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ein simpler Gedanke...

AW: ein simpler Gedanke...

Eine intensive Beschäftigung mit fremden Gedanken und das reflektieren auf seine eigenen, bedarf schonmal einer Grundintelligenz bzw Grundbildung. Diesbezüglich können Menschen dies ebenfalls deuten bzw müssten es deuten können.

Falls man sich nun mit einem fremden Gedanken bzw Gedankengang intensiv beschäftigt, kommt es wiederrum auf den Menschen an, wie sehr sich dieser beeinflussen lässt. Ob er nun standhaft auf seine Meinung verharrt oder sich doch lieber auf den Gedanken/die Meinung eines Fremden bezieht, ist immer von dem jenigen selbst zu entscheiden.

Jedoch beeinflusst uns nun der Gedanke des Anderen oder eben die Reflektion seines eigenen Gedanken, auf die des Fremden ?

Ich denke mal, daß es genau so abläuft,natürlich nur, wie du schon sagst: Eine intensive Auseinandersetzung vorausgesetzt.
Ich persönlich schreibe nicht einfach gedanken-los etwas ab wenn ich zitiere. Es ist vielmehr so, daß ich mich mit dem zu Grunde liegende Gedankengut schon lange beschäftigt habe, und dann einfach froh bin, wenn vor mir schon wer das Ganze kurz und knapp -zur SPRACHE -gebracht hat. U.A. auch deshalb, weil ich mit einem Finger type und auch immer höllisch bei der Grammatik und Rechtschreibung aufpassen muß. Ich gehöre auch zur älteren Riege, sehe so manches nicht als runtermachen. eher ist es so, das mann/frau sich über eigene Unzulänglichkeit belustigt, weil Bücherweißheit eben nichts wert ist, wenn DAS LEBEN seine FRAGEN stellt.
 
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AW: ein simpler Gedanke...

...jedoch beeinflußt uns nun der Gedanke des Anderen-?:

-man fängt an darüber nachzudenken.....
es werden Assoziazionen ausgelöst....
diesen Vorgang kann man reflektieren...
dadurch kann ein neuer Gedanke entstehen, oder aber, ich fühle mich bestätigt, oder ich lehne den Gedanke des Anderen ab-ich mache mir somit das Gedankengut zu eigen oder auch nicht, das ist dann doch etwas anderes als sich beeinflussen lassen.
Hinsichtlich Beeinflussung lohnt es sich wiederum mal zu googeln: Beeinflussung und Manipulation.
 
AW: ein simpler Gedanke...

1. Was ist das hier, ein Treff von Menschen, welche sich über jüngere lustig machen?

2. Könnt ihr nicht einfach normal auf meinen Post antworten?

3. Vielleicht solltet ihr alten Herren mal damit klarkommen ,
4. ...lächerlich euer Verhalten und das in eurem Alter.
....

Zu 1.:
Nein !!!
Zu 2.:
Ich kann nicht "normal" antworten, da ich nicht "normal" bin, da ich aus jedweder NORM(alität) herausgefallen bin ...:clown2:
Zu 3.:
Trau' keinem unter 60 !!!:lachen:
Zu 4.:
Je oller - um so doller ....:jump2::jump4::jump3::jump1:
moebius
 
AW: ein simpler Gedanke...

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Viele aktive Mitglieder des Forums sind offensichtlich klug und gebildet. Oder
zumindest eines davon. Sie können zu vielen Themen Zitate aus dem Ärmel
schütteln, die sie praktisch für sich sprechen lassen.
Doch sind es dann noch eigene Gedanken?

Oft habe ich das Gefühl, dass vorallem sehr gebildete Menschen verblendet sind
von der Unzahl an "fremden" Gedanken, die in ihren Köpfen herumschwirren.
Sie machen sie zu ihren Gedanken, schließen das entsprechende Thema ab und
damit stagniert der diesbezüglich mögliche "kreative" Gedankenfluss.

Hemmt eine intensive Beschäftigung mit fremden Gedanken unsere eigenen?

