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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Ja richtig, und gegen die wird man was unternehmen müssen. Aber nicht, indem man sie verbieten will.
Besser wäre alle Umstände zu beseitigen, aus der diese Meinung entstehen kann.
Das eine schließt das andere nicht aus. Und, man muss hier ja nichts nachträglich oder anlassbezogen verbieten. Es gibt da ja schon die Verfassung.
Das ist nicht unlösbar.
Doch, und einen Grund dafür lieferst du nachfolgend ja gleich selbst.
Es kommen nur stetig neue Probleme auf einen zu.
Genau, und nicht alle bestehenden Probleme lassen sich lösen. Ergo wird es immer diverse Probleme geben.
Und diese muss man angehen, die darf man nicht links liegen lassen. Dann greift nämlich jemand diese Probleme auf und gibt an, diese Probleme vermeintlich leicht lösen zu können.
Schuldige sind nur eine Ausrede um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber es ist kein Hindernis selbst tätig zu werden.
Erstens, die staatstragende Politik ist ja permanent damit beschäftigt. Aber sie kann einfach nicht alle Probleme lösen. Erstens, weil ihre Macht und Kapazität begrenzt ist und zweitens, weil es auch prinzipiell unlösbare Probleme gibt. Es sind die Populisten, die mit ihrer Schuldzuschreibungsstrategie punkten wollen und wie man sieht, ziemlich erfolgreich damit sind.
Wer schuld hat, ist egal. Die Probleme gehören gelöst.
Das ist genau das Populistensprech, dessen Unsinnigkeit ich vorhin dargelegt haben. Ich fürchte, meine Ausführungen haben dich noch nicht erreicht.
Wichtig ist, dass die Probleme löst. Mir ist egal wer die Probleme ausgelöst hat, mir ist auch egal wer die Probleme löst - Hauptsache sie werden gelöst. Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen gibt, die gleich denken.
Ja, es gibt viele Menschen, die den Populisten glauben, dass man die angesprochenen Probleme "einfach so" lösen könne. Man bräuchte nur den Willen und jemanden, der stark genug sei, diesen Willen auch umzusetzen. Und schon sind wir beim "starken Mann", den sich die meisten Rechtsäußeren explizit, implizit oder gar unbewusst fordern.
Viele Politiker glauben es nicht und benennen lieber weiter schuldige und lösen keine Probleme. Einfach nur aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren.
Nenne Beispiele außerhalb der jeweiligen Opposition. Denn der Umstand, dass die Opposition der Regierung für alles die Schuld gibt, ist sozusagen ein demokratisches Naturgesetz.
Da geh ich nicht mit.
"Rechte Demokratiefeine" werden starkgeredet - sicherlich auch als Legitimation für die linke Seite.
Was meinst du mit "starkgeredet"? Die Wahlergebnisse und seriösen Umfragen sprechen doch für sich, oder nicht?
Würde es so viele Rechte geben, dann würde man das sehen.
