• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Mitgefühl, Verständnis, Trost...

AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

trost kann man bei philosophen finde ,aber kein mitgefühl oder verständnis,das müssen andere mit einem haben
 
Werbung:
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...


Vor allem im wirklichen Leben ....:schnl:

< im wirklichen Leben? > .....also "eiskalt (durch den Schneemann in der Inversion) gesagt" : ...vor allem gerade nicht in der Internet-Kommunikation?

Oder wäre ein fiktive Schneeballschlacht im Internet etwa "real" (umgekehrt) möglich?

Was hat *Paul Watzlawick* wohl damit genau gemeint, wenn er spitzbübisch äußert: < Man kann nicht nicht kommunizieren > ?

Wie steht es mit der "brutalen" Interkommunikation "im unwirklichen Leben an sich" aus? - Da muss es doch "einen Einspruch" dazu geben können!

Zählt die (uns aufgedrängte?) Gefühlslosigkeit als sozialer Kältegenerator im Unverständnis eines systemisch gelebten Autismus "zum unwirklichen Leben"?

Wahrscheinlich ist meine Frage aber zu abstrakt und zu hoch gegriffen, weshalb ich mir erlaube, mein eigenes Erwartungsniveau auf eine sinnvolle Antworterheischung auf ein gefahrloses Nullniveau abzusenken...... ;)

Bernies Sage
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Hallo Allfred,
und hier auch ein paar lockere, meinerseitige Gedanken zu Deinen Gedanken:​
Das ist doch glatt ein richtiges Wunder moebius Du nimmst ganz real in Worten eine Beziehung zu Allfred auf und stellst eine Unterscheidung zwischen mein und dein her. :bier:
Gebete verschlimmbessern das Übel/Leiden,​
Ja vor allen Dingen, wenn an einen übermächtigen strafenden und zürnenden Gott geglaubt wird. Das kann sich erst beruhigen, wenn ich erkenne, dass mir schon zu Beginn meines Lebens soviel Unrecht geschehen ist, dass es auf keine Kuhhaut mehr geht.
denn nur durch lebendige zwischenmenschliche Begegnungen auf Augen-Höhe (= gemeinsame seelische "Wellenlänge") besteht die Chance, den :teufel2::dreh: (= Teufelskreis) aus Schuldgefühlen und Sehnsucht nach Erlösung/Befreiung von diesen Schuldgefühlen zu durchbrechen,​
Und ebenfalls die Angst davor zu erkennen. Denn wo zu große Angst vor weiteren tiefen und sehr schmerzlichen Gefühlen finden erst einmal die üblichen Abwehrmechanismen des Ichs statt:

  1. [*]Leugnen
    [*]Mißtrauen
    [*]Schuldabwälzen
    [*]Projezieren
    [*]Rationalisieren
Die auch meist zu Muskelverspannungen führen, die in der Regel vor

  • [*]Wut
    [*]Schmerz
    [*]Furcht
    [*]Verzweiflung
schützen soll.
Damit bleibt aber dann der innerste Kern bei dem es um die Liebe und das Herz geht verschüttet.
m.a.W.: das Widerwärtige solcher Macht-Systeme wie z.B. intitutionalisierter Religionen (= Kirchen) besteht in deren paradoxaler, widersprüchlicher Struktur, sowohl die Schuldgefühle einerseits zu mildern (z.B. durch Ritualisierungen, Gebete o.ä.) als auch permanent zu erzeugen bzw. am Leben zu erhalten ...(Über-ICH-System des "Du sollst")....​
Ich sehe es eher in dem ritualisiertem Beten und wie ein Mantra ständig wiederholtem in unsere Gedanken hinein geträufelt innerhalb der Messe:
"Vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldnern"

dann weiter
Führe uns nicht in Verwirrung und Sünde

"Denn Dein ist das Reich die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit Amen"


bis hin zu

"Herr Jesus schaue in auf unsere Sünden,
sondern auf den Glauben Deiner Kirche
und
schenke ihr nach Deinem Willen Einheit und Frieden!"
Da ich damit aufgewachsen bin, und es als ganz selbstverständlich geschluckt habe, hat es für mich bis heute gebraucht zu erkennen, in welche Verwirrung und doppelte Botschaften diese Gebete führen. Aber diese programmierte Verwirrung spiegelt sich ja hier bei Dir in den letzten Jahren deutlich wieder.
Wie kann ich jemandem eine Schuld vergeben, wenn ich nicht hinschaue. Das entspricht dem AT und dem Gott der Erkenntnis von Gut und Böse verbietet wie dem Gott, der nur auf Abel den Repräsentanten der Tradition und sein Opfer schaut und nicht auch auf Kain, der für die Entwicklung steht.
Da bedarf es dringend der Versöhnung der Gegensätze, in mir und meinem Nächsten. Das macht dann wieder alles aus.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Mein Kirchenaustritt im Jahr 1980 war nur der 1. Schritt auf einem langen Weg, der noch lange nicht abgeschlossen ist ... Gruß, moebius
Ja denn katholisch heißt allumfassend und auch ich habe die römische Kirche eher als allgemein ausschließend erlebt. Aber ganz offensichtlich eine ganz menschlich allzu menschliche Reaktion, wenn der Schmerz zu groß wird noch mehr zu verzeihen, was gar nicht menschlich verziehen werden kann.

