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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

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Es gibt Menschen, die besonders gefordert sind im Leben – entweder durch eine langwierige Krankheit, einen Unfall oder eine plötzliche Diagnose.

Aus

Im April 2021 nimmt das Leben von Francis Osagiobare eine dramatische Wende. Aufgrund einer Blutvergiftung müssen ihm beide Hände und Füsse amputiert werden. Nach sechs Wochen im Spital kommt er in die Rehaklinik Bellikon. Francis trainiert oft und besonders ehrgeizig. Statt nach zwei Jahren kann er die Klinik nach fünf Monaten verlassen. Er arrangiert sich mit seinem Schicksal, ist äusserlich stark, doch innerlich leidet er. 2023 verliert er seine Freundin, wird alkoholkrank und möchte Suizid begehen. Er reist für drei Monate in sein Heimatland Nigeria und schöpft durch eine Pastorin wieder Hoffnung. Heute lässt er andere auf Social Media an seinem Alltag teilhaben, hat Rollstuhl und Prothesen, ist aber auch sehr geschickt mit seinen Armstümpfen. Er hat sein Leben wieder in den Griff bekommen und ist darüber sehr dankbar.

Lisa Gangwisch hat über viele Jahre hinweg Lese- und Lernbücher illustriert. Sie bildete sich an der Schule für Gestaltung zur Grafikerin aus und war seit 1985 als freischaffende Illustratorin tätig – auch für die «Kaminski Kids», einer beliebten Schweizer Kinder- und Jugendkrimireihe von Autor Carlo Meier. Bis einschliesslich Band 14 hat sie diese Bücher illustriert. Im Jahr 2013 musste sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) lebt sie heute im Pflegehotel St. Johann in Basel. Die 68-Jährige schaut trotz Krankheit und Krisen dankbar auf ihr Leben zurück.

Eine glückliche Beziehung ist für die meisten Menschen der wichtigste Grund für ein zufriedenes und dankbares Leben. Nicht so für Elisabeth Lauper. Sie ist Ende dreissig und war zeitlebens Single. Seit einiger Zeit ist sie selbstständig als Vocal-Coach und arbeitet als Musiktherapeutin. Mit dem Alleinsein hat sie kein Problem und auch nicht vor, an ihrer Lebenssituation etwas zu ändern. Vor einigen Jahren geriet sie allerdings doch ins Zweifeln, ob sie wirklich auf dem richtigen Weg ist. Heute ist sie versöhnt mit ihrer Situation und betont die positiven Aspekte.
 
Ich und der Vater sind eins. Johannes 10,30

Aus https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-05-03

Göttliche Einheit

Als der Sohn Gottes Mensch wurde und auf die Erde kam, blieb Er Gott. Das übersteigt unseren Verstand, aber wir halten daran fest, weil es in der Bibel steht.

Im Tagesvers macht der Mensch gewordene Sohn Gottes eine kurze, aber tiefgründige Aussage, die seine ewige Gottheit bestätigt: «Ich und der Vater sind eins.» Was in diesem Satz verborgen liegt, führt uns zur Anbetung.

Der Vater und der Sohn sind in ihrem Wesen völlig eins. Beide sind Gott. Seit der Menschwerdung des Sohnes ist klar, dass es drei Personen der Gottheit gibt: Gott, den Vater, Gott, den Sohn, und Gott, den Heiligen Geist.
Der Vater und der Sohn stehen auf der gleichen Höhe, verfügen über die gleiche Macht und besitzen die gleiche Ehre. Beide haben dasselbe Recht, als Gott verehrt zu werden.

Der Vater und der Sohn sind eins im Denken, eins im Reden und eins im Handeln. Was der Sohn Gottes als Mensch auf der Erde redete und tat, waren immer die Worte und die Werke des Vaters.
Der Vater und der Sohn sind eins in ihrer Liebe zu den Gläubigen und sorgen gemeinsam für ihre Bewahrung. Niemand kann die Erlösten weder aus der Hand des Sohnes noch aus der Hand des Vaters rauben.

Wir bewundern diese vollkommene Einheit und blicken im Glauben ans Kreuz: Dort hat der Vater seinen geliebten Sohn als Opferlamm gegeben, und der Sohn hat das Werk zur Verherrlichung seines Vaters vollbracht.


