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Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

1.Ich glaube so nicht an Gott.

2. Aber wenn Du es so glaubst, dann akzeptiere ich das.

3. Ist da so?

4. Ich sehe das anders.
Hallo Edina,
zu 1. Wie glaubst Du denn an Gott?
zu 2. Das ist schon einmal gut.
zu 3. Warum stellst Du hier etwas in Frage und wozu?
zu 4. Und wie siehst Du es?

Menschen die keine Zuwendung oder Liebe kennen, werden diese auch nicht vermissen.
Das scheint mir ein ganz rasanter Irrtum zu sein.
1. vermissen diese Menschen ganz enorm etwas und weil sie es nicht benennen können, werden sie zu hassenden Menschen heranwachsen und sind somit tickendende Zeitbomben.
2. Die Ablehnung der Gesellschaft wird ihnen auch im erwachsenen Leben gewiss sein, weil sie jeder für böse und gefährlich hält.

Allerdings kriegen alle es ja von klein auf mit, dass Liebe und Zuwendung wertvoll und wichtig sind. Von daher wollen es alle und meinen einen Anspruch darauf zu haben.
Wieder ein rasanter Irrtum, wer Hass, Krach, Zorn, Streit und Ablehnung in seinen ersten drei Lebensjahren mitbekommen hat, sieht dies als etwas ganz normales an und versucht genau diese Verhältnisse wieder herzustellen um sie endlich erfolgreich besiegen zu können. Dies wird dann klassisch als Wiederholungszwang angesehen.

Abgesehen davon versteht jeder etwas anderes unter Zuwendung und Liebe. Was es schwierig macht. Und auch Leid verursacht.

Genau und bei diesem unterschiedlichen Verständnis kann jeder Mensch seine Verantwortung für die Situation übernehmen. Da ist noch viel zu tun.

:liebe: :schaukel: :schaf: rg
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Ich finde nicht dass der Buddhismus verschlüsselt ist.

Es reicht nur nicht, das eben nur mal so zu "googeln" um zu verstehen.

In diesem Thread wurden (bewusst?) nur Teilbereiche gepostet ohne diese in den grossen Zusammenhang dessen, was Buddhismus aussagt, zu stellen.

Ich finde den Buddhismus schon unnötig Kompliziert, warum schreibt man statt "Wenn dir Buddha begegnet, töte ihn!" nicht so das jeder Mensch es verstehen kann zB so "Wenn dir Buddha begegnet wird es nie der echte Buddha sein und du hast überhaupt nichts verstanden". Warum muß man alles so schreiben das es zwangsläufig mal jemand falsch versteht oder warum glaubst du gibt es Selbstmord Attentäter, doch nur weil die genau solche Sachen einfach nicht verstehen.

Für mich geht es in der unnötigen Kompliziertheit nur darum Macht auszuüben und diese Form der Macht ist meiner Meinung nach eine art Kollektives Ego.
Wenn man zB die Römisch Katholische Kirche wirklich verstehen will muß man Priester werden alle anderen haben kaum die Möglichkeit die Bibel richtig zu Interpretieren, die Leute werden schön dumm gehalten das man ihnen sagen kann was Sie machen sollen.
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Hallo Edina!

Mich würde dein Weltbild interessieren das du hast Glaubst du an einen Gott oder wie erklärst du dir deine Existenz und die Welt?

Mfg Rudip
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

[ ]
..warum schreibt man statt "Wenn dir Buddha begegnet, töte ihn!" ni.... Warum muß man alles so schreiben das es zwangsläufig mal jemand falsch versteht .

ich denke oft kann weniger viel mehr sein.......
esrt die unschärfe ermöglicht die polymorphie der aussage.. jede genauere aussage bedeutet eine reduzierung des inhaltes...

in diesem fall mal eine andere interpretation:
eine krngebot des buddhismus ist das verhaften an etwas .... sollte dir nun eine manifestation des buddha erscheinen so hafte nicht daran sondern lass es los um dich weiterentwickeln zu können - mit töten verstehe ich die vernichtung dieser festlegung in dir......
alles ist wert dass es zu grunde geht....


Für mich geht es in der unnötigen Kompliziertheit nur darum Macht auszuüben und diese Form der Macht ist meiner Meinung nach eine art Kollektives Ego.
hm gerade in der komplizierheit sehe ich ein stück freiheit durch variation der auslegung...

