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Warum wird Karl Marx heute von einigen immer noch verehrt?

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Für Zaungäste aus der marxistischen Bubble ist dieser Thread wohl eher nicht geeignet. :(
Wenn schon nicht für (Maschendraht-)Zaungäste, dann vielleicht für anderweitig auf Draht seiende 'Staun-Gäste'? :)

Ein Handel kommt nur zustande, wenn alle Geschäftspartner darin einen Vorteil sehen. Und natürlich versucht jeder für sich maximalen Profit auszuhandeln.
Nein, das ist in einer zunehmend zusammenwachsenden Weltengemeinschaft eben heute nicht mehr 'natürlich' maximalen Profit auszuhandeln.

Da gibt es inzwischen weit bessere Modelle, die aber natürlich - in der Regel - (noch) nicht (offiziell) auf einem 'Flohmarkt' gehandelt werden. ;)
 
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Für Zaungäste aus der marxistischen Bubble ist dieser Thread wohl eher nicht geeignet. :(
Stimmt. Ein wuchtiges Marx-Bashing macht mehr Spaß mit völlig unkritischen Kapitalisten. Aber nur kurz, wegen zu großer Einigkeit. :)

Btw. Das "Eigentum" und die "Erbschaft" sind politische Entscheidungen mit Vor- und Nachteilen, die unterschiedlich bewertet werden können. Für Dich beides Naturgesetze?
 
Nein, das ist in einer zunehmend zusammenwachsenden Weltengemeinschaft eben nicht mehr 'natürlich' maximalen Profit auszuhandeln.
Da gibt es inzwischen weit bessere Modelle, die aber natürlich - in der Regel - (noch) nicht (offiziell) auf einem 'Flohmarkt' gehandelt werden. ;)
Flohmarkt, wie auch Big Business, das Marktprinzip ist überall wirksam. Daher ist es auch verdammt töricht, eine Abschaffung des Kapitalismus zu fordern. Er ist unzerstörbar, weil der Kapitalismus wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz ist.

Siehe China und sein antikapitalistischer Bodycount von 100 Millionen. Diese Opfer des Kommunismus sind alle umsonst gestorben. China ist heute kapitalistischer denn je. Unter'm Kommunismus war China ein Entwicklungsland, aber nun sind sie ein Global Player, weil sie den Marktgesetzen folgen. :)
 
Diese Opfer des Kommunismus sind alle umsonst gestorben
Glaube ich nicht. Kein Opfer stirbt umsonst. Auch Opfer haben ihren Preis.
Da fällt mir ganz spontan der Kolonialismus nebst Sklavenhandel ein. Das Welthandelssystem hat sich hieraus entwickelt.
Sie sind und bleiben halt ein ewig Gestriger. Machen Sie aber ruhig >> "ganz spontan" << weiter so.

Zu einer Einleitung in die "weise" Philosophie bedarf es aus pe(n)dantischen Gründen natürlich auch einer Ausleitung aus der "schwarzen" Magie.
 
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Eigentum und Erbrecht werden zwar als solche bezeichnet, sind aber nur Grundrechte - unterliegen also der Gesetzgebung. Man wird sie nicht komplett abschaffen können, das würde den Wesensgehalt unzulässig berühren, aber man kann sie durchaus einschränken.
Klar, aber wer wird schon in einem Staat leben wollen, der einem verbietet Grundeigentum zu besitzen?
Das ist letztlich eins der vielen kleinen Dinge, die die Bürger "sozialistischer" Staaten zur inneren Kündigung bewegen.
 
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