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Gendersprache, - Fluch oder Segen?

Was haltet ihr von Gendersprache?


  • Umfrageteilnehmer
    13
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Also behandelst du Frauen "anders" weil sie es erwarten und sich erst dann respektiert fühlen?
Wenn Frauen so wenig Selbstbewusstsein haben, dann hilft gendern auch nicht mehr!

Gendern bedeutet mehr als nur die Sprache und der Zusatz von *innen

Gendern bedeutet: alle gleich zu behandeln, unabhängig des Geschlechtes.
Aus den realen oder gefühlten Geschlechtern einen Einheitsbrei zu machen

Oder verstehe ich da was falsch?
Aber wie passt des dann zusammen, wenn man die Geschlechter (bewußt) ungleich behandelt?
 
Also behandelst du Frauen "anders" weil sie es erwarten und sich erst dann respektiert fühlen?
Nein. Weil es ihnen zusteht, genau so wie es auch mir zusteht, als Mann behandelt zu werden.
Wenn Frauen so wenig Selbstbewusstsein haben, dann hilft gendern auch nicht mehr!
Bist du eine Frau und sprichst im Namen der Frauen? Dann mangelt es dir an Selbstbewusstsein, wenn du gendern für überflüssig hältst, denn selbstbewusste Frauen fordern es ein.
Gendern bedeutet mehr als nur die Sprache und der Zusatz von *innen
Wem sagst du das.
Gendern bedeutet: alle gleich zu behandeln, unabhängig des Geschlechtes.
Aus den realen oder gefühlten Geschlechtern einen Einheitsbrei zu machen
Und das ist doch gut so, findest du nicht auch? Denn das ist der nächste Schritt, aber erst müssen wir die Frauen ausreichend in der Sprache berücksichtigen und dann können wir uns auch um die Geschlechtsidentität der Anderen kümmern.
Oder verstehe ich da was falsch?
Aber wie passt des dann zusammen, wenn man die Geschlechter (bewußt) ungleich behandelt?
Woran machst du fest, dass man die Geschlechter - bewusst oder unbewusst - ungleich behandelt, indem man genau das Gegenteil einfordert?
Wir sind noch dabei, unsere Sprache, nach Jahrtausenden der Ungleichbehandlung von Mann und Frau, endlich anzupassen, weil die Frauen inzwischen eine andere soziale Stellung bei uns haben und dem sollte man gerecht werden.
 
Nein. Weil es ihnen zusteht, genau so wie es auch mir zusteht, als Mann behandelt zu werden.
Das widerspricht dem Gendern, wie auch der sog. Gleichberechtigung (ist aber jetzt ein anderes Thema), oder nicht?
Das Gendern will aus den Geschlechtern (und dem menschlichen Wesen/Verhalten dadurch auch) einen Einheitsbrei machen, wie ich oben schon schrieb. Es sollen keine Unterschiede mehr gemacht werden, jeder soll sich angesprochen fühlen.

Wenn du sagst, es steht der Frau zu als Frau, und dem Mann steht zu als Mann behandelt zu werden, widerspricht sich das doch?
wenn du gendern für überflüssig hältst, denn selbstbewusste Frauen fordern es ein.
Gerade die, die das fordern sind nicht selbstbewußt, mMn.
Denn sonst würden sie es nicht fordern, weil sie sich nicht übergangen fühlen
Und das ist doch gut so, findest du nicht auch? Denn das ist der nächste Schritt, aber erst müssen wir die Frauen ausreichend in der Sprache berücksichtigen und dann können wir uns auch um die Geschlechtsidentität der Anderen kümmern.
Ich kann nicht verstehen, wenn man die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" nimmt, dass man hier Frauen übersieht oder sie sich benachteiligt fühlen (könnten).

Benachteiligt könnten sich eher Diverse und andere fühlen, aber nicht speziell die Frau, auf die du dich bezogen hast.

Wie sprichst du Mann/Frau und andere Geschlechter und gefühlte Geschlechter an, damit sich ja keiner übergangen fühlt?
Interessant wäre da für mich z.B die Briefanrede oder die Begrüßung bei einem Vortrag.

Woran machst du fest, dass man die Geschlechter - bewusst oder unbewusst - ungleich behandelt, indem man genau das Gegenteil einfordert?
Dass man Frauen anders als Männer behandelt kam von dir - nicht von mir.
Daher hoffe ich, dass du dir deine Frage selbst beantworten kannst.
Wir sind noch dabei, unsere Sprache, nach Jahrtausenden der Ungleichbehandlung von Mann und Frau, endlich anzupassen, weil die Frauen inzwischen eine andere soziale Stellung bei uns haben und dem sollte man gerecht werden.
Zwischen Mann und Frau bestehen eben gewisse Unterschiede, auch im Wesen und das ist auch gut so.
Warum will man beim Gendern denn diese Unterschiede vertuschen?
 
