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Österreich hüte sich davor,

Vielleicht ist die britische Bevölkerung total überaltert.
Schaut nicht so aus
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167292/umfrage/altersstruktur-in-grossbritannien/
Es fällt mir schwer , Schlüsse aus dem Fakt zu ziehen: Junge gehen nicht wählen - waren dagegen. Ich gehen von der Vorstellung aus, daß im Uk die Bedeutung von direkter Demokratie anders eingeschätzt wird und man auch mit dem Mehrheitswahlrecht anders umgeht als bei uns.
Die Konstruktion, daß das Parlament einen Volksentscheid überprüft, bestärkt mich in diesem Verständnis.
 
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Du argumentierst schon wie ein Rechtsradikaler, LOL
Guckst du: https://en.wikipedia.org/wiki/Culture_of_the_United_States
Dann schauen wir uns mal die Kulturgeschichte der USA an: angefangen von der Ausrottung und Vertreibung der indigenen Völker aus ihren Stammgebieten, über die anschließende Sklaverei, den nachfolgenden Bürgerkrieg und unzählige Kriege in den nachfolgenden Jahrhunderten bis heute. Wann hätte man Kultur entwickeln und pflegen können? Die einzigen US-Kulturgüter, die bisher weltweit verbreitet sind, sind Fastfood und Coca Cola. Die einzige Kultur, die sie heute vorzeigen können, ist die aus Europa und anderen Teilen der Welt Importierte. Und jetzt vergleiche sie mal mit der europäischen Kulturgeschichte, trotz vieler Kriege auch hier.
 
Du erinnerst mich irgendwie an meine Tochter als sie klein war. ...
Danke für das Kompliment.

Allerdings ist es kein Argument zu sagen: "Weil die Idee der Demokratie andernorts noch schlechter realisiert ist, müssen wir hier hoch zufrieden sein und können nichts verbessern."

Nein, ich würde sagen „wählt demokratisch“. Du wirst mir wohl nicht die Schuld dafür geben wollen, dass die AfD antidemokratisch ist. Wenn die Linke sich antidemokratisch zeigen würde, würde ich es genauso sagen.

Unsere Demokratie besteht seit über 70 Jahren und sie hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Sozialismus und Kommunismus sind bereits gescheitert, weil sie vom falschen Menschentypus ausgegangen sind, wie du mit deiner Vorstellung einer utopischen Gesellschaftsordnung.

Du stehst also über dem System, das Du so gut findest und weißt besser als offizielle Stellen, welche Parteien tatsächlich demokratisch sind und welche nicht?

Die Sowjetunion bestand auch ungefähr 70 Jahre. Vielleicht ist das der Zeitraum, den Menschen brauchen um zu bemerken, dass sie nicht bekommen, was ihnen verkauft wird. ;)

Dem Staat freie Hand einzuräumen, um Minderheiten „unterzubuttern“ oder zu vertreiben, weil ein Referendum entsprechend ausgegangen ist, ist auch eine Form von Gewalt.

Einzelne können sich nur in absoluten Monarchien durchsetzen.

Das Brexit-Referendum ist m.E. kein gelungenes Beispiel gut umgesetzter Demokratie.

Die Herrschaft Einzelner ist überwunden, nun muss noch die Minderheitsherrschaft der Funktionäre und Kapitalbesitzer überwunden werden und zwar durch besser realisierte Demokratie und gegen elitäre Besserwisser.
 
Dann schauen wir uns mal die Kulturgeschichte der USA an: angefangen von der Ausrottung und Vertreibung der indigenen Völker aus ihren Stammgebieten, über die anschließende Sklaverei, den nachfolgenden Bürgerkrieg und unzählige Kriege in den nachfolgenden Jahrhunderten bis heute.
Das zählst du zur Kulturgeschichte? Interpretierst du den Holocaust etwa auch als deutsche Kulturgeschichte?