Sieht man ja, unter anderen in den oben angesprochenen Zahlen.
Wo sind die Rechten wenn islamistische Anschläge passieren? Brennen dann Moscheen, marschiert man bei Demos für ein Kalifat auf,... all das passiert nicht. Das wären doch alles Anlässe, da müssten die Rechten sofort Stärke zeigen, tun sie aber nicht. Entweder sind sie schwach oder gar nicht da.
Aber geh. Gerade BEI solchen Anschlägen müssen sie keine Werbung für ihr Gedankengut machen. Sie nutzen ihre Kapazität besser zu anderen Zeitpunkten.
In der sommerlichen Hitzewelle muss der Klimaanlagenverkäufer keine Werbung betreiben, da laufen ihm sowieso ausreichend Leute zu. Und, demokratiefeindlicher Rechtsextremismus zeigt sich nicht nur in geschorenen Köpfen, Springerstiefeln und lautstarken Demonstrationen auf der Straße. Man findet ihn auch hinter mehr oder minder raffinierten Masken und manche behaupten von sich unentwegt, genau sie wären es, die die Demokratien beschützen wollten.
Denke nur an die niederträchtige Kriegstreiberei von frenilshtar hier, der jene mit untentwegt wiederholten Behauptungen, dass er das "sinnlose Morden" stoppen wolle, verbergen möchte.
"Linke Demokratiefeine" werden heroisiert. Der Kampf wäre nötig, mit allen Mitteln, Gewalt wäre legitim, jeder müsse Antifaschistisch sein,... Da findet eine Unterteilung in gut und böse statt. Das macht Links wirklich gut. Unterm Strich aber mindestens genauso gefährlich wie rechts. Vor Links sollte man aber dennoch mehr Angst haben weil es in weiten Teilen hofiert wird.
Aha, wer beispielsweise sind solche "linken Demokratiefeinde", von wem werden sie heroisiert und in welcher Art und weise?
Je mehr man also die rechte Gefahr stark redet, desto mehr müsse es auch linke Gewalt geben.
Wieso?
30% Wähler heißt nicht, 30% sind rechtsextrem (in Ö, in D sind es "nur" 20%)- genau das redet Links herbei um sich selbst zu legitimieren.
In den USA haben mehr als 50% Trump gewählt. Egal, welcher Anteil davon aus Trumpisten besteht, alle haben dazu beigetragen, dass Trump an die Macht gekommen ist. In Nazideutschland hat es auch keine Mehrheit an aktiven, überzeugten Nazis gegeben. Aber dennoch waren die Nazis an der Macht, weil diese durch eine Mehrheit zumindest toleriert worden ist.
Linke Populisten teilen sich aber auf mehrere Parteien auf. und da stehst du zusammen auch bei 30% (in Ö, in D sind es dann aber 40%) - wobei ich auch hier nicht jeden als Linksextrem bezeichnen würde.
Aha, wer sind bei dir diese "linken Populisten"? In Ö fiele mir jetzt keine linkspopulistische Partei ein. Für Deutschland denke ich da zunächst an BSW (inzwischen ohne W, soweit ich informiert bin), eventuell noch "die Linke" - aber von deren Auftritt weiß ich jetzt nichts Näheres.