Gerade die, die das fordern sind nicht selbstbewußt, mMn.
Denn sonst würden sie es nicht fordern, weil sie sich nicht übergangen fühlen
So empfinde ich das für mich persönlich. Mir ist das so was von egal ob ich als er/sie/es betrachtet werde solange ich als Person/Mensch geachtet werde.

Ich fand schon früher eigenartig, wenn Frauen sich emanzipieren mussten (was ich noch verstehe, da die Gesetzte früher mal gegen Frauen waren, die nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten durften oder den Führerschein machen bzw. wählen durften). Irgendwann mal hätte ich gedacht Männer und Frauen wären (abgesehen von der Bezahlung im Beruf!) angeglichen.

Da kamen dann aber so viele Männer die Opfer wurden von Rosenkriegen weil diesen Männern Untaten unterstellt wurden, die oft nur Racheakte waren. Hinzu kommen dann die Flirtkontakte, die allzu schnell als sexuelle Übergriffe "dargestellt" werden könn(t)en. Da habe ich mich dann irgendwann gefragt, ob sich nun die Männer "emanzipieren" müssen.

Mir ist das alles zu extrem - oder aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Unter zivilisierten Menschen dürfte/müsste doch die Kommunikation regelbar sein ohne dass irgendwer sich aus irgendwelchem Grund auf die Füße getreten fühlt.

Gruß von Grisu
 
Das widerspricht dem Gendern, wie auch der sog. Gleichberechtigung (ist aber jetzt ein anderes Thema), oder nicht?
Das Gendern will aus den Geschlechtern (und dem menschlichen Wesen/Verhalten dadurch auch) einen Einheitsbrei machen, wie ich oben schon schrieb. Es sollen keine Unterschiede mehr gemacht werden, jeder soll sich angesprochen fühlen.

Wenn du sagst, es steht der Frau zu als Frau, und dem Mann steht zu als Mann behandelt zu werden, widerspricht sich das doch?
Du hast da einen Fehler in deiner Logik. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist bereits in der Verfassung verankert (Art. 3 Abs. 2 GG).
Das Gendern verursacht keinen Einheitsbrei dadurch, dass man die Männer und die Frauen in der Sprache getrennt berücksichtigt. Den Einheitsbrei hat das generische Maskulinum verursacht, indem man Männer und Frauen nur mit der männlichen Form seit Jahrtausenden angesprochen hat. Man hat beispielsweise von Bürgern gesprochen und sowohl Männer als auch Frauen damit gemeint - ursprünglich sogar nicht einmal das, denn Frauen hatten nicht immer Bürgerrechte. Ich sehe also nicht, wo du einen Widerspruch siehst.
Gerade die, die das fordern sind nicht selbstbewußt, mMn.
Denn sonst würden sie es nicht fordern, weil sie sich nicht übergangen fühlen
Sprichst du also als Frau oder als Mann? Das war die Frage.
Als Mann kannst du nicht beurteilen, warum eine Frau darauf besteht, in der weiblichen Form angesprochen zu werden. Als Frau wüsstest du das besser, aber es könnte sein, dass es dich nicht stört. Du kannst dennoch nicht von allen Frauen erwarten, dass sie es dir nachmachen.
Ich kann nicht verstehen, wenn man die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" nimmt, dass man hier Frauen übersieht oder sie sich benachteiligt fühlen (könnten).
Das ist doch Gendern in der langen Version. Darum geht es gar nicht. Wenn Söder sich die Zeit nimmt und sein Publikum mit "liebe Bürgerinnen und Bürger" anspricht, dann ist do alles in Ordnung. Aber das soll er dann konsequent durchziehen, auch wenn er Ärzte und Ärztinnen oder Ingenieure und Ingenieurinnen meint. Stattdessen verbietet er gendern, wo er nur kann.
Was verstehst du eigentlich unter gendern? Vielleicht sollten wir erst mal das klären.
Benachteiligt könnten sich eher Diverse und andere fühlen, aber nicht speziell die Frau, auf die du dich bezogen hast.

