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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

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Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen. Matthäus 13,14

Aus www.gute-saat.de

Ist es nicht ein Widerspruch?

Ein Interview mit einem Hundertjährigen. Als junger Leutnant kam er Mitte 1942 nach Stalingrad. Wenige Monate später startete die Rote Armee dort einen Gegenschlag und schloss die deutschen Truppen ein. Im Kessel von Stalingrad begann ein erbitterter Überlebenskampf.

Der Veteran berichtet, dass er im Januar 1943 durch eine Verletzung der Wirbelsäule erblindete. Er bekam hohes Fieber und war nicht mehr transportfähig. Auf die Frage im Interview: „War das ihr dunkelster Moment?“, antwortet er: „Ja, als ich dalag und wusste, es geht zu Ende. Da war der liebe Gott ganz weit weg.“ Als man ihn fragt, wie er überlebt hat, erzählt er, dass er - wider Erwarten - durch einen Kameraden zu einem Flugzeug getragen und ausgeflogen wurde. Er fügt hinzu: „Ich hatte einen Schutzengel. Warum ich dieses Glück hatte, weiß ich nicht. Noch heute sage ich immer wieder Dankeschön.“

Einerseits war Gott für ihn ganz weit weg, andererseits erlebte er Glück und die Hilfe eines Schutzengels, die ihn retteten. Was für ein Widerspruch! Warum erkennt er nicht an, dass es Gott war, der ihn gerettet hat? Und wem sagt er überhaupt immer wieder Dankeschön?

Viele Menschen können davon berichten, wie sie - oft mehrfach - dem sicheren Tod entkommen sind. Sie hätten Glück gehabt, sagen sie. Gleichzeitig verneinen manche von ihnen die Existenz Gottes. Ist das nicht ebenfalls ein Widerspruch? Wie gut wäre es, wenn sie erkennen würden, dass es Gott war, der über ihr Leben gewacht hat und sie aus der Todesgefahr gerettet hat! Dann würden sie „hören“ und „verstehen“, würden „sehen“ und „wahrnehmen“. Sie würden erkennen, wie wertvoll ihr Leben für Gott ist, und ihm für seine Rettungen „Danke“ sagen.

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Er entgegnete: »Haltet mich nicht auf! Der Herr hat meine Reise gelingen lassen, und jetzt möchte ich so schnell wie möglich zu meinem Herrn zurück!« 1. Mose 24,56

Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden. Johannes 16,7

Vielen Dank lieber Herr Jesus Christus, dass du mir und allen die dich angenommen haben als ihren Erlöser und Herrn, den Heilgen Geist gegeben hast, der und in die Wahrheit führt und Kraft gibt dich mutig zu bekennen.
 
Geborgen

Im Oktober 1998 wurde ich wegen einer Zyste am Knie operiert. Alles ging gut und ich konnte nach vier Tagen wieder nach Hause gehen. Nach ein paar Tage bekam ich starke Schmerzen. Der Arzt stellte eine innerliche Nachblutung fest. Er empfahl mir mehr Bettruhe und verordnete Blutverdünnungsspritzen. Das Bein aber schmerzte weiter und es bekam verschiedene Farben. Ich wollte geduldig sein und abwarten.

Eine Krankenpflegerin, die im gleichen Haus wohnte, befürchtete eine Thrombose und riet mir nochmals zum Arzt zu gehen. Der Arzt bestätigte die Gefahr, und behielt mich in der Klinik. Im Krankenbett erinnerte ich mich an Personen, die an einer Thrombose gestorben sind, weil ein Blutgerinnsel in die Lunge oder ins Gehirn wanderte. Ich bekam plötzlich Angst und fragte mich: «Was wird nun mit mir geschehen? Wenn ich auch eine Embolie mache und sterbe, wäre ich bereit?» «Ja, ich wäre bereit!» Sagte ich mir. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als bei Gott zu sein, wo es keine Schmerzen, kein Leid und keine Tränen mehr gibt.

Aber was ist mit meinem Mann und unseren Kindern? Sie hätten es unsagbar schwer ohne mich. Um ihnen dieses grosse Leid zu ersparen, wünschte ich weiterzuleben. Ich betete um mein Leben und schlief getröstet mit der Gewissheit im Herzen ein, dass Gott über meinem Leben wachen wird.

Am nächsten Morgen las ich in der Bibel Verse, die mich sehr ermutigten: Der Herr gibt auf dich acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren. Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben. Psalm 121, 5 und 7.
Nun war ich ganz sicher, dass Gott wirklich über mich wacht. Nach vier Tagen durfte ich wieder nach Hause gehen. Ich musste weiter Blutverdünner und neu auch Antibiotika nehmen. Ich fühlte mich noch sehr schwach und manchmal ganz erschöpft, aber ich war zuversichtlich, dass es mir immer besser gehen würde.

