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Energie, Gas, Öl

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Wer nichts von Lichtern versteht läuft Gefahr, beim Versuch Licht zu machen lediglich eine Nebelkerze anzuzünden, und man sieht dadurch noch weniger als zuvor. Noch gefährlicher ist es, wenn solche der ganzen Gemeinschaft vorgeben wollen, was sie zu tun hätte.
Hast du viele Nebelkerzen vorrätig? Ich hatte noch nie eine in der Hand. Wo kann man sie kaufen?
Niemand gibt der Gemeinschaft etwas vor. Das ist die übliche Klage derer, die den Klimaschutz nur als lästig empfinden. Man appelliert an die Vernunft der Menschen, denn viel Zeit bleibt uns nicht, bis wir anfangen zu jammern und nach anderen Schuldigen suchen, um unsere eigene Schuld nicht eingestehen zu müssen.
Ich meine weder 'deine Geräte' noch 'deine Verbrauchsgüter'.
Es geht nicht um fossile Rohstoffe, sondern um fossile Energieträger und ich habe nichts davon gesagt, dass ich sie abschwöre. Für die Herstellung meines Fahrrads werden auch fossile Rohstoffe gebraucht und dessen Herstellung kostet selbstverständlich Energie, aber indem ich manche Strecke mit dem Fahrrad zurücklege statt mit dem Auto, streckt sich der Energieaufwand für die Herstellung meines Autos in die Länge, indem es nicht genutzt wird und länger hält und zusätzlich spare ich Treibstoff gleichgültig welcher Art.
Und dieses Phantom vom Abschwören unserer Zivilisation, das hast du schon oft gebracht, aber gerade unsere Zivilisation wird uns helfen, Methoden zu finden, um den Klimawandel einzudämmen. Hundert Jahre früher hätten wir diese Möglichkeiten nicht gehabt, weil damals der technologische Stand das nicht bieten konnte. Gerade wenn wir die Möglichkeiten unserer heutigen Zivilisation nicht nutzen, läuft sie Gefahr, einen großen Schaden zu erleiden.
Bei manchen Gütern 'sieht' man das Erdöl darin, bei anderen nicht. Aber alle haben ihren Anteil drin. Auch immaterielle Güter.
Ja, bei der KI beispielsweise, die Unmengen Energie benötigen wird und unsere Kommissionspräsidentin gerade heute den Atomausstieg Deutschlands als einen großen strategischen Fehler bewertet hat. Den Teufel mit dem Beelzebub will sie also vertreiben. Ander ausgedrückt, sie träumt von einer strahlenden Zukunft...
Stimmt. Also sind wir doch jenem Geschrei ausgesetzt. Ich wage zu behaupten, wir suchen in gewissem Maße sogar danach. Wäre ich ebenso aktiv hier, wenn frenilshtar (wie manche, andere die weniger aktiv und grotesk posten) nicht täglich seinen Berg an Unsinn, Lügen, Verleumdungen, Beschimpfungen und Menschenverachtungen abladen würde? Ich meine, nein. Wie sieht es bei dir aus?
Ich hätte nie gedacht, dass ich heute hier manche User vermissen würde, bei denen damals die Fetzen geflogen sind.:)
Es war irgendwie herausfordernd und das fehlt mir heute.
In diesem Fall wohl eher simple Sorge/Skepsis/Angst als Paranoia, denn diese sind ja nicht unbegründet.
Ich verfolge die Börsen, seitdem Trump wieder regiert und ich kann verstehen, dass welche den sicheren Hafen für ihr Geld suchen. Der Goldpreis hat nicht ohne Grund solche Höhen erreicht.
 
Hast du viele Nebelkerzen vorrätig? Ich hatte noch nie eine in der Hand. Wo kann man sie kaufen?
Selbst hatte ich noch keine in der Hand. Beim Militär habe ich sie "im Einsatz" erlebt, nur tut das nichts zur Sache.
Niemand gibt der Gemeinschaft etwas vor.
Aha, die von dir geforderte Abkehr von fossilen Rohstoffen betrifft nur dich selbst und was die Gemeinschaft macht, ist dir egal?
