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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Ja richtig, und gegen die wird man was unternehmen müssen. Aber nicht, indem man sie verbieten will.
Besser wäre alle Umstände zu beseitigen, aus der diese Meinung entstehen kann.
Das eine schließt das andere nicht aus. Und, man muss hier ja nichts nachträglich oder anlassbezogen verbieten. Es gibt da ja schon die Verfassung.
Das ist nicht unlösbar.
Doch, und einen Grund dafür lieferst du nachfolgend ja gleich selbst.
Es kommen nur stetig neue Probleme auf einen zu.
Genau, und nicht alle bestehenden Probleme lassen sich lösen. Ergo wird es immer diverse Probleme geben.
Und diese muss man angehen, die darf man nicht links liegen lassen. Dann greift nämlich jemand diese Probleme auf und gibt an, diese Probleme vermeintlich leicht lösen zu können.
Schuldige sind nur eine Ausrede um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber es ist kein Hindernis selbst tätig zu werden.
Erstens, die staatstragende Politik ist ja permanent damit beschäftigt. Aber sie kann einfach nicht alle Probleme lösen. Erstens, weil ihre Macht und Kapazität begrenzt ist und zweitens, weil es auch prinzipiell unlösbare Probleme gibt. Es sind die Populisten, die mit ihrer Schuldzuschreibungsstrategie punkten wollen und wie man sieht, ziemlich erfolgreich damit sind.
Wer schuld hat, ist egal. Die Probleme gehören gelöst.
Das ist genau das Populistensprech, dessen Unsinnigkeit ich vorhin dargelegt haben. Ich fürchte, meine Ausführungen haben dich noch nicht erreicht.
Wichtig ist, dass die Probleme löst. Mir ist egal wer die Probleme ausgelöst hat, mir ist auch egal wer die Probleme löst - Hauptsache sie werden gelöst. Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen gibt, die gleich denken.
Ja, es gibt viele Menschen, die den Populisten glauben, dass man die angesprochenen Probleme "einfach so" lösen könne. Man bräuchte nur den Willen und jemanden, der stark genug sei, diesen Willen auch umzusetzen. Und schon sind wir beim "starken Mann", den sich die meisten Rechtsäußeren explizit, implizit oder gar unbewusst fordern.
Viele Politiker glauben es nicht und benennen lieber weiter schuldige und lösen keine Probleme. Einfach nur aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren.
Nenne Beispiele außerhalb der jeweiligen Opposition. Denn der Umstand, dass die Opposition der Regierung für alles die Schuld gibt, ist sozusagen ein demokratisches Naturgesetz.
Da geh ich nicht mit.
"Rechte Demokratiefeine" werden starkgeredet - sicherlich auch als Legitimation für die linke Seite.
Was meinst du mit "starkgeredet"? Die Wahlergebnisse und seriösen Umfragen sprechen doch für sich, oder nicht?
Würde es so viele Rechte geben, dann würde man das sehen.
Sieht man ja, unter anderen in den oben angesprochenen Zahlen.
Wo sind die Rechten wenn islamistische Anschläge passieren? Brennen dann Moscheen, marschiert man bei Demos für ein Kalifat auf,... all das passiert nicht. Das wären doch alles Anlässe, da müssten die Rechten sofort Stärke zeigen, tun sie aber nicht. Entweder sind sie schwach oder gar nicht da.
Aber geh. Gerade BEI solchen Anschlägen müssen sie keine Werbung für ihr Gedankengut machen. Sie nutzen ihre Kapazität besser zu anderen Zeitpunkten.
In der sommerlichen Hitzewelle muss der Klimaanlagenverkäufer keine Werbung betreiben, da laufen ihm sowieso ausreichend Leute zu. Und, demokratiefeindlicher Rechtsextremismus zeigt sich nicht nur in geschorenen Köpfen, Springerstiefeln und lautstarken Demonstrationen auf der Straße. Man findet ihn auch hinter mehr oder minder raffinierten Masken und manche behaupten von sich unentwegt, genau sie wären es, die die Demokratien beschützen wollten.
Denke nur an die niederträchtige Kriegstreiberei von frenilshtar hier, der jene mit untentwegt wiederholten Behauptungen, dass er das "sinnlose Morgen" stoppen wolle, verbergen möchte.
"Linke Demokratiefeine" werden heroisiert. Der Kampf wäre nötig, mit allen Mitteln, Gewalt wäre legitim, jeder müsse Antifaschistisch sein,... Da findet eine Unterteilung in gut und böse statt. Das macht Links wirklich gut. Unterm Strich aber mindestens genauso gefährlich wie rechts. Vor Links sollte man aber dennoch mehr Angst haben weil es in weiten Teilen hofiert wird.
Aha, wer beispielsweise sind solche "linken Demokratiefeinde", von wem werden sie heroisiert und in welcher Art und weise?
Je mehr man also die rechte Gefahr stark redet, desto mehr müsse es auch linke Gewalt geben.