Wenn man zB die Römisch Katholische Kirche wirklich verstehen will muß man Priester werden alle anderen haben kaum die Möglichkeit die Bibel richtig zu Interpretieren, die Leute werden schön dumm gehalten das man ihnen sagen kann was Sie machen sollen.

ist es nicht das gegenteil - sich lieber von der katholischen struktur entfernen um eine andere perspektive zu gewinnen ?
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@Rote Gräfin,

Hallo Edina,
zu 1. Wie glaubst Du denn an Gott?
zu 2. Das ist schon einmal gut.
zu 3. Warum stellst Du hier etwas in Frage und wozu?
zu 4. Und wie siehst Du es?


In diesem Thread gehts um das "Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen".

Wenn Du Interesse daran hast zu diskutieren, was Leute unter "Gott" oder "der Höheren Macht" verstehen, mach doch einen Extrathread auf.


Das scheint mir ein ganz rasanter Irrtum zu sein.
1. vermissen diese Menschen ganz enorm etwas und weil sie es nicht benennen können, werden sie zu hassenden Menschen heranwachsen und sind somit tickendende Zeitbomben.
2. Die Ablehnung der Gesellschaft wird ihnen auch im erwachsenen Leben gewiss sein, weil sie jeder für böse und gefährlich hält.

Wieso das?

Ich sehe da keine Kausalitäten und bin auch schon in ihrer Kindheit verhätschelten Menschen mit überzogenen Anspruchsdenken begegnet, die von Menschengruppierungen abgelehnt wurden.

Ebenso muss jemand der nicht verhätschelt wurde nicht zwangsläufig "eine tickende Zeitbombe" werden.

Wieder ein rasanter Irrtum, wer Hass, Krach, Zorn, Streit und Ablehnung in seinen ersten drei Lebensjahren mitbekommen hat, sieht dies als etwas ganz normales an und versucht genau diese Verhältnisse wieder herzustellen um sie endlich erfolgreich besiegen zu können. Dies wird dann klassisch als Wiederholungszwang angesehen.

Ich schrieb aber, dass jemand der "Liebe" und "Zuneigung" wie Earl Grey und Early Bird, sie verstehen, nicht kennt, diese nicht vermissen würde.

Das heisst nicht, dass da dann zwangsläufig Hass, Krach, Zorn und Streit sein musste in früher Kindheit. Du schreibst ja jetzt selbst, wer das nur kennt, versucht diese Verhältnisse wieder herzustellen, weil er es eben so kennt und das als "normal" ansieht.

Ich bezweifele sehr, dass jemand das macht, um irgendwas erfolgreich besiegen zu wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@Rudip

Für mich geht es in der unnötigen Kompliziertheit nur darum Macht auszuüben und diese Form der Macht ist meiner Meinung nach eine art Kollektives Ego.

Mit dieser Aussage hast Du natürlich recht.

Mir fallen dazu wissenschaftliche Abhandlungen unterschiedlicher Fachrichtungen ein. Da werden oftmals einfache Vorgänge unendlich gebläht und verkompliziert beschrieben, damits auch niemand versteht..

Wobei die Lehren des Buddhismus finde ich wirklich nicht kompliziert und schwer zu verstehen. Aber das hat vielleicht mit meinen Lebenshintergrund zu tun.

Wenn man zB die Römisch Katholische Kirche wirklich verstehen will muß man Priester werden alle anderen haben kaum die Möglichkeit die Bibel richtig zu Interpretieren, die Leute werden schön dumm gehalten das man ihnen sagen kann was Sie machen sollen.

Das empfinde ich auch nicht so.

Zumal ich mich weigere der Römisch katholischen Kirche zuzugestehen, dass sie die einzig "richtige Interpretation" der Bibel hat.


Hallo Edina!

Mich würde dein Weltbild interessieren das du hast Glaubst du an einen Gott oder wie erklärst du dir deine Existenz und die Welt?

Mfg Rudip


Ich glaube, das würde den Rahmen dieses Threads sprengen, wenn ich diese Fragen beantworten würde.

Falls ich nicht irgendwann gebannt werde oder die Lust an diesem Forum verliere, werden Deine Fragen vielleicht anhand meiner weiteren Beiträge beantwortet.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Ich schrieb aber, dass jemand der "Liebe" und "Zuneigung" wie Earl Grey und Early Bird, sie verstehen, nicht kennt, diese nicht vermissen würde.