Am übernächsten Sonntag konnte ich wieder den Gottesdienst besuchen. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Nach dem Gottesdienst fühlte ich mich unwohl. Ich wollte baldmöglichst nach Hause gehen, um mich hinzulegen. Da sah mich unser Hausarzt der auch im Gottesdienst war. Er kam auf mich zu, weil er bemerkte, dass es mir nicht gut ging. Er prüfte meinen Puls und erschrak über den schnellen Pulsschlag. Er wollte mich sofort zur Notfallstation fahren. Ich sagte zu aber dachte: «Was macht der für ein Theater!» Auf der Notfallstation steckte mir die Krankenschwester gleich eine Infusion. Es bestand der Verdacht auf eine Lungenembolie. Ich dachte das sei ein schlechter Witz und sagte: «Ich will aber heute wieder nach Hause gehen.»

Nach den Untersuchungen bestätigte sich der Verdacht. Die Notfallärztin sagte mir: «Sie haben grosses Glück gehabt. Sie hätten auf dem Heimweg plötzlich umfallen und tot sein können.» Ich war nun überzeugt, dass Gott unseren Hausarzt geführt hat, mich anzusprechen. Von mir aus hätte ich ihm nichts gesagt.

Nun war ich schon zum dritten Mal im Spital. Ich wurde für vier Tage an eine computergesteuerte Infusion gehängt, die mir immer die richtige Dosis Blutverdünner gab. Mir kam alles wie ein böser Traum vor. Ich musste weinen. Dabei kam mir plötzlich der Gedanke, dass ich eigentlich schon tot sein könnte, wenn Gott nicht wieder so wunderbar über meinem Leben gewacht hätte. Ich trocknete meine Tränen und dankte Gott für mein Weiterleben.

Wenn ich in der Bibel lese, finde ich Hilfe, Kraft und Führung für mein Leben. Auch die vergangenen Spitalaufenthalte gehörten zu einem Abschnitt dieser Lebenführung. Für mich waren es erfahrungsreiche Tage, wo ich Gottes Hilfe, auch im grössten Leid, ganz intensiv erleben durfte. Auch mein Mann und unsere Kinder erlebten in dieser Zeit Gottes gnädige Hilfe. Sie wurden getröstet und mein Mann erhielt die Kraft, den Haushalt zu führen, seiner Arbeit nachzugehen und mich während den Besuchen zu ermutigen. So sind wir als Familie durch eine Wüste gegangen, aber wir waren nie alleine. Unser Herr Jesus Christus hat uns wunderbar begleitet.

Aus www.fitundheil.ch/geborgen


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Niemand hat Macht über den Tag des Todes. Prediger 8,8

Aus https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-04-21

Der letzte Tag?

Viele Menschen versuchen ihr Leben mit regelmässiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und bester medizinischer Versorgung zu verlängern. Trotzdem wird irgendwann der letzte Tag kommen, manchmal ohne Vorwarnung. Wer ist dann noch in der Verfassung, seine Gedanken auf Gott zu richten und das Leben mit Ihm in Ordnung zu bringen?

Heutzutage sterben viele erst in hohem Alter. Doch das ist kein Grund, die Umkehr zu Gott auf die lange Bank zu schieben. Wer hat die Garantie, am Ende seines Lebens geistig noch in der Lage zu sein, die Errettung durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus anzunehmen? Hinzu kommt, dass nicht alle alt werden. Mancher wird durch einen tragischen Unfall oder eine unheilbare Krankheit mitten aus dem Leben gerissen.

Darum ist heute die beste Gelegenheit, mit Gott ins Reine zu kommen und so für die Ewigkeit vorzusorgen. In der Bibel fordert Gott uns eindringlich dazu auf:

«Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden» (Apostelgeschichte 16,31).
«Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe!» (Hesekiel 33,11).
«Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm» (Johannes 3,36).
«Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht» (Hebräer 4,7).


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Du aber bleibst ein und derselbe, deine Jahre haben kein Ende. Psalm 102,28

Ihm, dem alleinigen Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet hat, gebühren Ehre, Ruhm, Stärke und Macht. So war es schon immer, so ist es jetzt und wird es in alle Ewigkeit sein. Amen. Judas 1,25

Dir lieber Vater im Himmel will ich danken und dich immer ehren für meine Rettung vom ewigen Verderben, die du mir geschenkt hast durch deinen Sohn Jesus Christus, der auch für meine Sünden gelitten hat und gestorben ist.
 
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