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Sprüche, Weisheiten, Zitate

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Wenn es nicht die Bibel und seine frohe Botschaft ist, dann ist eben Nietzsche und sein Zarathustra auch nur ein Buch und somit das selbe in Grün.

:blume1:
rg​


Hm ... Es wird dich vermutlich verwirren, zu erfahren, daß es kaum je Menschen gegeben hat, die Jesus mehr geliebt haben, als Nietzsche. Jesus zu verteidigen gegen die jahrtausendewährenden Verleumdungen durch das Christentum und namentlich gegen den Antichristen Paulus blieb ein beständiges Anliegen Nietzsches.

»Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur Einen Christen, und der starb am Kreuz. Das »Evangelium« starb am Kreuz. Was von diesem Augenblick an »Evangelium« heißt, war bereits der Gegensatz dessen, was er gelebt: eine »schlimme Botschaft«, ein Dysangelium.«
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Ja, ich denke, dass Deine Erinnerung richtig ist!

Ich denke auch: :blume1:

"Aber den Höhepunkt bildete die Episode jenes Tages, an dem Davide Fino den Professor auf der Via Po zwischen zwei Stadtpolizisten sah, gefolgt von einem Schwarm kreischender Menschen. Friedrich Nietzsche hatte, wenige Minuten zuvor, die Arme um den Hals des Pferdes einer Mietkutsche geschlungen und wollte ihn nicht mehr loslassen. Er hatte gesehen, wie der Kutscher den Vierbeiner geschlagen hatte und dabei einen so ungeheuren Schmerz empfunden, daß er sich veranlaßt sah, dem Tier seine Zuneigung zu bezeugen."

Also sind wir?
 
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Wie jetzt – Was macht das nichts? Uns im Grunde? :confused:

....nichts macht nichts... - und dass wir Menschen im Grunde nichts sind, will lediglich an der Grenze zum Sagbaren sagen, dass wir am Ende Freund Hein zu erwarten haben ..., vor dem wir aber keine Angst zu haben brauchen, weil es nichts gibt, wovor der Mensch Angst haben muss, wenn er den Nihilis-mus überwunden hat, was Meister NIETZSCHE philosophierend-dichtend aus meiner unmaßgeblichen Perpektive bereits gelungen war ...

Damit grenze ich mein Philosophieren klar ab von Bertolt BRECHT, der den Nihilis-mus wie folgt literarisch auf den Punkt zu bringen versucht hatte:

"Ich gestehe es: ich
habe keine Hoffnung.
Die Blinden reden von einem Ausweg. Ich
Sehe.
Wenn die Irrtümer verbraucht sind
Sitzt als letzer Gesellschafter
Uns das Nichts gegenüber."


Indem BRECHT von "dem Nichts" spricht, das "Uns gegenüber sitzt", hat er zwar das Lebensgefühl vieler denkender, fragender Menschen seiner Zeit getroffen, in der immerhin 2 Weltkriege stattgefunden hatten, er denkt aber immer noch in der metaphysischen bzw. ontologischen Dualität des griechisch-christlich geprägten Abendlandes von SEIN und NICHTS, eine Dualität, die in meiner Rede von nichts nicht mehr besteht - und die sich dadurch auch von der depressiven Leere/Hoffnungslosigkeit (= nichts) abhebt.

Gruß, moebius
 
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