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Schulnoten - willkürlich und überholt oder effektiv und präzise?

Ich bin auch eher skeptisch gegenüber unserem Schulsystem. Den halben Tag in der Schule sitzen, da vergeht den Kindern der Spaß, weil man den halben Tag nur sitzen muss. Es gibt einen afrikanischen Spruch der übersetzt ungefähr so lautet: damit sich ein Kind entwickeln kann, braucht es ein ganzes Dorf. Dieser Spruch unterstreicht die Wichtigkeit einer Gemeinschaft, soziale Interaktion und dem Teilen von Ressourcen, um Kinder zu glücklichen und sozial kompetenten Erwachsenen heranwachsen zu lassen. Deswegen bin ich für soziologische Gesellschaftsformen, in dem alle Errungenschaften der Industrie beinhaltet bleiben und Gemeinschaft möglich ist. Denn mit direkten Vorbildern lernen Kinder wesentlich besser, worauf es ankommt, denn jeder Mensch hat eine "soziale Ader", sie verkümmern zu lassen, birgt mehr "Abgründe" als "Glückszustände".
Die Gemeinschaft ist wichtig, aber keine Einbahnstraße. Das heißt, die Individuen müssen sich in die Gesellschaft einfügen und (auf welche Art auch immer) ihren Beitrag leisten. Siehe: Rechte und Pflichten.
 
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Die Gemeinschaft ist wichtig, aber keine Einbahnstraße. Das heißt, die Individuen müssen sich in die Gesellschaft einfügen und (auf welche Art auch immer) ihren Beitrag leisten. Siehe: Rechte und Pflichten.
Gemeinschaft funktioniert aber nur auf Basis von Freiwilligkeit :rolleyes: Es wären alle Bereiche besetzt, hätte die Kinder "direkte Vorbilder", in welchen Bereich auch immer, da der Mensch (nunmal) eine soziale Ader hat. Mit direkten Vorbildern kann man Kinder zu allem animieren.

Und ob das Leben eine Einbahnstraße ist oder nicht, hängt meiner Erfahrung nach immer davon ab, inwiefern ich mich Mitmenschen "im Vertrauen auf Augenhöhe" öffnen kann, vorausgesetzt die Person mit der ich zu tun habe, kann das ebenfalls. Kann ich das nicht... "wäre" das Leben eine Einbahnstraße.
 
Gemeinschaft funktioniert aber nur auf Basis von Freiwilligkeit :rolleyes: Es wären alle Bereiche besetzt, hätte die Kinder "direkte Vorbilder", in welchen Bereich auch immer, da der Mensch (nunmal) eine soziale Ader hat. Mit direkten Vorbildern kann man Kinder zu allem animieren.
Es gäbe ja für alles Vorbilder, beidpielsweise Vorbilder für Askese, für Leistungssport, aber auch für Couchpotatismus...aber niemand kann es allen Vorbildern gleichtun, insofern ist eine allgemeine Aussage über Vorbilder in dieser Hinsicht obsolet.
Und ob das Leben eine Einbahnstraße ist oder nicht,
Es ging nicht um 'dss Leben', sondern um das Verhältnis zur Gesellschaft.
hängt meiner Erfahrung nach immer davon ab, inwiefern ich mich Mitmenschen "im Vertrauen auf Augenhöhe" öffnen kann, vorausgesetzt die Person mit der ich zu tun habe, kann das ebenfalls. Kann ich das nicht... "wäre" das Leben eine Einbahnstraße.
So wie es ja bei manchen wahrheits- und menschenverachtenden Individuen ist. Sie beanspruchen alles, was ihnen die Gesellschaft bietet, aber wenn es um Pglichtrn gegenüber der Gesellschaft geht, spucken die Gift und Galle und wollen sich als Opfer darstellen.
 
Es gäbe ja für alles Vorbilder, beidpielsweise Vorbilder für Askese, für Leistungssport, aber auch für Couchpotatismus...aber niemand kann es allen Vorbildern gleichtun, insofern ist eine allgemeine Aussage über Vorbilder in dieser Hinsicht obsolet.
Also "ich" hätte meinen Vorbildern (also Menschen mit diesen ich auf Augenhöhe war), als ich Kind war, alles nachgemacht. Damit haben Erwachsene eine Verantwortung, die im Industriestaat nicht unbedingt zur Geltung kommt. Insofern sind da ungenutzte Fähigkeiten, weil der Mensch nunmal eine soziale Ader hat. Diese soziale Ader verkümmert auf diese Weise (den halben Tag in der Schule sitzen).
Es ging nicht um 'dss Leben', sondern um das Verhältnis zur Gesellschaft.
Wie auch immer.
So wie es ja bei manchen wahrheits- und menschenverachtenden Individuen ist.
Selbst diese Menschen haben eine soziale Ader, wenn auch eine verkümmerte.
Sie beanspruchen alles, was ihnen die Gesellschaft bietet, aber wenn es um Pglichtrn gegenüber der Gesellschaft geht, spucken die Gift und Galle und wollen sich als Opfer darstellen.
Ich lasse mich zu nichts zwingen. Ich lasse mich aber durchaus "im Vertrauen auf Augenhöhe" 'freiwillig' navigieren. Etwas, was immer mehr verloren geht. Wovon rede ich also...
 