"Viele aktive Mitglieder des Forums sind offensichtlich klug und gebildet."
Ob sie klug sind sei dahingestellt, aber sie haben zumindest eine Bildung, wi eaiuch immer! Und meinst du vielleicht, daß die Mitglieder manchmal ohne eigene Erfahrungen von dem sprechen, was sie fragen? Liebe Grüße eselfant
 
AW: ein simpler Gedanke...

"Viele aktive Mitglieder des Forums sind offensichtlich klug und gebildet."
Ob sie klug sind sei dahingestellt, aber sie haben zumindest eine Bildung, wi eaiuch immer! Und meinst du vielleicht, daß die Mitglieder manchmal ohne eigene Erfahrungen von dem sprechen, was sie fragen? Liebe Grüße eselfant

das Forum krankt genau an demselben, an dem die ganze Welt krankt. Viele, eigentlich intelligente, Leute reden den ganzen Tag, ohne einmal zu sagen, was sie eigentlich wollen. Sie spielen ein Spiel. Sie spielen das Spiel, kein Spiel zu spielen. Aber das macht sie noch lange nicht erwachsen.

Liebe Grüße,

Lesefant
 
AW: ein simpler Gedanke...

das Forum krankt genau an demselben, an dem die ganze Welt krankt. Viele, eigentlich intelligente, Leute reden den ganzen Tag, ohne einmal zu sagen, was sie eigentlich wollen. Sie spielen ein Spiel. Sie spielen das Spiel, kein Spiel zu spielen. Aber das macht sie noch lange nicht erwachsen.

Liebe Grüße,

Lesefant


Na ja, man kann nur sagen, was man will, wenn man es auch weiß!
Was mich betrifft, ich weiß eher selten, was ich will. Aber wenn ich 's mal weiß, dann kann mich nichts und niemand davon abhalten, es auch zu tun!


LG

EarlyBird :)
 
AW: ein simpler Gedanke...

das Forum krankt genau an demselben, an dem die ganze Welt krankt. Viele, eigentlich intelligente, Leute reden den ganzen Tag, ohne einmal zu sagen, was sie eigentlich wollen. Sie spielen ein Spiel. Sie spielen das Spiel, kein Spiel zu spielen. Aber das macht sie noch lange nicht erwachsen.

Liebe Grüße,

Lesefant

Was macht einen Menschen zu einem "erwachsenen" Menschen ??? Und was zu einem "intelligenten" ???
Vielleicht, dass er a) spielen kann b) die Spiel-Regeln kennt c) die Spiel-Regeln evtl. verändern kann d) verschiedene Spiele spielen kann ???
Ist möglicherweise das ganze UNI-versum ein schöpferisches Spiel ???
Jedenfalls hatte F. SCHILLER wahrscheinlich nicht ganz unrecht, als er seinerzeit schrieb:
"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Und zur Definition des Spiels vgl. J. Huizinga, "Homo ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel", 18. Aufl., Reinbek bei Hamburg, S. 37:
"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selbst hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewußtsein des 'Andersseins' als das 'gewöhnliche Leben'."
Oder auch sehr frei nach R. Descartes:
Ludo, ergo sumserumsumsum...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: ein simpler Gedanke...

Was macht einen Menschen zu einem "erwachsenen" Menschen ??? Und was zu einem "intelligenten" ???
Vielleicht, dass er a) spielen kann b) die Spiel-Regeln kennt c) die Spiel-Regeln evtl. verändern kann d) verschiedene Spiele spielen kann ???
Ist möglicherweise das ganze UNI-versum ein schöpferisches Spiel ???
Jedenfalls hatte F. SCHILLER wahrscheinlich nicht ganz unrecht, als er seinerzeit schrieb:
"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Und zur Definition des Spiels vgl. J. Huizinga, "Homo ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel", 18. Aufl., Reinbek bei Hamburg, S. 37:
"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selbst hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewußtsein des 'Andersseins' als das 'gewöhnliche Leben'."
Oder auch sehr frei nach R. Descartes:
Ludo, ergo sumserumsumsum...:lachen::lachen::lachen:



Hättest du diese Aussage nicht auch mit eigenen Worten verständlich hingekriegt? :confused:
Entweder, du bist ein wandelndes Philosophie-Lexikon oder du machst dir enorm viel Arbeit, jedesmal nachzuschlagen! :haare:
 
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