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Energie, Gas, Öl

Das hast DU gesagt.
Und belegt, aber dazu müsstest du den Link lesen und du weigerst dich.
Die Manipulationssoftware war angesichts des politischen Zwanges ein Weg, konkurrenzfähig zu bleiben. Die Entwicklung dessen, was die Politik verlangt hat, nicht.
Aber der Ideologie sieht die Schuld natürlich nur bei seinem Feindbild. Dass die Klimaideologie da übers Ziel hinausgeschossen ist, kann natürlich nicht sein, denn die Ideologie ist über jeden Zweifel erhaben.
Die Manipulationssoftware hat VW viele Milliarden € Strafzahlungen gekostet. Mit diesem Geld hätten sie neue E-Modelle entwickeln können und sie wären heute nicht von den Chinesen ausgebootet. Jetzt müssen sie Werke schließen. Man darf nicht vergessen, dass der Staat massiv an VW beteiligt ist und jetzt muss er die Arbeitslosen finanziert, die VW auf die Straße setzt.
Die Chinesen können etliches Vormachen, denn dort bestimmt der Staat, was Sache ist, und das Volk führt die staatlichen Vorgaben aus. Relevante Oppositionen gibt es dort nicht, und "Glück und Freiheit des Individuums" hat dort keinen hohen Stellenwert. Ob unsere Gesellschaft auch den Preis für diesen Vorteil zahlen wollen würde? Wohl kaum. Aber dennoch liegt die Schuld natürlich beim ausgesuchten Feindbild.
Das war auch vorher so, als VW dort gute Geschäfte machte - auch mit eigener Produktion vor Ort. Jetzt bleiben ihre Fahrzeuge auf Halde.
Ich habe keine Feindbilder. Du sammelst Kampfbegriffe, sobald es eng wird.
Ja, China ist eine große Wirtschaftsmacht und handelt gezielt.
Eine pluralistische Gesellschaft hat in einem allfälligen Machtkampf einen schweren Stand.
Aber auch an diesem Faktum muss die Schuld dem ausgesuchten Feindbild gegeben werden.
Du kennst offenbar die Geschichte unserer Solarindustrie gar nicht und ziehst schon wieder einen deiner Kampfbegriffe aus der Schublade.
 
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Und belegt, aber dazu müsstest du den Link lesen und du weigerst dich.
Dazu muss ich nicht den Link lesen, denn du könntest ja auch selbst argumentieren und nicht a'la frenilshtar nur mit "XY hat gesagt...".
Und ein lediglicher Verweis belegt gar nichts und schon gar nicht, dass du verstanden hättest, welche Information deine Quelle beinhaltet.
Die Manipulationssoftware hat VW viele Milliarden € Strafzahlungen gekostet.
Ja, aber diese Strafzahlungen waren auch eine Folge des politischen Aktivismus. Ohne dem Aktivismus hätte es die Vorgaben nicht gegeben, die VW mit der illegalen Software umgangen hat.
Mit diesem Geld hätten sie neue E-Modelle entwickeln können und sie wären heute nicht von den Chinesen ausgebootet.
Aha, und das weißt du einfach so, dass mit dem Betrag der Strafzahlung die kollektiven Entwicklungen in China einfach auszustechen gewesen wären? Du hast wohl nicht so richtig gelesen oder verstanden, warum China diesbezüglich vorne liegt.
Jetzt müssen sie Werke schließen. Man darf nicht vergessen, dass der Staat massiv an VW beteiligt ist und jetzt muss er die Arbeitslosen finanziert, die VW auf die Straße setzt.
Also wäre es doch wirklich an der Zeit, den Aktivismus zu überdenken, oder nicht?
Aber der verbohrte Ideologe denkt nicht daran, seine eigene Ideologie kritisch zu hinterfragen. Alle anderen sind Schuld daran,
wenn es nicht so läuft wie es sich der Ideologe so vorgestellt hat.
Das war auch vorher so, als VW dort gute Geschäfte machte - auch mit eigener Produktion vor Ort.
Natürlich. China nahm das Angebot sehr gerne an, und es war für beide eine gewisse Zeit lang lukrativ. Die hiesigen Produzenten konnten ihren Martk erweitern, und China konnte das Know-How lernen. Nachdem sie lernten, hatte sie keinerlei rechtliche oder moralische Probleme, ihre eigenen Autos mit dem so übernommenen Know-How weiter zu entwickeln und angesichts eigener Rohstoffe und deutlich billigeren Arbeitskräften dem ehemaligen Lehrherren die Kundschaft abspenstig zu machen.
Jetzt bleiben ihre Fahrzeuge auf Halde.
Nicht alleine aus diesem Grunde, auch an den sonstigen Schikanen, die unsere Politik dem Konzept Auto vor die Füße wirft.
Ich habe keine Feindbilder.
Das ist nicht glaubhaft, alleine wenn man sieht, wie du gegen die Automobilindustrie wetterst und was du ihr alles vorwerfen willst.
Du sammelst Kampfbegriffe, sobald es eng wird.
Welche denn? Deine ideologische Argumentation als ebensolche zu bezeichnen ist für dich ein Kampfbegriff?
Du kennst offenbar die Geschichte unserer Solarindustrie gar nicht und ziehst schon wieder einen deiner Kampfbegriffe aus der Schublade.
Interessant, welchen willst du denn diesesmal erkannt haben?
"China"? "Stand"? "auch"? Bin gespannt, hinter welchem Wort du einen Kampfbegriff verortest.

