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Österreich hüte sich davor,

Dieses Thema im Forum "Europa" wurde erstellt von paranormo, 6. Januar 2018.

  1. paranormo

    paranormo Active Member

    Registriert seit:
    26. Dezember 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    wels
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    eigenmächtig Gesetze zu beschließen, die dem Ausland schaden. Das Ausland wird
    sich gewiss wehren und auf einen Österreicher kommen 1000 Ausländer.
    Wenn Österreich hier lebenden Ausländern die Kinderbeihilfe einseitig kürzt, wird
    es am Ende den Kürzeren ziehen.
     
  2. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    5.135
    Ort:
    Berge
    Es geht um die Anpassung des Kindergeldes an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land (in dem die Kinder der Gastarbeiter leben). Es geht nicht um eine Abschaffung des Kindergeldes. Die Lebenshaltungskosten in Ungarn, Slowakei, Rumänien usw. aus denen die meisten kommen, sind geringer als die in Ö. Deshalb ziehen die Familien ja verständlicher Weise nicht nach. Ich glaube nicht, dass der Vater in Wien noch schnell die teuereren Windeln, Schokolade und Smartphones einkauft, um dann Freitags nach Timisoara heim zu fahren. Im Gegenteil, er tankt in Rumänien und kauft dort auch seinen eigenen Reisebedarf ein. Vom Bedarf seiner Familie ganz zu schweigen.

    Deutschland zwingt allen anderen EU-Ländern eine Zuwanderugnsquote auf. Das könnte viel zerstörerischer für die EU und negativer für D. wirken, als die österreichische Kinderbeihilfe für nicht in Ö. lebende Kinder an die dortigen Preise und das dortige Kindergeld anzupassen. Wenn Merkel Alleingänge macht, ist das gut, wenn Kurz es macht, ist es gefährlich.

    Es geht um Interessen. Ihr dürft eigene Interessen haben. Damit kommen alle anderen auch zurecht. Sie respektieren euch dafür.
     
  3. Hamster77

    Hamster77 Active Member

    Registriert seit:
    8. Dezember 2017
    Beiträge:
    641
    Kinderbeihilfe ist der Zucker in der Keksdose. Wenn aber kein Keks mehr übrig ist, was macht man dann mit der leeren Dose?
    Entweder man füllt sie auf mit viel Salz, so, dass der Zucker untergeht, oder man füllt sie auf mit Zucker, so, dass der nächste Groschen keinen Platz mehr findet.

    Kurz angebunden: Kinderbeihilfe ist wie Salz, das nach Wasser dürstet, nach Anerkennung, dem Zucker, nach der Zuwendung in der Dose, bis zum letzten Keks darum bettelnd, als zweiseitiges Wort als der Groschen im Geist, in der leerer, leerer und immer leerer werdenden eigenen Erwachsenen-Dose, die ohne Zucker, also Zuwendung der Eltern an einander und in der Familie zu verhungern droht.

    Ist die Dose leer, füllt man sie auch schon mal mit Gummibärchen die angeblich froh machen mit Zweifeln und sonstigem ungesunden Sachen wie saure Pomfrits und mit Ärger.

    Oder das Salz, die Sorge der eigenen Kinder wird großgeschrieben und man vergisst darüber die Zuwendung. Besser man wendet sich stattdessen um so intensiver den eigenen Kindern zu, so, dass sie am Ende nicht auch noch zu mir kommen müssen, dem Candyman, als advocatus diaboli als zu einem Politiker, der nicht nur von Freiheit spricht, sondern sie gewaltsam einfordert, als ein gemeiner Dealer der Berufs-Droge Anerkennung immer gepaart mit der Freizeit-Droge Hoffnung.



    Eine Umkehparabel vom zertretenen Salz, das den Geschmack verloren hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2018
  4. Hamster77

    Hamster77 Active Member

    Registriert seit:
    8. Dezember 2017
    Beiträge:
    641
    Ende Edit. Ist es nicht gut ist es noch nicht das Ende.
     
  5. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    3.868
    Die BRD wollte das gleiche und vor ca 1 Jahr wollte es auch SPÖ Stöger:

    Wien – Die SPÖ signalisiert grundsätzliche Zustimmung zum ÖVP-Vorschlag einer Kürzung der Familienbeihilfe für im EU-Ausland lebende Kinder, fordert aber vor einem gemeinsamen Beschluss Nachbesserungen und die Klärung offener Punkte. Die sagte Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) dem Ö1-"Mittagsjournal". Europarechtliche Bedenken gegen eine Indexierung der Familienbeihilfe hat der Sozialminister nicht. - derstandard.at/2000053659462/Gekuerzte-Familienbeihilfe-SPOe-fordert-von-OeVP-Nachbesserungen
     
  6. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

    Registriert seit:
    5. März 2017
    Beiträge:
    1.699
    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
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    Wir verabschieden keine Gesetze die anderen schaden!

    Unsere depperte Regierung macht das! Ich hab die nicht gewählt! Ich habs aber gleich gesagt: Blau-Schwarz, ach sorry Türkis, aus denen wird nix! Das wird eine hoffnungslose Pflichteinweisung in die Klapse!
     
  7. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    3.868
    Ich bin ein alter Rotwähler und bin stink sauer, was die Mehrheit der roten Parteibonzen mit dem Gang in die Opposition angestellt haben - Danke.
     
  8. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

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    10. Dezember 2005
    Beiträge:
    5.650
    Ort:
    Glaubst Du der Kurz hätte in einer großen Koalition die 2. Geige gespielt?
     
  9. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    3.868
    Ja - hätte er müssen. Wenn man schon immer das Hohe Lied der Opposition singt - was soll so eine kleine Partei wie die Roten in der Opposition? Das ist die Vorbereitung für den Untergang.
     
  10. Belair57

    Belair57 Well-Known Member

    Registriert seit:
    16. November 2007
    Beiträge:
    4.309
    Ort:
    Niederösterreich
    Österreich braucht sich vor gar nichts hüten und wird auch keinen Kürzeren ziehen. Österreich ist ein souveräner Staat, dessen demokratisch gewählte Regierung Gesetze im interesse österreichischer Staatsbüger beschließt.

    Warum und in welcher Form sollten sich 1000 Ausländer gegen einen Österreich wehren ???

    Den hier mit ihren Kindern lebenden Ausländern wird die Kinderbeihilfe nicht gekürzt !!!
     
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