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Das Böse in unserer Welt

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AW: Das Böse in unserer Welt

1.)
Aha, jetzt bin ich doch ziemlich verblüfft über Deine Diagnose. Aber schön das Du schreibst, dass Du es von Anfang an bei mir vermutet hast, Das Böse

2.)
Das ist ja elefantös! Das ist doch prima! Endlich endlich habe ich bei Dir einen Blitzableiter gefunden, der den Hass in mir erkennt und wahrnimmt. Kannst mir erklären warum Du vorher mit konstanter Bosheit immer wieder von einer "lieben und werten" roten Gräfin geschrieben hast, wenn Du von Anfang an schon das Böse in mir vermutet hast?

3.)
Tut mir leid ich kann bei Dir weder etwas Unbequemes noch Wahrheitsliebe feststellen. Leider gibt es von Deiner Sorte wie Sand am Meer fängt schon bei Abraham dem Feigling an.
Ansonsten hast Du eine sehr gute Beobachtung angestellt.

4.)
Och ja? Der Friede fängt immer im eigenen Herzen an und aus dem mache ich seit ein paar Jahren keine Mördergrube mehr.

5.)
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich bin verantwortlich, für das was ich schreibe und nicht dafür verantwortlich, was Du verstehst. Solange Du mehr an das Böse als an das Gute im Menschen glaubst, solange wird kein Friede möglich sein.
Ein Mensch mit gutem Willen hätte geschrieben, "meine Güte, welch eine Mordswut hast Du denn da entwickelt. Es ist schon gut, dass es nicht nach Deinem Willen geht."

zu 1.): Ja, das war von Anfang an meine Einschätzung deiner Person.
Diagnosen kann ich keine erstellen.

zu 2.): Ich bin anscheinend nicht dein einziger Blitzableiter. Warum empfindest du eine höfliche Briefform als Bosheit?

zu 3.): Ich vermute, dass du die Bibel deiner Persönlichkeit entsprechend interpretierst. Klingt irgendwie nach Alice Schwarzer, aber vielleicht irre ich da auch.

zu 4.): Deine Einstellung zum Frieden kann ich mir inzwischen sehr gut vorstellen.

zu 5.): Was Schuldzuweisungen betrifft, bist du wirklich einsame Spitze!
 
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AW: Das Böse in unserer Welt

Nicht wirklich von dem überzeugt zu sein, was jemand tut schwächt automatisch die eigene Lebenskraft und spendet den längst in Kindertagen versunkenen kritischen Eltern noch immer sein Opfer.
Das sehe ich in diesem Zusammenhang nicht so, ich bin schon davon überzeugt, dass es besser ist, Transfer-cafe zu kaufen als konventionellen, aber ich glaube nicht, dass sich auf diesem Weg Entscheidendes an der Weltwirtschaft und den Klimaproblemen ändert.
Es ist das leidvolle und peinliche Spiel des Nichterwünschtseins
Da irrst du dich, rotegraefin, meine Problematik ist eine völlig andere, es gibt ein unerwünschtes Kind in der Familie meiner Eltern, das bin aber nicht Ich!!!
Ich habe aufgehört mir meine Existenzberechtigung durch Leistungen oder Streicheleinheiten von außen zu verdienen.
Ja, das merkt man auch, es ist beeindruckend.
Jede heutige Enttäuschung nehme ich aus diesem Grunde sehr ernst und kreide sie an.
Dein gutes Recht, aber auch das hat seinen Preis, wie alles in der Welt.


Wenn Gerechtigkeit, Frieden ausschließt möchte ich nichts davon wissen!
Wenn Friede Gerechtigkeit ausschließt, dann ist an dem Frieden etwas faul und von dem will ich auch nichts wissen.

Für mich ist das eine nicht ohne das andere zu haben.
Ich hoffe, ich habe mich mit dieser Aussage geirrt, sehen kann ich den Irrtum aber (noch) nicht.

Kaawi
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Hallo Fusselhirn,

Ich weiß nicht, was für eine Antwort hast du erwartest?
Ich hoffe nicht eine Liste.
Wieso machst du dir Gedanken über meine Erwartungen?
Du hast doch eine Vorstellung von dem was gute Taten sind, du hast die Möglichkeit sie zu tun.
Was ich tue habe ich bereits geschrieben, du hast was von "Welt verändern" hier reingesetzt, also frage ich nach.
Sag deiner Mutter mal wieder, dass zu sie lieb hast.;)
Oh, da leiste ich ja dann wirklich einen enormen Beitrag zur Wahrung der Menschenrechte und zur Abwendung der Klimakatastrophe.

Mit dieser Antwort bestätigst du aber genau meine erste Reaktion auf dieses Thema: über unser Privatleben hinaus haben wir kaum Möglichkeiten, die Welt zu gestalten, und deinen Idealismus halte ich jetzt noch mehr für illusorische Selbstberuhigung. "Geld regiert die Welt", und wer regiert, der gestaltet, und nicht die kleinen Rädchen, die werden durch ihren Idealismus lediglich am Funktionieren gehalten innerhalb der einen großen Schweinerei, die sich Kapitalismus nennt.