Was bist du überhaupt für ein gruseliger, antiamerikanischer Hetzer geworden? So krass warst du doch sonst nicht unterwegs. :(
 
US Pop-/Rockmusik und vor allem Kinofilme sind Exportschlager und beeinflussen weltweit die Kultur.

Die Menschen lieben es nun mal. Wobei allerdings auch viel Schrott dabei ist. Aber über Geschmack kann man bekanntlich schlecht streiten.


Aus dem Song:
Now you go to Germany, you've got your Bach, your Beethoven, your Brahms... Here in America you've got your Fred McDowell, your Irving Berlin, your Glenn Miller, and your Booker T & The MG's, people. Another example of the great contributions in music and culture that this country has made around the world.
:)
 
Dann schauen wir uns mal die Kulturgeschichte der USA an: angefangen von der Ausrottung und Vertreibung der indigenen Völker aus ihren Stammgebieten,

Richtig, und das alles verursacht durch massive Immigration von Europäer und nicht durch die dort bereits lebenden indigenen Völker. Daraus könnte man lernen !
 
Danke für das Kompliment.

Allerdings ist es kein Argument zu sagen: "Weil die Idee der Demokratie andernorts noch schlechter realisiert ist, müssen wir hier hoch zufrieden sein und können nichts verbessern."

Da muss ich wohl Dieter Hildebrandt zitieren:
>> Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. <<

Du stehst also über dem System, das Du so gut findest und weißt besser als offizielle Stellen, welche Parteien tatsächlich demokratisch sind und welche nicht?
Das ist nicht nur meine Meinung. Das ist allgemeiner Konsens in demokratischen Kreisen. Du bewegst dich offensichtlich viel zu selten darin, sonst wüsstest du es.
Die Sowjetunion bestand auch ungefähr 70 Jahre. Vielleicht ist das der Zeitraum, den Menschen brauchen um zu bemerken, dass sie nicht bekommen, was ihnen verkauft wird. ;)
In Frankreich ist die Demokratie viel älter, in Großbritannien ebenfalls und der Ursprung der Demokratie ist Jahrtausende alt. In Ansätzen wurde sie auch Jahrhunderte lang im römischen Reich praktiziert.

Das Brexit-Referendum ist m.E. kein gelungenes Beispiel gut umgesetzter Demokratie.
Wunderbar. 51% der Britten haben über das Schicksal von 100% der Briten und vielleicht ein paar Millionen Migranten abschließend bestimmt. Seltsames Verständnis von Demokratie.
Die Herrschaft Einzelner ist überwunden, nun muss noch die Minderheitsherrschaft der Funktionäre und Kapitalbesitzer überwunden werden und zwar durch besser realisierte Demokratie und gegen elitäre Besserwisser.
Einverstanden. Dann lass uns daran arbeiten, die Schwächen der Demokratie zu beseitigen, aber bitte mit demokratischen Mitteln. Die Minderheitsherrschaft, dort wo sie stattfindet, mithilfe der Mehrheiten einschränken und die benachteiligten Minderheiten trotzdem nicht außer Acht lassen oder sogar ausgrenzen. Das wäre doch ein Deal.;)
 
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Das zählst du zur Kulturgeschichte? Interpretierst du den Holocaust etwa auch als deutsche Kulturgeschichte?
Ich habe nur geschrieben, dass die USA keine Zeit hatten, Kultur zu entwickeln und zu pflegen, weil sie ständig Kriege geführt haben. Verdrehe bitte nicht meine Aussagen, nur um recht zu bekommen.
Was bist du überhaupt für ein gruseliger, antiamerikanischer Hetzer geworden? So krass warst du doch sonst nicht unterwegs. :(
Ich habe bereits gesagt, dass du so gut wie alles nur emotional wahrnimmst. Du solltest lernen, Kritik von Hetze voneinander zu unterscheiden, wenn wir miteinander weiterdiskutieren sollen.
 
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