl" ist.
 
Ich denke ich weiß was du meinst. Aber bist du dir da sicher?
Dein Bewusstsein ist ja ein Teil von dir und kann allein deshalb nicht ganz objektiv sein.
TM, bist Du Dir denn sicher, dass das Bewusstsein ein Teil von mir ist?
Ich sehe es eher umgekehrt.
Das Bewusstsein ist ein Teil vom riesigen Unbewussten und durchdringt mich.
Du verstehst unter Bewusstsein wahrscheinlich die subjektive Ausformung davon.

Ich sag es mal profan: Ich bin eine Sonde des Unbewussten. Es möchte bewusst werden
und dadurch wird es teilweise zu einem Teil - nämlich mir.
 
... nun , natürlich ist's "im Capitalism" nicht einfach , ... "bewußt" - zu - sein , ... weil Mensch ( "factish immer" ) "Konkurrenz" HABE :
... durch - den - freien - Waren - "Verkehr" also fast alle äußeren Umgebung's - Parameter "öffentlich" sei'n :
... Mensch also NICHT - "allein" - sein - "kann" , ... "sondern" ( daher ... ) "gespalten" - sei :
... denn's - gäbe - "Markt" ... & drum "dürfe" Mensch also ...
... "kaufen" :
... seine Idee'n also statistisieren .
:-)
... denn ... "wir" ... :
... "sei"n daher "mein - alter - Ego" ...
... & drum "ist" ... also ... Mensch ( letztlich ) "ein Beobachter" :
... "des" Gestern .
:-)
... ( vulgo "deduktive Wißenschaft" ) ...



DEQ
 
... ein - psychisches - modell ...



... insofern gäb's also ( vor - hundert - Jahren ) "verschiedene Gesellschaft's - Modelle" :
:-)
... zu'm Einen "das Paßive" , ... das letztlich - nur - aus - Sex - bestünde ( vulgo brave - new - World ... ) , ... & Mensch "drum" keine - Fehler - "mache" , ... "sondern" daher ... "geni(t)al - sei , ... ( -> Fric Nice ? ... ) , ... &'s drum "ideal" - sei :
... "das" System also - alles - "besitze" ( vulgo "Facism" ) ...
... & Mensch "sich" also bloß noch "identifizieren" ( -> "Identitäre" ? ... ) brauche :
... "als Herr" : ... der - "bestimmt" .
:-)
... denn durch Maschinen sei "factish - alles - Folger" .



... honi seut , .. que ...
... c'est'ca !
:-)
... denn's "sociale Netz" POSTULIERT eben dies , ... & - alle - folgen ...



... "aber" zuvor soll die Erde noch ... "unverständlich" gewesen sein : ... denn's gab' Wetter & "Zufall" & Gefühle & Gedanken & Arbeit & drum "mußte" Mensch also "bewußt" - sein :
... & drum "gab"s wahrscheinlich viel mehr POESIE , ...
... "als Statistik" ...
... & drum also gab's ... "Idioten" :
... die - nix - verstanden ... & drum "sinnlos" waren ...
:-)
... "&" drum also "gab's Mitleid" :
... & drum gab's ( ... ) "pauschale rechte" : ... "& geld" ... & "käufliche Gefühle" ...
:-)
... & drum regieren - heute - h...n .
 
TM, bist Du Dir denn sicher, dass das Bewusstsein ein Teil von mir ist?
Ich sehe es eher umgekehrt.
Das Bewusstsein ist ein Teil vom riesigen Unbewussten und durchdringt mich.
Du verstehst unter Bewusstsein wahrscheinlich die subjektive Ausformung davon.

Ich sag es mal profan: Ich bin eine Sonde des Unbewussten. Es möchte bewusst werden
und dadurch wird es teilweise zu einem Teil - nämlich mir.

Sorry, das verstehe ich nicht.
Das Bewusstsein ist ein Teil des Unbewussten aber trotzdem nicht Teil von dir, bzw. dem ICH?

Ok, das Unbewusste tritt durchaus manchmal zu Tage und wird einem dadurch bewusst.
Die innere Stimme?
Ungefähr wie Instinkte (unbewusst), die dann eine Reaktion auslösen (bewusstwerdung) und man z. B. flieht, der Herzschlag erhöht wird, Adrenalin ausgeschüttet wird.