Aber auch diese deine Formulierung erinnert mich an einschlägige Populisten. Erst plakativ alarmierende Zahlen (30% bzw 40%) in den Raum stellen, nachfolgend aber eine unspezifische Relativierung, um der faktischen Widerlegung zu entgehen. Die zuvor genannten Zahlen brennen sich aber im Gedächtnis ein, und ihre armierende Wirkung schürt Ängste und bildet darauf basierende Haltungen.
 
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Wenn du jetzt geglaubt hast, ich würde dir das Feld überlassen, damit du mit meinen Texten herumspielen darfst, da hast du dich geschnitten. Ich kann auch nur mit dir diskutieren und den Hintergrundlärm ignorieren.
Das hat nichts mit Demokratie zu tun wenn es Menschen wie dich gibt, die glauben alles besser zu wissen und glauben sie müssten andere bevormunden. Du redest dir ein, du musst das machen weil die anderen Menschen eben nur zu dumm wären, verstehst dabei aber nicht )oder klammerst es bewusst aus), andere Menschen machen andere Erfahrungen. Worauf sie dann andere Schlüsse ziehen. Kein Mensch macht sieselben Erfahrungen, lebt im selben Umfeld, selbe Bildung, selber Habitus,... Daher kommen die Unterscheide. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand dumm ist.
Was hat das jetzt mit meinem Text zu tun? Auch wenn es so wäre, dass ich glauben sollte, alles besser zu wissen, das hat weder mit Demokratie, noch mit sonst irgendwas in der Politik zu tun. Ich bevormunde niemanden, ich werfe meine Meinung in die Diskussion und jeder darf sie zerlegen und mir um die Ohren hauen. Du scheibst jetzt wirres Zeug, das nichts mit meinem Text zu tun hat, weil dir die Gegenargumente fehlen. Du versuchst es über die persönliche Masche. Ich habe von den beiden Rechtsextremisten geschrieben - Trump und Kickl - und Trump als abschreckendes Beispiel präsentiert für das, was uns blühen würde, sollten die Rechtsextremisten auch bei uns die Macht übernehmen.
Darauf hättest du eingehen sollen, aber die Argumente fallen nicht vom Himmel.
Ganz genau, kann man von mir aus so zusammenfassen. Und gegen all das hast du zurecht etwas, da sind wird zwei.
Jetzt ist es aber so, dass nicht mehr die Rechtsradikalen von den Flüchtlingsunterkünften stehen. Jetzt stehen genau diese Flüchtlinge vor jüdischen Einrichtungen oder vor dem Weihnachtsmärkten. Jetzt feiern linke Diktatoren und gehen auf Juden los. Habe ich selbst erlebt auf der Uni.
Und genau darauf musst man jetzt eine Lösung finden. Wenn man jetzt aber sagt, alles nicht so schlimm und auch noch Ausreden oder gar Rechtfertigungen findet, na dann ist der Nährboden um ins Extreme abzuwandern.
Also, man hat es ja schon öfter geschafft sich auf gewisse Veränderungen anzupassen - wieso tut man sich jetzt so schwer?
Was du auf der Uni oder anderswo erlebt hast, das kannst du deiner Oma erzählen, sollte sie noch leben. Das hat schon wieder nichts mit meinem Text zu tun.
Es ging um die Vergangenheitsbewältigung in meinem Land und du versuchst schon wieder, andere heranzuziehen, um von der Gefahr von rechts abzulenken. Natürlich hat der Antisemitismus in den letzten Jahren zugenommen, aber den Grund hat der verurteilte Kriegsverbrecher und seine rechtsextreme Regierung in Israel gegeben. Er hat den Gasastreifen in einen Trümmerhaufen verwandelt mit Zigtausenden Toten. Die Rechtextremisten bei uns und bei euch waren froh, dass andere die Kastanien aus dem Feuer holen und ihr Antisemitismus von anderen ausgelebt und von ihnen selbst abgelenkt wird. Das war importierter Antisemitismus, aber der Antisemitismus der Rechtsextremisten ist ein Kernelement ihrer Ideologie, davon können sie weiterhin nicht ablenken.
Die politisch motivierte Kriminalität von rechts bleibt dennoch unser größtes Problem, davon kannst du nicht ablenken.
