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Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber auch bei Naturvölkern, wo die Lebensfreude nicht aberzogen wird, müssen die Kinder lernen und üben.
Es gibt eine afrikanische Filmkomödie - "Die Götter müssen verrückt sein" - da wird gezeigt, wie die Kinder von Buschleuten lernen. Sie lernen allerdings mit Freude, das ist wirklich ein Unterschied!
Hm, vielleicht war es auch in "Die lustige Welt der Tiere", bin mir grade nicht sicher.

LG

EarlyBird :)

Nein, Du hast schon recht – es war jener besagte Film: "Die Götter müssen verrückt sein";

- Und daran kann man auch erkennen, dass die sog. drei Weltreligionen (Christentum, Islam und Judentum) wirklich auf dem „Holzweg“ (Hochdeutsch: Irrweg) sind, denn alle drei genannten Religionen sind ausgesprochen gewalttätig in ihrer Auswirkung.

Inhaltlich stimme ich dir diesbezüglich vollkommen zu: ein Lernen mit Freude kann sich nur positiv auswirken!
(und Kinder lernen eigentlich sehr gerne)

Gruß :)
K. M.
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

[]
Ja schon,

aber werden buddhistische Mönche nicht auch anständig vermöbelt? –wenn sie vor ihrem Herrn und Meister knien und ihre Stockhiebe auf den Rücken empfangen?
ja - ist schon merkwürdig wie einzelne ihre religion ausleben...... aber wie ich schon in anderen threads schrieb sollte man zwischen religion und institution unterscheiden - ist meist eher das gegenteil.der ursprünglichen itention

Und: wichtig:
- immer wenn Licht, Erhellung, Erleuchtung „im Spiel“ ist, wird ihn Wahrheit Gewalteinwirkung gemeint, wie immer diese dann auch aussehen mag - denn der Hintergrund dafür ist immer die sexuelle Triebbeschneidung und hat ihre Ursprünge in der Feuertaufe (bei nahezu jeder Religion).

ist schon was dran würde ich aber nicht gaz so absolut sehen.... so glaube ich nicht das jesus die in seinen namen begabgeben massaker von jerusalem oder magdeburg gut heissen würde...... ebenso wie er er priester oder öffentliche betverastaltungen ablehte aber nie forderte. auch verlangte er mit sicherheit keine sexuelle enthaltsamkeit ... das alles waren mittel um einer kleinen gruppe von reaktionären selbstbeglaubigten "nachfolgern" in ihrer macht zu stabilisieren. na ja - und der "erfolg" rechtfertigt ja ihre taten - ohne diesen praktiken wären die grossen kirchen schon lange zerfallen und hätten jüngeren - der situation angepassteren - religionen den weg frei gemacht.

Denn in jeder Religion geht es immer um Triebsteuerung!

Gruß
K. M.
[/QUOTE]und die triebkontrolle ist eben der schlüssel zur beherrschung des menschen. wobei ich allerdings hier nicht daraus herleiten würde dass eine unkontrollierte auslebung jeglichen triebimpulses zur glückseligkeit führt.... ich halte es aber wichtig das der mensch diesen schüssel selber in der hand behält
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Nein, Du hast schon recht – es war jener besagte Film: "Die Götter müssen verrückt sein";

- Und daran kann man auch erkennen, dass die sog. drei Weltreligionen (Christentum, Islam und Judentum) wirklich auf dem „Holzweg“ (Hochdeutsch: Irrweg) sind, denn alle drei genannten Religionen sind ausgesprochen gewalttätig in ihrer Auswirkung.

Inhaltlich stimme ich dir diesbezüglich vollkommen zu: ein Lernen mit Freude kann sich nur positiv auswirken!
(und Kinder lernen eigentlich sehr gerne)

Gruß :)
K. M.


Ich gebe unumwunden zu, dass mir besagte Weltreligionen in ihrer Institutionalisierung auch von Herzen zuwider sind! Allerdings gilt Selbiges auch für Buddhismus und Hinduismus! Trotzdem, in den ursprünglichen Lehren findet sich doch viel Wahres und auch manchmal Brauchbares! ;)


LG

EarlyBird :)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Oder zwischen drei Forentherapeutinnen... :koenig:

Genau, ich bin :koenig: in meinem Leben und gebe nicht vor, andere heilen zu wollen...

