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Die real existierende Matrix und die metaphysischen Hintergründe des Weltgeschehens

Dieses Thema im Forum "Philosophie Allgemein" wurde erstellt von Chris M, 8. Juni 2021.

  1. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    6.404
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    .....Na zum "Glück" ist´s "keine "Uhr-Matrix" weil, dann wär´s vermutlich wohl "schon" zu spät!!.....

    meint plotin
     
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  2. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    6.404
    .....Das will ich "Ihnen" gerne glauben und "ich denke ich weiß" um welches "Bildmaterial" es sich handelt! Also "wegen mir", müssen´s es "nicht" einstellen... wär ja "schad" um die Zeit!.....

    meint plotin
     
  3. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    17.799
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Ja, diesem Eindruck vermag ich "glücklicherweise" nicht zu widersprechen.

    Das Geheimnis der Zeit sollte dennoch diskret bewahrt werden, aber wenigstens zwei mal am 'Tag als Etikett' auch offenbart werden dürfen, dass auch eine jede stehende, "funktionsfreie" Uhr als taktmesserscharfer Hinweis für weitergehende Erkenntnisse in einer angenommen fest stehenden Zeit dienen könnte, die nicht defekt sein muss, sondern einem für eine logische Sekunde vorübergehenden exakten Doppeleffektausgleich gleichkommen könnte.....meint Bernies Sage
     
  4. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.602
    Wenn man glaubt gewisse Eliten ziehen im Hintergrund alle Fäden, dann outet man sich automatisch als Lebensunfähig den man lebt, nur dieser Fäden wegen. Ein Armutszeugnis der Persönlichkeit auf ganzer Linie. Egal was die Wahrheit ist, ich bilde mir selbst zu Liebe ein, die entscheidende Macht über mein Selbst habe ich und so erlebe ich, es werden die Früchte geerntet, die ich vorher gesät habe und niemand sonst.
     
  5. Chris M

    Chris M Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. November 2014
    Beiträge:
    506
    Sehe ich ganz und gar nicht so. Man über-lebt vielleicht in der derzeitigen Konstellation deswegen, weil das System so dominant ist, dass man ohne es verhungern würde, aber das bedeutet nicht, dass es nicht ein Leben ohne dieses System geben kann.

    Was glaubst du denn, von welchen Leuten berechtigte Revolutionen gemacht werden? Von den Zufriedenen?

    Das sehe ich genau so. Nur denke ich dabei über dieses derzeitige Leben hinaus.
     
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  6. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.872
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    Das hier ist schließlich ein Denkforum und somit darf sich jeder beim Lesen seinen Teil denken.
    Das Risiko einer Gehirnerschütterung durch Kopfschütteln darf allerdings auch jeder für sich in Kauf nehmen…
     
    Chris M gefällt das.
  7. Chris M

    Chris M Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. November 2014
    Beiträge:
    506
    Das ist sicherlich eine ernstzunehmende Gefahr, Anideos, deshalb habe ich dir hier extra mal was aus den Qualitätsmedien rausgesucht, das dich interessieren könnte:

    https://www.deutschlandfunk.de/meldungen-liste-forschung-aktuell.1508.de.html?drn:news_id=376836
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    Headbanging kann aufs Hirn schlagen.
    Mediziner aus Hannover beschreiben im Fachblatt „The Lancet“ erstmals einen Fall eines chronischen subduralen Hämatoms, das infolge von Headbanging aufgetreten ist. Zu der Hirnverletzung war es gekommen, als ein 50-jähriger Heavy-Metal-Fan ein Konzert der britischen Band Motörhead besuchte. Durch das wilde Schütteln seines Kopfes im Takt der Musik erlitt er eine Hirnblutung. Diagnostiziert wurde sie allerdings erst vier Wochen später, als der Mann sich über Kopfschmerzen beklagte, die immer schlimmer wurden. Im Laufe der Behandlung entdeckten die Mediziner außerdem eine Hirnzyste, die neben dem Headbanging zur Blutung beigetragen haben könnte. Solch ein Phänomen wurde nun erstmals dokumentiert. Bereits bekannte Folgen der abrupten Bewegungen sind Verletzungen der Atemwege, Schleudertraumata sowie der Bruch von Halswirbeln.
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    Jetzt sind ja alle gewarnt und ich kann nicht für Folgeschäden belangt werden. :nein:
     
  8. PhilippP

    PhilippP Active Member

    Registriert seit:
    8. April 2003
    Beiträge:
    793
    Der Film ist ein Klassiker und sicherlich gut gemacht (jedenfalls Teil 1), aber von der Schlüssigkeit her nicht sehr tiefgreifend. Weshalb sollten die Maschinen so unfähig sein, dass sie eine für sie gefährliche Ersatzrealität (Matrix genannt) für die "Zombies", die sie als Batterien (Miss)brauchen, erschaffen müssen, um jene als solche nutzen zu können? Man könnte die Menschen doch einfach in ein Wachkoma versetzen und fertig. Aber dann wäre die Story nicht so aufregend und genau darum geht es ja in der Fiktion. Die Wirklichkeit ist zu langweilig und daher benötigen wir das Außergewöhnliche, um gut unterhalten zu werden. Dafür sind wir auch bereit, gedankliche Sprünge zu vollführen und uns spannenden Geschichten mit Haut und Haar hinzugeben. Nur einen Fehler dürfen wir dabei nicht machen: Diese Geschichten für bare Münze nehmen.
     
  9. Chris M

    Chris M Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. November 2014
    Beiträge:
    506
    Wenn man Matrix als rein fiktiven Film betrachtet, dann ist deine Kritik berechtigt. Die Maschinen hätten es einfacher gehabt, wenn sie die Menschen einfach in ein Wachkoma versetzt hätten, anstatt ihnen eine virtuelle Welt zu basteln. Aber: Dieser Film ist in meinen Augen eben mehr als nur Fiktion, sondern eine Allegorie oder ein Gleichnis für unsere tatsächliche Situation als Menschheit. Wir haben uns in einen Tiefschlaf versetzen lassen und nutzen unser Potential nicht aus. Wir befinden uns wirklich in einem kollektiven Wachkoma, das wir mittlerweile als Normalität akzeptieren. Kommt eine vorübergehende Störung ins Spiel, so wird uns das Narrativ vorgegeben, dass wir jetzt alles tun müssen, um zurück zur Normalität zu gelangen. Die interessante Frage wäre mal, ob diese Normalität überhaupt wirklich normal ist.
     
  10. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.602
    Vielleicht beschäftigst Du Dich mal mit dem Höhlengleichnis von Platon, es ist in der Philosophie sehr bekannt und wird häufig zitiert denn es trifft immer wieder zu. Auch ich bin darauf gestoßen und habe erkannt, dass ich lange in der Höhle war bis ich dann heraustreten konnte aber wer weiß, vielleicht ist um die Höhle noch eine Höhle und man glaubt nur draußen zu sein. So ist der Begriff 'normal' auf das menschliche Leben bezogen völlig irrig, wessen Normalität ist denn gemeint und hat nicht der Mensch, der sich für normal hält nur alle Anderen nicht, womöglich das größte Problem? Das Höhlengleichnis von Platon gibt Antworten.
     
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