• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Augustinus

Ich persönlich glaube ja, dass Augustinus als Albertus Magnus wiedergeboren wurde... Ich halte das jedenfalls für sehr wahrscheinlich... Jedenfalls kann man Steinen durchaus den Vorwuf machen, dass nicht mitgeteilt zu haben, wenn dem denn tatsächlich so war....
 
Werbung:
Eine Ethik hat Augustinus "nicht" entwickelt... Ich glaube, da hatte er skrupel... Er hielt sich wohl Zeit seines Lebens nur für einen armen Sünder, und nicht für den Richtigen, eine wirkliche Ethik zu entwickeln... Aber er wollte seine Schäfchen wohl auch nicht einfach im Regen stehen lassen, und so gab er ihnen so eine Art Leitsatz mit an die Hand: "Tu, was Du willst, aber tu es mit Liebe." Das ist großartig, denn da steckt eigentlich alles drin... Bei mir fällt das mit unter Wertethik... Aber die Wertehtik spielt natürlich in der Ethik nur eine ganz untergeordnete Rolle...

Ich habe mal im AnthroWiki eine ganze Kathegorie zum Thema Ethik erstellt... Da könnte gerne mal ein bisschen stöbern... Mehr gibt es nicht, auch im Wiki nicht...

https://anthrowiki.at/Kategorie:Ethik
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt eine neuzeitliche Darstellung von Augustinus bei der der Maler dem Augustinus die Züge von Luther gegeben hat, was ganz interessant ist, auch wenn Augustinus wohl nicht Luther selbst ist... Man weiß ja nicht, wie Augustinsu ausgesehen hat, aber so ungefähr könnte Augustinus tatsächlich ausgesehen haben... Ich halte das gar nicht für so abwegig... Und noch jemand hat wahrscheinlich so ausgesehen, nämlich Tertullian... Überhaupt muss es physiognomisch große Ähnlichkeit zwischen Augustinus und Terutllian gegeben haben... Den Eindurck kann man jedenfalls haben, wenn man es mit geistigen Augen sieht... Aber auch Tertullian und Agustinus sind nicht die gleiche Person.. Das muss einfach klar sein..

https://www.quellonline.de/confessiones-von-augustinus/
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man wirklich einmal die gute alte Baummetapher bemühen will, die ja eigentlich für das Wissen steht und von Platon stammt, könnte man sagen, die Philosophie ist wie ein Baum... Aber dieser Baum hat nicht nur zwei Stämme, nämlich Platon und Aristotels, sondern "drei": Platon, Aristoteles "und" Augustinus...

dreierbuche.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Augustinus hat nicht so sehr über die Seele geschrieben, als viel merh über die "Unsterblichkeit" der Seele. Er sieht die Seele von einem höheren Standpunkt, nicht so analytishc und auf die Leibesorganisation bezogen, wie vor allem Aristoteles, den er möglicherweise nie gelesen hat... Zumindest "glaube" ich, dass Augustines nie auch nur ein einziges Werk von Aristoeles selbst in Händen ghalten hat und ihn höchsten durch mündlcihe Mitteilung kannte... Das Zeikt sich schon am entgegengesetzten Substanzbegriff... Aber welcher Eigenschaften "hat" die Seele für Augustinud... Ich meine, er müsste es doch von einem rein chrislichen Standpunkt aus sehen und verstehen.

Die Seele hat für Augustinus vor allem "drei" Eigneschaften, die sich "so" zusammenfassen lassen:

- Substantailität
- Immaterialität
- Unsteblichkeit

Dei beiden letzteren Eigenschaften finden sich schon bei Platon, die erstere ist neu, denn diese Substanzbegriff gab es vorher so nicht.. Der Substnzbegriff ist bei Aristoteles bekanntlich ein komplett ander... Und jetzt mus sich aufpassen, dass ich nicht den Faden verleire...

1. Bei Tertullian, dem großen Vorläufer von Augustinus, der ein gnazess Werk über die Seele geschrieben hat, ise die Seele obendrein Körperlich, und somit ausgedehnt... Das lehnt Augustinus ab... Für ihn ist sie nicht lokalisierbar, sie ist unkörlerlich, unausgedehnt und unräumlch... Ideen sind aja auch unausgedehnt und nicht räumlich, und Augustinus behandelt die Seele ein bischen wie eien Idee... Und so schrieb er explizit eine Argumentatiosnschrift gegen die Körperlichkeit der Seele bei 'Tertullian... Und die Argumentation ist auch reich einleuchtend, nur eben leider falsch... Denn Tertullian hat natürlich recht.. Natrülcih sit die Seele körperlich und natürlich ist sie räumlich zu verstehen und kalr lokalisierbar, nämlich "überall" im Menschne und natürlich ist sie ausgedehnt... Also wenigsten in diesem Punkt hat sich Agustinus schlicht geirrt... Da hat er ganz einfach falsch gelegen, daas muss man so deutlich sagen...