Es gibt durchaus Situationen, wo mal jemand nicht für das verantwortlich ist, was ihm geschieht.
Ich würde so jemanden niemals "armselig" oder "dumm-dreist" oder "nach oben buckelnd" beschimpfen, wenn er sich für das Leid, welches ihm dadurch wiederfahren ist, nicht verantwortlich fühlen würde.

Hat irgend jemand was anderes behauptet?

Fragt sehr erheitert Kaawi :)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@rote Gräfin
Vorab: es wäre gut zu erkennen, dass eine andere Meinung von mir, kein Angriff auf Deine Person ist. Irgendwie scheinen viele das in diesem Forum so zu empfinden, wie ich an den Reaktionen so sehe.

Du hast mich gefragt, was ich unter Gott verstehe.

Das ist eine sehr intime Frage für mich, die ich nicht bereit bin jetzt in diesem Thread zu beantworten, zumal das hier ja auch nicht das Thema ist.

Wenn Du mich deswegen jetzt angiftest und mir Vorwürfe machst, dann respektierst Du meine Grenzen nicht und die dieses Threads.
Ich bin lediglich eine von vielen in diesem Forum. Was viele andere meinen weiß ich nur, wenn ich deren Beträge lese und darauf antworte.
Ich bin auf Deinen Beitrag so eingegangen, wie ich es für richtig gehalten habe.
Ja weil es eine intime Frage für Dich ist hast Du alles Recht der Welt diese Frage nicht zu beantworten. Das habe ich Dir doch auch vorgeschlagen. Ich verstehe jetzt überhaupt nicht, wie so Du auf angiften kommst. Das habe ich in keinem Fall beabsichtigt.


Wenn es ihm bewusst geworden ist, dass es "vernachlässigt" und "verwahrlost" wurde.

Wenn es ihm bewusst wird, dass andere Menschen "anders" behandelt werden, als er.

Dann ist es möglich, dass er es als sein Glück bewertet, von jemanden anders behandelt zu werden..

Das wird ihm allerdings ziemlich sicher nicht als Kleinkind bewusst werden.

Bis auf dem letzten Satz, kann ich dem voll zustimmen.

Denn auch ein Mörder oder Gewalttäter tut nur das "Beste für sich und meint damit sein Leben zu erhalten".

Ob ich ihm deswegen mit grössten Respekt begegnen würde, bezweifele ich allerdings.
Was ist mit den Menschen, die selber wissen was menschenunwürdig ist, und eine solche Behandlung nicht einfach unterbinden?
Aber es ging in unserer Diskussion ja um "erfolgreich" sein.

Und das setzte ich erstmal den Kontext zu der Bewertung "unserer Gesellschaft".

In unserer Gesellschaft erfolgreich zu sein, heisst vielleicht u.a. Wirtschaftsmananger oder sonstwie anerkannt zu sein. Geld und Macht zu haben.
Das ist mir neu? Die Vokabel erfolgreich hast Du gerade jetzt in die Debatte geworfen. In welchem Zusammenhang siehst Du es zum Thema? :dontknow:
Und danach strebt nicht jeder - egal, was er für eine Kindheit hatte.

Indem Du das Zitat von Bettelheim bringst, gibst Du dem Begriff "erfolgreich" eine andere Bedeutung.
Ich bin immer noch verwirrt und habe keine Ahnung was Du mit erfolgreich in diesem philosophischen Thema meinst. :dontknow:
:liebe: :schaukel: :schaf: rg
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@rotegräfin

Ich habe diese Aussage von Dir schon als vorwurfsvoll wahrgenommen:

Mir kommt es so vor als ob Dir beide Begriffe fremd sind, denn sonst würdest Du mich hier respektieren und einfach schreiben: "Deine Fragen möchte ich nicht beantworten" und fertig ist der Lack.

Dann hast Du geschrieben:

Wieder ein rasanter Irrtum, wer Hass, Krach, Zorn, Streit und Ablehnung in seinen ersten drei Lebensjahren mitbekommen hat, sieht dies als etwas ganz normales an und versucht genau diese Verhältnisse wieder herzustellen um sie endlich erfolgreich besiegen zu können. Dies wird dann klassisch als Wiederholungszwang angesehen.

