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Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung

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AW: Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung

Versuch einer Annäherung:

Das was die menschliche Person ausmacht, ist, dass sie wahrnimmt. Sie ist als Quelle und Ziel der Wahrnehmung, das Zentrum der Wahrnehmung. Schon die Quantenphysik sagt, dass das Ergebnis der Wahrnehmung von dem Wahrnehmenden abhängig ist. Vielleicht könnte man sagen, es gibt keine Welt ohne Wahrnehmung.

Die Erfahrung ist, was noch hinzukommt, gedeutete Wahrnehmung. Eine sehr persönliche Angelegenheit.

Das dies die Quantenphysik sagt, wusste ich nicht. ;) Deinen Gedanken stimme ich aber zu.
Ich will aber tiefer gehen und die Wahrnehmung der Menschen vergleichen. Dabei ist mir bewusst, dass ich nicht alle Menschen benennen kann. In meiner engeren Wahl nehme ich deshalb Nietzsche und Wittgenstein. Beide hatten Grenzerfahrungen/ Grenzerlebnisse. Beide mühten sich ab, etwas zu untersuchen, was das Unsagbare (Transformation) erscheinen/ aufleuchten lässt. Die Sprache scheint hier nicht in der Lage zu sein. Das Denken (Tiefe) schon. Ein schwieriges Thema, was mich aber fasziniert.
 
AW: Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung


Und zwar bezieht sich die sog. "Erfahrung" nicht nur in der Quantenphysik immer auf die gemachte Erfahrung, also letztlich auf die Vergangenheit ..., die eine der 3 bekannten Gestalten/Modi der Zeit ist - neben Gegenwart und Zukunft ....

Was aber i s t Zeit :dontknow: , von Zeit als Bedingung der Möglichkeit der Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gar nicht zu :debatte: ( = reden/diskutieren) ...​

Zeit scheint bei Grenzerfahrungen nicht zu geben, deshalb ist diese Frage für mich hier uninteressant. Außerdem war zu diesem Thema schon Heidegger für mich sehr schwierig und Einstein.
 
AW: Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung

Zeit scheint bei Grenzerfahrungen nicht zu geben, deshalb ist diese Frage für mich hier uninteressant. Außerdem war zu diesem Thema schon Heidegger für mich sehr schwierig und Einstein.

Für jede ist halt das schwieig, was für sie schwierig ist ...:rollen:
 

Sandburgen und Plastillinfiguren ohne Tiefe des Denkens.

Ellemaus schrieb:
...
Ich will aber tiefer gehen und die Wahrnehmung der Menschen vergleichen.
Dabei ist mir bewusst, dass ich nicht alle Menschen benennen kann.
In meiner engeren Wahl nehme ich deshalb Nietzsche und Wittgenstein.

Beide hatten Grenzerfahrungen/ Grenzerlebnisse.
Beide mühten sich ab, etwas zu untersuchen,
was das Unsagbare (Transformation) erscheinen/ aufleuchten lässt.

Die Sprache scheint hier nicht in der Lage zu sein.
Das Denken (Tiefe) schon.
Ein schwieriges Thema, was mich aber fasziniert.
Ellemaus,
mir ist noch nicht klar, auf welche Grenzerlebnisse und Grenzerfahrungen
sich deine Überlegungen beziehen.

Das Zitat von Foucault ...
Eine Erfahrung ist immer eine Fiktion, etwas Sebstfabriziertes,
das es vorher nicht gab und das es dann plötzlich gibt.
... hilft mir da auch nicht weiter, weil das ja eigentlich eine Trivialität ist.

An dieser Trivialität kann ich keine Tiefe erkennen.

Na klar bringt eine Erfahrung eine Veränderung der Feinstruktur des Organismus
(zuallererst wohl im Hirn) mit sich, die es vorher noch nicht gab,
und die durch vorangegangene Strukturformungen mitbestimmt wird.

Der Herr Foucault hätte in seiner Kindheit mehr Sandburgen bauen
oder Figuren aus Plastillin formen sollen, dann wäre ihm vermutlich
die Plattheit seiner "philosophischen Ergüsse" rechtzeitig aufgefallen.


> Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden. <

 
AW: Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung

Neugier schrieb:
Sandburgen und Plastillinfiguren ohne Tiefe des Denkens.

Ellemaus,
mir ist noch nicht klar, auf welche Grenzerlebnisse und Grenzerfahrungen
sich deine Überlegungen beziehen.

Endlich mal eine Person die tiefer denken will. ;) Mich interessiert eine Erfahrung (Spezialfall) der die Naturgesetze ausschaltet und dementsprechend dann die Rolle einer Folge zeitunabhängigen Gesetze einnehmen würde. Einfach gesprochen: Eine Erfahrung die auf etwas Paradoxes stößt. Selbst Einstein hat sich mit solchem Denken befasst.

Neugier schrieb:
Das Zitat von Foucault ...

... hilft mir da auch nicht weiter, weil das ja eigentlich eine Trivialität ist.

An dieser Trivialität kann ich keine Tiefe erkennen.

Na klar bringt eine Erfahrung eine Veränderung der Feinstruktur des Organismus
(zuallererst wohl im Hirn) mit sich, die es vorher noch nicht gab,
und die durch vorangegangene Strukturformungen mitbestimmt wird.

Der Herr Foucault hätte in seiner Kindheit mehr Sandburgen bauen
oder Figuren aus Plastillin formen sollen, dann wäre ihm vermutlich
die Plattheit seiner "philosophischen Ergüsse" rechtzeitig aufgefallen.

Sehr gut! Denn Foucault fehlt hier klar eine Erfahrung. Volle Zustimmung!
 
AW: Grenzerlebnisse - Grenzsituationen - Grenzerfahrung

Und welche Erfahrung fehlt ihm ...:dontknow:




ja, wenn, dann die, die er nicht hat.


ist wie bei uns auch, wir haben nicht alle erfahrungen oder wissen sie, wie man sich als postbote in oslo fühlt?

ich nicht, wobei, mir ist es wurscht - es sollte nur ein beispiel sein.


:)
 
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