Ich tue mir sehr schwer, deine Postings in diese Richtung zu interpretieren.
Das ist die übliche Klage derer, die den Klimaschutz nur als lästig empfinden.
Aha, das wäre mir neu. Mir ist "Wir brauchen keinen Klimaschutz" als "übliche Klage" jener geläufig.
Nur hat auch das nichts mit unserer Diskussion zu tun.
Man appelliert an die Vernunft der Menschen, denn viel Zeit bleibt uns nicht, bis wir anfangen zu jammern und nach anderen Schuldigen suchen, um unsere eigene Schuld nicht eingestehen zu müssen.
Nein. Man setzt voraus, dass die eigene Ideologie vernünftig wäre und fordert von anderen, darin zuzustimmen. Für sachliche Argumente bleiben weder
Zeit noch Lust. Der religiöse Fanatiker setzt auch voraus, dass die Anbetung des (eigenen) Gottes vernünftig ist, denn sonst kriegt man ja kein ewiges Leben oder kommt gar in die Hölle. Und wer sich nicht überzeugen lässt ist unvernünftig. Besonders verbohrte Fanatiker fühlen sich dann auch noch berufen, den Ungläubigen zu diskreditieren, beschimpfen, bespucken, verfolgen, bekämpfen oder gar zu töten.
Es geht nicht um fossile Rohstoffe, sondern um fossile Energieträger und ich habe nichts davon gesagt, dass ich sie abschwöre.
Du forderst es von der Gesellschaft und schimpfst eine Politiker als Lobbyistin, weil sie dieses Abschwören nicht ebenso fordert und fördert wie du es gerne hättest. Und ich schrieb nicht "völlig" oder "zur Gänze" abschwören. Dir ging es ja primär um Abhängigkeit. Und bezüglich jener ist es ja nebensächlich, WOFÜR wir es brauchen. Es geht nur darum OB und WIE SEHR. Und momentan sind wir auf fossile Rohstoffe angewiesen, auch als Energieträger.
Für die Herstellung meines Fahrrads werden auch fossile Rohstoffe gebraucht und dessen Herstellung kostet selbstverständlich Energie, aber indem ich manche Strecke mit dem Fahrrad zurücklege statt mit dem Auto, streckt sich der Energieaufwand für die Herstellung meines Autos in die Länge, indem es nicht genutzt wird und länger hält und zusätzlich spare ich Treibstoff gleichgültig welcher Art.
Sparen kannst du, und das ist deine eigene Angelegenheit. Aber -und ich habe dir diese Frage schon einige Male gestellt-, was geschieht mit dem so eingesparten Geld? Verschwindet es aus der Welt? Oder gibst du es für etwas anderes aus, was dann eben auf eine andere Weise fossile Rohstoffe verbraucht?
Und dieses Phantom vom Abschwören unserer Zivilisation, das hast du schon oft gebracht, aber gerade unsere Zivilisation wird uns helfen, Methoden zu finden, um den Klimawandel einzudämmen.
Richtig. Und Forschung und Entwicklung wird uns (wahrscheinlich) Wege eröffnen, die und mit weniger fossilen Rohstoffen auskommen lassen. Aber diese Forschung und Entwicklung braucht selbst Energie und somit auch fossile Rohstoffe, und jene Ideologen versuchen genau diese abzudrehen.
Diese Ideologen handeln also so vernünftig wie jemand der ein Pferd zwingen will schneller zu laufen, indem er ihm die Luft abschnürt.
Hundert Jahre früher hätten wir diese Möglichkeiten nicht gehabt, weil damals der technologische Stand das nicht bieten konnte. Gerade wenn wir die Möglichkeiten unserer heutigen Zivilisation nicht nutzen, läuft sie Gefahr, einen großen Schaden zu erleiden.
