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Sprüche, Weisheiten, Zitate

AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Wie ist er denn zu dieser Krankheit gekommen, wo er doch "gewusst" hat, dass "alles Schlechte vom Weibe kommt" ?????

Frag' doch die NIEZSCHE-Biographen...:lachen:
Und überprüfe mal Deine kleinkarierten NIETZSCHE-Vor-Urteile...:lachen:

Welche Schriften
von Meister NIETZSCHE hast Du denn selbst gelesen :dontknow:
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

..... wir können aufhören uns vorzumachen,
wir müssten oder könnten gar für Ewigkeit ohne bedachtes Morgen bauen.

Hermann Hesse beschreibt in seinem Roman "Das Glasperlenspiel" eine dekadente Gesellschaft im 22 Jhdt. in der die Menschen den Glauben an ein "Morgen" verloren haben. Die Menschen leben ohne besondere Bildung, die auch von den Künstlern nicht mehr vermittelt wird, sie suchen die Ablenkung, den Rausch und den Luxus.
Eine geistige Elite ist bestrebt, in einem Orden die geistigen Errungenschaften mittels einer Geheimsprache im sog. Glasperlenspiel (wie auf einer Orgel) zu bewahren.
Josef Knecht, der es sogar bis zum Spielmeister geschafft hat, erkennt aber irgendwann keinen Sinn mehr im Glasperlenspiel, denn was bringt es, das Ganze jenseits des Volkes zu betreiben und wendet sich ab da an als Lehrer ohne Ruhm und Verehrung, die er vorher im Orden hatte, der "dekadenten" Wirklichkeit zu.

Wahrscheinlich wollte auch der Orden mit dem Glasperlenspiel das geistige Gut für die Ewigkeit sichern, doch ohne an ein "Morgen" zu denken.
Ich nehme an, das Sinnvollste ist es, die Zeichen der "heutigen" Zeit zu erkennen, anschließend zu deuten und erst davon ausgehend eine Perspektive für die Zukunft zu konzipieren.

lg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Ich nehme an, das Sinnvollste ist es, die Zeichen der "heutigen" Zeit zu erkennen, anschließend zu deuten und erst davon ausgehend eine Perspektive für die Zukunft zu konzipieren.

lg

Und ich glaube nicht an Gesamtlösungen,
die ohne den Einzelnen und seine Jeweiligkeit auskommen.
Wenn ich auf dieser Basis also überhaupt wagen kann,
so etwas wie eine Gesamtlösung zu postulieren,
dann kann es folgerichtig nur die sein:
Ich nehme mein Friedensbedürfnis wie auch meinen Spieltrieb ernst -
nicht im Sinne von Naja-will-halt-bedient-werden,
sondern in solchem von Wegweisern.
Im wirklichen Leben weitaus häufiger als im virtuellen
treffe ich auf Menschen,
die genau darauf zu warten scheinen.
Ich merke es daran, wie sie sich zu entspannen beginnen.
(Selbstverständlich bringe ich Fachwissen mit.
Aber das ist nicht das, was primär bei ihnen ankommt.
Nicht mal dann, wenn sie denken, dass es das ist.)
Es ist ein ganz bestimmtes Lächeln -
wenn sich dieses erstmal Bahn gebrochen hat,
steht gemeinsamem Erfolgszug nichts mehr im Weg.
Naja, so ganz stimmt das nicht,
denn ein Lächeln mag noch so stark/authentisch sein,
es gibt trotzdem immer noch Einflüsse,
die es entkräften können.
Auch damit muss man gelassen leben lernen.

Wie ich für mich Nächste und Wichtigste bin,
sind es andere für sich auch.
Wenn nun jeder das pflegt,
was ihm nah und gut und wichtig ist -
was könnte gemeinsame tatkräftige Energie noch aufhalten?
Woher nur rührt dieses abgrundtiefe Misstrauen,
jeder sei notgedrungen eines jeden Feind?
Ich weiß es: aus einschlägiger Erfahrung.
Grund genug, für andere Erfahrung zu sorgen.
Zumindest dort, wo sich ebenfalls nach solcher gesehnt wird.

Verlangt bisschen mehr Rückgrat als heulendes:
'Den Teufel werd ich tun - hat nämlich schon meine Ma so gezetert!'
Geht letztlich immer nur um eine Frage:
Was will ich wirklich?
Wenn ich zum Weltfrieden beitragen will,
komm ich nicht umhin zu erfassen,
womit ich es in der Welt eigentlich zu tun habe.
Schieße ich dabei zu kurz, verreckt auch der Rest.
Bei sich bleiben, bedeutet ja nicht zwangsläufig,
nur für den eigenen Hunger zu sorgen
und so der in Teilen ungestillt bleibt,
dieses Hungergefühl dem Rest der Welt vorzuwerfen.
Bei sich bleiben bedeutet vor allem zu erfahren,
was im Eigenen möglich ist und was nicht.
Und sich damit zu versöhnen.
Was mir fehlt, fehlt auch anderen.
Basis für Mitgefühl.
Was ich habe, haben auch andere.
Basis für konstruktive Zusammenarbeit.

Summa sumarum:
Es kann keine Gesamtlösung geben,
die das Individuum übergeht.
(Was nicht bedeutet, dass jeder alles darf.
Gibt was auf die Finger - und zwar empfindlich -
wenn jemand meint, er sei wichtiger als alle.)
Ja, das lässt noch viele Fragen offen -
aber Leben wäre kein Leben, wenn es anders wäre.
Das Unkalkulierbare vertrauensvoll mit einkalkulieren lernen -
na, wenn das keine lohnende Herausforderung ist .....

:kugel: :rolleyes: :zauberer1 :rollen:
 
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"Der Mensch opfert seine Gesundheit, um Geld zu verdienen;
dann opfert er sein Geld, um die Gesundheit zurückzuerlangen.
Dann hat er solche Angst vor der Zukunft, daß er nicht die Gegenwart genießen kann.
Das Ergebnis: Er lebt weder in der Gegenwart noch in der Zukunft.
Er lebt, als würde er nie sterben und stirbt, als hätte er nie wirklich gelebt."


Dalai Lama
 
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