Wie sprichst du Mann/Frau und andere Geschlechter und gefühlte Geschlechter an, damit sich ja keiner übergangen fühlt?
Interessant wäre da für mich z.B die Briefanrede oder die Begrüßung bei einem Vortrag.
Das käme dann als nächstes, aber wir sind noch lange nicht so weit. Jan Böhmermann spricht jedoch schon jetzt sein Publikum so an:
"Meine Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb", aber er ist seiner Zeit voraus.
Dass man Frauen anders als Männer behandelt kam von dir - nicht von mir.
Daher hoffe ich, dass du dir deine Frage selbst beantworten kannst.
Und das hat sich geklärt, denn du scheinst unter dem Begriff gendern etwas Anderes zu verstehen als das, wofür der Begriff steht.
Zwischen Mann und Frau bestehen eben gewisse Unterschiede, auch im Wesen und das ist auch gut so.
Warum will man beim Gendern denn diese Unterschiede vertuschen?
Ich genieße sogar die Unterschiede zwischen Mann und Frau seit meiner Jugend und deshalb will ich nicht bei den Frauen in Ungnade geraten, denn das wäre nur zu meinem Nachteil.;)
Ich glaube, wir haben uns jetzt verstanden. Wenn doch nicht, dann kann ich nicht mehr weiterhelfen...:)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist bereits in der Verfassung verankert (Art. 3 Abs. 2 GG).
Ich schrieb doch, dass dies ein anderes Thema wäre, da hier im Faden OT.
Trotzdem gehört dies doch in gewissem Maße noch dazu.
Den Einheitsbrei hat das generische Maskulinum verursacht, indem man Männer und Frauen nur mit der männlichen Form seit Jahrtausenden angesprochen hat. Man hat beispielsweise von Bürgern gesprochen und sowohl Männer als auch Frauen damit gemeint - ursprünglich sogar nicht einmal das, denn Frauen hatten nicht immer Bürgerrechte. Ich sehe also nicht, wo du einen Widerspruch siehst.
Seit Jahrzehnten(!) haben Frauen nun Bürgerrechte.
Ich finde es jetzt fürs Thema nicht sehr spannend solch olle Kamellen (die es ja nun schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gibt) zu erwähnen, sie sind schon lange geändert, inzwischen wurde Gleichberechtigung ins Gesetz geschrieben (wie du oben schreibst) und haben mit dem Thema wie ich möglichst alle anspreche, sich niemand bevorzugt oder benachteiligt fühl, gar nichts zu tun.

Deine Meinung oder wie du es siehst, bleibt dir natürlich unbenommen.
Mir geht es um Austausch, andere Sichtweisen, evtl. eigene Fehler finden usw. aber nicht darum jemanden Meinung zu ändern
Sprichst du also als Frau oder als Mann? Das war die Frage.
Welche Rolle genau spielt das denn?
Würdest du anders mit mir umgehen, wenn du wüsstest, zu welchem Geschlecht ich gehöre oder mich zugehörig fühle??

Das Thema ist "Gendern" und hat mit meinem eigenen Geschlecht (und deine Unterstellungen: wenn ich Mann bin dann X, wenn ich Frau bin dann Y) doch nichts zu tun?

Es geht ja hier um Meinungsaustausch und nicht darum, welches Geschlecht ich/man habe /hat....

Oder wird man unterschiedliche Antworten bekommen, wenn man sein Geschlecht angibt?

Das ist doch Gendern in der langen Version. Darum geht es gar nicht.
Ist gendern denn nicht gendern?
Egal welche Version man nimmt?
Und damit gendern wir doch alle bereits seit Jahrzehnten.

Schade dass du nicht darauf eingehst, wie man bei einem Vortrag oder Anschreiben ja alle physischen und gefühlte Geschlechter anspricht, damit sich ja keiner benachteiligt oder ausgeschlossen fühlt.
Darauf war ich richtig neugierig.

Stattdessen verbietet er gendern, wo er nur kann.
Mit recht.
Ich spreche auch nicht, wenn ich Schluckauf habe.
Und die "Langform" vom Gendern reicht doch auch aus?
Was verstehst du eigentlich unter gendern? Vielleicht sollten wir erst mal das klären.
Hatte ich bereits mehrfach grob erwähnt.

Jan Böhmermann spricht jedoch schon jetzt sein Publikum so an:
"Meine Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb", aber er ist seiner Zeit voraus.
Du nimmst Böhmermann als positives Beispiel und sagst er wäre "seiner Zeit voraus"? Lol
Zudem ist dass doch mehr als Spott für alle die nicht m/w sind.

Er will doch gar nicht ernst genommen werden, weil er ein Komödiant ist
 
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