Auch interessant, wie du hier plötzlich auf den Vorwurf, ich würde offenbar die Geschichte unserer Solarindustrie nicht kennen, kommst.
 
Hier ist das besser aufgehoben:
Wenn man nach Erkenntnissen von Experten fragt, ja. Wenn man nach der eigenen Meinung gefragt wird, dann ist das Verlinken von Experten Linkdropping.
Und wenn man sich weigert, die verlinkten Erkenntnisse von Experten nachzulesen, weil sie die eigene Ideologie erschüttern könnten?
Dann versucht man davon abzulenken, indem man auf die persönliche Meinung des Mitdiskutanten besteht, die ohnehin irrelevant ist.
Die Ideologie hat übrigens inzwischen einen Namen, weil sie immer mehr Anhänger hat. Man nennt sie Fossilismus.
Ihre Anhänger sind konservative Menschen, die es sich im Althergebrachten gemütlich gemacht haben und all das neumodische Zeug ablehnen, das irgendwie dabei stört und vor Allem Verantwortung für die ganze Welt abverlangt. Eine Welt, die immer unsympathischer wird, wenn man sieht, wie sie sich mit immer moderneren Waffen bekriegt und sich in alten Mustern wiederfindet.
Sie haben den Glauben an den Menschen verloren und trauen ihm ohnehin nichts Gutes zu, also wozu noch die ganze Mühe?
Die jüngeren Anhänger dieser Ideologie fahren gern Autos mit speziellen Soundmodulen, die für viel Lärm sorgen, künstlich erzeugte Fehlzündungen verursachen, damit jeder aufschrickt, wenn sie vorbeifahren. Sie wollen Aufmerksamkeit auf ihre aufgemotzten Autos erzeugen, weil sie nichts Anderes vorweisen können, womit sie auf sich aufmerksam machen könnten.
Sie fliegen nach Mallorca, um zu feiern und sich vollzusaufen, weil sie den Glauben an ihre Zukunft verloren haben, nach allem was sie über die Medien – heute mehr denn je – über den Zustand der Welt erfahren. Mit anderen Worten, die Gegenwart vernebeln, um die Zukunft auszublenden. Das ist die berühmte, sich selbst erfüllende Prophezeihung.
Und es gibt vergreiste Menschenverachter, die ohnehin keine Zukunft mehr haben, aber dafür sehr viel Macht, um dem Rest der Welt die Zukunft zu rauben. Sie halten nichts von Klimaschutz, denn sie leben nur in der Gegenwart, solange sie noch eine haben, obwohl sie auch die Gegenwart nur partiell wahrnehmen können.
Das ist die persönliche Meinung des Mitdiskutanten, aber sie ist irrelevant, wie du siehst. Er will lediglich nicht zu dieser Gruppe gehören, denn er will seinen Kindern die gleiche Zukunft gewähren, die auch ihm ermöglicht wurde.
 
