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Würds keine Priester geben

AW: Würds keine Priester geben


Jepp und wer mal etwas genauer das AT studiert hat kann voll Erstaunen feststellen, wie sehr die röm. Kirche alle Bömmelken und Tröddelken fraglos und ganz selbstverständlich bis weit ins letzte Jahrhundert übernommen hat.
Im übrigen ist bleibt die Taufe mit Wasser eben nicht das ausschlaggebende sondern die Durch den Heiligen Geist und der weht bekanntlich wo er will.


Was meinst Du denn, wer es sonst tun sollte, wenn nicht die?:dontknow: Ich gehe nämlich davon aus, dass Du in Zukunft nur höchst ungern vor einem leeren Teller sitzen möchtest. :lachen:

:danke: Du hast mir in diesem Fall die Mühe selber eine Antwort zu formulieren abgenommen um die Verlogenheit dieser Argumentation aufzudecken.


Schade reinwiel und ich habe bis jetzt gedacht, es handelt sich bei Dir um einen spirituellen Menschen. Kennst Du denn das Wort Jesu nicht, dass der Mensch verdammt ist, der einen anderen einen Toren nennt?
Jesus hat Petrus lediglich geboten: "Steck Dein Schwert ein, denn wer zum Schwerte greift kommt durch das Schwert um." Möglicher Weise war Petrus dann so verunsichert und hatte dann solche Angst, dass er Jesus dann anschließend dreimal verraten hat.
:schaukel: rg


Rote Gräfin! Du befindest Dich absofort auf meiner Ignorierliste!
 
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AW: Würds keine Priester geben

Ein paar Verrückte gibt es immer. Und vor allem gewaltbereite Menschen in und aus Splittergruppen.
Ja, das habe ich gesagt, das stimmt. Aber es war eine Feststellung des Bedauerns. Und mit dem Verrücktsein dieser Leute ist gemeint, dass sie krank sind, seelisch krank. Und Jesus sagte doch auch: Er sei gekommen, Kranke zu heilen.
Kennst Du denn das Wort Jesu nicht, dass der Mensch verdammt ist, der einen anderen einen Toren nennt?
Nein ehrlich, diese Aussage kenne ich nicht. Wohl kenne ich das: „Verdammt nicht, damit ihr nicht verdammt werdet.“
Wenn ich nun gesagt hätte, die Verrückten gehörten richtigerweise allesamt in die Hölle geworfen, dann wär es eine Verdammung gewesen und ein richterliches Aufspielen meinerseits.
Jesus hat Petrus lediglich geboten: "Steck Dein Schwert ein, denn wer zum Schwerte greift kommt durch das Schwert um."
Wie gesagt, ich machte eine bedauernde Feststellung. Es war kein Aufruf, alle möglichen Attentäter auszuforschen und sie mit ihren Waffen der Gewalt zu töten.
Möglicher Weise war Petrus dann so verunsichert und hatte dann solche Angst, dass er Jesus dann anschließend dreimal verraten hat.
Es war wohl doch eher so: Petrus war zu diesem Zeitpunkt noch ein feuriger Seelenmensch, der mehr wollte als er konnte. Hatte er doch vorher schon dreimal beteuert, Jesus zu lieben. Das war noch oberflächlich und musste für die echte Wahrheit auf die Probe gestellt werden. Nach der Probe des Falls – da war Petrus dann wohl bis in die tiefste Tiefe seines Herzens der Fels.
 
AW: Würds keine Priester geben

Rote Gräfin! Du befindest Dich absofort auf meiner Ignorierliste!

Das kann ich sehr gut verstehen. Ich nehme jetzt erst einmal an, dass der Leidensdruck, den ich bei Dir erzeugt habe, einfach zu groß geworden ist und Du Abstand brauchst.
Du schreibst auch sehr idealtypisch von der Kirche nur wie verträgt sich jetzt Dein Verhalten mit Deinem Ideal? Ich sehe Ignoranz als den ersten Schritt in die Todsünde an. An der Geschichte von Kain und Abel gut nachzulesen.
Was ist das für ein Gott der nur auf die Gaben eines Sohnes schaut? Der schürt doch geradezu mörderische Eifersucht! Wo war da bei dieser Geschichte die Mutter dieser beiden Söhne?