Ich weiß, du beachtest kaum, was ich verlinke, vermutlich aus Angst, deine Ideologie könnte ins Wanken geraten, aber die Fakten sehen nun mal so aus, dass die mit Abstand meisten politisch motivierten Straftaten, nach wie vor aufs Konto der Rechtsextremisten gehen:
Ja und ich bleibe auch weiterhin anonym, ich habe keine Lust, dass noch mehr irre die Vorlesungen stören oder vor meiner Türe auftauchen.
Mein geistige Eigentum bleibt beim Eigentum, das gehört nicht dir:) Du willst es ja eh nicht haben.
Den Rassismus zeigst du mir in meinen Aussagen. Klar, in deinen Augen ist es rassistisch. Du weißt aber nicht was Rassismus bedeutet und hast dir deine eigenen Rassisten schon eingeredet.
Sehr vernünftig von dir, anonym bleiben zu wollen, aber dann solltest du aufhören, dich hier neu zu erfinden, denn ich kaufe es dir nicht ab. Ich bleibe auch gern anonym, aber mein Privatleben bleibt draußen. Ich gebe nur das preis, was für jeden anderen auch zutreffen könnte.
Ich habe in meinen Anfängen hier Privates preisgegeben und ein Stalker hier versucht mich mit falsch Verstandenem zu diffamieren.
Dein geistiges Eigentum gehört dir also ganz allein, aber das, was du hier schreibst, wird analysiert, kombiniert und bewertet und das gehört dann mir.
Was den Rassismus angeht, nachdem wissenschaftlich bewiesen wurde, dass es keine Menschenrassen gibt, ist der Begriff eigentlich überholt - zumindest für diejenigen, die von der Rassentheorie nichts halten. In der Welt der Ewiggestrigen bleibt jedoch der Rassismus in seiner ursprünglichen Bedeutung in ihren Köpfen erhalten. Der User, den ich meinte, gehört dazu.
Ich weiß also, was Rassismus bedeutet, weil es in Art. 3 Abs. 3 unserer Verfassung auch so steht und es wird Zeit, dass du das auch weißt:
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz definiert Rassismus als "die Überzeugung, dass ein Beweggrund wie Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, Staatsangehörigkeit oder nationale oder ethnische Herkunft die Missachtung einer Person oder Personengruppe oder das Gefühl der Überlegenheit gegenüber einer Person oder Personengruppe rechtfertigt".
Ja hoffe es gibt eine Ehrung wenn ich ein paar Beiträge schriebe oder eine gewisse Zeit hier im Forum bleibe. Das schriebe ich mir aber nicht in meinen Lebenslauf. Das machen die Leute, die sonst nichts in ihren Lebenslauf schrieben können.
Das mag sein und wenn wir auf einem Gebiet diskutieren, wo du Expertise hast, dann bringt dir das auch etwas. Jetzt diskutieren wir auf meinen Gebiet und dir ist das egal weil du ja so ein Gefühl hast oder es selbst in deinem Umfeld so gesehen hast oder dir ein Freund davon erzählt hat...
Auch besser so, ich glaube all die rechten Schlägertrupps, die hier überall bei uns herumlaufen, würden sofort auf dich losgehen. Auf der anderen Seite auch wieder schade, weil du wohl die Einzige bist, die uns retten könnte.
Ich weiß jetzt nicht, warum du im ersten Satz nur noch schriebst, aber das ist auch unwichtig.
Ich hatte keinen Moment lang das Gefühl, dass ich eine irgendwie geartete Expertise bräuchte, um mit dir zu diskutieren, aber wenn es dir guttut, das zu glauben, dann sei es dir gegönnt. Mit deinem Gebiet meinst du wohl deine Ideologie. Ja, wir diskutieren darüber und du darfst auch deine Vermutungen über mein Umfeld anstellen, wie es dir beliebt.
Wie viele rechte Schlägertrupps bei uns unterwegs sind, habe ich dir weiter oben verlinkt. Wie es bei euch diesbezüglich aussieht, das weiß du besser als ich. Ich gehe von weit mehr aus, weil sie bei euch längst salonfähig wurden und die stärkste politische Kraft darstellen. Ich war übrigens oft in Österreich, aber ich hatte keine negativen Erfahrungen gemacht, weil ich vermutlich nicht zu ihrem Beuteschema passe.
 
