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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

„Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Matthäus 5,7)​


Aus www.freudeamheute.com

Barmherzigkeit ist mehr als Vergebung, weniger als Liebe, anders als Gnade und eins mit Gerechtigkeit. Vergebung wird wirksam, wenn Unrecht begangen wurde, aber Barmherzigkeit wirkt jederzeit. Sie führt zur Vergebung, doch ist sie viel mehr. Barmherzigkeit wendet sich den Bedürftigen zu und denen, die Schutz brauchen. Wie Vergebung aus Barmherzigkeit hervorgeht, entspringt Barmherzigkeit der Liebe. Liebe ist die Quelle der Barmherzigkeit, aber sie ist größer und existiert unabhängig von Bedürftigkeit oder Schuld.

Barmherzigkeit bietet Aufschub der Strafe, Gnade bietet Vergebung. Barmherzigkeit lindert Schmerzen, Gnade heilt. Barmherzigkeit übersieht Fehler, Gnade vergisst sie. Gott ist barmherzig und gerecht. Barmherzigkeit, die Sünde ignoriert, ist falsch. Gerechtigkeit verlangt, dass wir uns der Sünde stellen. Barmherzigkeit gibt uns das Vorrecht, uns zu stellen, damit wir Vergebung erlangen können. Jesus sagt: „Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“

Je mehr Barmherzigkeit wir üben, desto mehr Barmherzigkeit empfangen wir. Wir sollen Kanäle für Gottes Barmherzigkeit sein, mit der Fähigkeit, sie an andere weiterzugeben. Wer Barmherzigkeit übt, wird von emotionalen Fesseln befreit, von geistlicher Gebundenheit erlöst und von Bitterkeit geheilt, die geistliches Wachstum behindert. Barmherzigkeit, die von Gott zu uns fließt, beseitigt Blockaden, die uns daran hindern, ganz zu werden. Wir werden niemals aufgefordert, anderen mehr Barmherzigkeit zu erweisen, als Gott uns erwiesen hat.

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Denn ein Volk wird in Zion wohnen, in Jerusalem. Du wirst nie mehr weinen; er wird dir gewiss Gnade erweisen auf die Stimme deines Schreiens: Sobald er hört, wird er dir antworten. Jesaja 30,19

Aus www.gute-saat.de

Jerusalem blickt auf mehr als 4000 Jahre Geschichte zurück. Keine andere Stadt wurde so leidenschaftlich verehrt und zugleich so erbittert umkämpft wie dieses kleine Stück Erde im Nahen Osten, das im Schnittpunkt dreier Kontinente liegt - dort, wo Judentum, Christentum und Islam aufeinandertreffen.

Seit David sie vor über 3000 Jahren zur Hauptstadt Israels machte, steht Jerusalem im Mittelpunkt des Weltgeschehens. Zahlreiche Könige regierten von dort aus über Israel - teils in Glanzzeiten, teils in Phasen des Niedergangs. In Jerusalem stand auch der Tempel - das zentrale Heiligtum des jüdischen Volkes. Im Lauf der Jahrhunderte wurde er mehrfach zerstört. Geblieben ist nur die westliche Stützmauer des Tempelplatzes, bekannt als Klagemauer. Doch Jerusalem ist auch die Stadt, vor deren Toren das Kreuz von Golgatha stand. Dort starb Jesus Christus, der Sohn Gottes, für schuldige Menschen.

In der Zukunft kommt Jerusalem erneut eine Schlüsselrolle zu: Die Stadt wird noch einmal kurzzeitig zum Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen. Dann erscheint der verheißene Messias. Und was der Prophet Jesaja vor 2600 Jahren voraussagte, wird sich buchstäblich erfüllen: „Du wirst nie mehr weinen.
 
Ich will den Herrn allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Psalm 34,2

hat er schon damals beschlossen, dass wir durch Jesus Christus seine eigenen Kinder werden sollten. Dies war sein Plan, und so gefiel es ihm. Mit all dem sollte Gottes herrliche, unverdiente Güte gepriesen werden, die wir durch seinen geliebten Sohn erfahren haben. Epheser 1,5-6

Vielen Dank lieber Vater im Himmel, dass es dir gefiel, das wir Menschen deine eigenen Kinder werden durch den Glauben an Jesus Christus, und wir deine Herrlichkeit und unverdiente Güte preisen können.
 
Die mehr als 450.000 Mamprusi im Norden Ghanas praktizieren eine Mischung aus dem Islam und ihrer traditionellen afrikanischen Religion.

Salisu hatte gelernt, dass Islam Frieden und Unterwerfung unter Allah bedeutet, aber er sah diesen Frieden nie. Angst vor Flüchen, Feinden, Vergeltung und Tod plagte die meisten Menschen, die er kannte. Die Antworten, die er auf seine Fragen bekam, stellten ihn nicht zufrieden. Salisu fand eine Bibel und begann zu lesen. Als er Johannes 14 erreichte, hatte er seine Antworten gefunden. Der Tod Jesu und seine Auferstehung gaben seinen Nachfolgern eine lebendige Hoffnung. Die Suren im Koran sprachen dagegen vom Tod des Propheten und der Ungewissheit über sein ewiges Schicksal.

