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Ehegrund

AW: Ehegrund

Hmm, weiß nicht. Soll ich nun heiraten?

Lieber Bernd!

Lies das Ehegesetz. Wenn dir diese Regeln sinnvoll erscheinen, dann weißt du, was du tust. Wenn nicht, dann wird das mit der Ehe nicht klappen.

Und frag nie wieder einen anderen Menschen, was du tun sollst. Du bist ein Mann. Ein Mann denkt selbst, ein Mann bildet sich eine eigene Meinung, und ein Mann entscheidet selbst.

lg Frankie
 
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AW: Ehegrund

Lieber Bernd!

Lies das Ehegesetz. Wenn dir diese Regeln sinnvoll erscheinen, dann weißt du, was du tust. Wenn nicht, dann wird das mit der Ehe nicht klappen.

Und frag nie wieder einen anderen Menschen, was du tun sollst. Du bist ein Mann. Ein Mann denkt selbst, ein Mann bildet sich eine eigene Meinung, und ein Mann entscheidet selbst.

lg Frankie

Ja, Bernd, du bist ein ganzer Mann - attestiert von Frankie, dem Mann für alle Fälle!! Und genau deshalb sollst du seine Meinung auch nicht hinterfragen.
Männerplan, ist wohlgetan!!
Wie die Frau, die du so "intensiv" in deine weitere Lebensplanung mit einschließt, am Ende wegkommt, ist doch egal! Hauptsache ist doch, dass du deinen Entschluss zu heiraten (oder auch nicht), durch ein Forum absegnen lässt - was du, bei der Scheidung/Trennung immerhin als mildernden Umstand aufgrund Falschberatung geltend machen kannst, was dich aber sicher nicht von Verpflichtungen, egal welcher Art,die bei einer Scheidung entstehen, entbindet.

Da kann Mann/Frau doch nur noch den Kopf schütteln.

Krank, krank, krank!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ehegrund

hallo bernd

hab gerad so den thread überflogen und muss meinen senf auch noch dazu geben.
also ich habe nie geheiratet weil der mann den ich nach 2 jahren heiraten wollte es nicht wollte und nach 15 jahren wollt ich dann nicht mehr - gott sei dank.

eine freundin von mir heiratete aus "liebe" und weil sie ein eheliches kind wollte doch dieses kam nicht, dafür ging er fremd ohne ende - scheidung!
nun lebt sie in "wilderehe" mit einem typ zusammen und hat mit ihm zwei uneheliche kinder.
doch nach ihrer scheidung und schulden die er ihr hinterliess wollte bzw. wird sie wohl nie mehr heiraten.

also ich habe bei vielen freundinnen erlebt das sie heirateten weil sie schwanger waren bzw. werden wollten.

dir würd ich raten - lass es!

denn wenn du die frau nicht heiraten willst und dir unsicher bist. ne dann kann es nichts werden.
abgesehen davon denkst du so negativ über die ehe, dass du dich bei einer heirat über kurz oder lang selber hassen würdest das du es getan hast - denk ich mal.

lg binchen
 
AW: Ehegrund

hallo bernd

hab gerad so den thread überflogen und muss meinen senf auch noch dazu geben.
also ich habe nie geheiratet weil der mann den ich nach 2 jahren heiraten wollte es nicht wollte und nach 15 jahren wollt ich dann nicht mehr - gott sei dank.

eine freundin von mir heiratete aus "liebe" und weil sie ein eheliches kind wollte doch dieses kam nicht, dafür ging er fremd ohne ende - scheidung!
nun lebt sie in "wilderehe" mit einem typ zusammen und hat mit ihm zwei uneheliche kinder.
doch nach ihrer scheidung und schulden die er ihr hinterliess wollte bzw. wird sie wohl nie mehr heiraten.

also ich habe bei vielen freundinnen erlebt das sie heirateten weil sie schwanger waren bzw. werden wollten.

dir würd ich raten - lass es!

denn wenn du die frau nicht heiraten willst und dir unsicher bist. ne dann kann es nichts werden.
abgesehen davon denkst du so negativ über die ehe, dass du dich bei einer heirat über kurz oder lang selber hassen würdest das du es getan hast - denk ich mal.

lg binchen

Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann hat Bernd das Thema als advocatus diabulis eröffnet und seine Folgebeiträge formuliert. :geist:
 
AW: Ehegrund

Hallo zusammen.

Danke soweit, für eure Beiträge.
Ich meine es natürlich nicht so ganz ernst, mit der Frage ob ich denn „soll“. Das ist wohl klar(, Heureka und frankie).