Sehr vernünftig von dir, anonym bleiben zu wollen, aber dann solltest du aufhören, dich hier neu zu erfinden, denn ich kaufe es dir nicht ab. Ich bleibe auch gern anonym, aber mein Privatleben bleibt draußen. Ich gebe nur das preis, was für jeden anderen auch zutreffen könnte.
Ja, das ist weise. plotin beispielsweise hat ein paar persönliche Details erwähnt, und der niederträchtige frenilshtar versuchte schon mehrmals, diese für persönliche Angriffe zu missbrauchen.
Und frenilshtar ist nicht der einzige niederträchtige Troll in den Weiten des Internets.
 
@Munro
stellt den Autor Sarrazin zur Diskussion.

Was
dann -wie so oft- folgt, sind *aufschlussreiche* Erklärungen einer Hochschulprofessorin und leider wiederholt persönliche Angriffen eines Users mit der -leider hier zur Gewohnheit gewordenen- "Philosophie" Leute in ein Rechtes-Eck zu stellen!

Meinungsfreiheit
hat absolut nichts - hat absolut NICHTS damit zu tun, Menschen zu diffamieren, welche stets auf Tatsachen hinweisen und versuchen, diese zu erklären!

Niemand
leugnet den SAUDUMMEN und GEFÄHRLICHEN Rechtsextremismus: NIEMAND! weder @EmmyBy noch die Direktorin der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst Sylvia Mayer, die deutlich auf eine islamistisch ERHÖHTE Gefährdungslage hinweist - aber AUCH auf unseren "gängigen" Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus!

Was
bei all den Parteien im Vordergrund stehen sollte, das wären - ja, das sollten endlich Lösungen zu diesem Problem sein *Lösungen* worauf die Universitätsprofessorin @EmmyBy wiederholt hinweist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Je weiter die Schere zwischen arm und reich auseinander geht, desto stärker wird der Extremismus...
 
Habe
heute wieder um meine Bestellung "Rassismus: Einführung in die Geschichte und Theorie eines Begriffs"
gefragt: Wieder nichts! Noch habe ich Hoffnung, die Geschäftsleitung meiner Buchhandlung will sich weiter um "mein" Robert Miles-Buch bemühen!
Gibts sicherlich in jeder Uni Bibliothek, kannst du dir auch einfach ausleihen aus der Bibliothek. Gebraucht wirst du es wohl auch finden, das sollten viele Studenten im ersten Semester lesen.
 
Gibts sicherlich in jeder Uni Bibliothek, kannst du dir auch einfach ausleihen aus der Bibliothek. Gebraucht wirst du es wohl auch finden, das sollten viele Studenten im ersten Semester lesen.
Wau - Danke! - gebraucht habe ich auch in unserer Buchhandlung vorgeschlagen, weil es mir ja nur um den Inhalt ankommt - werde sehen...
 
.....Na "da rat ich" doch... sehen "Sie sich" mal in "Görlitz, Bautzen, Chemnitz" oder sonst wo im "deutschen Osten" um!.....
Ja, können wir gerne machen. Es geht ja darum wer "mehr" ist.
Bautzen 37.000 Einwohner. Görlitz 55.000 Einwohner. Chemnitz 250.000 Einwohner.
Dann vergleich das mal mit linken Hochburgen: Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Pankow, Berlin Mitte, Hamburg, Weimar, Leipzig, Rostock,...
Da wirst du fast die gesamte ostdeutsche Bevölkerung (12 Mio.) übertreffen.

Ich bin halt gegen den Versuch eine Seite als besser darzustellen, während man nur eine Seite schlecht redet. Entweder man hat mit beiden Seiten kein Problem oder mit keiner. Rechts- und Linksextrem ist unterm Strich dasselbe, beide gefährden die Demokratie und lehnen sie ab.
Und wenn man Links salonfähig macht führt das genauso zu Problemen wie wenn ich es bei Rechts mache. Ich muss mir den gefahren beider Seiten im Klaren sein und darf mich nicht blenden lassen.
 