Vor einigen Jahrzehnten wurden die Menschen in der westlichen Hemisphäre zu fett. Es war ein Überschuss an Lebensmitteln da, und die Menschen bewegten sich weniger. Zunächst hatte man nicht die Möglichkeit gehabt, das Essen bei gleichem Genuss weniger fett zu machen. Aber die Forschung machte Fortschritte, und es kamen "Light-Produkte" auf den Markt. Also war das Problem des Übergewichts in unserer Wohlstandsgesellschaft gelöst. So hat es doch funktioniert, oder nicht?
Spoiler: Nein, tat es nicht!
Die Menschen wurden immer fetter und fetter, bis heute. Also wurden sie immer ungesünder, und starben immer früher, was man an den Lebenserwartungen auch messen konnte, oder nicht?
Spoiler: Nein, ganz im Gegenteil!
Die Lebenserwartung der Menschen weltweit (auch in den Wohlstandsländern, in denen Menschen immer fetter wurden) nahm stetig -bis heute- zu!

Was lernen wir daraus (und ich fürchte, die, für die die Lektion eigentlich gedacht ist, werden sich entschieden weigern, daraus zu lernen)?
Zukunftsentwicklungen laufen selten so ab, wie man sich das vorstellt. Sehen wir immer wieder an älteren Science-Fiction Romanen oder Filmen, in denen eine damalige Zukunft beschrieben worden ist, die heute Gegenwart oder Vergangenheit ist.
Manche Einzelheiten mögen "Treffer" sein, aber insgesamt hat sich die Welt ziemlich anders entwickelt als im Film ausgemalt.
Ja, bei der KI beispielsweise, die Unmengen Energie benötigen wird und unsere Kommissionspräsidentin gerade heute den Atomausstieg Deutschlands als einen großen strategischen Fehler bewertet hat. Den Teufel mit dem Beelzebub will sie also vertreiben. Ander ausgedrückt, sie träumt von einer strahlenden Zukunft...
Jaja, diese Polemik. In der Politik ist es in der Regel so, dass man nur zwischen zwei Übeln wählen kann und man entscheiden muss, welches das kleinere ist.
Wenn du zwischen Mumps und Pest wählen müsstest, du Mumps wählst und jemand wirft dir öffentlich vor, du würdest von einer vermumpsten Welt träumen, was würdest du von jenem Polemiker halten? Wie würdest du ihm entgegnen?
Ich hätte nie gedacht, dass ich heute hier manche User vermissen würde, bei denen damals die Fetzen geflogen sind.:)
Es war irgendwie herausfordernd und das fehlt mir heute.
Ja, die Dispute mit andersdenk zum Beispiel waren zumindest intellektuell irgendwie interessant. Aber das, was denk-mal, 5zeichen und vor allem frenilshtar hier abliefern ist unterste Schublade. Intellektuell wie moralisch.
Ich verfolge die Börsen, seitdem Trump wieder regiert und ich kann verstehen, dass welche den sicheren Hafen für ihr Geld suchen. Der Goldpreis hat nicht ohne Grund solche Höhen erreicht.
Richtig. Und falls Kruger seine Rand gehalten hat, würde er mächtig davon profitiert haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst hatte ich noch keine in der Hand. Beim Militär habe ich sie "im Einsatz" erlebt, nur tut das nichts zur Sache.
Aha, dann ist es also doch viel schwieriger eine Nebelkerze zu zünden als ein kleines Licht, statt die Finsternis zu verfluchen.
Aha, die von dir geforderte Abkehr von fossilen Rohstoffen betrifft nur dich selbst und was die Gemeinschaft macht, ist dir egal?
Ich tue mir sehr schwer, deine Postings in diese Richtung zu interpretieren.
Ich fordere nichts; ich kann nur empfehlen und appellieren. Fordern können nur Politiker, denn sie haben die dazu nötige Öffentlichkeit und sobald sie in der Regierung sind, weil sie von genug Menschen gewählt wurden, können sie das, was sie forderten, umsetzen.
Aha, das wäre mir neu. Mir ist "Wir brauchen keinen Klimaschutz" als "übliche Klage" jener geläufig.
Nur hat auch das nichts mit unserer Diskussion zu tun.
Das ist dann die Schlussfolgerung derer, die den Klimaschutz als lästig empfinden.