Also "ich" hätte meinen Vorbildern (also Menschen mit diesen ich auf Augenhöhe war), als ich Kind war, alles nachgemacht. Damit haben Erwachsene eine Verantwortung,
Das ist richtig, aber Kinder verkehren nur mit einer sehr begrenzten Anzahl an Erwachsenen, haben daher auch nur eine sehr kleine Auswahl an möglichen Vorbildern.
Und nicht nur Erwachsene, auch andere Kinder können durchaus Vorbilder sein und sind es oft auch.
die im Industriestaat nicht unbedingt zur Geltung kommt.
Das liegt jetzt nicht am Industriestaat, sondern an den Eltern, die ihre Aufgabe und Verantwortung nicht wahr nehmen und die Erziehung gerne anderen überlassen oder lediglich nicht übernehmen wollen und die Kinder sich selbst überlassen. Nicht selten sieht Familien mit kleinen Kindern, bei denen jene beim Essen mit elektronischen Geräten 'ruhig gestellt' werden, damit die Eltern sich nicht um sie kümmern müssen. Dass die Umgebung durch jene Geräte ungewollt beschallt werden, ist ihnrn einerlei.
Insofern sind da ungenutzte Fähigkeiten, weil der Mensch nunmal eine soziale Ader hat. Diese soziale Ader verkümmert auf diese Weise (den halben Tag in der Schule sitzen).
Im Heimunterricht verkommt die soziale Ader noch viel mehr, da es keine Interaktion mit Gleichaltrigen gibt. Aber was wäre deiner Meinung nach die Lösung? Wie würden die Kinder 'sozialer' werden, ohne dabei die Bildung, die Hauptaufgabe der Schule, zu opfern?
So ist es nun einmal und nicht 'wie auch immer'.
Selbst diese Menschen haben eine soziale Ader, wenn auch eine verkümmerte.
Was nun was genau ändert?
Ich lasse mich zu nichts zwingen. Ich lasse mich aber durchaus "im Vertrauen auf Augenhöhe" 'freiwillig' navigieren. Etwas, was immer mehr verloren geht.
Ja, eh.
Wovon rede ich also...
Genau.
 
Das ist richtig, aber Kinder verkehren nur mit einer sehr begrenzten Anzahl an Erwachsenen, haben daher auch nur eine sehr kleine Auswahl an möglichen Vorbildern.
Und nicht nur Erwachsene, auch andere Kinder können durchaus Vorbilder sein und sind es oft auch.

Das liegt jetzt nicht am Industriestaat, sondern an den Eltern, die ihre Aufgabe und Verantwortung nicht wahr nehmen und die Erziehung gerne anderen überlassen oder lediglich nicht übernehmen wollen und die Kinder sich selbst überlassen. Nicht selten sieht Familien mit kleinen Kindern, bei denen jene beim Essen mit elektronischen Geräten 'ruhig gestellt' werden, damit die Eltern sich nicht um sie kümmern müssen. Dass die Umgebung durch jene Geräte ungewollt beschallt werden, ist ihnrn einerlei.

Im Heimunterricht verkommt die soziale Ader noch viel mehr, da es keine Interaktion mit Gleichaltrigen gibt. Aber was wäre deiner Meinung nach die Lösung? Wie würden die Kinder 'sozialer' werden, ohne dabei die Bildung, die Hauptaufgabe der Schule, zu opfern?

So ist es nun einmal und nicht 'wie auch immer'.

Was nun was genau ändert?

Ja, eh.

Genau.
hier jemand der sich damit auseinander gesetzt hat


wenn dir das video zu lang ist, hier ist es kürzer zusammengefasst


wenn dir die 10 Minuten immer noch zu lang sind, hier in drei Punkte zusammengefasst, worauf es ankommt

- Bedingungslose Liebe
- Entfaltungsräume aufmachen
- Arbeit an sich selbst

wenn du nun wissen willst, was diese drei punkte bedeuten, solltest du dir von den zwei videos eines anschauen
 
Ich weiß, was diese Punkte bedeuten, auch ohne diese Videos.
Dass 99% der Kinder 'hochbegabt' seien ist jedoch absurd. 'Hochbegabt' heißt ja 'außergewöhnlich hoch begabt', nur wenn das auf 99% zuträfe, wäre jene Begabung alles andere als außergewöhnlich. Insofern zweifle ich an der Seriosität.
 
