AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate
Das individuelle Problem steht in direkter
Beziehung zum Weltproblem, und ich glaube,
daß wir der Macht des individuellen Denkens
und Handelns nicht genügend Bedeutung
beimessen.
- J. Krishnamurti,
Vollkommene Freiheit

also da muss ich doch mal:
Recht hat er ja, eigentlich, dieser
Krishnamurti, aber auch etwas verschwommen.
Wie viel ist genügend Bedeutung, für individuelles Denken und Handeln?
Gar in Relation zum Weltproblem ... was da jetzt auch immer mit gemeint sei.
Wie viel dieses Bedeutung-Beimessen ist dem Einzelnen gegenüber dem Anderen überhaupt möglich?
Wodurch entstehen die Einschränkungen beim Bedeutung-Beimessen-Können?
Jetzt mal ganz individualistisch:
Und
WIR können schon gar nicht Denken, Handeln und Bedeutungen beimessen o.a., nur der Einzelfall ist
wirk-lich und
wirk-sam!
WIR ist eine metaphysische Größe, eine Kategorie, eine Registerkarte die durch Gesetze, wie die der Sprache, in unsere Vorstellung geschlichen ist.
Eine Wahrheit von der all zu schnell vergessen wird, dass sie mal eine Illusion war.
Denken und Handeln des WIR entsteht durch Schwarmeffekte, welche die wirkenden Einzelnen (als abgeschlossene Denkeinheit)
per Gesetzgebung hervorbringen - bspw. die Gesetzte der gemeinsamen Sprache, Kulturen, Traditionen, Instinkte.
Das maximal Mögliche des Bedeutung-Beimessens für Individuelles ist nur innerhalb kleinerer Gruppen möglich – für weiter reichende Individualbetrachtungen ist das Gehirn
nicht ausgelegt.
Sprachliche Kategorien werden als Verpackung mit dem Inhalt gleichgesetzt und erfüllen in den Vorstellungsideen der Gedankenwelt einen Wirklichkeitsersatz (
instant Reality) ... und dann hat sich was mit individueller Bedeutung beimessen können DURCH DENKEN innerhalb von Gesetzen.
Schon gar nicht, wenn der Beimessende "
es" selber nicht erlebt hat und nur vom Hören/Sagen kennt.
Ach was, warum reg’ ich mich überhaupt auf ... die Sonne scheint noch
lg Soliton