Das heisst nicht, dass da dann zwangsläufig Hass, Krach, Zorn und Streit sein musste in früher Kindheit.

hm ...... jetzt habe ich es endlich geschafft meinen pferden das fressen abzugewöhnen und nun sind mir diese blöden gäule verreckt... :-(

bei dir klingt raus das du soziale zuwendung für eine unnötige angewohnheit einiger völker hälts...... so betrachte ich es nicht ....
so beschreibt zum beispiel Jean Liedloff in ihrem buch http://www.continuum-concept.net/buecher/leben_aufdersuche.html auf der suche nach dem verlorenen glück das natürliche leben von indios und kreiert dabei den begriff kontinuum als eine erwartungshaltung in der wir hinein geboren werden. so "erwartet" der säügling das er nach der geburt nahrung bekommt und nicht wie ein wasserschildkröte selber ins meerlaufen muss um fressen zu können.... und genau wie der säugling mit recht materielle milch erwartet so erwartet er auch soziale nahrung und menschliche nähe - es ist sein angestammtes nacktes recht hier auf erden - er will keine steine um es mit den worten von brecht zu sagen. ! sicher überlebt er auch mit reduzierter zuwendung
genau wie er mit reduzierter milch überleben kann . .. nur bei der milch erkennt man den mangel an rachitischen skelettdeformationen und bei der menschlichen zuwendung an der verkrüppelten seele....... welche in ihrer gesamtheit eben gesellschaftlichen phänomene entstehen lässt... mit denen wir alle hier mehr oder weniger kämpfen müssen...
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@Earl Grey

Ich schrieb über "Liebe" und "Zuwendung" und nicht über "Nahrungsmittel".

Vielleicht mal die Beiträge richtig lesen und nicht nur überfliegen...
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

ok - alles klar ^^
dann lassen wir es mal gut sein...
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@Rote Gräfin,
In diesem Thread gehts um das "Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen".
Wenn Du Interesse daran hast zu diskutieren, was Leute unter "Gott" oder "der Höheren Macht" verstehen, mach doch einen Extrathread auf.
Philosophie bedeutet Liebe zur Weisheit. Buddha ist ein Erleuchteter. Ich bemühe mich um beides, deswegen verstehe ich nicht, warum Du mich auf einen anderen Thread verweist. Mir kommt es so vor als ob Dir beide Begriffe fremd sind, denn sonst würdest Du mich hier respektieren und einfach schreiben: "Deine Fragen möchte ich nicht beantworten" und fertig ist der Lack.
Wenn es um Leiden geht,dann geht es immer auch um das Leiden eines Menschen.
Wieso das?

Ich sehe da keine Kausalitäten und bin auch schon in ihrer Kindheit verhätschelten Menschen mit überzogenen Anspruchsdenken begegnet, die von Menschengruppierungen abgelehnt wurden.
Das ist ja nicht weiter tragisch, dass Du da keine Ursachen siehst. Das hast Du mit vielen anderen Menschen gemein. Es reicht ja für das Erste, dass ich sie sehe und hier darauf aufmerksam mache.
Ebenso muss jemand der nicht verhätschelt wurde nicht zwangsläufig "eine tickende Zeitbombe" werden.
Nein er muss es nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist eben sehr groß, wenn dem Menschen seine Würde und seine natürlichen Bedürfnisse genommen worden sind.


Ich schrieb aber, dass jemand der "Liebe" und "Zuneigung" wie Earl Grey und Early Bird, sie verstehen, nicht kennt, diese nicht vermissen würde.
Das stand nicht dabei deswegen habe ich auch darauf geantwortet.
Das heisst nicht, dass da dann zwangsläufig Hass, Krach, Zorn und Streit sein musste in früher Kindheit. Du schreibst ja jetzt selbst, wer das nur kennt, versucht diese Verhältnisse wieder herzustellen, weil er es eben so kennt und das als "normal" ansieht.
Nein das heißt es in der Tat nicht es kann auch ganz einfach nur Gleichgültigkeit und Desinteresse für die Bedürfnisse eines Kleinkindes sein. Ein vernachlässigtes und verwahrlostes Kind wird versuchen das Glück herzustellen und zu erreichen, was ihm vorenthalten worden ist.
Ich bezweifele sehr, dass jemand das macht, um irgendwas erfolgreich besiegen zu wollen.
Da lasse ich gerne einmal jemand Schlaueren als mich antworten
Bruno Bettelheim:
"Gleichgültig was ein Mensch auch tut, für ihn ist es das Beste, was er sich denken kann. Es mag unangemessen sein, was er sich denken kann. Es mag unangemessen sein, und es mag anderen sehr dumm erscheinen, aber für den Menschen selbst ist es die beste Problemlösung, die er finden kann. Für ihn ist es das Äußerste, was er bringen kann. Gleichgültig, wie das was ertut, sich auswirkt - und manchmal kann es zerstörerisch sein - dem betreffenden Menschen erscheint es niemals so.
Er weiß sein Leben auf keine andere Art Weise zu erhalten oder zu verbessern; für ihn ist es das Wichtigste und das Notwendige. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es mir kaum vorstellbar, dass nicht allem mit dem größten Respekt begegnet."

:liebe: :schaukel: :schaf: rg
 
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