Ich finde diesbezüglich das Freudsche Modell ICH, ES, Über-Ich, sehr anschaulich.
Oder Hier: https://www.psychotherapie-neumuenster.de/instanzenmodell/

Diese Interaktion in Einklang zu halten ist nicht immer einfach.

TM, für die zum ICH all das gehört, das einen Menschen ausmacht
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme von der Jung`schen Seite, da ist das Kollektive Unbewusste, welches quasi wie der Ozean unbegrenzt und wellenförmig ist. Daraus kann ein Teil abgespalten (bewusst) werden und ist dann keine alles durchdringende Welle mehr, sondern ein abgetrenntes Teilchen. Das menschliche Bewusstsein wäre somit begrenzt und keine Welle mehr. Wahrscheinlich redest Du von dem abgetrennten Teilchen und ich von dem Ozean. Du sprichst den Instinkt an, ich rede eher von Intuition. Es ist wirklich sehr kompliziert und ich kann mich auch nicht immer sehr klar ausdrücken, da die
"Wellenseite" unbewusst ist und sich der sprachlichen Fixierung entzieht. Auch in der Quantenphysik kommt man ja an diese Unfixiertheit heran.
 
Bin ich mein Leben lang die gleiche, also gibt es ein zeitüberdauerndes Ich (zumindest bis zum Tod meines Körpers). Falls nicht, dann sehe ich nicht warum ich meine Zukunft planen soll.
Das Ich wird in konzentrischen Kreisen erweitert, wenn man einen echten Entwicklungsschritt macht.
Aber die Grundbedürfnisse und Vorlieben bleiben recht lange erhalten, in die Richtung kann man dann schon planen.
Generell ist es aber nicht unbedingt ein Nachteil, wenn man weniger plant, was ja eh niemand, was kommt.
 
Also das Konzept der Seele würde mich wahnsinnig glücklich machen, aber ich glaube nicht, dass es so etwas gibt. Es macht logisch für mich keinen Sinn. Ich kann nicht einfach an etwas glauben, was keine logische Grundlage hat, nur weil ich es toll fände, wenn es so wäre.
Du müsstest erst mal definieren, was Du unter Seele verstehst. Als Weltseele macht sie durchaus Sinn, finde ich.
 
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Du müsstest erst mal definieren, was Du unter Seele verstehst. Als Weltseele macht sie durchaus Sinn, finde ich.
Auf der Basis seiner Wahrnehmungen von Lebensfunktionen und Lebensäußerungen rückte bereits Aristoteles, in dessen Werk „de anima“, eine Konzeption der Seele in den Mittelpunkt seiner philosophischen Psychologie; als (neue) selbständige geisteswissenschaftliche Disziplin (vgl.: E. E. Spicer, „Aristotel´s Conception of the Soul“; London 1934). Dagegen ist der heutige Gebrauch des Begriffes Seele, entgegen dieser aristotelischen Auslegung, immens, und zugleich auch untrennbar, mit neuzeitlichen Christlichen Inhalten aufgeladen; was es wiederum als sinnvoll erachten lässt, den deutschsprachigen Terminus Seele mit den Termini Bewusstsein, Geist und Mentales anzureichern. Dem entgegen ist die Ausdifferenzierung im Englischen zwischen „Mind“ „Spirit“ und „Soul“ ungleich deutlicher. D.h., jedwede „Philosophie des Geistes“ als Ausdruck kognitiver Denkprozesse unterliegt auch einer gewissen sprachlichen Befangenheit.

Mittelalterliche und neuzeitliche inhaltliche Betrachtung weichen von jener in der Antike, dort mit einem jeweils starken Körperbezug, angewandten Begriffsauslegung von Seele bzw. Psyche dagegen erheblich ab. Denn für Aristoteles war die Seele etwas Integrales, Interagierendes und Erzeugendes, was eben Phänomene wie Wahrnehmung, Denken und Vorstellen kausal verursacht. Jedoch gegenüber der Vor-Aristotelischen Vorstellungen, von einer magischen und mythischen Seelenvorstellung, bedeutete dieses bereits einen großen Schritt voran; denn es erlaubte ihm fortan von kranken und gesunden Seelen zu sprechen. Hierauf aufbauend unterliegt die Betrachtungsweise der Seele der stetigen Tendenz, dass sie nicht eine vom Körper losgelöste Entität ist, sondern eine eingebettete, mit dem Körper interagierende.
 
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