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Die Entstehung des irdischen Seins

Also, wenn ich mir diese beiden Grafiken ansehe, empfinde ich das "Ich" in der Mitte des Inneren eines Menschen in jedem Fall als harmonischer und kann mir vorstellen, dass diese Anordnung große Auswirkungen auf den jeweiligen Menschen haben könnten. Darüber, welche das sein könnten, bin ich mir zurzeit noch nicht ganz sicher, aber dazu fällt mir bestimmt noch etwas ein.
Soraya, ich schrieb Dir schon, dass ich ebenso keinen deutlichen Zusammenhang in Deiner Mixtur erkennen kann.
Was Du da zusammengestellt hast, kommt mir vor wie die Zutaten zu einem Menü oder wie der Inhalt des Kühlschrankes.
Von diesen wäre "Nahrung" der gemeinsame Nenner.
Bei Deiner Zusammenstellung scheint der gemeinsame Nenner das "ICH" zu sein.
Nur fehlt in Deiner Zusammenstellung einiges, wie ich es vorhin aufzählte.
 
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Wenn jemand mit meinen Grafiken nichts anfangen kann
oder etwas daran auszusetzen hat, steht es ihm natürlich
frei, seine eigenen Grafiken zu erstellen und sie zu zeigen.

Und es steht auch jedem frei, eigene Beiträge zu erstellen,
in denen er seine (eigene) Sicht der Dinge mitteilen kann!
 
Und es steht auch jedem frei, eigene Beiträge zu erstellen,
in denen er seine (eigene) Sicht der Dinge mitteilen kann!
Ok, ich bin so frei.
Ab welchem Alter ab Neugeburt trifft denn Deine "ICH" Aufzählung vollständig zu?
Was ist davon angeboren (unveränderlich) und was anerzogen (veränderlich)?
Was ist davon unentbehrlich und was verzichtbar?

Soraya, ich bin seit frühester Kindheit wissensdurstig und analysiere alles, was mir 'unter die Finger kommt'.

Meine mühsam "eigen erarbeitete Sicht der Dinge" habe ich schon ausreichend mitgeteilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ich gerade eben von einem "klugen Kopf" gelesen habe, geht er davon aus, dass Fanatismus eine Art Begeisterung ist, bzw. wäre, doch darin kann ich ihm nicht zustimmen. M.M.n. ist Fanatismus eher Besessenheit von einer Idee, Vorstellung, o. s. und dem zwanghaften Wunsch/Ziel, andere unbedingt davon überzeugen zu wollen. Übersteigerte Begeisterung würde ich als Euphorie bezeichnen, die jemand empfindet und anderen allenfalls mitteilen oder sie daran teilhaben lassen möchte, sie aber nicht zwanghaft davon überzeugen will, es ihm gleich zu tun.

Warum mache Menschen zu Fanatikern werden, kann unterschiedliche Gründe haben, aber was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie sich in ihre Idee, Vorstellung, o. s. verbissen haben und sich deshalb geistig nicht weiterentwickeln (können). Stattdessen steigern sie sich immer weiter in ihre Idee hinein und bleiben quasi an diesem Punkt hängen. Das hat zur Folge, dass sich ihre Gedanken nur noch im Kreis drehen und sie nicht mehr zur Ruhe kommen (können).

Fanatiker werden von Nicht-Fanatikern i.d.R. als ausgesprochen unangenehme Menschen wahrgenommen, weshalb es auch verständlich und nachvollziehbar ist, dass sie von ihnen bestmöglich gemieden werden. Doch diese Ablehnung führt nicht etwa dazu, dass ein Fanatiker sich und sein (Fehl)-Verhalten überdenkt, hinterfragt oder sogar ändert, sondern oft/meistens reagieren sie darauf sehr aufdringlich und können auch richtig bösartig werden.

Womit ich dann auch wieder bei meiner Ausgangfrage gelandet bin,
also der Frage, ob dieses Bösartige durch das Denken ausgelöst wird
oder ob die Gefühle dafür "verantwortlich" sind, dass man böse wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
dass Fanatismus eine Art Begeisterung ist, bzw. wäre, doch darin kann ich ihm nicht zustimmen. M.M.n. ist Fanatismus eher Besessenheit von einer Idee, Vorstellung, o. s. und dem zwanghaften Wunsch/Ziel, andere unbedingt davon überzeugen zu wollen.
… servus @Soraya , … zu'm Einen gäb's bspw. S. Freud's "Hysterie" - Theorie …

… und zum Nächsten K. Theweleit's "Männerphantasien" …


… und "zusammen" ( also "paßiv" & "activ" ) folgerte A. Huxley … auf Nice's "Z." verzichten zu können …
… "um" daher "das" - Innere zu ( sog. ) "entspannen" …
… "um" daher eine Art "Utopia" oder "Eden" jenseits aller Theorien zu realisieren …
… indem "wir'spielen" !
 
Womit ich dann auch wieder bei meiner Ausgangfrage gelandet bin,
also der Frage, ob dieses Bösartige durch das Denken ausgelöst wird
oder ob die Gefühle dafür "verantwortlich" sind, dass man böse wird.
Der Auslöser "bösen" Handelns kann auch ein Drogenrausch sein!
Warum wird das immerzu geleugnet?
Mancher Betrunkene will unbedingt - fanatisch, besessen - mit seinem Auto nach Hause fahren.
So führt auch die Drogenwirkung von Irrwahn zu Fehldenken und Fehlhandeln.
Weil Drogen das Denken und Handeln beeinträchtigen, üben diese eine Art Besessenheit aus.

Wer von meiner abstrakten Diagnose nicht selbst auf konkrete Beispiele findet,
dem nützen betreutes Denken dann auch nichts mehr.
 
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Fast alle "Spiele" haben einen Namen, haben unterschiedliche Regeln, verlangen Einsatz und bringen mal Gewinn, mal Verlust.
Das "Spiel des Lebens" geht ebenso. Nur gibt es bei Anfangsspaß oft >Spätfolgen< - Risiken u. Nebenwirkungen - "das dicke Ende".

"Muss man denn Ziele haben?" Gott gab dem Menschen nach Erschaffung sofort Aufgaben - Ziele.
Gott hatte aber Mensch und Lebenswelt sehr gut aufeinander abgestimmt, dass der Mensch seine Aufgaben
>spielend< leicht und mit Freude erfüllen konnte.
Durch eine Störung von außen lief alles sehr negativ aus dem Ruder, weil der Mensch fahrlässig falsch auf die Störung reagierte.
Dieses Fehlhandeln, Irrwahn des Menschen wirft die Frage nach der Mitschuld des Schöpfers auf.

Wir haben die Freiheit, beliebig alles zu tun, zu >spielen<
aber früher oder später bekommen wir aber fatal die Folgen, (die Quittung) dafür zu tragen: "nach mir die Sintflut".
 
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