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Feminismus, Genderismus: Schalten fanatisch radikale Ideologien den Verstand aus?

Die Eltern wollen das, weil sie wissen, dass ihre Kinder später darunter leiden werden, weil sie von manchen diskriminiert werden, die nur die Norm "männlich, weiblich und hetero" akzeptieren.
"Männlich-Weiblich-Hetero" ist der Normalzustand der menschlichen Existenz. Sämtliche Gesellschaften bauen darauf auf, von den primitivsten Völkern im Dschungel, bis zu den modernen, hochtechnisierten Ländern des Westens. Wer nicht in dieses Schema passt, bleibt trotz aller Toleranz und Scheinheiligkeit der Mehrheitsgesellschaft ein Ausgestoßener. :(

Waren diese Kinder behindert? Welche Behinderung hat man mit diesen Operationen beseitigt?
Man kann genetische Schäden nicht mit chirurgischen Eingriffen nachbessern, wie man früher irrtümlich glaubte.

Nebenbei werden Zwitterwesen nicht als Behinderte bezeichnet, weil man sie nicht bewusst abwerten will (eine Behinderung ist ein Defekt, den sich niemand wünscht). Doch streng genommen ist Intersexualität eine Behinderung, denn sie erzeugt viele Hürden für den Betroffenen, die für den Normalo nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorkommen.
Sie wollen nicht von solchen bedauert werden, die sie als behindert ansehen, denn sie leiden genau darunter, dass sie von manchen als behindert angesehen werden.
Daher ist es scheinbar besser sie zu belügen, ihnen die Illusion zu geben, sie seien nichts Besonderes.

Doch ist das wirklich eine gute Lösung? Ist es nicht besser, wenn Menschen lernen mit ihren Makeln zu leben, ohne sich minderwertig zu fühlen, anstatt ihnen einzureden, sie seien völlig normal?
 
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"Männlich-Weiblich-Hetero" ist der Normalzustand der menschlichen Existenz. Sämtliche Gesellschaften bauen darauf auf, von den primitivsten Völkern im Dschungel, bis zu den modernen, hochtechnisierten Ländern des Westens. Wer nicht in dieses Schema passt, bleibt trotz aller Toleranz und Scheinheiligkeit der Mehrheitsgesellschaft ein Ausgestoßener.
Wenn man immer mehr Menschen mag, tut menschliche Befruchtung gut.
 
Doch wenn es eine Chance gäbe, das Kind zu 100% normal zu machen, würde niemand ablehnen.
Und doch gibt es Eltern, die ihr Kind als etwas "ganz besonderes" sehen und das auch wollen.
Es gibt Menschen, die akzeptieren andere und auch sich selbst, so wie sie sind. Die werden einen
Teufel tun, nur um das zu sein, was manche als "normal" bezeichnen. Oft sind es gerade diese
Besonderheiten, die identitätsstiftend sind. Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, dich deiner
Besonderheiten, deiner Persönlichkeit zu entledigen und somit "100% normal" zu werden. Würdest du
diese Gelegenheit ergreifen wollen ?
 
"Männlich-Weiblich-Hetero" ist der Normalzustand der menschlichen Existenz. Sämtliche Gesellschaften bauen darauf auf, von den primitivsten Völkern im Dschungel, bis zu den modernen, hochtechnisierten Ländern des Westens. Wer nicht in dieses Schema passt, bleibt trotz aller Toleranz und Scheinheiligkeit der Mehrheitsgesellschaft ein Ausgestoßener. :(
Nein. Die Ausstoßung ist die Entscheidung der Ausstoßer und keine intrinsische Eigenschaft der sodann Ausgestoßenen.
Wird tatsächlich Toleranz gelebt, gibt es hier keine Ausgestoßenen - und Scheinheiligkeit ist sodann eine Eigenschaft der Ausstoßer.
Man kann genetische Schäden nicht mit chirurgischen Eingriffen nachbessern, wie man früher irrtümlich glaubte.
Nicht auf genetischer Ebene, aber die Ausprägung kann man sehr wohl "nachbessern".
Denke nur am diverse Hakennasen, die durch chirurgische Eingriffe in deren Ausprägung beseitigt werden können.
Dass man einmal glaubte, man könne die Genetik selbst mit Chirurgie verändern, ist mir nicht bekannt.
Nebenbei werden Zwitterwesen nicht als Behinderte bezeichnet, weil man sie nicht bewusst abwerten will (eine Behinderung ist ein Defekt, den sich niemand wünscht). Doch streng genommen ist Intersexualität eine Behinderung, denn sie erzeugt viele Hürden für den Betroffenen, die für den Normalo nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorkommen.
Aha, also war Rothaarigkeit im Mittelalter auch eine Behinderung ?
Oder Weiblichkeit im fundamentalistischen Islam ?
Daher ist es scheinbar besser sie zu belügen, ihnen die Illusion zu geben, sie seien nichts Besonderes.
Viele Menschen halten es nicht für erstrebenswert "nichts Besonderes" zu sein.
Doch ist das wirklich eine gute Lösung? Ist es nicht besser, wenn Menschen lernen mit ihren Makeln zu leben, ohne sich minderwertig zu fühlen, anstatt ihnen einzureden, sie seien völlig normal?
Der Mensch ist, wie er ist. Der Begriff "Makel" wird durch äußere Maßstäbe definiert.
Ein Hund ohne Hinterbeine mag zwar nicht gut laufen können, aber er empfindet sich trotz der Einschränkung nicht als behindert und
wird auch nicht von anderen Hunden bedauert. Auch kenne ich Bilder von sehr jungen Kontergan-Opfern (~2 Jahre alt?). Die haben herumgetollt und quietschvergnügt herumgespielt. Sie kennen sich nicht anders und fühlen sich auch nicht behindert. Erst die Gesellschaft drückt ihnen den Stempel "behindert" auf.
Man braucht ja nur selbst in seine eigene Vergangenheit schauen. In unseren ersten Monaten/Jahren konnten wir nicht gehen, nicht sprechen,
und auch viele anderen Dinge nicht selbständig erledigen. Aber waren wir behindert ? Nein, denn dieser Zustand wird von der Gesellschaft nicht als Behinderung definiert - obwohl man mindestens genauso eingeschränkt ist wie manche, die man als behindert bezeichnet.
 
