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Parmenides - Das Problem des Seins

AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Das Nichts hat - den vorangestellten Überlegungen folgend - somit immer diejenige Farbe, die wir übersehen.

also grau !!!

Folglich entzöge sich das Nichts der Wahrnehmung; wohl aber erkennen wir das Vorhandensein von Nichts in Form einer Mangelwahrnehmung von Etwas.

wir erkennen eine Struktur, aber keine Farbe

Stichwort 'Rauschen'

ps
es gab schon mal einen thread
'welche Farbe hat das Nichts?'

da gab es sehr kluge Antworten
und viel Herumgeblödle​
 
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AW: Parmenides - Das Problem des Seins

also grau !!!



wir erkennen eine Struktur, aber keine Farbe

Stichwort 'Rauschen'

ps
es gab schon mal einen thread
'welche Farbe hat das Nichts?'

da gab es sehr kluge Antworten
und viel Herumgeblödle​

Zur Vollendung brachte diese Lehre dann Gorgias von Leontinoi mit: „Über das Nichtseiende“

1. nichts existiert
2. selbst wenn etwas existierte, es nicht erkennbar wäre
3. selbst wenn etwas erkennbar wäre, es nicht mitgeteilt werden könnte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gorgias


K. M.

p. s.: so ergeht es mir auch oft
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Zur Vollendung brachte diese Lehre dann Gorgias von Leontinoi mit: „Über das Nichtseiende“

1. nichts existiert
2. selbst wenn etwas existierte, es nicht erkennbar wäre
3. selbst wenn etwas erkennbar wäre, es nicht mitgeteilt werden könnte.

dieser Hinweis bringt nichts !

das 'Rauschen' ist chaotisch,
aber man kann verschiedene Formen von Rauschen unterscheiden

'chaotisch' hat was mit 'Ursache-Wirkung' zu tun
chaotisch bedeutet nicht indifferent, nicht kritisch, nicht überkritisch
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

nein,
selbst im Nichts-thread nicht

PARMENIDES ist und bleibt zentral

aktueller Diskussionsbedarf besteht nur im Bereich 'Rauschen'
denn diese Erkenntnis ist tatsächlich neu

eine revolutionäre Untergliederung des Nichts
oder verschiedene Formen des Seins?​
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Für welchen Personenkreis soll Deiner Erfahrung nach PARMENIDES mit seiner Philosophie von Interesse sein und warum?
tswsalomon
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

alle, die sich für Philosophie interessieren,
kommen an PARMENIDES nicht vorbei

der Schüler kann auf viele Philosophen verzichten
und dennoch ans Ziel gelangen

aber ohne PARMENIDES wird ein Teil der Schüler intellektuell blockieren
und die anderen werden höchstwahrscheinlich irgendwelchen Sophisten auf den Leim gehen
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Bedeutung der Textfragmente

1) das Matriarchat ist noch spürbar
2) aus psychologischer Sicht gibt ein Schamane sein Wissen preis
3) der Text regt die hermeneutische Phantasie an

der Text wurde erst ein paar hundert Jahre nach Entstehen des Lehrgedichtes aufgeschrieben
offensichtlich kursierten zur Zeit der Niederschrift nur noch die Reste mehrerer Versionen,
so daß sich der Schreiber bereits damals an einer Rekonstruktion versucht hat
4) der Text erinnert stilistisch an Fantasy-Literatur mit erotischer Komponente (FSK ab 18)
und nicht an ein trockenes Lehrbuch
5) die Textfragmente sind kurz und der entscheidende philosophische Gehalt (das Sein) und das Feindbild (die Dualisten) sind leicht zu erkennen
 
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AW: Parmenides vs. Heraklit

Ich meine, dass bei dieser Diskussion nicht nur der Gegensatz von "Sein" und "Nichts" betrachtet werden sollte, sondern auch der Gegensatz zwischen "Sein" als Unveränderlichkeit und dem von Heraklit eingebrachtem "Werden".

Und dann wird die Sache noch sehr viel komplizierter.

Gibt es ein Werden, also Veränderung, so kann das Sein nichts immer Gleiches sein; und damit eben kein Sein. Oder etwa doch?

Sein also nicht als Gegenstück zu Nichts, sondern Statik gegen Dynamik.

Ich meine, dass dynamische Welterklärungen adäquater der Wirklichkeit sind.

Siehe auch den Faden "Realität oder Wirklichkeit.

Gruß Fritz

Der Begriff erinnerte mich heute wieder
einmal an "Das Unzerstörbare" (Max Brod -
in Anlehnung an Kafka u.a.).

Kafla-Zitat am Anfang des Brod-Buches:
"Der Mensch kann nicht leben ohne ein
dauerhaftes Vertrauen an etwas
Unzerstörbares
in sich ..."

Gruß
Reinhard
 
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