Der einzelne Deutsche ist eine abstrakte Einheit von 83 Mio. Einheiten.
Nein, der einzelne Deutsche ist das Individuum.
Der Größe der Schulklassen beispielsweise. Es macht einen Unterschied, ob im Klassensimmer 20 oder 40 Schüler sitzen, denn der Raum wird gleichermaßen beheizt, ob 20 oder 40 Schüler darin sitzen.
"Die Emissionen werden der Größe der Schulklasse zugerechnet" ergibt keinen Sinn.
Wahr ist aber, dass der konkrete Einfluss auf das Klima bei der Rechnung sich auf dem ergibt, was aus dem Schornstein rauskommt und nicht aus der Zahl der Schüler in der Klasse.
Diese "manche" heißen bei uns "unabhängige Expertenkommission".
Die unabhängige Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring – bestehend aus Prof. Dr. Andreas Löschel (Vorsitz), Prof. Dr. Veronika Grimm, Dr. Felix Matthes und Prof. Dr. Anke Weidlich – legt ihren aktuellen Bericht vor und benennt drei zentrale Handlungsfelder für die nächste Phase der...
www.oeko.de
Und? Laut Auszug "...benennt drei zentrale Handlungsfelder....".
Das ist keine klimatologisch-wissenschaftliche Arbeit.
Das ist nicht meine Erfindung, sondern die der Klimaforscher. Sie berücksichtigen die pro Kopf Emissionen, weil die Weltbevölkerung wächst.
Wären wir nur 4 Mrd. Menschen, dann hätten wir vermutlich nur die Hälfte des Problems, das wir jetzt mit 8 Mrd. Menschen haben.
Erfindung? So ein Ranking ist keine Erfindung, sondern eine Ermittlung. Aber welche Ermittlung genau du hier meintest erschließt sich mir nicht, denn die Rankings auf WIkipedia und dem, was mir sonst so untergekommen ist, stimmt mit dem nicht überein, und das schrieb ich auch hier.
Ansonsten, wieder dein "Wären...". Das ist irrelevant, denn wären wir nur 4 Mrd Menschen würde das auch nur einen klimatischen Unterschied machen, wenn jene 4 Mrd Menschen nur die Hälfte emittieren würden, und genau das war mein Punkt.
Oder ganz einfach:
8 Mrd Menschen emittieren 40 Mrd t CO2 (also jeder im Schnitt 5 t), was einen bestimmten Einfluss auf die Erderwärmung zur Folge hat
betrachten wird folgende Alternativszenarien:
A) 8 Mrd Menschen emittieren 20 Mrd t CO2 (also jeder im Schnitt 2.5 t)
B) 4 Mrd Menschen emittieren 40 Mrd t CO2 (also jeder im Schnitt 10 t)
Welche der beiden Alternativen hat dieselbe Erwärmung zur Folge? Jene mit demselben Prokopfausstoß? Jene mit der gleichen Weltbevölkerung? Oder aber jene mit der gleichen Gesamtemission?
Wenn du die Antwort hast, dann schau nach, was genau ich schrieb.
Die Tatsache, dass diese Messungen und Ermittlungen nicht irgendwo in irgendwelchen Archiven landen, sondern analysiert werden und daraus Vorgaben für die Politik formuliert werden, zeigt, dass sie wichtig sind.
Dass sie JEMANDEM wichtig sind. Das besagt noch nichts über die tatsächliche Auswirkung auf die Erderwärmung.
Das infrage stellen von wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich Klimaschütz und den daraus abgeleiteten Klimaschutzmaßnahmen, lässt den Verdacht auf ideologische Beweggründe aufkommen.
Beim Laien vielleicht. Der Wissenschafter erkennt darin einfach ein Instrument wissenschaftlicher Handlungsweisen.
Problematisch wird es dann, wenn dieses Infragestellen keine unvoreingenommene Prüfung ist sondern versuchte Sabotage.
Der Unterschied erkennt man daran, WIE infrage gestellt wird, mit welchen Argumenten, mit welchen Instrumenten.
Davon abgesehen, ich habe ziemlich früh in meinem Leben festgestellt, dass mir die Opferrolle gar nicht gutsteht und schalte deshalb rechtzeitig auf Gegenangriff.
Das ist eine Taktik, aber kein Argument. Daher magst du vielleicht manche abschrecken, aber überzeugen kannst du damit nicht.
Das mag alles stimmen, aber mein persönlicher Wertekanon unterscheidet sich von deinem und es könnte an den Unterschieden zwischen eurer und unserer Verfassung liegen, oder aber an unserer unterschiedlichen Sozialisierung.
Ich halte nichts von Ideologien, die auf widerlegten Prämissen beruhen.
Noch weniger halte ich von Ideologen, die trotz jener Widerlegung an ihrer Ideologie vehement festhalten wollen.
Am wenigsten von Ideologen, die darüber hinaus auch noch andere zwingen wollen, sich ihrer Ideologie zu unterwerfen.
Ich habe viele Diskussionen zum Thema Klimawandel geführt und festgesellt, dass eine bestimmte Gruppe von Menschen sich vehement gegen die Klimaschutzmaßnahmen gewehrt hat und allesamt einer bestimmten Ideologie angehörten, denn sie haben sich auch in anderen, ganz anders gelagerten Themen auch ganz typisch verhalten. Der User, dem du vor rund zwei Jahren zugestimmt hast, - siehe Link von vor zwei oder drei Tagen - gehörte beispielsweise auch zu dieser Gruppe.
Das mag sein, aber nur weil jemand zu jener Gruppe gehört heißt das nicht automatisch, dass er nicht doch etwas (egal ob aus richtigen Gründen oder "zufällig") inhaltlich richtig sein könnte.
Mir geht es hier letztlich um "wahr" und "unwahr", und im Zuge dieses Aspektes ist es unerheblich, WER es ist, der eine Aussage tätigt.
So kann es durchaus sein, dass ich fallweise einem Schwurbler zustimmen muss und einem ansonsten Vernünftigen nicht.
Du kannst versuchen, diesen unabhängigen Expertenrat zu disqualifizieren, aber das geht dann auf deine Kosten.
Wozu sollte ich das? Welche Behauptungen, die er als wissenschaftlich darstellt, hat er denn getätigt?