Ja, weil der "Untergang eines Staates" in deinem Denkhorizont nur ein formaler Akt ist. Ist er aber nicht für die Betroffenen.Ist der "Untergang eines Staates" für einen Menschen wichtiger, als seine körperliche Unversehrtheit?
Und auch, weil der "Untergang eines Staates" auch keine körperliche Unversehrtheit garantiert.
Also ist die Darstellung als "entweder-oder" hanebüchen.
Selber Denkfehler.Werde ich nicht lieber vom Österreicher zum Ungarn oder zum Italiener oder zum Russen, als meine Gliedmaßen zu riskieren?
Und noch voller von Sterbe- und Versehrtheitsfällen. Und?Die Geschichte der Menschheit ist voll von Untergängen und Aufgängen von "Staaten".
Du vergisst, dass die Menschen in Sicherheit leben wollen. Wissend, dass Sicherheit ihren Preis hat.Menschen überleben das, vorausgesetzt sie werden nicht von "treuen Stastsdienern" in den Tod getrieben, weil der Stastsuntergang verhindert werden soll.
Menschen gehen auch täglich in die Arbeit und schicken ihre Kinder in die Schule, wohl wissend,
dass sie am Weg in die Arbeit bzw in die Schule verunglücken können.
Du genießt den Komfort, den dir die organisierte Landesverteidigung bietet ganz selbstverständlich und nimmst dir heraus,
sie als unnötig zu bezeichnen. Das ist so geistreich wie in den Zoo zu gehen, die Löwen hinter dem Zaun zu betrachten und
dann zu behaupten, die Zäune seien überflüssig, da die Löwen ja eh niemanden angegriffen haben.
Und frenilshtar jubelt über jenen Geistreichtum.