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Sprüche, Weisheiten, Zitate

AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Der Weinstock Israel​
Rabbi Simeon ben Lakisch sagte: Das Volk Israel ist mit einem Weinstock zu vergleichen: die Reben sind der Stand der Bürger, die Trauben sind die Jünger der Lehre, die Blätter sind das einfache Volk, die Auswüchse sind die unnützen Buben.

Dieses entspricht dem Worte, das von Babel nach Israel übermittelt wurde: Die Trauben haben für das Gedeihen der Blätter zu beten, denn ohne Blätter müßten die Trauben verkümmern.

b Chullin 92a
 
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Die goldene Regel.
Abermals erzählt man von einem Heiden, der vor den Lehrer Schammai trat und sprach: Ich will Jude werden, wenn du mich die ganze Tora lehren kannst in der Frist, da ich auf einem Beine stehe. Schammai hielt gerade einen Stab in der Hand, eine Eile zum Messen beim Hausbau, und stieß ihn damit fort.

Nun kam der Heide vor den Lehrer Hillel, und der nahm ihn auf in den Bund. Er sprach zu ihm: Was dir zuwider ist, das tu auch deinem Nächsten nicht an - dieses ist die ganze Tora, und alles übrige ist nur Auslegung. So mach dich auf und forsche!


Na was denn - das ist die goldene Regel - die gilt überall - und nicht nur in den verschiedenen Religionen! :rolleyes:
 
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Rabbi Simeon ben Lakisch - ach ja, der post-tannaitische amoräische Rebbe und Schüler Jannais, welcher in der römischen Hauptstadt Tiberias -weil Jerusalem ja 70 n.Chr. zerstört wurde- und Einvierteljahrtausend nachdem die Leviten die Mischna lehrten. In der Tat recht kontrovers.:reden:
 
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Rabbi Simeon ben Lakisch - ach ja, der post-tannaitische amoräische Rebbe und Schüler Jannais, welcher in der römischen Hauptstadt Tiberias -weil Jerusalem ja 70 n.Chr. zerstört wurde- und Einvierteljahrtausend nachdem die Leviten die Mischna lehrten. In der Tat recht kontrovers.:reden:

Welche Hauptstadt die Römer benutzten ist doch irrelevant. Heilig war und ist Jerusalem... :)
 
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Gottes Verborgenheit.​
Der Kaiser sprach zu Rabban Gamliel: Ich weiß, was euer Gott treibt, und wo er weilt.

Da seufzte Rabban Gamliel schwer auf. Der Kaiser fragte ihn: Warum stöhnst du so? Der Rabbi erwiderte: Ein Sohn von mir ist über Meer gefahren, ich habe Sehnsucht nach ihm und möchte, daß du ihn mir zeigest. Der Kaiser sprach: Woher soll ich wissen, wo er ist? Der Rabbi erwiderte: Was sich auf Erden zuträgt, weißt du nicht, und du meinst zu wissen, was im Himmel geschieht?

b. Sanhedrin 39a
 
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Awdan und Ismael
Rabbi, der Fürst, trat ins Lehrhaus ein; die Jünger eilten auf ihre Plätze, nur lsmael ben Josse, der sehr schweren Leibes war, schritt langsam durch die Reihen. Da rief Awdan, der vertraute Jünger Rabbis, aus: Wer ist der Mann, der über die Köpfe des heiligen Volkes hinwegschreitet?

Ismael antwortete: Ich bin Ismael, der Sohn des Rabbi Josse, und hingekommen, damit mich der Meister unterweise. Awdan fragte darauf: Bist du denn dessen würdig, daß der Meister dich die Tora lehre? lsmael erwiderte: War Mose denn würdig, die Tora zu vernehmen aus dem Munde der Allmacht?

Awdan sprach: Bist du denn Mose? Ismael entgegnete: Ist denn dein Meister Gott?

b. Jewamot 105b
 
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Und Rom und Mekka und der Ganges - je nachdem halt, wer was glaubt! :lachen:

Plätzchen sind nur solange beliebig,
bis Mensch El Dorado entdeckt.
Wer's nie entdeckt -
auch okay, der kann ja immer noch
in versyphtem Ganges baden.
Ganz wichtig dabei jedoch:
An den Wert solchen Tuns glauben.
Ansonsten kämen ja Zweifel auf -
ernstzunehmende. An sich selbst.
Das gilt es unbedingt zu vermeiden -
solange man an Dreckwasser glaubt.

:trost: :winken3:
 
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