Nein. Man setzt voraus, dass die eigene Ideologie vernünftig wäre und fordert von anderen, darin zuzustimmen.
Und schon wieder das übliche Totschlagargument.
Es scheint zur Tradition geworden zu sein, dass unsere Diskussion zu diesem Thema immer wieder so endet.
 
Aha, dann ist es also doch viel schwieriger eine Nebelkerze zu zünden als ein kleines Licht, statt die Finsternis zu verfluchen.
Nein und tut auch nichts zur Sache. Der Punkt ist, dass man als Laie, der meint herumpfuschen zu müssen, in der Regel
etwas verschlimmbessert bzw man die Funktion der Knöpfe an gefährlichen Maschinen kennen sollte, bevor man sie drückt
oder andere anweist (ohne ihnen empfiehlt oder an sie appelliert), sie zu drücken.
Ich fordere nichts; ich kann nur empfehlen und appellieren.
Natürlich kannst du fordern, jeder kann so ziemlich alles fordern. Und wenn du jemanden angreifst, wenn er gegen deinen Willen handelst, dann stellst du implizit auch eine Forderung an ihn.
Etwas fordern zu können heißt ja nicht, das Recht oder die Macht zu haben, diese Forderung auch durchzusetzen. Folglich ist folgender Passus halb richtig.
Fordern können nur Politiker, denn sie haben die dazu nötige Öffentlichkeit und sobald sie in der Regierung sind, weil sie von genug Menschen gewählt wurden, können sie das, was sie forderten, umsetzen.


Das ist dann die Schlussfolgerung derer, die den Klimaschutz als lästig empfinden.
Wohl eine Folge, aber keine Schlussfolgerung.
Und schon wieder das übliche Totschlagargument.
Das ist kein Totschlagargument und nicht einmal ein Argument sondern die simple Beschreibung dessen, wie sich dein Vorgehen mir darstellt.
Wenn du meinst, dass meine Beschreibung fehlerhaft ist, dann nur raus damit und stelle sie richtig.
Es scheint zur Tradition geworden zu sein, dass unsere Diskussion zu diesem Thema immer wieder so endet.
Ist immer DEINE Entscheidung gewesen. Du kannst, falls meine Beschreibung deiner Meinung nach unrichtig ist, diese richtig stellen.
frenilshtar reagiert in solchen Situationen mit gespielter Empörung ("Was für eine Frechheit, das zu behaupten!") oder gespielt leidender Frustration ("Warum nur muss ich das ertragen?") und entgegnet in keinster Weise inhaltlich - um früher oder später das gleiche Verhalten, die gleichen Behauptungen zu wiederholen. Ich hoffe doch sehr, du reagierst hier nicht auf seine Weise.
 
Nein und tut auch nichts zur Sache. Der Punkt ist, dass man als Laie, der meint herumpfuschen zu müssen, in der Regel
etwas verschlimmbessert bzw man die Funktion der Knöpfe an gefährlichen Maschinen kennen sollte, bevor man sie drückt
oder andere anweist (ohne ihnen empfiehlt oder an sie appelliert), sie zu drücken.
Ein kleines Licht anzuzünden, bedeutet einen kleinen persönlichen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.
Was man dazu tun muss, das dürfte wohl inzwischen jeder Laie wissen, denn das ist in allen Medien zu hören und zu lesen.
Das Auto gelegentlich stehen zu lassen und dafür das Fahrrad zu benutzen, das ist beispielsweise ein kleiner Beitrag, bei dem auch der dümmste Laie nichts falsch machen kann. Im Genenteil, ein solcher Laie hat vermutlich gar kein Auto und er kann nicht einmal etwas für den Klimaschutz tun, weil er kaum klimaschädlich lebt.
Natürlich kannst du fordern, jeder kann so ziemlich alles fordern. Und wenn du jemanden angreifst, wenn er gegen deinen Willen handelst, dann stellst du implizit auch eine Forderung an ihn.
Etwas fordern zu können heißt ja nicht, das Recht oder die Macht zu haben, diese Forderung auch durchzusetzen. Folglich ist folgender Passus halb richtig.
