• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Der Mainstream, die Clownwelt und die Ketzerbewegung

Man müßte also jede Diskussion mit Adam und Eva beginnen, ehe man zum eigentlichen Thema käme. Und wahrscheinlich würde man über Adam und Eva gar nicht hinauskommen, weil da soviel grundsätzliches zu klären ist. Und das bei jeder Diskussion.
Ganz und gar nicht. Aber ganz ohne sachliche Auseinandersetzung ist es schwer, eine profunde Meinung zu haben.
Aber eine Diskussion!
Nein. Schon die ersten 5 Worte der Beschreibung von "Dialog" widerlegen dich.
"Eine Diskussion ist ein Dialog..."
Noch einmal: Wir sind hier in keinem Doktoranden-Colloquium, und schon gar nicht bei einem Verhör!!!
Aber in einem Forum, in dem man diskutieren kann und, so meine ich, auch soll. Und die Auseinandersetzung mit der Meinung anderer gehört mMn zu einer sachlichen Diskussion. Eine bloße Aneinanderreihung von hinausposaunten Meinungen hingegen ist keinerlei Diskussion, nicht einmal ein Dialog.
Ich hab mir da so eine Liste mit deinen Lieblings-Großmaul-Sprüchen angelegt. Und das ist einer davon.
Das, was du beleidigt als "Großmaul-Sprüche" bezeichnest. Schon klar, du bist, wie deine Gesinnungsgenossen, immer das Opfer.
Aber es wird niemals in der primären Absicht ermittelt, hier unbedingt die Unschuld des Tatverdächtigen zu ermitteln (hingegen sehr wohl in Richtung Schuld des Tatverdächtigen).
Die primäre Absicht ist es, die Wahrheit heraus zu finden. Wenn jemand zum Tatverdächtigen geworden ist, haben die bisherigen Ermittlungen schon dahin geführt, dass derjenige ein Tatverdächtiger ist.
Mit "gegebenenfalls" bin ich auch zufrieden.
Was etwas völlig anderes beschreibt als "nebenbei".
Ich meine hierbei gar nichts! Du hast deine Hick-Hack-Diskussionen als Verhör bezeichnet, nicht ich.
Ich schrieb dies:
"...Es ist nun einmal so, dass eine undurchdachte Ausrede mehr neue Fragen aufwirft als die zu beantworten vermag. So funktioniert ja auch ein Verhör - wenn der Befragte nicht offen und ehrlich antwortet, wird er sich in einen Stuss reinreden und Fragen aufwerfen, die er nicht mehr beantworten..."
Also nicht ich bezeichnete meine Diskussionen, die du als Hich-Hack-Diskussionen bezeichnest, als Verhör, sondern du. Ich zeigte nur Parallelen auf.
Darüber hinaus hast du einem Verhör unlautere Absichten unterstellt. Also behaupte jetzt nicht, dass du "gar nichts" meinen würdest, denn das ist nachweislich eine Unwahrheit.
Aber meine Antwort!
Also weichst du der Frage aus. Das darfst du, erhöht aber nicht deine Glaubwürdigkeit.
Aber mit Erlaubnis.
Was nichts zur Sache tut.
 
Werbung:
Ganz und gar nicht. Aber ganz ohne sachliche Auseinandersetzung ist es schwer, eine profunde Meinung zu haben.
Verhör-Methoden haben hier nichts zu suchen.

Nein. Schon die ersten 5 Worte der Beschreibung von "Dialog" widerlegen dich.
"Eine Diskussion ist ein Dialog..."
Der Meinungsaustausch und das Einander-Zuhören ist meiner Meinung nach schon eine Diskussion. Ob es sich darüberhinaus auch um einen Dialog handelt, hab ich gar nicht bestritten. Denn das Wort Dialog benutzte ich hier bislang nicht, sondern nur das Wort Diskussion. Also eine Diskrepanz zwischen Dialog und Diskussion in meinen Ausführungen sehen zu wollen, ist unbegründet.

Aber in einem Forum, in dem man diskutieren kann und, so meine ich, auch soll. Und die Auseinandersetzung mit der Meinung anderer gehört mMn zu einer sachlichen Diskussion. Eine bloße Aneinanderreihung von hinausposaunten Meinungen hingegen ist keinerlei Diskussion, nicht einmal ein Dialog.
Noch einmal: Der Meinungsaustausch und das Einander-Zuhören ist meiner Meinung nach schon eine Diskussion.

Das, was du beleidigt als "Großmaul-Sprüche" bezeichnest. Schon klar, du bist, wie deine Gesinnungsgenossen, immer das Opfer.
Nein! Das sind lustige Großmaul-Sprüche, etwa dein "Buhu, buhu".

Die primäre Absicht ist es, die Wahrheit heraus zu finden. Wenn jemand zum Tatverdächtigen geworden ist, haben die bisherigen Ermittlungen schon dahin geführt, dass derjenige ein Tatverdächtiger ist.
Die Absicht mag es sein, die Wahrheit herauszufinden. Die Ermittler trachten aber primär nach einem Schuldnachweis, nicht nach einem Unschuldsnachweis.

