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Die Entstehung des irdischen Seins

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Das war ein Gleichnis, ...

Na klar, was denn sonst? :)

... das zeigen soll, dass ohne Gott nicht einmal die trivialsten Dinge funktionieren würden.

Das kann man glauben oder auch nicht.

Du bist ziemlich forsch in der Beurteilung deines Schöpfers.

Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass der Gott es nach einer so
langen Menschheitsgeschichte, noch immer nicht begriffen haben
könnte, dass die Menschen sich niemals zum Besseren verändern.

Doch bedenke, dass er das höchste Wesen ist und wir Menschen sind vermutlich unfähig ihn zu verstehen.

Wer sagt das?
Dieser Gott oder die Menschen, die ihn erfunden haben?
 
Es mag viele Menschen geben, die "Gott erfinden", aber nur wenige, die ihn "finden".
Einen vielfach falsch dargestellten, abschreckend erfundenen Gott wollen viele gar nicht finden, sondern ablehnen.

Anhand von Indizien haben Menschen schon sehr viel Wahres gefunden/entdeckt.
Auf diesem Wege lässt sich auch Gott finden -
- damit kann seine Erfindung erspart bleiben.
Allerdings sind Indizien nur etwas für geistige 'Augen'.
Was 'geistige Augen' sind - bei Wiki nachschlagen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass der Gott es nach einer so
langen Menschheitsgeschichte, noch immer nicht begriffen haben
könnte, dass die Menschen sich niemals zum Besseren verändern.
Das ist es ja. Wir Menschen können es uns nicht vorstellen was Gott plant. Aber wir setzen uns trotzdem mit ihm auf eine Stufe zB. indem wir den Menschen Jesus selbst zu einem Gott gemacht haben.

"Anthropozentrismus" heißt diese Unsitte, nach der sich der Mensch über alles erhöht. :(
 
Aus vielen Gründen verbreitet sich die Ansicht, dass "Gott" eine Erfindung des Menschen sei.
Tatsächlich haben Menschen an das Urbild Gottes so viel eigene Erfindungen hinzugefügt und in Umlauf gebracht,
dass ein total abweichender anderer Wunsch-"Gott" dabei entstanden ist.

Der ursprüngliche Gott Abrahams und Moses hat zu Beginn der 10 Gebote sogar ausdrücklich
vor menschlichen Erfindungen von Wunsch-Göttern gewarnt.

Der ursprüngliche Bericht über Gott in der Bibel entspricht überhaupt nicht den Wunschbildern von Menschen,
sondern ist unschmeichelhaft voller Tadel und Kritik am Menschen.

Es ist fast archäologische Feinarbeit, den ursprünglichen Gott wieder ans Licht zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Da haben Sie schon recht: in der Bibel gibt es noch den aufbrausenden, eifersüchtigen und leicht zu beleidigenden Wüstengott als vergrößertes Abbild eines Stammeshäuptlings. Aber das Verhältnis zu Vätern und Häuptlingen aller Art hat sich im Wandel der Zeit geändert. Erwartet werden mehr mütterliche Eigenschaften wie Nachsicht und Verständnis. In diesem Sinn ist das Christentum in seiner Gottesbeschreibung deutlich "psychologischer" geworden. Damit zeigt sich aber auch, dass wir uns unseren Gott tatsächlich in Abhängigkeit von unseren gesellschaftlichen Werten immer wieder neu erfinden.
 
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