Übrigens bin ich der Ansicht, reinwiel ist ein spiritueller Mensch! Seine geistige Reife spricht für sich. Mir würden noch mehr solcher Menschen im Forum gut gefallen.:)
Ich bin im übrigen der Ansicht, dass jeder Mensch ein spiritueller Mensch ist. Der Unterschied zwischen ihnen liegt darin, die einen reden darüber und den anderen ist es überhaupt nicht bewusst und dazwischen gibt es noch die, wie ich, die den Finger auf die Wunde legen.
Damit eben genau darüber gesprochen, geschrieben und nachgedacht wird, wie die Spiritualität hier und jetzt und mit den begrenzten Möglichkeiten des Internet weiter entwickelt werden kann, damit Heilung für die ganze Welt möglich wird.

:schaukel: rg​
 
AW: Würds keine Priester geben

Ja, das habe ich gesagt, das stimmt. Aber es war eine Feststellung des Bedauerns. Und mit dem Verrücktsein dieser Leute ist gemeint, dass sie krank sind, seelisch krank. Und Jesus sagte doch auch: Er sei gekommen, Kranke zu heilen.
Das ist schön, dass Du es hier so richtig stellst.
Ich bin allerdings mit dem Satz groß geworden, als Verrückte abgestempelt zu werden, wenn ich stur auf meiner Wahrnehmung beharrt habe. Da bin ich einfach sehr emfindlich geworden wenn ich eine solche Bemerkung lese.
Verrückt, krank sind alles Diagnosen, die wenig dazu helfen, wie denn dann im konkreten Fall damit umgegangen werden soll.
Da ich sehr dem Prolog des Johannes Evangeliums verbunden bin
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2 Im Anfang war es bei Gott.
3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist
War ich jetzt davon ausgegangen, dass Dir das selber auch bewusst ist und aus diesem Grunde meine Zurechtweisung.
Nein ehrlich, diese Aussage kenne ich nicht. Wohl kenne ich das: „Verdammt nicht, damit ihr nicht verdammt werdet.“
Wenn ich nun gesagt hätte, die Verrückten gehörten richtigerweise allesamt in die Hölle geworfen, dann wär es eine Verdammung gewesen und ein richterliches Aufspielen meinerseits.
Nein ich meine nicht dass das damit gemeint ist, wie ich das hier lese. Es geht tiefer. Aber nur zur Verdeutlichung:
Punkt 9
Der wirkungslosen Reaktionen,
wenn der andere ein Problem besitzt:
die Hindernisse für eine Kommunikation

Interpretieren, analysieren, diagnostizieren

Wie gesagt, ich machte eine bedauernde Feststellung. Es war kein Aufruf, alle möglichen Attentäter auszuforschen und sie mit ihren Waffen der Gewalt zu töten.
Ich habe Deinen Ausdruck aufs Korn genommen und hinterfragt. Der Attentäter ist mir zur Zeit ziemlich wurscht. Nicht wurscht ist mir die Angst der Menschen, die sie durch solche Taten bekommen und es interessiert mich brennend, wie diese ungute Wechselwirkung von ignorieren bis hin zum Ausbruch von Gewalttaten zu durchbrechen und zu stoppen ist.
Es war wohl doch eher so: Petrus war zu diesem Zeitpunkt noch ein feuriger Seelenmensch, der mehr wollte als er konnte. Hatte er doch vorher schon dreimal beteuert, Jesus zu lieben. Das war noch oberflächlich und musste für die echte Wahrheit auf die Probe gestellt werden. Nach der Probe des Falls – da war Petrus dann wohl bis in die tiefste Tiefe seines Herzens der Fels.
Ich habe es anders in Erinnerung.
Petrus hat sich entsetzt über die Möglichkeit, dass Jesus bereit war zu leiden. Er wollte auch verhindern, dass sein geliebter Meister verraten würde, und hat es dann nach seinem beherzten Griff zum Schwert selber getan. Ihn wie vorhergesagt dreimal ehe der Hahn dreimal krähte verraten.
Erst nach der Auferstehung Jesu, wurde Petrus von ihm dreimal gefragt ob er ihn liebe.
Das ist meine bescheidene Kenntnis von dem geschichtlichen Ablauf in der Bibel.
Der Fels der Kirche ist also auf einen Lügner auf gebaut und nicht auf die Frauen die unter dem Kreuz standen und bei dem Leidenden ausgeharrt haben. Vergessen ist auch die Botschaft, dass das Weib und seine Nachkommenschaft der heimlich leise schleichenden Macht den Kopf zertreten wird.
:schaukel: rg​
 