Was etwas völlig anderes beschreibt als "nebenbei".
Aber ich bin mit beidem zufrieden.

Ich schrieb dies:
"...Es ist nun einmal so, dass eine undurchdachte Ausrede mehr neue Fragen aufwirft als die zu beantworten vermag. So funktioniert ja auch ein Verhör - wenn der Befragte nicht offen und ehrlich antwortet, wird er sich in einen Stuss reinreden und Fragen aufwerfen, die er nicht mehr beantworten..."
Also nicht ich bezeichnete meine Diskussionen, die du als Hich-Hack-Diskussionen bezeichnest, als Verhör, sondern du. Ich zeigte nur Parallelen auf.
Das schriebst du am 27. September. Bis dahin hatte ich das Wort "Verhör" noch in keinster Weise hier in den Auseinandersetzungen mit dir benutzt. Erst nach deinem besagten Beitrag vom 27. September ging ich darauf ein. Eher nicht. Das Wort "Verhör" stammt also von dir.

Darüber hinaus hast du einem Verhör unlautere Absichten unterstellt. Also behaupte jetzt nicht, dass du "gar nichts" meinen würdest, denn das ist nachweislich eine Unwahrheit.
Ein Verhör ist ein Verhör, und dazu gehören nun einmal Verhör-Methoden. Das ist ganz normal. Und einem Tatverdächtigen bei Ermittlungen die Schuld nachweisen zu wollen, ist ebenso ganz normal (da sehe ich keine unlauteren Absichten). Aber hier im Forum hat sowas nichts zu suchen.

Also weichst du der Frage aus. Das darfst du, erhöht aber nicht deine Glaubwürdigkeit.
Was du glaubst, ist mir egal.

Was nichts zur Sache tut.
Eben!
 
Verhör-Methoden haben hier nichts zu suchen.
Wobei du nicht sagen kannst, was jene Verhör-Methoden, die hier nichts zu suchen haben, sind.
Der Meinungsaustausch und das Einander-Zuhören ist meiner Meinung nach schon eine Diskussion. Ob es sich darüberhinaus auch um einen Dialog handelt, hab ich gar nicht bestritten. Denn das Wort Dialog benutzte ich hier bislang nicht, sondern nur das Wort Diskussion. Also eine Diskrepanz zwischen Dialog und Diskussion in meinen Ausführungen sehen zu wollen, ist unbegründet.
Nachdem eine Diskussion ein Spezialfall eines Dialogs ist, gibt es hier keine Diskrepanz zwischen Dialog und Diskussion, aber eine zwischen deiner Behauptung, worin du schon eine Diskussion siehst und dem allgemeinen Verständnis jenes Begriffes.
Noch einmal: Der Meinungsaustausch und das Einander-Zuhören ist meiner Meinung nach schon eine Diskussion.
Noch einmal: deine Meinung darfst du haben, nur deckt sie sich nicht mit der gängigen Bedeutung des Begriffes.
Nein! Das sind lustige Großmaul-Sprüche, etwa dein "Buhu, buhu".
Das Buhu, buhu kommt von dir und deinesgleichen, nur weit wortreicher. Die Bezeichnung "Buhu, buhu" bringt es hingegen auf den Punkt.
Die Absicht mag es sein, die Wahrheit herauszufinden. Die Ermittler trachten aber primär nach einem Schuldnachweis, nicht nach einem Unschuldsnachweis.
So deine Unterstellung. Kannst du sie irgendwie glaubhaft belegen? Beispielsweise mit einer Erklärung, warum junge Menschen, die Polizist werden wollen, Verdächtige auf Kosten der Wahrheit dingfest machen wollen? Oder kommt dieser Paradigmenwechsel erst später? Und falls später, warum melden sich keine, die diesen Wechsel nicht vollziehen wollen? Aller korrupt oder verängstigt?
Aber ich bin mit beidem zufrieden.
Weil du damit zumindest 50% deiner Propaganda durchgebracht hättest?
Ich bin damit nicht zufrieden, weil dein "nebenbei" eine haltlose Unterstellung ist.
Das schriebst du am 27. September. Bis dahin hatte ich das Wort "Verhör" noch in keinster Weise hier in den Auseinandersetzungen mit dir benutzt. Erst nach deinem besagten Beitrag vom 27. September ging ich darauf ein. Eher nicht. Das Wort "Verhör" stammt also von dir.
Aber nicht als Bezeichnung meiner Tätigkeit, sondern als weiteres Beispiel einer kritischen Hinterfragung.
Dass ich Verhöre führen würde kam und kommt von dir.
Ein Verhör ist ein Verhör, und dazu gehören nun einmal Verhör-Methoden. Das ist ganz normal.
Dann kannst du ja sicher auch sagen, was solche "Verhör-Methoden" konkret sind. Wäre ja ganz normal.
Und einem Tatverdächtigen bei Ermittlungen die Schuld nachweisen zu wollen, ist ebenso ganz normal (da sehe ich keine unlauteren Absichten). Aber hier im Forum hat sowas nichts zu suchen.
Nicht um die Schuld nachzuweisen, sondern um die Wahrheit rauszufinden.
Anschuldigungen sind Sache der Staatsanwaltschaften und die Schuldfeststellung Sache von Gerichten.
Was du glaubst, ist mir egal.
Weil nur deine Gesinnungsgenossen vorgeben, was du zu denken hast.
Und doch hast du es angeführt.
 
