Richtig ist, dass sich "die Schule" nicht nach jedem einzelnen richten kann - so wie es in der Gesellschaft oder sonstigen Gemeinschaften generell ist. Auch das ist eine wichtige Lektion, die Kinder lernen müssen. Und auch, dass auf Menschen mit der Reife und damit einhergehenden Rechten auch Pflichten zukommen. Man also nicht immer nur das machen kann, was einen im Moment Spaß macht.

Kinder entfalten sich individuell und da wo sie sich entfalten, funktioniert die Gesellschaft (Gott sei dank), weil sie dann als glückliche Erwachsene die Gesellschaft "erhalten". Dort wo sich Kinder nicht entfalten, funktioniert es eben
nicht, zumindest definiere ich eine psychische Erkrankung
nicht als funktionsfähig, weil die Erwartungshaltung der Lehrer und der Eltern das Kind krank machen. Natürlich brauchen Kinder die eigenen Eltern und auch die Lehrer, aber mit der derzeitigen "Massenhaltung" an den Schulen, ist (fast) niemanden geholfen, weil das Kind, wenn es "Erwachsen" wird (sofern es denn Erwachsen wird), dann Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt hat. Deswegen für alle ein Blümchen, die dich in den Glauben lassen, das sie sich nicht entfalten haben.. und trotzdem "Arbeitstüchtig" sind ("weil" sie sich eben doch entfalten durften)



ich finde das so witzig, dass du das nicht begreifen kannst.

Es spricht Bände!!! Und weisst du wo ich noch lachen muss, die Industrie holt sich die Menschen aus den Ländern, dort wo man sich noch die Zeit nimmt, individuell auf die Menschen eingehen zu können!!! Das ist so witzig!!!
und trotzdem, die Dunkelziffern, wenn und warum Menschen nicht mehr "funktionieren", die interessieren dich nicht. Deswegen schaust du dir auch keines der zwei Videos an! Ich habe hingegen den Wissensdurst, alles (auch in der Tiefe) verstehen zu wollen, was sich mir offenbart.
Aber dein Argument ist ja, das
alle "Berufe" gedeckt sein "müssen" und ignorierst dabei, das sich Kinder Vorbilder suchen, diese dem Kind zu
jeder Tätigkeit verhelfen "könnten", indem sie dem Kind ihre Tätigkeit "einfach nur" vorleben, weil sich das Kind für dieses Vorbild entschieden hat. Aber das interessiert dich auch nicht, du willst einfach "Zwang" und "sich fügen" und was soll ich jetzt denken, aus welcher Richtung der Wind weht? Da kommt einfach die Vermutung auf, das du deine ("gehobene") gesellschaftliche Position bewahren willst. Sollte ich mich täuschen, würde mich das sehr freuen!
Die Kinder sind zunächst einmal stolz darauf, dass sie nun Schulkinder sind und nicht mehr Kindergartenkinder.
Nach ein paar Jahren verfliegt dieser Stolz und sie stellen fest, dass sie sich ihrem Leben und seinen Herausforderungen auf Augenhöhe stellen müssen. Wenn das klappt, dann sind sie weiterhin stolz.
für ein "Augenhöhe" gehören mindestens 4 Augen