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Gideon entgegnete: »Wenn du wirklich zu mir stehst, dann erlaube mir eine Bitte: Gib mir doch ein Zeichen, dass du, der jetzt mit mir spricht, wirklich Gott bist. Richter 6,17

Eines Nachts kam er zu Jesus: »Rabbi«, sagte er, »wir wissen, dass Gott dich als Lehrer zu uns gesandt hat. Denn niemand kann die Wunder tun, die du vollbringst, wenn Gott sich nicht zu ihm stellt.« Johannes 3,2

Danke lieber Vater im Himmel, dass ich an dich glauben kann, dass du deinen einzigen Sohn zu uns in die Welt gesagt hast, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern bei dir das ewigen Leben haben.
 
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 1. Johannes 1,8

Aus https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-05-04

Der Wahrheit ins Auge sehen

Manche Leute vertreten die Ansicht, der Mensch habe einen guten Kern. Sie meinen, ein schlechtes Umfeld sei schuld, wenn jemand etwas Verkehrtes tut. Damit wollen sie sich selbst rechtfertigen. Sie versuchen, das eigene Fehlverhalten zu entschuldigen oder gar auf andere abzuwälzen. Doch das ist ein Selbstbetrug.

Anstatt sich von falschen Vorstellungen täuschen zu lassen, wollen wir lieber der Wahrheit ins Auge sehen. Wir finden sie klipp und klar in der Bibel. Was Gott über uns sagt, ist alles andere als schmeichelhaft.

«Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen gross war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag» (1. Mose 6,5).
«Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verdorben ist es; wer mag es kennen? Ich, der Herr, erforsche das Herz» (Jeremia 17,9.10).
Wer sich diesem Urteil stellt und seine Schuld vor dem Schöpfer bekennt, darf mit Gnade rechnen. Gott vergibt ihm die Sünden und schenkt ihm ewiges Leben. Die gerechte Grundlage dafür ist der Tod des Erlösers am Kreuz.

Der Glaubende wird ein neuer Mensch und steht nun in einer vollkommenen Stellung vor Gott. Zugleich bleibt wahr, dass die alte, sündige Natur noch in ihm steckt. Er muss auf ihre Wünsche aber nicht mehr eingehen. Der Heilige Geist gibt ihm die Kraft, zu sündigen Versuchungen Nein zu sagen.

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Er frohlockte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus. Apostelgeschichte 16,34

Aus www.gute-saat.de

Es gibt einen Gott

Eines Tages traf ich Jérôme, einen Bekannten, der mir seine Geschichte erzählte:

„Ich hatte meine eigene Firma. Dank meines großen Einsatzes lief alles gut. Doch dann zwangen mich unerwartete Umstände, Konkurs anzumelden - und die Früchte all meiner Mühen verwandelten sich in Schulden …

In meiner Not nahm ich Zuflucht zum Alkohol und rutschte immer tiefer ab. Schließlich reichte meine Frau die Scheidung ein. Verzweiflung und Depression hatten mich fest im Griff. Zum Schlimmsten entschlossen trat ich auf den Balkon. Von der achten Etage - würde ein weiterer Schritt alle meine Probleme lösen? Dann kam mir plötzlich ein Gedanke in den Sinn: Gott! Es gibt einen Gott! In meinem ganzen Leben hatte ich nie an Gott gedacht und nie mit Ihm gerechnet. Der Gedanke an Gott überwältigte mich in diesem Moment und ließ mich nicht mehr los.

Heute weiß ich: Es war Gottes Gnade, die mich davon abhielt, ins Leere zu springen. Ich machte mich auf die Suche - und ein Christ, den ich „zufällig“, wie man so sagt, traf, zeigte mir den einzigen Weg zu Gott. Jesus Christus, sein Kreuz, seine Auferstehung und seine Liebe ließen mich erkennen, wer ich wirklich war: ein schuldiger Mensch vor Gott - doch geliebt und durch Glauben angenommen. Ja, ich kann sagen, dass Jesus Christus mein Erretter und Herr ist.

Zwei Jahre lang hatte ich nichts von meiner Frau gehört. Schließlich machte ich mich auf die Suche nach ihr - und fand sie. Ein zweites Wunder war inzwischen geschehen. Auch sie glaubte seit einiger Zeit an Jesus Christus. Wir sind beide von der Liebe und Gnade Gottes überwältigt.“

Zwei Monate später treffe ich Jérôme erneut: Sein Gesicht strahlt und an seiner Hand glänzt der alte Ehering!


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