Framing ist kein Alleinstellungsmerkmal der Mainstreammedien. Wer ständig Begriffe benutzt wie Umvolkung, Invasion sowie diverse andere in rechten Kreisen bevorzugte Vokabeln macht nichts anderes.

Natürlich. Das Problem ist aber, dass die von mir genannten Leute noch nicht einmal die Bedeutung des Begriffes Framing verstehen, selbst wenn ich es ihnen erkläre. Und das liegt nicht daran, dass sie dumm sind, denn das sind sie nicht. Sondern der Grund für das Nichtverstehen ist, dass sie sich damit nicht befassen wollen. "Ich schau mir halt die Tagesschau oder das heute-journal an, damit ich weiß, was auf der Welt passiert" - so in etwa ist dann die Reaktion. Und ich verstehe das durchaus. Die meisten Leute haben nach einem 8 oder auch einem 12 stündigem Arbeitstag nicht die Muße, sich zu fragen, ob wohl eventuell die Nachrichten, die sie im Halbschlaf konsumieren, irgendwie geframed sein könnten, was auch immer das bedeuten soll. Und ich meine das nicht zynisch, ich verstehe es wirklich. Es ist Teil des Gesamtsystems, dass sich die Leute nicht mit solchen Fragen befassen können/wollen.

Das selbe gilt auch für die diversen Echokammern und Bubbles im Internet. Ich beobachte es auch gerne, wie Rechte darauf reagieren, wenn man sie damit konfrontiert, dass sie ungeprüft alles übernehmen, was Compact oder Reitschuster ihnen vorsetzen. Da kommt dann sowas wie: "Aber der Mainstream lügt uns nur an, da glaub ich lieber Compact". Das alles sind halt meines Erachtens hilflose Reaktionen auf ein grundlegendes Problem unserer Zeit: Woher weiß ich, was wahr ist? Meines Erachtens kann man diese Frage nicht definitiv beantworten, aber genau in dieser Erkenntnis liegt der Schlüssel zu einer alternativen Herangehensweise an diese ganze Thematik. Es ist letztlich so etwas in der Art von Hegels Ansatz: These - Antithese - Synthese. Also als Beispiel:

These: Der Mainstream sagt die Wahrheit.

Antithese: Der Mainstream lügt uns an.

Synthese: Der Mainstream arbeitet mit Fakten, benutzt diese aber auf eine bestimmte Art und Weise und entscheidet auch, welche Fakten er uns vorenthält. Und natürlich arbeiten die alternativen Medien genau so.
 
Werbung:
Ich würde mich bei deinem Wissen fragen, wieso wird gerade mir ein Durchblick gewährt.

Der Durchblick wird niemals "gewährt", den muss man sich selber erarbeiten. Die Lösung lautet: Selber denken. Das ist das einzige Prinzip, dass man empfehlen kann. Und ich behaupte von mir selber nicht mal im Ansatz, den kompletten Durchblick zu haben, falls so etwas überhaupt möglich ist. Es gibt so viele Ebenen, die man durchschauen muss, dass man leicht den Überblick verliert, zum Beispiel: Die AfD ist innerhalb des gegenwärtigen Systems die einzige Oppositionspartei, aber letztlich wird das gesamte System - inklusive Opposition - von Leuten arrangiert, die außerhalb des Systems stehen und die die wahre Macht haben. Das sind Think Tanks wie vor allem die Mont Pèlerin Society und einer ihrer Ableger, das World Economic Forum, oder um es auf eine bekannte Person herunterzubrechen: Leute wie Klaus Schwab. Diese planen die Zukunft der Menschheit, also eine Zukunft, in der der Mensch quasi eine Strichcode-Existenz führt, nur noch als seelenloser Arbeitnehmer ohne Nation, ohne Wurzeln, ohne Identität, austauschbar und ersetzbar und ohne jede Individualität. Selbst die AfD ist noch nicht oppositionell genug, um gegen diese wahren Gegner vorzugehen, denn auch viele ihrer ranghohen Mitglieder sind in der Mont Pèlerin Society, welche hauptsächlich die Schiene des Neoliberalismus und des zügellosen Kapitalismus fährt. Aber schau, was unsere Gesellschaft schon mit dieser Mini-Opposition veranstaltet: Sie verteufeln sie bis zum Anschlag und behandeln sie wie Aussätzige. Insofern kann man sich als einigermaßen durchblickender Mensch eigentlich derzeit nur zurück lehnen und erstaunt die Show beobachten. Etwas anderes gibt es nicht zu tun, weil alles so konfus und unübersichtlich ist, dass für eine klare Strategie jeder Ansatzpunkt fehlt.
 
Zurück
Oben