Ich fordere beispielsweise von Frau Reiche, dass sie den Klimaschutz ernst nimmt und keine Gaskraftwerke bauen lässt, denn das bremst andere klimafreundliche Lösungen, die bereits angegangen werden, aber das hilft nichts, weil sie das gar nicht liest. Gäbe es hier ein breiteres Publikum und darunter mehrere mit meiner Meinung, dann hätte es vielleicht eine Wirkung.
Nach das nicht der Fall ist, und ich keine Macht dazu habe, dass sie Gehör finden, sind sie keine Forderungen, sondern meine naiven Wunschvorstellungen.
Wohl eine Folge, aber keine Schlussfolgerung.
Ein Satz kann nur eine Schlussfolgerung sein und keine Folge. Du hattest einen Satz zitiert.
Das ist kein Totschlagargument und nicht einmal ein Argument sondern die simple Beschreibung dessen, wie sich dein Vorgehen mir darstellt.
Wenn du meinst, dass meine Beschreibung fehlerhaft ist, dann nur raus damit und stelle sie richtig.
Dann eben dein Kampfwort "Ideologie", das du immer wieder im Zusammenhang mit diesem Thema einsetzt.
Das Fundament einer Ideologie besteht aus Glaubenssätzen, Erzählungen und Dogmen. Klimaschutz basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nur von denen abgelehnt werden, die den Klimawandel leugnen. Das Einzige, was die beiden Begriffe gemein haben, ist die Tatsache, dass sie beide Vorgaben für die Erreichung der Ziele enthalten, aber sowohl die Ziele als auch die Vorgaben unterscheiden sich gravierend.
Ist immer DEINE Entscheidung gewesen. Du kannst, falls meine Beschreibung deiner Meinung nach unrichtig ist, diese richtig stellen.
Die wiederholte Verwendung des Begriffs macht es. Vermutlich, weil ich hier mehrfach betont habe, dass ich Ideologien prinzipiell ablehne.
 
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Ein kleines Licht anzuzünden, bedeutet einen kleinen persönlichen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.
Wenn man auch weiß, was ein Licht ist - und wenn sich das Licht nicht in einer explosiven Atmosphäre befindet.
Was man dazu tun muss, das dürfte wohl inzwischen jeder Laie wissen, denn das ist in allen Medien zu hören und zu lesen.
Eben nicht. Man liest, was alles gefordert wird und vordergründig liest es sich auch "logisch" und nett.
Man müsse nur ein Bisschen etwas tun, und schon kann man sich als Klimaschützer bezeichnen. Das ist das, was
die Leute lesen und glauben wollen und auch das, wodurch sie sich besser fühlen. Aber wenn man tiefer eintaucht
erkennt man, warum es so nicht funktioniert und erklärt auch LOGISCH und WISSENSCHAFTLICH, warum trotz aller
Appelle und "kleinen Lichter" der globale CO2-Ausstoß weiter und weiter zunimmt. Nur, das wollen die Ideologen
nicht wissen. Es zerstört ihre Blase, es zerstört ihre Vorstellung, Weltretter zu sein. Darum feinden sie alle an, die ihrer
Ideologie schädlich erscheinen und werfen jenen, die diesen unangenehmen wissenschaftlichen Zugang haben in
einen Topf mit pauschalen Klimaleugnern Marke Trump, Orban, Kickl, afk & Co, die aus völlig anderen Gründen zu
ähnlichen (nicht gleichen!) Aussagen kommen.
Das Auto gelegentlich stehen zu lassen und dafür das Fahrrad zu benutzen, das ist beispielsweise ein kleiner Beitrag, bei dem auch der dümmste Laie nichts falsch machen kann. Im Genenteil, ein solcher Laie hat vermutlich gar kein Auto und er kann nicht einmal etwas für den Klimaschutz tun, weil er kaum klimaschädlich lebt.
Das Beispiel hatte wir schon mehrmals, auch kürzlich. Und ich stellte dir Fragen, deren Behandlung die Fehler in deinem
Narrativ aufzeigen könnten. Die du jedoch leider wiederholt übergangen hast.