Ich weiß, was diese Punkte bedeuten, auch ohne diese Videos.
Dass 99% der Kinder 'hochbegabt' seien ist jedoch absurd. 'Hochbegabt' heißt ja 'außergewöhnlich hoch begabt', nur wenn das auf 99% zuträfe, wäre jene Begabung alles andere als außergewöhnlich. Insofern zweifle ich an der Seriosität.
Ich akzeptiere ja durchaus Kritik, aber eben im Detail, weshalb du dir wenigstens das 10-Minuten-Video anschauen solltest. Mit "hochbegabt" geht es mitunter auch darum, das jedes Kind, "bevor" es in die Schule kommt, einen Wissensdurst in sich trägt und überdurchschnittlich viel Selbstvertrauen hat. Wenn man sich nun die Kinder nach ca. drei Jahren Schule anschaut, ist von diesen Wissensdurst und von diesen Selbstvertrauen nichts mehr da... alles gebrochen. Und wenn ich ehrlich bin, es ist auch meine (leibeigene) Erfahrung.

Wenn du nun meinst, YouTube ist die falsche Plattform für Diskussionsgrundlagen, dann muss ich dir sagen, das man soziale Medien durchaus bewerten können "sollte".
 
Ich akzeptiere ja durchaus Kritik, aber eben im Detail, weshalb du dir wenigstens das 10-Minuten-Video anschauen solltest. Mit "hochbegabt" geht es mitunter auch darum, das jedes Kind, "bevor" es in die Schule kommt, einen Wissensdurst in sich trägt und überdurchschnittlich viel Selbstvertrauen hat.
Gemessen an welchen Durchschnitt?
Liegen 99% über dem Durchschnitt war die Wahl des Durchschnittes wohl eher unglücklich.
Wenn man sich nun die Kinder nach ca. drei Jahren Schule anschaut, ist von diesen Wissensdurst und von diesen Selbstvertrauen nichts mehr da... alles gebrochen. Und wenn ich ehrlich bin, es ist auch meine (leibeigene) Erfahrung.
Mag sein, dass das bei dir so war, meine Erfahrung hingegen sieht anders aus.
Wenn du nun meinst, YouTube ist die falsche Plattform für Diskussionsgrundlagen, dann muss ich dir sagen, das man soziale Medien durchaus bewerten können "sollte".
Auf Youtube gibt es Inhalte unterschiedlichster Qualität. Eine pauschale Bewertung ist daher unsinnig. Ausgehend von dem, was du über die besagten Videos berichtet hast, bin ich momentan eher weniger geneigt, mir eines davon reinzuziehen. Aber, vielleicht ändert sich das noch - ausschließen möchte ich es nicht.
 
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Gemessen an welchen Durchschnitt?
Liegen 99% über dem Durchschnitt war die Wahl des Durchschnittes wohl eher unglücklich.
Ich wollte Selbstvertrauen jetzt gar nicht messen, ich wollte einfach sagen, das Kinder, bevor sie in die Schule kommen, viel Selbstvertrauen haben, sowie einen großen Wissensdurst. Das kann man an Kindern sehr gut beobachten. Was man auch gut beobachten kann, das nach ein paar Jahren Schule nichts mehr davon vorhanden ist und das glaub ich dieser Person, diese sich auf Augenhöhe mit Kindern auseinandersetzt. Vor allem wenn es auch noch meine leibeigene Erfahrung ist. Wieviel Erfahrung hast du mit Kindern auf Augenhöhe? Wenns mehr sein sollte, bitte in Worte fassen!
Mag sein, dass das bei dir so war, meine Erfahrung hingegen sieht anders aus.
Ich will jetzt nichts verallgemeinern, da jeder dann zum lernen bereit ist, wann er dazu bereit ist und das ist individuell. Punkt ist aber auch, das eine Schule darauf gar nicht eingehen kann, ab wann genau ich nun bereit bin und wenn ich nun Lernstoff in mich reinpresse, obwohl ich dazu nie bereit war, dann ist das wie Bulimie: reinstopfen, auskotzen, nichts gelernt. Natürlich gibt es auch Kinder, die sind „eines Tages“ bereit für den Lernstoff und können ihn verinnerlichen. Aber da das individuell ist, „wann genau“ ich nun bereit bin, kann man Kinder eigentlich nicht alle durchs gleiche Raster pressen. Eigentlich sollte ich dann lernen, wenn ich bereit dazu bin und deswegen bräuchte es eigentlich eine soziologischere Gesellschaftsform, über die wir gerne diskutieren können, wie ich mir das vorstellen könnte, aber darum gehts dir wohl nicht.
Auf Youtube gibt es Inhalte unterschiedlichster Qualität. Eine pauschale Bewertung ist daher unsinnig.
Ich hab nie von einer pauschalen Bewertung geredet. Jedes Video „sollte“ man auf YouTube individuell bewerten. Denn manche Informationen sind brauchbar, manche sind unbrauchbar.
Ausgehend von dem, was du über die besagten Videos berichtet hast, bin ich momentan eher weniger geneigt, mir eines davon reinzuziehen. Aber, vielleicht ändert sich das noch - ausschließen möchte ich es nicht.
ist ja auch erstmal ok, wenn dich das Thema nicht interessiert, aber dann komme ich zur nächsten Frage: wieso schreibst du zu diesem Thema? Liegt es daran, das du deine gesellschaftliche Position erhalten möchtest? Wenn nötig mit Zwang? Wäre jetzt meine Vermutung.
 
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