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Das eine schließt das andere nicht aus. Und, man muss hier ja nichts nachträglich oder anlassbezogen verbieten. Es gibt da ja schon die Verfassung.
Man verbietet jetzt die AFD - und was wird passieren? Plötzlich sind die Menschen zufrieden und wählen dann wieder SPD und CDU?
Die Lage bleibt ja gleich und auch die Meinung der Menschen. Und es wird dadurch ja noch mehr, man festigt deren Meinung noch mehr. Damit lös ich doch das Problem nicht.
Genau deshalb: man muss die Umstände ändern aus denen sich diese Meinung dann ergibt.
Und das heißt ja beispielsweise bei Asyl nicht - Asyl aussetzen und alle raus. Das kann man ja auch auf eine sozialdemokratische Art machen. Warum tut man das nicht?
Doch, und einen Grund dafür lieferst du nachfolgend ja gleich selbst.
Es ist ja klar, dass immer neue Probleme kommen aber ich muss mich laufend um die Probleme kümmern und darf sie nicht negieren. Dann brennen sie sich ein. Das Thema Asyl, Migration, Ausländerkriminalität,... bekommst du jetzt nicht mehr weg. Nicht einmal wenn du jetzt anfängst konsequent abzuschieben. Das hat man zu lange liegen lassen. Da gebe ich dir recht, diese Probleme wird man schlecht lösen können. Aber das ist ja ein eigener Fehler. Dem hätte man aber schon gegenwirken können.
Außerdem braucht es keine 100% Lösungen. Schon mit kleinen Reformen erkauft man sich wieder Zeit. Aber wenn man beispielsweise die Pensionen/Gesundheit hernimmt, viel Zeit hat man da nicht mehr.

Erstens, die staatstragende Politik ist ja permanent damit beschäftigt. Aber sie kann einfach nicht alle Probleme lösen. Erstens, weil ihre Macht und Kapazität begrenzt ist und zweitens, weil es auch prinzipiell unlösbare Probleme gibt. Es sind die Populisten, die mit ihrer Schuldzuschreibungsstrategie punkten wollen und wie man sieht, ziemlich erfolgreich damit sind.
Lösung heißt nicht eine Lösung, mit der 100% zufrieden sind. Es kommen ja auch immer neue Folgeprobleme auf, wenn man Lösungen findet.
DU tust aber so, als hätte man bei gewissen Situationen absolut keinen Handlungsspielraum und sollte es lieber gleich sein lassen. Mit Kopf in den Sand stecken kommt man nicht weit.
Das hat halt auch viel mit der Darstellung der Politik zu tun. Wenn ich mich aufspiele und sage ich weiß alles, ich kann alles - dann ist das auch der Maßstab an dem man gemessen wird. Das wird auch ein Problem der Rechten wenn sie Wahlen gewinnen und in der Regierung sind. Die Ansprüche, die man jetzt an die Politik hat, kann man aus meiner Sicht nur schwer gerecht werden.
Das ist genau das Populistensprech, dessen Unsinnigkeit ich vorhin dargelegt haben. Ich fürchte, meine Ausführungen haben dich noch nicht erreicht.
Nein, da verstehst du nicht worauf ich hinauswill.
Man sollte sich nicht immer die Ausrede suchen, die andern sind schuld. Die Situation ist so und deshalb muss man sie lösen.
Wir können jetzt lange diskutieren wer schuld ist am Budget und den hohen Schuldenstand. Falsch wäre es jetzt nur darüber zu diskutieren wer dafür Verantwortlich ist. Einfach hergehen und Maßnahmen setzen. So das reicht. Schafft man es dann zu 100% eine Lösung zu finden - Nein, wird man nicht. Aber ich darf meine Zeit und Ressourcen nicht damit verschwenden nur immer gegen alle anderen zu kämpfen.
Ja, es gibt viele Menschen, die den Populisten glauben, dass man die angesprochenen Probleme "einfach so" lösen könne. Man bräuchte nur den Willen und jemanden, der stark genug sei, diesen Willen auch umzusetzen. Und schon sind wir beim "starken Mann", den sich die meisten Rechtsäußeren explizit, implizit oder gar unbewusst fordern.
Natürlich kann man viele Probleme lösen wenn man es will. Möchte ich, dass die Probleme nicht von XY gelöst werden, weil mir das vorgehen nicht passt, muss ich es eben selbst machen. Was spricht da dagegen, das ist ja nicht verboten?
Da braucht es keinen starken Mann, da muss man sich zusammenraufen und wie in einer Demokratie üblich, zusammen Lösungen ausarbeiten und sich auf einen Kompromiss einigen.
Nenne Beispiele außerhalb der jeweiligen Opposition. Denn der Umstand, dass die Opposition der Regierung für alles die Schuld gibt, ist sozusagen ein demokratisches Naturgesetz.
Also selbst Regierungsmitglieder tun ja so als könnten sie nichts machen. Schau dir mal die politischen Diskussionen an oder hör die die Interviews an. Da glaubt man ja teilweise diverse Minister sind selbst in der Opposition oder sie sind irgendein Kommunalpolitiker, der nicht dafür zuständig sei.
Seit 2000 nur ÖVP Innenminister mit 2 Jahren Unterbrechung Kickl. Trotzdem ist Kickl für alles was in dieser Zeit läuft verantwortlich. Eine Person kann also in zwei Jahren so viel anrichten, muss also ziemlichen Einfluss und Macht haben. Selbst schafft man es in fast 25 Jahren aber nicht etwas weiterzubringen.