AW: Würds keine Priester geben

Nicht wurscht ist mir die Angst der Menschen, die sie durch solche Taten bekommen und es interessiert mich brennend, wie diese ungute Wechselwirkung von ignorieren bis hin zum Ausbruch von Gewalttaten zu durchbrechen und zu stoppen ist.
Dass dir die Angst der Menschen nicht gleichgültig ist, die verbreitet wird, das zeigt wirklich, dass du ein fühlender Mensch bist. Und auch wenn mir selber die zerstörerische Kraft der Angstausbreitung viel Sorgen bereitet, so weiß ich auch nicht, wie man denn verhindern könnte, dass Attentäter zu ihren Taten überredet werden. Da muss ich gleich hilflos zusehen wie du.
Der Fels der Kirche ist also auf einen Lügner auf gebaut und nicht auf die Frauen die unter dem Kreuz standen und bei dem Leidenden ausgeharrt haben. Vergessen ist auch die Botschaft, dass das Weib und seine Nachkommenschaft der heimlich leise schleichenden Macht den Kopf zertreten wird.
Hier bei diesem Thema weiß ich ein Mittel: Selbstständig sein und wenn man glauben will, dann unabhängig von der Kirche zu Gott streben.
Langsam wird es dann belanglos, was als äußere Lehre rein kirchlich sooo wichtig ist. Ich selber habe begriffen, dass das selbständige Gehen das alltägliche Leben hebt. Man muss nicht auf Vorschrift hilfsbereit und Liebe umsetzend leben. Und das wiederum muss nicht besonders augenfällig sein. Am besten ehrlich und ohne Geschrei. Die großen, allgemeinen Taten sollen die tun, die im Rampenlicht stehen und die sich dazu berufen fühlen.
Ich verhalte mich so: Ich tu was ich kann - mehr kann ich eben nicht. Das bedeutet, dass ich manchmal ein "Mehr" hätte tun können, aber z.B. aus Trägheit nicht mehr getan habe. Da ist oft eine innere Grenze, die ich nicht überschreite.
Also: Jeder soll tun, was er kann - ich meine gute Taten. Als Frau, als Mann und insgeheim als Mensch.
 
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AW: Würds keine Priester geben

Zu 1.:
Tut das nicht jeder Mensch auch ohne ein "Sollen" :dontknow:

Zu 2.:
Und was ist das Kriterium für die Gut-heit einer Tat ...:dontknow:

Mal wieder ein ganz herzliches :danke:von mir für diese treffenden Fragen. Ich bekomme es nämlich regelmäßig mit der :wut1: zu tun oder ich verstumme :wc1: ganz einfach,wenn ich solche Allgemeinplätze lese oder höre.
:schaukel: rg​

 
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AW: Würds keine Priester geben


Ja ja, ohne institutionalisierten Katholizismus keine Priester-Berufe ....:lachen:

Alles, was nicht institutionalisiert wurde, hat keine klaren Ordnungsstrukturen und verschwindet daher bereits nach sehr kurzer Zeit.

Eine Institutionalisierung ist sehr sinnvoll, da sie die einzelnen Mitglieder einer Gemeinschaft entlastet.
 
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