Ich antwortete, dass ich nicht glaube dass "jeder", der das erlebt hat, versucht diese Zustände "erfolgreich" zu besiegen.

Daraufhin brachtest Du den Bettelheimspruch.

Und ich schrieb meine Gedanken dazu.

@kwaii

Du schriebst:

Der Dumm-dreiste weiß nichts von seiner Armseligkeit, macht aber ständig andere für seine Situation verantwortlich und schafft dadurch viel neues Leid, denn er tritt gerne nach unten und buckelt nach oben.

Daraus kann man schon schliessen, dass Du der Meinung bist, jeder der andere für seine Situation verantwortlich macht, wäre "dumm-dreist", "armselig", "nach unten buckelnd" und würde "neues Leid verursachen".

Ich habe Dir nun Beispiele gebracht, wo durchaus jemand anderes für eine Situation verantwortlich ist und wo solche - das sind ja therapeutische Interventionen in Richtung Eigenverantwortung - unangebracht sind.

@roter baron

natürlich bin ich nicht dafür verantwortlich, was mit den darunter fahrenden Autos geschieht, wenn ich einen Stein von der Autobahnbrücke werfe, schließlich haben wir es hier mit einer klassischen Zufallskonstellation zu tun, bei dem kein Vorwissen darüber existieren kann, wer nun der Brücke am nächsten ist. Ich kann also auch nicht wissen, ob im Auto unter mir ein "dumm-dreister" Mensch sitzt, oder vielleicht ein Klügerer, der auch in der Lage ist, das Gute im Schlechten zu sehen. Ich meine, wenn man schon gegen einen fliegenden Stein fährt, sollte man nicht bloß dem Leiden verhaftet sein. Man könnte ja auch sagen... in meiner unglücklichen Lage ist mir was eingefallen...

Ja, sehr lustig.

Es gibt aber öfter als manche meinen auch Opfer, die wirklich welche sind und nichts dazu beigetragen haben.

Da nutzt es nichts, denn Täter nun auch als Opfer darzustellen.

@Early Bird

Für mich heißt Zuwendung/Liebe, dass ich meinen Mitmenschen wahrnehme und seine Bedürfnisse berücksichtige. Also auch das Bedürfnis nach Abgrenzung, Freiraum, Eigenständigkeit. Das Gegenteil davon ist, den Anderen in seinem Sosein zu ignorieren, ihn gar nicht wahrzunehmen und ihm nur das Eigene überzustülpen. Egal, ob Kind oder Erwachsener.

Aha, ok dann verstehe ich besser, was Du meinst.

Aber das ist doch alles andere als Selbstverständlichkeit.
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Au weia, Edina, biste gleich zwischen beide Forums-Therapeutinnen geraten...- die eine spielt nur, rate, welche! :lachen:

Kaawi :)
Hast Du etwas gegen Therapie kaawi? was ja Heilung beinhaltet und bedeutet. Das finde ich sehr sehr eigenartig. Aber
Wer nicht will,
der hat schon.

Spruch meiner Ma​
Da sind wir doch schon einmal wieder ganz unterschiedlicher Meinung.

Der Dumm-dreiste weiß nichts von seiner Armseligkeit, macht aber ständig andere für seine Situation verantwortlich und schafft dadurch viel neues Leid, denn er tritt gerne nach unten und buckelt nach oben.
Wie Recht Du doch hast. Aber
Einsicht ist immer
der erste Weg zur Besserung.

Spruch meiner Ma​

Sich seines Leides bewusst zu werden schafft erst einmal keinerlei Linderung, aber das bewusste Durchleben schärft den Blick für die wirklichen Ursachen und damit auch den Ansatzpunkt zur Überwindung bzw. Integration des Leides. Meint Kaawi :)

Es schaft aber Linderung, wenn das Leid so oft es geht ausgesprochen wird. Damit die vorhandene Wunde heilen kann. Ich halte es für Quatsch Leid zu integrieren. Das gibt nur eine schwärende und verkapselte Eiterbeule. Der Dreck muss erst einmal raus und das tut erst einmal weh, aber dann geht es besser.

