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Wie steht ihr zu Homöopathie und Placeboeffekt?

Ein interessantes Beispiel hierzu liefert die "mehr oder weniger erfolgreiche" Züchtung von erdölfressenden Bakterien, die nach 2-3 Generation stets immer wieder neu "geimpft" werden mussten, damit sie ihre vorbestimmte Aufgabe zur Zufriedenheit ihrer Schöpfer auch in zu erwartender Effizienz ohne Widerwillen immer wieder neu erfüllten.

siehe hierzu auch:
Ja, erdölfressende Bakterienstämme (fragwürdig schon patentiert), die bei Tankerunglücken eingesetzt werden könnten, gibt es längst, aber auch hier zeigte die Entwicklung, dass die Natur eine eigene Zielprojektion der „besseren“ Selbstorganisation verfolgt als die „Zielprojektion seiner Programmierer“: Selbst niederste Lebewesen reagieren auf die einprogrammierte Täuschung ihrer Gene richtig menschlich, nur in der ersten Generation fressen Sie leidenschaftlich alles in sich hinein, was man Ihnen an „Geschmacksmustern“ vorbereitet hat, aber bereits in der zweiten und dritten Generation entwickeln sie eine eigenständige Abwehr gegen die Ihnen zuvor „menschlich“ übermittelten Fresstriebe zur (fälschlichen) Annahme einer vorgegaukelten „Leichenschmausdelikatesse“.
 
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Es gibt Pflanzen, auch Bäume, die dann eindeutig besser gedeihen, wenn man die Geduld mit ihnen verliert. (Und sie rausreißen will.) Ob das auch auf unsere Spritzenromantiker zutrifft, ist mir nicht bekannt.
 
Es gibt Pflanzen, auch Bäume, die dann eindeutig besser gedeihen, wenn man die Geduld mit ihnen verliert. (Und sie rausreißen will.) Ob das auch auf unsere Spritzenromantiker zutrifft, ist mir nicht bekannt.
Danke Bernd, jetzt weiß ich wenigstens, was man unter einem "letzten Aufbäumen" zu verstehen hat. Schon Hoimar von Ditfurth, der im Anfang auf den Wasserstoff setzte, könnte auch deswegen in einem seiner Bücher, kurz bevor er die Geduld verlor, gesagt haben: "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen".

Ob die fiktive Corona-Variation: "So lasst und denn roh-dia-mantische Impfbäume pflanzen" auch auf unsere Spritzenromantiker als Spitzen-Roman-Ticker werbender Farmerindustrien mit ethischen Empfehlungsratgebern zutrifft, das ist mir ebenfalls nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Leute, die glauben, dass der Glaube heilt, haben ihre medizinischen Kenntnisse aus dem Neuen Testament. Würde der Glaube heilen, dann gäbe es eine Glaubenstherapie. Der Placeboeffekt ist esoterischer Mumpitz.
 
Die Leute, die glauben, dass der Glaube heilt, haben ihre medizinischen Kenntnisse aus dem Neuen Testament.
Trifft übrigens auch auf unreligiöse Menschen zu, die besonders stark an die Schulmedizin glauben.
Es soll Fälle geben, wo sich Patienten alleine schon nach einem Arztgespräch wie geheilt fühlen -- das fällt wohl unter die Kategorie "...aber sprich nur ein Wort, so wird mein Körper wieder gesund" ;)

Würde der Glaube heilen, dann gäbe es eine Glaubenstherapie. Der Placeboeffekt ist esoterischer Mumpitz.
Ich würde die Macht der Einbildung nicht unterschätzen. Außerdem gibt es zahlreiche Studien die beweisen dass Placebos wirken - besonders bei Schmerztherapien. Gewiss trifft es nicht auf alle zu, aber es gibt viele Menschen die den Mechanismus endogener Opiate ausschütten können, durch Konsum von Scheinmedikamenten und dadurch inflammatorische Prozesse abmildern bzw. sogar gänzlich abheilen. Das lässt sich durch den CRP-Wert im Blutserum nachweisen.
 
Es gibt keine Studie, die das beweist.
Selbstverständlich gibt es die. Einfach bei pubmed recherchieren - du wirst fündig werden.

Übrigens gibt es ähnliche Phänomene bei Kindern, wenn sie sich zB das Knie aufgeschürft haben und die Wunde schmerzt. Sobald die Mutter kommt, dem Kind auf die Wunde bläst und so tut als würde der Schmerz gleich wegfliegen -- glaubt das Kind daran und schon ist der Schmerz weg.
Das Besorgt-sein des Anderen wirkt schon schmerzlindernd und beschleunigt den Heilungsprozess.
 
Selbstverständlich gibt es die. Einfach bei pubmed recherchieren - du wirst fündig werden.

Übrigens gibt es ähnliche Phänomene bei Kindern, wenn sie sich zB das Knie aufgeschürft haben und die Wunde schmerzt. Sobald die Mutter kommt, dem Kind auf die Wunde bläst und so tut als würde der Schmerz gleich wegfliegen -- glaubt das Kind daran und schon ist der Schmerz weg.
Das Besorgt-sein des Anderen wirkt schon schmerzlindernd und beschleunigt den Heilungsprozess.
das hat aber nix mit Glauben zu tun, außerdem ist die Wunde deshalb nicht spontangeheilt.
Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, sondern nur esoterisches Material, was sich wissenschaftlich nennt. Selbst wenn die Probanden behaupten, sie haben daran geglaubt, wäre das kein wissenschaftlicher Beweis. Man kennt so was bei Umfragen, wo zuweilen die Antworten nur das sozial Erwünschte reflektieren.
 
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Übrigens gibt es ähnliche Phänomene bei Kindern, wenn sie sich zB das Knie aufgeschürft haben und die Wunde schmerzt. Sobald die Mutter kommt, dem Kind auf die Wunde bläst und so tut als würde der Schmerz gleich wegfliegen -- glaubt das Kind daran und schon ist der Schmerz weg.
Das Besorgt-sein des Anderen wirkt schon schmerzlindernd und beschleunigt den Heilungsprozess.
Wenn du dieses Beispiel wissenschaftlich belegen wolltest, dann bräuchtest du ein Schmerzmeßgerät, das objektiv den Schmerz und dessen Entwicklung messen kann. Du müsstest Kindern 1000 mal den gleichen Schmerz zufügen, 500 mal die Mutter trösten lassen und 500 mal nicht. Du bringst hier nur eine Wohlfühldeutung, die keinerlei wissenschaftliche Basis hat. So ähnlich funktionieren auch Placebostudien. Das ist pure Esoterik. Teste doch 100 mal den Glauben an etwas und überprüfe die Ergebnisse. Die Kraft deines Glaubens wird nicht viel bewegen. Ich kann mich nur an eine Studie zum Placeboeffekt von Aspirin erinnern. Aber selbst da ist es bei genaueren Hinsehen kein klassischer Glaubenseffekt.
 
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