Genau, deshalb ist Trost eine schlechte Form des Umgangs so lange Einfluss, Veränderung und somit die Chance auf Verbesserung möglich ist.
Wer einen Menschen nicht da anerkennt, wo er gerade steht benimmt sich wie ein Sklaventreiber.
Die Anerkenntnis, ja da hast Du es schwer ist für mich oft schon Trost genug.
Trost gibt es wenn nichts mehr geht und sich auch nichts verändern soll.
Trost sollte es bei jeder noch so kleinen Verletzung geben. Darum ist Achtsamkeit so wichtig genauso wie die Fähigkeit sich selbst verzeihen zu können.
Dieses Trösten ist gut so lange bis der Tod erlöst,
Ja es gibt auch falsche Ideen und Vorstellungen, die erst erkannt werden wollen, bis sie sterben können.
wer jedoch lebt wird opponieren und sich provozieren lassen um den eigenen inneren Widerspruch zu erleben,
Das nenne ich dann die Auferstehung von den Toten allerdings ist es mir lieben den inneren Widerspruch aufzulösen und sich mit sich selber zu versöhnen.
er erzeugt die positive und gesunde Lebensenergie.
Ja die Einsicht durch einen inneren Konflikt durchgegangen zu sein und weiter daran zu glauben, das Frieden möglich ist.
:liebe: :buegeln:
rg​
 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

ja-es ist wichtig Idole zu haben......;-)
Ja selbstverständlich immer in dem Maße wie ich es so oft hier schreibe:
Ich bin göttlich und okay und Du bist göttlich und okay!
gibt es bei dir auch unwahrhaftige liebe?
Es gibt verstrickte Liebe und enorme Fallgruben für jeden naiven Menschen wenn das Wort Liebe benutzt wird, wenn dieser Liebe, die Wahrheit und die Gerechtigkeit fehlt.
bei mir will liebe, soweit in der Beziehung fur mein gegenüber temporär vorhanden nur eines: umarmen aber nicht therapieren..
O, Gott bleib mir bloß von der Pelle. Da ersticke ich ja :grouphug: Einfach nur ein Alptraum. :haare: Das ist ja einfach nur in Besitznahme!
Freundschaft dagegen will helfen. und dies geht meiner Meinung nach mit wahrhaftiger Offenheit und ohne taktieren an besten....
Dann gehört zu einer echten und reifen Liebe eben die Freundschaft dazu, die Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

Eine Erläuterung ist nicht automatisch Belehrung.
Für den Sender sehr oft nicht und wenn es auch so gemeint ist, was ist an einer Belehrung schlimm oder unangenehm?
Eine Erläuterung wird erst durch den der Erläuterung teilhaft gewordenen zu einer Belehrung gemacht, wenn/indem er die Erläuterung als für ihn unangenehm empfindet. <<
Ja und das Unangenehme daran ist einfach, dass damit verbunden wird an gewohnte Denkmuster angestoßen wird und ein und der derselbe Sachverhalt von einem anderen Blickwinkel betrachtet wird.
Unangenehm ist es lediglich für die Personen, die sich in dieser Erläuterung nicht verstanden sehen oder/ und es selber schon wissen nur noch nicht handhaben oder sich für so vollkommen ansehen, dass jede Erläuterung oder Belehrung als eine ganz persönliche Kränkung auffassen und auch dann dem entsprechend reagieren.
Klar, die in den Weg gelegten Steine sind zahlreich, aber die gehen ja nun nicht auf das Konto der Lehrer-Schüler-Beziehung.
Auf wessen Konto gehen dann die Steine die in den Weg gelegt werden?
Und Ehrgeiz kann von beiden Seiten ausgehend aus der ursprünglich beabsichtigten Förderung eine das Gegenteil erreichende (Über)forderung werden lassen.
Dann ist eben mal dieser Ehrgeiz in den Mittelpunkt zu rücken und von allen Seiten zu betrachten.

Aber wahrscheinllich :dontknow: nur einen Leerer ....​
Wenn es überhaupt etwas zu leeren gibt! :lachen::lachen::lachen:
Ich plädiere erst einmal für die Annahme was da ist.

ich bin durchaus solidarisch mit leidenden Menschen, eben weil ich in meinem eignen Leben schon viel Leid kennengelernt haben; ich habe aber mit der Zeit auch gelernt, es zu tragen und mein Umgang damit hat sich mit der Zeit verändert......
Na ja ich habe da wohl einen größeren Anspruch. Ich möchte mein Leiden beenden und loswerden ohne es verleugnen zu müssen.

welch unsinnige Frage.......
Auch wenn ich diese Floskel schon oft benützt habe, sehe ich sie hier als unangemessen und unpassend an. Was mal wieder bestätigt:
"Wenn zwei das selbe tun,
ist es noch lange nicht dasselbe!"

Spruch meiner Ma​

als ob ich mich selbst und mein Leben nicht kennen würde.....: verwirrt1
Dann wundere ich mich doch ungemein warum Du es hier nicht in die Waagschale wirfst und damit punktest.
"Geteiltes Leid
ist halbes Leid."

"Geteilte Freude
ist doppelte Freude!"
trost kann man bei philosophen finde ,aber kein mitgefühl oder verständnis,das müssen andere mit einem haben
Bis Du gelernt hast es Dir selber zu geben.
Noch schreibe ich hier in einem Forum, wo ich außer mir noch keinen wahrgenommen habe, dass er eines Trosts bedarf noch dass er einen annehmen kann.

Vor allem im wirklichen Leben ....:schnl:
Ach lebst Du nicht wirklich, wenn Du hier schreibst?
Gelobt sei doch der Selbstbetrug!
:liebe: :buegeln:
rg​

 
AW: Mitgefühl, Verständnis, Trost...

Zitat von EarlGrey
bei mir will liebe, soweit in der Beziehung fur mein gegenüber temporär vorhanden nur eines: umarmen aber nicht therapieren..

:weihnacht
 
Werbung:
Zurück
Oben