Ich verstehe dein Problem nicht so ganz.
Was verstehst du unter Friedfertigkeit und Gerechtigkeit?
Ich glaube nicht, dass das individuelle Begriffe sind. Und mein Problem sind sie schon gar nicht. Friedfertigkeit ist Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit im materiellen Bereich eine Verteilung der Güter, die den Bedürfnissen aller Menschen gerecht wird.

Natürlich schließen sich viele Ideale gegenseitig aus. Sie dienen, genauso wie in der Wissenschaft, dazu Gesetzmäßigkeiten herauszufinden oder Ziele zu definieren
.
Ach, jetzt auf einmal doch wieder Ziele? Das ist ja schon das zweite mal, dass du dich selbst an deine Difinition von "Idealen" nicht hältst, du hast sie auch schon mit "Lebensregeln" verglichen. Und genau das passiert mit "Idealen", sie werden allzu schnell als moralische Druckmittel eingesetzt, um aufmüpfige Zweifler mundtot zu machen.
Beispiele:

Die Verfassung Frankreichs schreibt seit der Französischen Revolution die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als erstrebenswerte Ziele vor. Das Ziel heisst nicht ein bisschen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, weil die Ideale sich gegenseitig ausschliessen.
Und gibt es dadurch "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in Frankreich?


Jesus sagt "mein Reich ist nicht von dieser Welt", damit kann ich was anfangen, aber der Glaube, der in dieser Welt Berge versetzt ist mir noch nicht begegnet,
höchstens einer, der viel Unheil anrichtet.

Grüße von Kaawi
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Mit dieser Antwort bestätigst du aber genau meine erste Reaktion auf dieses Thema: über unser Privatleben hinaus haben wir kaum Möglichkeiten, die Welt zu gestalten, und deinen Idealismus halte ich jetzt noch mehr für illusorische Selbstberuhigung. "Geld regiert die Welt", und wer regiert, der gestaltet, und nicht die kleinen Rädchen, die werden durch ihren Idealismus lediglich am Funktionieren gehalten innerhalb der einen großen Schweinerei, die sich Kapitalismus nennt.

Hallo Kaawi,

dem ersten Teil deines Zitats stimme ich zu, das weißt du.
Schlimmer wird's unten, wenn du dich bis zu der "Schweinerei Kapitalismus" steigerst.
"Schweinereien" sind alle anderen, nichtkapitalistischen und damit gewöhnlich nichtdemokratischen Gesellschaftssysteme.
Und wenn schon Kapitalismus eine Schweinerei ist, dann die kleineste aller "Schweinesysteme".
Kannst dich ja mal umschauen auf Erden, ob du irgendwo ein Land findest, das diese Aussage widerlegt

Grüße, k
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Hallo Kaawi,

dem ersten Teil deines Zitats stimme ich zu, das weißt du.
Schlimmer wird's unten, wenn du dich bis zu der "Schweinerei Kapitalismus" steigerst.
"Schweinereien" sind alle anderen, nichtkapitalistischen und damit gewöhnlich nichtdemokratischen Gesellschaftssysteme.
Und wenn schon Kapitalismus eine Schweinerei ist, dann die kleineste aller "Schweinesysteme".
Kannst dich ja mal umschauen auf Erden, ob du irgendwo ein Land findest, das diese Aussage widerlegt

Grüße, k

Also Knurrhahn, ich gebe zu, dass ich mich da hineingesteigert habe, aber der Kapitalismus, wie er sich in den letzten Jahrzehnten weltweit entwickelt hat ist mir trotzdem im Kern zuwider, weil er die Grundbedürfnisse der
Menschen nicht achtet. Davon, dass es noch viel größere Schweinereien gibt, wird für mich die im Vergleich dazu kleinere nicht akzeptabler.

Grüße von Kaawi
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Also Knurrhahn, ich gebe zu, dass ich mich da hineingesteigert habe, aber der Kapitalismus, wie er sich in den letzten Jahrzehnten weltweit entwickelt hat ist mir trotzdem im Kern zuwider, weil er die Grundbedürfnisse der
Menschen nicht achtet. Davon, dass es noch viel größere Schweinereien gibt, wird für mich die im Vergleich dazu kleinere nicht akzeptabler.

Grüße von Kaawi

Tjaaa, womit wir wieder bei den heren, weltumspannenden Idealen und Weltverbesserungen wären...
Denn wer nichts akzeptieren kann, das existiert, der muss etwas Nichtexistentes herbeiführen wollen.
Nebenbei: Der Kap. hat sich als die Ordnung erwiesen, die die menschlichen Bedürfnisse so gut wie möglich berücksichtigt, das hat die Geschichte empirisch gezeigt.

