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Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Nahrung brauchst Du zum überleben.


"Der Staufenfürst, Friedrich der II., ließ im Jahre 1211 sieben Säuglinge von Ammen ernähren.
Diese bekamen die Anweisung, den Kindern keinerlei Zuwendung entgegenzubringen und keinerlei Wort mit ihnen zu reden.
Nach drei Monaten waren alle sieben Säuglinge tot. Sie konnten ohne Zuwendung nicht überleben."


Wie du hier siehst ist es schon lange experimentell bewiesen, dass der Mensch auch Zuwendung - also Liebe - zum Überleben braucht!


Aber "Liebe" und "Zuneigung" sind zumindest unter Menschen derartig schwammige Begriffe, das ich nicht sagen könnte, dass jeder das Bedürfnis danach hat. Z.B. wenn geschlagen wird im Namen der Liebe als Erziehung usw.


Im NAMEN der Liebe heißt noch lange nicht, dass es auch Liebe IST! Aber Schläge sind immerhin eine Zuwendung, wenn auch keine schöne.


Das sagen Therapeuten.


Nun, sie werden ihre Gründe dafür haben! Schließlich haben Therapeuten ja das Anliegen seelisch verletzte Menschen zu heilen und gucken auch, wo es hängt!


Zudem würde ich eher sagen, "man" muss sie auch geben können und das kann man nur, wenn man sich selbst liebt. D.h. gut mit sich umgeht.


Müssen tut man erstmal nichts. Aber es ist schön, wenn man es kann!


Es gibt immer einen Sender und einen Empfänger. Und wenn beide ein unterschiedliches Verständnis von Liebe und Zuwendung haben, kann es doch sein, dass etwas anderes ankommt beim Empfänger, als denn der Sender geben wollte, nach seinem Verständnis.


Selbstverständlich gibt es da sehr häufig Missverständnisse. Aber, wenn beidseitig tatsächlich Liebe und guter Wille da sind, kann man drüber reden und sie klären!
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Au weia, Edina, biste gleich zwischen beide Forums-Therapeutinnen geraten...- die eine spielt nur, rate, welche! :lachen:

Kaawi :)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Eine zutiefst religiöse (eigentlich mir bekannt christliche) Lebenshaltung:

Durch Leid zum Licht

im Gegensatz dazu

Ein Leben nach dem Lustprinzip

ist deshalb nur intelligenten, gebildeten Menschen vorbehalten, der Dumme leidet.

:)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Au weia, Edina, biste gleich zwischen beide Forums-Therapeutinnen geraten...- die eine spielt nur, rate, welche! :lachen:

Kaawi :)


:confused:

Fall ich da mit drunter?

Oder wen meinst du? :confused:

Und, falls du mich meinst: WO BLEIBT DIE ANERKENNUNG? :zunge3:


LG

EarlyBird :D
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Eine zutiefst religiöse (eigentlich mir bekannt christliche) Lebenshaltung:

Durch Leid zum Licht

im Gegensatz dazu

Ein Leben nach dem Lustprinzip

ist deshalb nur intelligenten, gebildeten Menschen vorbehalten, der Dumme leidet.

:)


Schade, dass wir nicht schon weise geboren werden, sondern dazulernen müssen!
Wer wirklich intelligent war, stellt sich vielleicht erst ganz zum Schluss raus! :)


LG

EarlyBird
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Eine zutiefst religiöse (eigentlich mir bekannt christliche) Lebenshaltung:

Durch Leid zum Licht

im Gegensatz dazu

Ein Leben nach dem Lustprinzip

ist deshalb nur intelligenten, gebildeten Menschen vorbehalten, der Dumme leidet.

:)

Der Dumm-dreiste weiß nichts von seiner Armseligkeit, macht aber ständig andere für seine Situation verantwortlich und schafft dadurch viel neues Leid, denn er tritt gerne nach unten und buckelt nach oben.

Sich seines Leides bewusst zu werden schafft erst einmal keinerlei Linderung, aber das bewusste Durchleben schärft den Blick für die wirklichen Ursachen und damit auch den Ansatzpunkt zur Überwindung bzw. Integration des Leides.

Meint Kaawi :)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Durch Leid zum Licht

im Gegensatz dazu

Ein Leben nach dem Lustprinzip

ist deshalb nur intelligenten, gebildeten Menschen vorbehalten, der Dumme leidet.

ich meine nicht das du hier buddhistische und katholische leidsicht gleichsetzen kannst.....
so seh ich es ähnlich wie du das die katholiken meinen durch leid sich das wohlwollen gottes erkaufen zu können und dass daher leid etwas anzustrebendes ist (flagelanten)

beim buddhismus dagegen ist es anders gelagert - gotama (der "buddha"/erleuchtete) entwickeltas ja seine lehre um gerade dem leid zu begegnen ! er predigte also nicht den menschen zu leiden sondern dieses gerade schon im vorfeld zu vermeiden - indem nicht das leid selber sondern seine quelle vermieden wird : die verhaftung und identifizierung an der materie.

so gibt es eine kleine parabel zu ihm:
.... eines tages hielt sich gotama in einem kleinen ort auf der berüchtigt war auf grund seiner vielen aggressiven mücken. während der meditation schauten die anderen mönche interessiert zu wie er denn mit der mückenplage umging. so war auch sein körper wie das der anderen von vielen dieser plagegeister bedeckt. aber er zeigte keinerlei reaktion und war voll bei sich in der meditation.......... doch es ist überliefert dass er fast alle orte häufig aufsuchte - nur dieser ort verzeichnete nie wieder einen wiederholten aufenhalt von gotama......
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Da hatte Buddha ja Glück, dass er auch andere Orte kannte - mückenfreie! Für die Leute, die da zuhause waren, war es möglicherweise unvorstellbar!
Bei mir ist Buddha hiermit endgültig unten durch! Statt den Bewohnern zu sagen, dass es auch mückenfreie Gegenden gibt, hat er sich verpisst! :wut1:
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

lol - ich denke es war für die betroffenen ihre inkarnationsaufgabe zu lernen auf ihre innere stimme des leides zu hören - die konsequenzen daraus ziehen - ihre verhaftung an den verseuchten ort zu lösen und sich wie gotama auf wanderschaft zu begeben...... aber "leider" lieben die meisten menschen ihr leid...
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

lol - ich denke es war für die betroffenen ihre inkarnationsaufgabe zu lernen auf ihre innere stimme des leides zu hören - die konsequenzen daraus ziehen - ihre verhaftung an den verseuchten ort zu lösen und sich wie gotama auf wanderschaft zu begeben...... aber "leider" lieben die meisten menschen ihr leid...


Ich denke eher, sie lieben ihr Zuhause! TROTZ Leid!
Warum sollten sie wegziehen, wenn sie nicht wussten, dass es auch OHNE Mücken geht? :confused:
 
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