Was passiert denn mit dem Geld, das sich jener Radler dadurch spart, dass er das Auto fallweise stehen lässt?
Ist so wie "ich werde abnehmen, weil ich das Frühstück auslasse". Klingt irgendwie logisch, denn wenn er das Frühstück
auslässt, dann nimmt er die Frühstückskalorien nicht zu sich, was ein logischer Grund für eine Gewichtsreduktion wäre.
Aber, das gilt nur, wenn er das Frühstück auslässt und alle anderen Mahlzeiten unverändert lässt. Diese Information aber
beinhaltet jener Satz aber nicht, daher dürfen wir auch nicht davon ausgehen. Falls er durch das Auslassen des Frühstücks
umso mehr zu anderen Tageszeiten isst, dann ist der tatsächliche Effekt das genaue Gegenteil von dem, was man
sich bei oberflächlicher Betrachtung erwarten könnte.
So könnte sich der Radler beispielsweise monatlich 50 Euro sparen, und nach 3 Monaten kauft er mit dem ersparten
Geld sich oder seiner Frau oder seinem Partner ein teures Parfum. Jenes Parfum ist aber aufwändig in der Herstellung
und hat letztendlich einen größeren CO2-Abdruck als die Autofahrten die er eingespart hat. Auch so würde der Ideologe
dem Radler begeistert zujubeln (weil er laut Ideologie sein vermeintliches Lichtlein angezunden hat), aber in Wahrheit
hat er die Erderwärmung verstärkt.
Ich fordere beispielsweise von Frau Reiche, dass sie den Klimaschutz ernst nimmt und keine Gaskraftwerke bauen lässt, denn das bremst andere klimafreundliche Lösungen, die bereits angegangen werden, aber das hilft nichts, weil sie das gar nicht liest.
Auch wenn sie es lesen würde, es ist nicht ihre Aufgabe, deine Klimaideologie über alles andere zu stellen. Sie muss vieles berücksichtigen und muss zwingend damit die meisten Ideologen gegen sich aufbringen. Weil jene Ideologen alles andere (also auch alle anderen Ideologien) ihrer eigenen unterordnen wollen, und es einfach unmöglich ist, bei 10 Ideologien alle einzelnen über alle anderen zu stellen.
Gäbe es hier ein breiteres Publikum und darunter mehrere mit meiner Meinung, dann hätte es vielleicht eine Wirkung.
Nach das nicht der Fall ist, und ich keine Macht dazu habe, dass sie Gehör finden, sind sie keine Forderungen, sondern meine naiven Wunschvorstellungen.
Wie gesagt, Forderungen müssen in keinster Weise durchsetzbar sein - und wären es nur Wünsche, wurdest du sie nicht veröffentlichen müssen.
Ich unterstelle auch, dass du deine Äußerungen nicht nur gemacht hast um zu plappern, sondern du wolltest damit irgendetwas bewirken bzw hofftest, sie könnten irgendetwas bewirken.
Ein Satz kann nur eine Schlussfolgerung sein und keine Folge. Du hattest einen Satz zitiert.
Eine Schlussfolgerung ist ein logischer Schritt, und der Schritt von "ich finde Klimaschutz lästig" zu "es braucht keinen Klimaschutz" ist kein logischer. Andererseits ist die schmerzende Hand nach dem Griff auf den heißen Ofen eine Folge des Griffes, aber keine Schlussfolgerung.
Satz hin, Satz her.
Dann eben dein Kampfwort "Ideologie", das du immer wieder im Zusammenhang mit diesem Thema einsetzt.
In Zusammenhang mit ideologischen Auftreten und ideologischer "Argumentation".
Das Fundament einer Ideologie besteht aus Glaubenssätzen, Erzählungen und Dogmen.
Richtig.
Klimaschutz basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nur von denen abgelehnt werden, die den Klimawandel leugnen.
Klimaschutzaktivisten berufen sich AUCH auf wissenschaftliche Erkenntnisse, aber keine Wissenschaft stellt Forderungen.
