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Wissenschaft spielerisch erklärt – eure Erfahrungen?

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:morgen:
... ein in Israel nach der Staatsgründung 1948 eingeführter Ehrentitel für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter der nationalsozialistischen Herrschaft während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben einsetzten, um Juden vor der Ermordung zu retten.
Gottfried von Einem wurde am 12. August 2002 vom Yad Vashem postum als Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet. Einem hatte, neben anderen, den jüdischen Berliner Musiker Konrad Latte während der letzten zwei Kriegsjahre unterstützt.
Seine Mutter, die nach Einems Aussagen „eine ungemein tatkräftige, engagierte und dabei mit großem Charme operierende Frau war“, war seit ihrer Kindheit mit Olga und Paula Göring, den beiden Schwestern Hermann Görings, befreundet. Andererseits traf Gerta-Luise von Einem bei einem Besuch in London Winston Churchill und half deutschen und österreichischen Juden bei der Auswanderung in die Schweiz. Gerta-Luise von Einem wird als elegante Frau von Welt beschrieben. Der Chef der nationalsozialistischen deutschen Abwehr Wilhelm Canaris soll sie 1935 als Agentin eingesetzt haben. Ab 1937 arbeitete sie mit Otto Abetz zusammen, dem persönlichen Vertrauten Ribbentrops in Paris, und wurde 1940 durch ein französisches Militärgericht in Abwesenheit wegen Spionage und Bestechung zum Tode verurteilt. Nach der Besetzung Frankreichs kehrte Gerta-Luise von Einem wieder nach Paris zurück. Schließlich wurde sie in Brüssel verhaftet und vom Volksgerichtshof wegen bis heute ungeklärter Vergehen zum Tode verurteilt, worauf sie spurlos verschwand. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand man Gerta-Luise von Einem in Bayern. Sie wurde an Frankreich ausgeliefert und 1948 durch ein Pariser Gericht von der Spionage freigesprochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, meine Nichte hat bald Geburtstag und wird 8 Jahre alt. Sie interessiert sich in letzter Zeit sehr für alles, was mit Wissenschaft zu tun hat, also vor allem in Richtung Physik, Chemie, Astronomie etc.

Das ist schön, und es erinnert mich an meine eigene Kindheit und Jugend, denn ich war auch immer sehr an diesen Naturwissenschaften interessiert.

Deshalb würde ich ihr zum Geburtstag gerne irgendetwas schenken, wo dieses Interesse zur Geltung kommen kann. Da ich auch mal wieder mehr Zeit mit ihr verbringen würde, habe ich mir überlegt ...

Dies wiederum ist berührend, so einen Onkel hat Deine Nichte verdient!
Hier in München würde ich mit ihr ins Planetarium gehen oder ins Deutsche Museum.
 
Das ist schön, und es erinnert mich an meine eigene Kindheit und Jugend, denn ich war auch immer sehr an diesen Naturwissenschaften interessiert.



Dies wiederum ist berührend, so einen Onkel hat Deine Nichte verdient!
Hier in München würde ich mit ihr ins Planetarium gehen oder ins Deutsche Museum.
Kürzlich war ich wieder mal (nach vielen Jahen) im Deutschen Museum in München und war enttäuscht.
Ein Jahr zuvor war ich in Sinsheim und habe mir dort gedacht, dass es viel 'seichter' sei als jenes in München -
mehr auf Unterhaltung als auf Bildung ausgerichtet. Im München habe ich dann gesehen, dass es auch hier
'seichter' wurde.
Den Menschen scheint es zu gefallen, denn beide Museen waren gut besucht, ganz im Gegenteil zu meinen
früheren Besuchen in München. Aber mir gefällt's so nicht.
 
Kürzlich war ich wieder mal (nach vielen Jahen) im Deutschen Museum in München und war enttäuscht.

Ja, das kann ich gut verstehen. Vor allem, wenn man so steinalte und teils heruntergekommene Knöpfchen-Maschinen sieht.
Das Problem dieser Institutionen ist oft, dass es sich um solche bürokratischen Schnarchnasen-Betriebe handelt, die jeden blockieren, der mal etwas frischen Wind in die verstaubten Sammlungen bringen will. Vor rund 20 Jahren habe ich über Kontakte mal ein für damalige Verhältnisse modern-fetziges Display für das Deutsche Museum produziert. Es wurde beauftragt und bezahlt, um schließlich nur eingelagert zu werden ... wahrscheinlich liegt es da noch immer im Archiv und hat seitdem alle Farben verloren.

Beim Deutschen Museum handelt es sich eben doch mehr um ein Technik- als ein Wissenschafts-Museum. Man schaut sich eine alte Zeitungsdruckmaschine, die V2 oder ein U-Boot aus dem 1. Weltkrieg an ... kann auch interessant sein, aber mehr für Erwachsene und weniger für Kinder. Denn ihnen fehlt da naturgemäß der Vergleichsmaßstab, um dergleichen spannend zu finden.
 
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Die V2 hab ich (wieder) gesehen, das U-Boot nicht. War 'außer Betrieb' oder ganz aus dem Sortiment genommen.
 
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