Was meinst du mit "starkgeredet"? Die Wahlergebnisse und seriösen Umfragen sprechen doch für sich, oder nicht?
Ja und? Aber ich setze doch nicht 30% Wähler mit Rechtsradikalen gleich. Da sind sicher stramm rechte dabei aber so zu tun als wären das 30% Nazis ist eben genau wovon ich spreche. Aus 30% Wählern werden 30% Neonazis.
Sie nutzen ihre Kapazität besser zu anderen Zeitpunkten.
Und wann ist der Zeitpunkt? Bzw. wann war so ein Zeitpunkt?
In der sommerlichen Hitzewelle muss der Klimaanlagenverkäufer keine Werbung betreiben, da laufen ihm sowieso ausreichend Leute zu. Und, demokratiefeindlicher Rechtsextremismus zeigt sich nicht nur in geschorenen Köpfen, Springerstiefeln und lautstarken Demonstrationen auf der Straße. Man findet ihn auch hinter mehr oder minder raffinierten Masken und manche behaupten von sich unentwegt, genau sie wären es, die die Demokratien beschützen wollten.
Du würdest jetzt aber den Klimaanlagenverkäufer als Klimawandelleugner hinstellen und behaupten, er schädige bewusst das Klima, damit er mehr Klimaanlagen verkaufen könne.
Der Klimaanlagenverkäufer profitiert natürlich von dieser Situation aber ist er der Schuldige wenn davon andere Personen nichts gegen die steigenden Temperaturen gemacht hat?
AFD und FPÖ stehen ja nur am Rande und nutzen diese Situation ebenfalls aus. Das zu ändern, dafür sind die anderen Parteien zuständig.
Du verlangst von AFD und FPÖ sich hinzustellen und für die anderen Parteien einzustehen damit die dann weitermachen können wie bisher. Ist ja klar, dass man hier will, dass die anderen Parteien es nicht schaffen.
Aus Parteisicht verständlich, als Bürger tu ich mir schwer weil ja alle dasselbe Ziel haben sollten. Ja, ist naiv, weiß ich selbst auch.

Aha, wer beispielsweise sind solche "linken Demokratiefeinde", von wem werden sie heroisiert und in welcher Art und weise?
KPÖ
Kuschelkurs, nette Personen, wollen nur das Beste für die kleinen Leute - wie sie das machen wollen ist genauso zum Teil demokratiefeindlich. Stichwort Enteignungen.
Schau dir an wie viele junge Menschen von diesen Ideen angesprochen werden. Wie viele von denen wissen was diese Seite angerichtet hat (Leninismus, Marxismus, Stalinismus, Kommunismus, Sozialismus,...) alles super Ideen von denen man ja angeblich keine Angst haben muss. Links wird damit nicht in Verbindung gebracht, dafür ist alles rechts gleich Konzentrationslager und Massenmord.
Schau dir die Unis an, schau dir viele Medien an. Also wenn das nicht teilweise bedenklich ist, dann weiß ich nicht, wie da rechts noch schlechter und böser sein soll.
 
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