Mir stellt sich nur diese Frage allgemein, da ich die Menschen um mich herum erlebe und meine Altersgenossen nun in meinem Umfeld im überwiegenden Teil verheiratet sind. Stolz sind. Und ich sie dabei beobachte. (Das ist faszinierend, dazu schreib ich evtl. irgendwann noch eine kleine Geschichte.)

Für mich sehe ich keinen Grund in einer Ehe und ich lese aus euren Worten etwa das, was ich ebenso bemerke. In Wahrheit scheint die Ehe ziemlich materielle Grunde zu haben. Und wohl zum überwiegenden Teil aus Versprechen und Luftschlössern zu bestehen. Die mit ziemlich viel Sehnsucht angestrebt, mit viel Euphorie errichtet, mit viel Schmerz aufrecht erhalten werden...und mit Getöse zusammenfallen und manchen dabei erschlagen.

Am Umgang mit und in der Ehe erkennt man die Verlogenheit und Brutalität der Gesellschaft und der einzelnen Menschen sehr gut, wie ich meine.

Und daran beteilige ich mich nach meiner heutigen Meinung nicht. Ich glaube, die negativen Impulse, die einem bestimmte Zipfel des Verstandes schicken, weil man sich da ausschließt und „einem etwas im Leben fehlt“, sind vergleichsweise piepslig gegenüber dem, was man sich damit antut.

Liebe Grüße zum Wochenende
Bernd
 
AW: Ehegrund

ich wollte ein Tag im Leben mal die Primadonna im weissem Kleide sein. War ganz toll und möchte ich auch nicht missen.

Ansonsten: entweder man hat den Partner zum Zusammenerleben - oder nicht. Ein Blatt Papier und ein Ring am Finger macht da den Kohl der Liebe da ja nicht Fett.

Heute würde ich nicht mehr Heiraten - aus ganz banale Gründe:

Es gibt kein Versprechen, das zur eigenen Sicherheit eingehalten werden kann - Liebe braucht keine Eide und Versprechungen.

Gründe und Zwänge diesbezüglich kommen aus gesellschaftlicher, sowie religiöser Ordnung. Auch dies hat seine Berechtigung - je nach Betrachtungsweise würde so manches System im Chaos enden, wenn Jeder mit Jedem und allem wie man gerade mal lustig ist...naja... heut ist das ja so, da drückt man auch mal ein Auge zu, wenn der vierte Ehemann flöten gegangen ist.

Ist ja mittlerweile Mode geworden, dann lieber doch ohne Frühstücksei, als so verbrauchte Schedderhähne/ oder -hennen.

Lacuna
 
AW: Ehegrund

In Wahrheit scheint die Ehe ziemlich materielle Grunde zu haben. Und wohl zum überwiegenden Teil aus Versprechen und Luftschlössern zu bestehen. Die mit ziemlich viel Sehnsucht angestrebt, mit viel Euphorie errichtet, mit viel Schmerz aufrecht erhalten werden...und mit Getöse zusammenfallen und manchen dabei erschlagen.

Nein, das ist nicht die Wahrheit über die Ehe.

Das ist deine Wahrnehmung, die aber nicht nur auf die Ehe, sondern auf Beziehungen überhaupt zutrifft.

Nach dieser Logik ("weil Beziehungen enden, deshalb soll man sie erst gar nicht anfangen") dürftest du auch niemals eine Beziehung eingehen.

lg Frankie
 
AW: Ehegrund

Hallo Frankie.
Was ist denn die Wahrheit über die Ehe?

Viele Grüße
Bernd ---> :confused:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ehegrund

Ein weiterer Ehegrund wäre m.E. Arbeitslätze zu sichern. Das ist garnicht bös gemeint.

Standesbeamte, Rechtsanwälte, Familienrichter, Paartherapeuten, Ratgeberautoren, Hochzeitsplaner, Brautmodenhersteller, Tanzlehrer, Pfarrer, Sozialtherapeutische Berater in Frauenhäusern und Ärzte.

Bernd
 
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AW: Ehegrund

Ich war von 1979 bis 2001 verheiratet.Ich dachte,ich hätte aus liebe geheiratet,heute weiß ich,ich habe nur meinen Vater gesucht und mein Partner seine Mutter.Das musste schiefgehen und hat nur solange gehalten,weil wir 3 Kinder hatten und weil es lange gedauert hat,bis ich die Tochterrolle nicht mehr spielen wollte.Heute bin ich glücklich mit meinem Freund:unverheiratet und das wird sich auch nicht ändern.Ich brauche diesen Status nicht mehr.
Marie
 
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