Wieso?
30% Wähler heißt nicht, 30% sind rechtsextrem (in Ö, in D sind es "nur" 20%)- genau das redet Links herbei um sich selbst zu legitimieren.
In den USA haben mehr als 50% Trump gewählt. Egal, welcher Anteil davon aus Trumpisten besteht, alle haben dazu beigetragen, dass Trump an die Macht gekommen ist. In Nazideutschland hat es auch keine Mehrheit an aktiven, überzeugten Nazis gegeben. Aber dennoch waren die Nazis an der Macht, weil diese durch eine Mehrheit zumindest toleriert worden ist.
Linke Populisten teilen sich aber auf mehrere Parteien auf. und da stehst du zusammen auch bei 30% (in Ö, in D sind es dann aber 40%) - wobei ich auch hier nicht jeden als Linksextrem bezeichnen würde.
Aha, wer sind bei dir diese "linken Populisten"? In Ö fiele mir jetzt keine linkspopulistische Partei ein. Für Deutschland denke ich da zunächst an BSW (inzwischen ohne W, soweit ich informiert bin), eventuell noch "die Linke" - aber von deren Auftritt weiß ich jetzt nichts Näheres.

Aber auch diese deine Formulierung erinnert mich an einschlägige Populisten. Erst plakativ alarmierende Zahlen (30% bzw 40%) in den Raum stellen, nachfolgend aber eine unspezifische Relativierung, um der faktischen Widerlegung zu entgehen. Die zuvor genannten Zahlen brennen sich aber im Gedächtnis ein, und ihre armierende Wirkung schürt Ängste und bildet darauf basierende Haltungen.
 
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Wenn du jetzt geglaubt hast, ich würde dir das Feld überlassen, damit du mit meinen Texten herumspielen darfst, da hast du dich geschnitten. Ich kann auch nur mit dir diskutieren und den Hintergrundlärm ignorieren.
Das hat nichts mit Demokratie zu tun wenn es Menschen wie dich gibt, die glauben alles besser zu wissen und glauben sie müssten andere bevormunden. Du redest dir ein, du musst das machen weil die anderen Menschen eben nur zu dumm wären, verstehst dabei aber nicht )oder klammerst es bewusst aus), andere Menschen machen andere Erfahrungen. Worauf sie dann andere Schlüsse ziehen. Kein Mensch macht sieselben Erfahrungen, lebt im selben Umfeld, selbe Bildung, selber Habitus,... Daher kommen die Unterscheide. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand dumm ist.
Was hat das jetzt mit meinem Text zu tun? Auch wenn es so wäre, dass ich glauben sollte, alles besser zu wissen, das hat weder mit Demokratie, noch mit sonst irgendwas in der Politik zu tun. Ich bevormunde niemanden, ich werfe meine Meinung in die Diskussion und jeder darf sie zerlegen und mir um die Ohren hauen. Du scheibst jetzt wirres Zeug, das nichts mit meinem Text zu tun hat, weil dir die Gegenargumente fehlen. Du versuchst es über die persönliche Masche. Ich habe von den beiden Rechtsextremisten geschrieben - Trump und Kickl - und Trump als abschreckendes Beispiel präsentiert für das, was uns blühen würde, sollten die Rechtsextremisten auch bei uns die Macht übernehmen.
Darauf hättest du eingehen sollen, aber die Argumente fallen nicht vom Himmel.
Ganz genau, kann man von mir aus so zusammenfassen. Und gegen all das hast du zurecht etwas, da sind wird zwei.
Jetzt ist es aber so, dass nicht mehr die Rechtsradikalen von den Flüchtlingsunterkünften stehen. Jetzt stehen genau diese Flüchtlinge vor jüdischen Einrichtungen oder vor dem Weihnachtsmärkten. Jetzt feiern linke Diktatoren und gehen auf Juden los. Habe ich selbst erlebt auf der Uni.
Und genau darauf musst man jetzt eine Lösung finden. Wenn man jetzt aber sagt, alles nicht so schlimm und auch noch Ausreden oder gar Rechtfertigungen findet, na dann ist der Nährboden um ins Extreme abzuwandern.
Also, man hat es ja schon öfter geschafft sich auf gewisse Veränderungen anzupassen - wieso tut man sich jetzt so schwer?
Was du auf der Uni oder anderswo erlebt hast, das kannst du deiner Oma erzählen, sollte sie noch leben. Das hat schon wieder nichts mit meinem Text zu tun.