:liebe: :schaukel: :schaf: rg​
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Rg, zwischen Deinen und meinen Erfahrungen oder was wir draus gemacht haben liegen Welten, und ich sehe wirklich keinen Anknüpfungspunkt für einen für beide Seiten lohnenswerten Dialog.

Kaawi
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

1. Kinder sind diesbezüglich intelligenter, die machen was ihnen Spaß und Freude bereitet und sind in der Lage das Leben anzunehmen und Lebensfreude zu empfinden;
2. - was ihnen Kraft der Erziehung aberzogen wird um ihnen ein: „Leben nach dem Tod“ dafür anzubieten.

Gruß :)
K. M.

Zu 1.:
Stimmt !!! :jump4::ola::tanzen::gitarre::schnl:
Zu 2.:
Ja ja: "Am Anfang war Erziehung" - und leider auch bei den Eltern/Erziehern/Erzieherinnen ...usw. :weinen2:
Na ja, auch das geht ja vorbei ...:clown2:
Gruß, moebius
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

@rotegräfin
Ich habe diese Aussage von Dir schon als vorwurfsvoll wahrgenommen:
Ich habe geschrieben, wie es mir vorkommt und Dir einen Vorschlag gemacht, wie Du es besser machen kannst. Ich meine so etwas kann nur dann als Vorwurf aufgefasst, wenn Du unter einem Druck stehst alles richtig zu machen zu müssen und/oder eine Verbesserung schon gleich als Vorwurf erlebt wird. Zu mindestens war
das bei mir noch so in einer Zeit, wo ich einen Perfektheitsanspruch an mich hatte.
Dann hast Du geschrieben:
Ich antwortete, dass ich nicht glaube dass "jeder", der das erlebt hat, versucht diese Zustände "erfolgreich" zu besiegen.
Eine solche Aussage macht mich immer total ungeduldig und unwirsch. Was habe ich mit der Meinung von "jeder" zu tun? Mich interessiert Deine Meinung. Außerdem meine ich, wenn es um Leid und um Buddhismus geht ist mir das Wort "erfolgreich" sehr sehr fremd.

Daraufhin brachtest Du den Bettelheimspruch.
Und ich schrieb meine Gedanken dazu.
Die ich ja auch gut fand.
@kwaii
Du schriebst:
Daraus kann man schon schliessen, dass Du der Meinung bist, jeder der andere für seine Situation verantwortlich macht, wäre "dumm-dreist", "armselig", "nach unten buckelnd" und würde "neues Leid verursachen".

Ich habe Dir nun Beispiele gebracht, wo durchaus jemand anderes für eine Situation verantwortlich ist und wo solche - das sind ja therapeutische Interventionen in Richtung Eigenverantwortung - unangebracht sind.
Ich habe die gleiche Schwierigkeit mit Kaawi scheint mir.

@roter baron
Ja, sehr lustig.

Es gibt aber öfter als manche meinen auch Opfer, die wirklich welche sind und nichts dazu beigetragen haben.

Da nutzt es nichts, denn Täter nun auch als Opfer darzustellen.
So weit ich den Baron einschätze ist er ein sagenhaftes Opfer gewesen und er probt mAn auf diese Weise seine Autonomie. Ich habe das früher ähnlich so gemacht.

@Early Bird
Aha, ok dann verstehe ich besser, was Du meinst.
Aber das ist doch alles andere als Selbstverständlichkeit.
Hier ergibt sich eben schon eine häufige Sprachverwirrung. Für den der es nicht gewohnt ist, ist es eben neu und nicht selbstverständlich. Für den der schon immer so gedacht und gehandelt hat ist es verwunderlich, dass der andere es nicht als selbstverständlich gilt. Dazwischen gibt es noch eine Menge Fallstricke, die für zusätzliche Verwirrung sorgen können.

Rg, zwischen Deinen und meinen Erfahrungen oder was wir draus gemacht haben liegen Welten, und ich sehe wirklich keinen Anknüpfungspunkt für einen für beide Seiten lohnenswerten Dialog.

Kaawi

Das ist mir doch schon lange klar, schön dass Du es auch endlich so ausdrücken kannst. Der Unterschied zwischen uns liegt noch darin, dass ich gerade diese Unterschiede als reizvoll ansehe.

:liebe::schaukel::schaf: rg

 
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