Der Substnazbegriff des Augustinus scheint aber wohl ein komplett anderer zu sein, als bei Aristotels... Es is tder gleiche Substanzbegriff, den auch Descartes in seiner zwei-Substanzen-Lehre verwenden wird... Spinoza hingegen versucht den Substanzbegriff von Descartes, der ja auf Augustinsu zurückgeht, zu verwerfen und weider zu revidieren... Und da wir auch verständlich, dass Spinosa bei genauer Betrachtung eigentlich wieder dne Aristotelsichen Substanzbegriff verwendet, was kaum je von einem Interpreten gesehn und versotanden würden wist... Man hat die von Spinoza so eigentlich nie verwendete Formel

Gott = Substnaz = Natur

Dann auch meistens im Descateschne Sinne verstanden, was aber wohl gar nicht in Spinozas Sinne war... Außerdem ist es oft als Pantheismus missverstanden worden, was sogar noch zu Lebzeiten von Spinoza in mehreren überlieferten Briefen auf das heftigste zurückgewiesen wurde... tatsächlich geht dies dem Spinoza nur ind en Mund gelgte Formel auf eine Stelle zurück, die leider etwas missverständlich war, und in der er ers im Sinne der nagebliche Formel etwas verkürze... Insofern ist Sopinoza an dem Missverständnis nciht gnaz unschuldig... Klarheit bringen da die Erläugerungen und Paragrapen zum Begriff der Natur.... Mit Natur ist nämlich tatäschlich nicht nur die äußer Natur gemeint, die bei Spinoza dann auch nur so eine Art Natur-Natur ist... Tatäschlich unterscheidet er "zwei" Naturen, eine "schaffende" Natur und eine "ge-schaffene" Natur, alo praktisch im Beusschen Sinne ine Natur 1 und eine Natur 2... Die angebliche Formel müsste also in Spinozas Sinne lauten:

Gott = Substanz = Schaffende Natur = Natur 1

Natur = Substanz = Geschaffene Natur = Natur 2

Und wenn Gott jetzt bei Spinoza die Welt erschaffen hat, also die "geschaffene" Natur oer Natur 2, dann ist das kein Panentheismus mehr, sondern ein Panentheismus... Aber da bricht es bei Spinoza ab... Da setzt er sich zur Ruhe... Und da hab eich dnn angesetzt und noch eine Natur 3 untershieden, die schffende "und" geschaffene Natur, nämliche den Menschen.... Und dann habe ich volgendes im Plotishnen Sinne gesagt:

Gott hat die Welt erschaffe, und die Welt ruht in Gott, und durch den Menschen kehrt die Schöpfung zu Gott zurück... Das ware dann an sich ein echter Neospinozismus... Leider ist er bei mir nur Fragment geblieben... Ich komme einfach nicht dazu, weil mir schlicht die Zeit fehlt... Aber ich habe shcon einmal eine ganze Unterseite dazu vorbereitet... Könnt Ihr Euch ansehen:

http://joachimstiller.de/philosophie6d.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser ganze neospinozistische Gedanke ist eigentlich der gleiche, wie bei Plotin, zumindest in der christlichen Interpretation, denn eigentlich meine Plotin es etwas andere... Und das ist auch der Grund, warum Auguistuns sich mit Potin am Ende etwas schwer tat, weil es den jüdisch-christlichen Schöpfungsgednaken bei Plotin so nicht gibt... Aber die christen haben einfach irgendwann einfach immer mitgesacht... Es war halt ihre Brille, durch die sie gesehen habe, und man sollte eigentlich meine, dass sie da auch recht haben... Aber von astronomischen her ist der Befund leider alles andere als klar und eindeutig.... Ich persönlich hoffe aber, dass sich die Urkanlltheorie am ende "doch" halten lässt... Wie gesagt, ganz kalr ist das nicht, auch wenn es niemand zugen mag... Man blendet die möglichen Eventualitätein nur zu gerne aus... Und von der Sorte gibt es wohl "einige"...
 
Und es gibt noch einen Philosophen, der sich ohne Weiteres an meinen Neospinozismus anlehnen kann, nämlich Hegel... Ungefähr "das" muss ihm wohl tatsächlich vorgeschwegt haben... Da gibt es eine Dokumentation, die das serh schön erzählt.... Wir können sie und mal eben zusammen anhören...


Habs mal transkribiert:

http://joachimstiller.de/download/philosophie_trinitaet_hegel_welt_ist_geist.pdf

Der Deutshe Idealismus ist ja "auch" so eine Baustelle, wo ich im Moment nicht witerkomme...
 
Werbung:
Eine Synthese von Hegel und Marx wird es übrigens nicht geben, weil es sie nicht geben "kann"... Nicht jeder Gegensatz führt zu einer Synthese.... So auch hier... Beide denker sind schlicht unvereinbar... Hegel ist großes Fahrzeug, genau wie der Neospinozismus und Plotin, und Marx ist kleines Fahrzeug... Da muss man sich schon entscheiden... Es geht immer nur entweder das eine, oder das andere, aber nicht beides... Übrigens sind auch Alberus Magnus und Thomas von Aqquin großes Fahrzeug... Und zwar in ihrer Lösung des Universalienpro- blems... Ebenso Christian Rosenkreuz und die Anthroposophie in dem Rosenkreuzerspruch "Ex deo..."
 
Zurück
Oben