Es ging um die Vergangenheitsbewältigung in meinem Land und du versuchst schon wieder, andere heranzuziehen, um von der Gefahr von rechts abzulenken. Natürlich hat der Antisemitismus in den letzten Jahren zugenommen, aber den Grund hat der verurteilte Kriegsverbrecher und seine rechtsextreme Regierung in Israel gegeben. Er hat den Gasastreifen in einen Trümmerhaufen verwandelt mit Zigtausenden Toten. Die Rechtextremisten bei uns und bei euch waren froh, dass andere die Kastanien aus dem Feuer holen und ihr Antisemitismus von anderen ausgelebt und von ihnen selbst abgelenkt wird. Das war importierter Antisemitismus, aber der Antisemitismus der Rechtsextremisten ist ein Kernelement ihrer Ideologie, davon können sie weiterhin nicht ablenken.
Die politisch motivierte Kriminalität von rechts bleibt dennoch unser größtes Problem, davon kannst du nicht ablenken.
Ich weiß, du beachtest kaum, was ich verlinke, vermutlich aus Angst, deine Ideologie könnte ins Wanken geraten, aber die Fakten sehen nun mal so aus, dass die mit Abstand meisten politisch motivierten Straftaten, nach wie vor aufs Konto der Rechtsextremisten gehen:
Ja und ich bleibe auch weiterhin anonym, ich habe keine Lust, dass noch mehr irre die Vorlesungen stören oder vor meiner Türe auftauchen.
Mein geistige Eigentum bleibt beim Eigentum, das gehört nicht dir:) Du willst es ja eh nicht haben.
Den Rassismus zeigst du mir in meinen Aussagen. Klar, in deinen Augen ist es rassistisch. Du weißt aber nicht was Rassismus bedeutet und hast dir deine eigenen Rassisten schon eingeredet.
Sehr vernünftig von dir, anonym bleiben zu wollen, aber dann solltest du aufhören, dich hier neu zu erfinden, denn ich kaufe es dir nicht ab. Ich bleibe auch gern anonym, aber mein Privatleben bleibt draußen. Ich gebe nur das preis, was für jeden anderen auch zutreffen könnte.
Ich habe in meinen Anfängen hier Privates preisgegeben und ein Stalker hier versucht mich mit falsch Verstandenem zu diffamieren.
Dein geistiges Eigentum gehört dir also ganz allein, aber das, was du hier schreibst, wird analysiert, kombiniert und bewertet und das gehört dann mir.
Was den Rassismus angeht, nachdem wissenschaftlich bewiesen wurde, dass es keine Menschenrassen gibt, ist der Begriff eigentlich überholt - zumindest für diejenigen, die von der Rassentheorie nichts halten. In der Welt der Ewiggestrigen bleibt jedoch der Rassismus in seiner ursprünglichen Bedeutung in ihren Köpfen erhalten. Der User, den ich meinte, gehört dazu.
Ich weiß also, was Rassismus bedeutet, weil es in Art. 3 Abs. 3 unserer Verfassung auch so steht und es wird Zeit, dass du das auch weißt:
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz definiert Rassismus als "die Überzeugung, dass ein Beweggrund wie Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, Staatsangehörigkeit oder nationale oder ethnische Herkunft die Missachtung einer Person oder Personengruppe oder das Gefühl der Überlegenheit gegenüber einer Person oder Personengruppe rechtfertigt".
Ja hoffe es gibt eine Ehrung wenn ich ein paar Beiträge schriebe oder eine gewisse Zeit hier im Forum bleibe. Das schriebe ich mir aber nicht in meinen Lebenslauf. Das machen die Leute, die sonst nichts in ihren Lebenslauf schrieben können.
Das mag sein und wenn wir auf einem Gebiet diskutieren, wo du Expertise hast, dann bringt dir das auch etwas. Jetzt diskutieren wir auf meinen Gebiet und dir ist das egal weil du ja so ein Gefühl hast oder es selbst in deinem Umfeld so gesehen hast oder dir ein Freund davon erzählt hat...
Auch besser so, ich glaube all die rechten Schlägertrupps, die hier überall bei uns herumlaufen, würden sofort auf dich losgehen. Auf der anderen Seite auch wieder schade, weil du wohl die Einzige bist, die uns retten könnte.
Ich weiß jetzt nicht, warum du im ersten Satz nur noch schriebst, aber das ist auch unwichtig.
Ich hatte keinen Moment lang das Gefühl, dass ich eine irgendwie geartete Expertise bräuchte, um mit dir zu diskutieren, aber wenn es dir guttut, das zu glauben, dann sei es dir gegönnt. Mit deinem Gebiet meinst du wohl deine Ideologie. Ja, wir diskutieren darüber und du darfst auch deine Vermutungen über mein Umfeld anstellen, wie es dir beliebt.
Wie viele rechte Schlägertrupps bei uns unterwegs sind, habe ich dir weiter oben verlinkt. Wie es bei euch diesbezüglich aussieht, das weiß du besser als ich. Ich gehe von weit mehr aus, weil sie bei euch längst salonfähig wurden und die stärkste politische Kraft darstellen. Ich war übrigens oft in Österreich, aber ich hatte keine negativen Erfahrungen gemacht, weil ich vermutlich nicht zu ihrem Beuteschema passe.
 
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