Auch interessant, wie du hier plötzlich auf den Vorwurf, ich würde offenbar die Geschichte unserer Solarindustrie nicht kennen, kommst.
Ich meinte die Geschichte der deutschen Solarindustrie, denn sie war weltführend. Konzerne, die erfolgreich neue, effizientere Solarmodule entwickelten, patentierten und selbst herstellten. Sie hießen Solarworld, Q-Cells und etliche mehr.
Ihre Aktien waren gefragt und erreichten Kurse von 150 € und mehr. Durch falsche Politik wurden sie in die Insolvenz getrieben und heute werden diese Solarmodule samt den Patentrechten von chinesischen und südkoreanischen Konzernen hergestellt.
 
Hier ist das besser aufgehoben:

Und wenn man sich weigert, die verlinkten Erkenntnisse von Experten nachzulesen, weil sie die eigene Ideologie erschüttern könnten?
Und wenn....
Was hat das mit unserer Unterhaltung zu tun?
Dann versucht man davon abzulenken, indem man auf die persönliche Meinung des Mitdiskutanten besteht, die ohnehin irrelevant ist.
Ganz im Gegenteil. Die Meinungen der Diskutanten sind ja genau das, was in einer sachlichen Diskussion der Gegenstand sind. Fakten hingegen sind wahre, belegbare Sachverhalte, die nicht Teil der Verhandlungssache sind.
Ein zentraler Pfeiler rationaler Kommunikation ist, dass Fakten nicht diskutiert werden müssen.
Die Ideologie hat übrigens inzwischen einen Namen, weil sie immer mehr Anhänger hat. Man nennt sie Fossilismus.
Ihre Anhänger sind konservative Menschen, die es sich im Althergebrachten gemütlich gemacht haben und all das neumodische Zeug ablehnen, das irgendwie dabei stört und vor Allem Verantwortung für die ganze Welt abverlangt. Eine Welt, die immer unsympathischer wird, wenn man sieht, wie sie sich mit immer moderneren Waffen bekriegt und sich in alten Mustern wiederfindet.
Sie haben den Glauben an den Menschen verloren und trauen ihm ohnehin nichts Gutes zu, also wozu noch die ganze Mühe?
Die jüngeren Anhänger dieser Ideologie fahren gern Autos mit speziellen Soundmodulen, die für viel Lärm sorgen, künstlich erzeugte Fehlzündungen verursachen, damit jeder aufschrickt, wenn sie vorbeifahren. Sie wollen Aufmerksamkeit auf ihre aufgemotzten Autos erzeugen, weil sie nichts Anderes vorweisen können, womit sie auf sich aufmerksam machen könnten.
Sie fliegen nach Mallorca, um zu feiern und sich vollzusaufen, weil sie den Glauben an ihre Zukunft verloren haben, nach allem was sie über die Medien – heute mehr denn je – über den Zustand der Welt erfahren. Mit anderen Worten, die Gegenwart vernebeln, um die Zukunft auszublenden. Das ist die berühmte, sich selbst erfüllende Prophezeihung.
Und es gibt vergreiste Menschenverachter, die ohnehin keine Zukunft mehr haben, aber dafür sehr viel Macht, um dem Rest der Welt die Zukunft zu rauben. Sie halten nichts von Klimaschutz, denn sie leben nur in der Gegenwart, solange sie noch eine haben, obwohl sie auch die Gegenwart nur partiell wahrnehmen können.
Das ist die persönliche Meinung des Mitdiskutanten, aber sie ist irrelevant, wie du siehst. Er will lediglich nicht zu dieser Gruppe gehören, denn er will seinen Kindern die gleiche Zukunft gewähren, die auch ihm ermöglicht wurde.
Also sind alle, die nicht mit gleicher Inbrunst deine ideologischen und faktisch nicht haltbaren Postulate vortragen inbrünstige Fossilisten?
Spoiler: für manche gibt es mehr Optionen als jene beiden.
 
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Ich meinte die Geschichte der deutschen Solarindustrie, denn sie war weltführend. Konzerne, die erfolgreich neue, effizientere Solarmodule entwickelten, patentierten und selbst herstellten. Sie hießen Solarworld, Q-Cells und etliche mehr.
Ihre Aktien waren gefragt und erreichten Kurse von 150 € und mehr. Durch falsche Politik wurden sie in die Insolvenz getrieben und heute werden diese Solarmodule samt den Patentrechten von chinesischen und südkoreanischen Konzernen hergestellt.
Kein Einzelschicksal, dass eine Entwicklung in einem Hochlohnland von einem anderen Land kommerziell besser ausgebeutet wird.
Kann viele Ursachen haben.
 
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