"Wir müssen das Klima schützen" ist keine wissenschaftliche Aussage, sondern eine ideologische. Die Wissenschaft
untersucht, erkennt Zusammenhänge, erstellt Modelle. Sie stellt keine Forderung. Darüber hinaus stellen die Ideologen
Behauptungen auf, die wissenschaftlich nicht belegt sind und in Summe wollen sie gerne ihre Ideologie als Wissenschaft
darstellen, um dadurch über jeden Zweifel erhaben zu sein. Deswegen auch mein Satz zuvor, dass der Ideologe seine
Ideologie als "logisch" darstellen will und von allen anderen verlangt, ebenso "logisch" zu handeln.

Kurze Erklärung, was jene Ideologien hier falsch machen:
Die Klimatologie hat wissenschaftlich gut und ausreichend belegt, dass ein erhöhter CO2-Gehalt der Atmosphäre die globale Durchschnittstemperatur ansteigen lässt. "Treibhauseffekt", allseits bekannt. Sie kann auch logisch gut begründen, dass der
anthropogene CO2-Ausstoß diesen Effekt verstärkt. Wie sehr ist nicht benennbar, aber ein gewisser Einfluss wird von seriösen
Klimatologen nicht angezweifelt. So weit so gut, so weit die klimatologische Wissenschaft.

Die Behauptung "Wenn Herr XY mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fährt und dadurch in diesem Zeitraum weniger CO2 ausstößt, trägt er zum Klimaschutz bei" ist aber keine Schlussfolgerung, die man aus obigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ziehen kann.
Das, weil das Weltklima ein äußerst großes und komplexes System ist, bei dem man von der Veränderung eines einzelnen kleinen Parameters nicht einfach so auf ein bestimmtes Ergebnis kommt.
Erinnere dich an Light-Produkte und Übergewicht. Es vielen Fällen führt der Konsum von Light-Produkten zu einer weiteren Gewichtszunahme anstatt der zunächst erwarteten Gewichtsreduktion, beispielsweise weil das Light-Produkt suggeriert "mich darfst du essen, soviel du willst, du willst nicht zunehmen". Auch hier ist der Grund für die Fehleinschätzung der, dass das System (in jenem Fall der Übergewichtige) ein komplexes ist und nicht immer nach einem einfach vorhersehbaren Muster reagiert.
Das Einzige, was die beiden Begriffe gemein haben, ist die Tatsache, dass sie beide Vorgaben für die Erreichung der Ziele enthalten, aber sowohl die Ziele als auch die Vorgaben unterscheiden sich gravierend.
Wie oben beschrieben, Wissenschaft macht genau das nicht. Sie enthält keine Vorgaben, sie ist eine Art Werkzeug. Und ein Hammer
enthält auch keine Vorgaben, was man damit tun soll. Erst JEMAND der etwas tun will, hält sich an Vorgaben, die sich (auch) an die
Natur des Hammers halten müssen um das zu erreichen, was er erreichen will.
Die wiederholte Verwendung des Begriffs macht es. Vermutlich, weil ich hier mehrfach betont habe, dass ich Ideologien prinzipiell ablehne.
Das behauptest du, so wie frenilshtar mehrfach betont hatte, gegen Kriege zu sein. frenilshtar fordert aber im Gegensatz zu seinem
geäußerten Bekenntnis genau das, was weitere Kriege (mit weiteren Verletzten und ZERFETZTEN) fördert und du "argumentierst"
ideologisch. In beiden Fällen gilt für mich "Taten sprechen lauter als Worte".


Ich weiß, viel Information und einiges nicht leicht zu verdauen. Es liegt nun an dir, was du daraus machst. Bislang hatte ich das Gefühl,
du gehst nicht darauf ein, da du keinerlei Gegenargumente gebracht hast oder mir gezeigt hast, worin meine Ausführungen irren.
Aber dennoch werde ich nicht davon ablassen, ideologische Irrtümer und Falschbehauptungen -auch wenn in guter Absicht getätigt-
richtig zu stellen.
 
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