"Männlich-Weiblich-Hetero" ist der Normalzustand der menschlichen Existenz. Sämtliche Gesellschaften bauen darauf auf, von den primitivsten Völkern im Dschungel, bis zu den modernen, hochtechnisierten Ländern des Westens. Wer nicht in dieses Schema passt, bleibt trotz aller Toleranz und Scheinheiligkeit der Mehrheitsgesellschaft ein Ausgestoßener.
Dann lebst du in einer ganz anderen Welt als ich. Ich erlebe die Welt ganz anders: leben und leben lassen.
Man kann genetische Schäden nicht mit chirurgischen Eingriffen nachbessern, wie man früher irrtümlich glaubte.
Das hatte ich geschrieben. Diese Operationen haben den Kindern eher geschadet, statt irgendwas zu korrigieren.
Nebenbei werden Zwitterwesen nicht als Behinderte bezeichnet, weil man sie nicht bewusst abwerten will (eine Behinderung ist ein Defekt, den sich niemand wünscht). Doch streng genommen ist Intersexualität eine Behinderung, denn sie erzeugt viele Hürden für den Betroffenen, die für den Normalo nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorkommen.
Ich bin noch nie einem Zwitter begegnet, - oder vielleicht doch, ohne es zu wissen - somit kann ich nicht wissen, ob sie sich als behindert empfinden und ich habe nicht vor, ihnen das zuzuschreiben.
Wenn die Schätzungen stimmen, dass die Intersexualität zwischen 0,2% und 1,7% liegt, dann bin ich vermutlich häufig welchen begegnet, ohne es zu wissen. Inwiefern sie sich als behindert empfinden, kann ich also nicht wissen und ich will nicht dazu beitragen, dass die es tun, indem ich sie stigmatisiere.
Daher ist es scheinbar besser sie zu belügen, ihnen die Illusion zu geben, sie seien nichts Besonderes.
Wie soll denn dieses Belügen funktionieren? Ich kenne nur die Methode, sie als ganz normale Menschen zu behandeln und das fällt mir nicht schwer, denn kenne ich genug Menschen, deren offensichtliche Macken ich bewusst ignoriere und wir haben dadurch ein ganz normales Verhältnis miteinander, denn nobody is perfect.
Doch ist das wirklich eine gute Lösung? Ist es nicht besser, wenn Menschen lernen mit ihren Makeln zu leben, ohne sich minderwertig zu fühlen, anstatt ihnen einzureden, sie seien völlig normal?
Völlig normal ist niemand. Am wenigsten normal sind allerdings diejenigen, die überall ihre Normen durchzusetzen versuchen, sei es aus religiösen oder sonstigen ideologischen Gründen.
 
Völlig normal ist niemand. Am wenigsten normal sind allerdings diejenigen, die überall ihre Normen durchzusetzen versuchen, sei es aus religiösen oder sonstigen ideologischen Gründen.
Naja, bei moralischen Normen wie Menschlichkeit oder auch Recht sehe ich den Versuch, diese Normen durchsetzen zu wollen, durchaus als akzeptabel ein. Im Falle der sexuellen Veranlagung bzw Ausrichtung geht es aber nicht um Handlungsmaximen - also nicht darum, was jemand tut, sondern darum, was bzw wie jemand ist. Und hierbei eine Norm durchsetzen zu wollen, kann nur scheitern.
 
In Berlin wird gezielte Frühsexualisierung mittlerweile staatlich gefördert. Da können die Eltern auch nicht mehr viel machen.



Deshalb war es mir wichtig, deine Clownwelt in allen ihren Varianten aufzuzeigen.


Es ist keine Verschwörungstheorie. Dieses kranke Plakat wurde von staatlichen Institutionen mitfinanziert. Hättest du das Video geschaut, wüsstest du es.
 
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Naja, bei moralischen Normen wie Menschlichkeit oder auch Recht sehe ich den Versuch, diese Normen durchsetzen zu wollen, durchaus als akzeptabel ein. Im Falle der sexuellen Veranlagung bzw Ausrichtung geht es aber nicht um Handlungsmaximen - also nicht darum, was jemand tut, sondern darum, was bzw wie jemand ist. Und hierbei eine Norm durchsetzen zu wollen, kann nur scheitern.
In den meisten Fällen genügt der kategorische Imperativ als Norm vollkommen, um Religionen und Ideologien überflüssig zu machen, wenn es um das soziale Zusammenleben geht. Religionen und Ideologien grenzen alle anderen aus, die ihren Normen nicht entsprechen.
 
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