Salisus Familie und Freunde waren schockiert über seine Entscheidung, den Islam zu verlassen. Sie versuchten alles, um ihn umzustimmen, aber sie konnten seine Fragen nicht beantworten. Salisu spricht regelmäßig mit Muslimen über Jesus und hat bereits Früchte seiner Arbeit gesehen. Er merkt, dass die Bibel Antworten auf alle Fragen der Muslime hat - wobei die wichtigste Frage die nach der Gewissheit des ewigen Lebens ist. Er sagt: »Christus hat mich völlig verändert. Ich erzähle meine Geschichte gerne allen Menschen, egal, was sie glauben. Mein Herz ist voller Frieden, der mein Verständnis übersteigt.




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«Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.» (Hebräer 9, 27). Wie werden Sie sterben? Was werden deine Worte sein?

Heinrich Heine, der grosse Dichter und Spötter, änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung «Romancero» schrieb er: «Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt… Gedichte, die etwas gegen Gott enthielten, habe ich den Flammen überliefert. Es ist besser, das die Verse brennen als der Versmacher… Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn.»

Jesus Christus sagte vor seinem Tod: «Es ist vollbracht!» (Johannes 19, 30). Bevor Jesus starb, nahm er die Sünden aller Menschen auf sich um sie durch sein Leiden und Sterben zu sühnen. Durch sein Sterben vollbrachte er die Erlösung für alle Menschen. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3, 16). Darum konnte Stephanus, der erste Märtyrer, sagen: «Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir!» (Apostelgeschichte 7, 59).

Ein chinesischer Kommunist, der viele Christen der Exekution ausgeliefert hatte, sagte zu einem Pastor: «Ich habe schon viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis?»

Das Geheimnis ist die Gewissheit der Erlösung, und die Freude auf das vollkommene Leben bei Gott. (Philipper 1,23).

Gott möchte auch dir die Gewissheit schenken, dass du nach dem Tod zu ihm kommst. Glaubst du, dass Jesus Christus auch für deine Sünden am Kreuz gestorben ist? Wenn ja, dann bitte Jesus, dir alle deine Sünden zu vergeben, und in dein Leben zu kommen. Übergib ihm die Führung deines Lebens, indem du nach seinem Willen lebst. Wenn du dies aufrichtig tust, dann brauchst du keine Angst vor dem Tod zu haben - er ist dann die Tür zur Herrlichkeit Gottes!

Dein Glaube an Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Wenn du keine Bibel hast, so kannst du das neue Testament unter www.gideons.de lesen, hören, herunterladen und auch kostenlos bestellen. www.Gottsegnedich.ch


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Als Jesus es hörte, spricht er zu ihnen: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. Markus 2,17

Aus www.gute-saat.de

Kapernaum am See Genezareth. Das Städtchen liegt zentral, so dass Händler von Norden und Osten sowie Geschäftsleute von der Küste die gut ausgebauten Straßen der Römer benutzen, die durch Kapernaum führen. Hier ist natürlich auch der römische Zoll vor Ort, verkörpert zum Beispiel durch den Zöllner Levi. Levi ist Jude. Brisant. Die stolzen Juden hassen nämlich diejenigen Leute aus ihrem eigenen Volk, die mit der römischen Besatzungsmacht kollaborieren. Zöllner, die für die Römer die Gebühren auf Güter und Waren eintreiben und sich dabei oft unrechtmäßig bereichern, sind geradezu zum Synonym für „Halunken“ und „Gesindel“ geworden. Und ausgerechnet einen Zöllner ruft Jesus in seine Nachfolge und hat mit ihm und dessen Kollegen Tischgemeinschaft.

Die religiöse Oberschicht ist alarmiert und empört. Sie verhören Jesu Jünger: „Warum isst euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern?“ Jesus kommt seinen Jüngern sofort zur Hilfe (siehe Tagesvers). Was meint Er mit dieser Aussage?

Niemand ist von Geburt an Christ oder folgt von jetzt auf gleich Christus nach. Zunächst muss Licht von Gott in ein Herz fallen, so dass ein Mensch erkennt, dass er Hilfe braucht, und beginnt, sich nach Veränderung zu sehnen. Und hier greift das Bild vom „Arztbesuch“, das Jesus benutzt.

Wer geht zum Arzt? Derjenige, der merkt, dass mit seinem Körper etwas nicht stimmt, der merkt, dass er Hilfe braucht. Und wer geht zu Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus? Derjenige, dem klar wird, dass mit seinem Herz und seiner Seele, seiner moralischen Schaltzentrale etwas nicht stimmt. Und dass wirklich Gefahr droht und Rettung nötig ist. Nur wer einsieht, dass er es allein nicht schafft, wendet sich an den „Arzt“ Jesus und erfährt alle Hilfe, die er braucht!

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