AW: Das Böse in unserer Welt
Hallo fusselhirn,
zunächst mal will ich Kaawi zustimmen, dass du hier einen sehr interessanten Anstoß gibst!
Zu deinem Satz oben:
Dem Leben ist egal, ob es prinzipiell oder leider aus Notwendigkeit anderes Leben tötet. Außerdem ist das sowieso identisch: Es haben nur Arten überlebt, deren Prinzip die Vernichtung anderen Lebens ist! Das nennt man Nahrungskette.
Da nun der Mensch aus dieser Biosphäre hervorging, hat er leider dieselbe Biochemie in sich und muss folglich, falls er überleben will, Glied derselben Nahrungskette bleiben und damit systematisch Lebewesen vernichten.
"Das Leben bewahren" heißt eigentlich, die Biosphäre bewahren und nicht jedes ihrer Mitglieder. Die ethischen Dilemmata, die man hätte, wollte man sein Leben an der Bewahrung jedes einzelnen Lebewesens orientieren, wären unlösbar.
Folglich ist "Erhaltung des Lebens" und "Vernichtung von Lebewesen" absolut vereinbar - sofern gewisse vernünftige Maße eingehalten werden. Über letztere muss allerdings ständig in einem mühsamen, kleinteiligen Prozess verhandelt werden...
Tja, da muss ich dich fragen:
Du willst also die Welt verändern?
Du weißt auch, wohin du sie verändern willst?
Du weißt außerdem, wie das zu erreichen ist?
Da ich für mich (wg. historischer Erfahrung mit Weltverbesserungsprojekten und mangels eigener Weisheit) die letzten beiden Fragen mit Nein beantworten muss, folgt für mich auch auf die erste Frage ein Nein.
Wie lauten deine Antworten auf die drei Fragen?
Grüße, k
Ich denke, Leben zu vernichten ist für das Leben Leider eine Notwendigkeit, nicht das Prinzip. Das Prinzip von Leben ist das Wachstum und die Schaffung von neuem Leben.
Hallo fusselhirn,
zunächst mal will ich Kaawi zustimmen, dass du hier einen sehr interessanten Anstoß gibst!
Zu deinem Satz oben:
Dem Leben ist egal, ob es prinzipiell oder leider aus Notwendigkeit anderes Leben tötet. Außerdem ist das sowieso identisch: Es haben nur Arten überlebt, deren Prinzip die Vernichtung anderen Lebens ist! Das nennt man Nahrungskette.
Da nun der Mensch aus dieser Biosphäre hervorging, hat er leider dieselbe Biochemie in sich und muss folglich, falls er überleben will, Glied derselben Nahrungskette bleiben und damit systematisch Lebewesen vernichten.
Aber nun zu deinen Fragen hier oben:@knurrhahn
Nur um das richtig zu verstehen:
Du findest
Erhaltung und Förderung des Lebens => gut
Vernichtung und Hemmung des Lebens => böse
widersinnig, aber deine Aussage
Leben IST Leben vernichten - aus Prinzip
nicht wider sinnig?
"Das Leben bewahren" heißt eigentlich, die Biosphäre bewahren und nicht jedes ihrer Mitglieder. Die ethischen Dilemmata, die man hätte, wollte man sein Leben an der Bewahrung jedes einzelnen Lebewesens orientieren, wären unlösbar.
Folglich ist "Erhaltung des Lebens" und "Vernichtung von Lebewesen" absolut vereinbar - sofern gewisse vernünftige Maße eingehalten werden. Über letztere muss allerdings ständig in einem mühsamen, kleinteiligen Prozess verhandelt werden...
Schade, der Satz macht mich echt traurig.
Tja, da muss ich dich fragen:
Du willst also die Welt verändern?
Du weißt auch, wohin du sie verändern willst?
Du weißt außerdem, wie das zu erreichen ist?
Da ich für mich (wg. historischer Erfahrung mit Weltverbesserungsprojekten und mangels eigener Weisheit) die letzten beiden Fragen mit Nein beantworten muss, folgt für mich auch auf die erste Frage ein Nein.
Wie lauten deine Antworten auf die drei Fragen?
Grüße, k
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rg