Grüße, k
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Also Knurrhahn, ich gebe zu, dass ich mich da hineingesteigert habe, aber der Kapitalismus, wie er sich in den letzten Jahrzehnten weltweit entwickelt hat ist mir trotzdem im Kern zuwider, weil er die Grundbedürfnisse der
Menschen nicht achtet. Davon, dass es noch viel größere Schweinereien gibt, wird für mich die im Vergleich dazu kleinere nicht akzeptabler.

Grüße von Kaawi

Wie wär's denn mit "geordneter Freiheit"
in möglichst vielen Lebensbereichen, Kaawi?

Ist auf den ersten Blick vielleicht auch eine
"kleine Schweinerei". Jedenfalls scheint sie
ein Widerspruch in sich zu sein.

Aber
Das treffende Fremdwort ?

Da kam mir ziemlich schnell eins in den Kopf:

Ordoliberalismus​

Ist selbstverständlich auch sehr umstritten. Aber
ich denke, es lohnt sich, auch hier mal nach den
"Hausheiligen" Ausschau zu halten.

In diesem (tiefen) Sinne
grüßt
Reinhard70
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Denn wer nichts akzeptieren kann, das existiert, der muss etwas Nichtexistentes herbeiführen wollen.
Knuurhahn,
was soll das denn, ein Ganz-oder-gar-nicht-denken?

Selbstverständlich kann man im Widerspruch zu seiner Umwelt leben, dabei nach anderen Möglichkeiten suchen, sie aber nicht von Idealen verblendet herbeiführen wollen. Das ist zwar anstrengend, manchmal sogar leidvoll, aber es ist stimmig in sich, und das ist mir das wichtigste.

Ich erlaube mir schon die Frage zu stellen, ob demokratische Systeme zwangsläufig eine kapitalistische Wirtschaftsordnung haben müssen.



Hallo Reinhard,

ich habe den Link noch nicht angeklickt (bin etwas gestresst), aber "geordnete Freiheit" klingt sehr gut in meinen Ohren, und ich mag es vor allem, wenn man sich Gedanken machen darf, ohne gleich eine fertige Lösung präsentieren zu müssen, denn durch unser Denken formt sich unsere Persönlichkeit.

Liebe Grüße zum Wochenende von Kaawi
 
AW: Das Böse in unserer Welt

zu 1.): Ja, das war von Anfang an meine Einschätzung deiner Person.
Diagnosen kann ich keine erstellen.
Da kannste mal sehen! Zu welchen bösartigen Wundern Du fähig bist. Es geschieht alles nach Deinem Glauben! Kannst richtig stolz auf Deine Glaubensvorstellung sein!

zu 2.): Ich bin anscheinend nicht dein einziger Blitzableiter. Warum empfindest du eine höfliche Briefform als Bosheit?
Ich glaube dazu hat Dir kathi schon ganz ausführlich geschrieben. Sie ist verlogen und widerspricht Deiner Einschätzung meiner Person von Anfang an.

zu 3.): Ich vermute, dass du die Bibel deiner Persönlichkeit entsprechend interpretierst. Klingt irgendwie nach Alice Schwarzer, aber vielleicht irre ich da auch.
Stimmt ich ziehe meine Wahrheit daraus, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde und zwar als Mann und als Frau. Ich habe etwas dagegen sich von Anfang an ein negatives Bild von einem Menschen zu machen, das widerspricht dem biblischen Bilderverbot.

zu 4.): Deine Einstellung zum Frieden kann ich mir inzwischen sehr gut vorstellen.
Da bin ich aber neugierig! Schilder mir doch einmal Deine Vorstellung, dann kommen wir dem Frieden einen großen:schritt:näher.

zu 5.): Was Schuldzuweisungen betrifft, bist du wirklich einsame Spitze!
Habe ich von Schuld geschrieben? Merkwürdig, merkwürdig! Ich bewundere Deine Kreativität, aus einer Verantwortung und einem Vorschlag, wie es anders gemacht werden kann, eine Schuldzuweisung zu machen. Wirklich sehr kreativ.

meint :megaphon::schaf: rg
 
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AW: Das Böse in unserer Welt

Knuurhahn,
Selbstverständlich kann man im Widerspruch zu seiner Umwelt leben, dabei nach anderen Möglichkeiten suchen, sie aber nicht von Idealen verblendet herbeiführen wollen. Das ist zwar anstrengend, manchmal sogar leidvoll, aber es ist stimmig in sich, und das ist mir das wichtigste.
Ja, das kannst du natürlich, aber es frustriert auf Dauer unnötig.

Ich erlaube mir schon die Frage zu stellen, ob demokratische Systeme zwangsläufig eine kapitalistische Wirtschaftsordnung haben müssen.
Ich erlaube mir, diese Frage mit einem klaren ja zu beantworten.
Denn eine Nicht-Marktwirtschaft (=Nicht-Kapitalismus) ist Zentralwirtschaft (=Planwirtschaft) und mit Demokratie (=freiheitlicher Ordnung) nicht vereinbar.

Grüße, k
 
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