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Warum wird Karl Marx heute von einigen immer noch verehrt?

Karl Marx: "Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt aber darauf an, sie zu verändern." (11. Feuerbach-These)

Man sollte aber die Welt doch lieber mehr interpretieren, denn verändert worden ist sie schon zu oft. Marx ist eben nur Murks, halt ein Dandy.

„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“ *Heraklit

Wer stehen bleibt geht im Endeffekt rückwärts.
 
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Wer stehen bleibt geht im Endeffekt rückwärts.
Das sehe ich als Tatsache anders: Wer 'stehen' bleibt, der 'geht' nicht.

Also kommt es zuvor darauf an, was den Anfangseffekt anmacht und gerade nicht darauf, was den Endeffekt ausmacht.
Mit freundlichen Grüßen von Bernies Sage als Anti-Nietzsche:

» Die eigentliche Macht macht scheinbar gar nichts,
denn sie ist reines Wissen um die Macht,
welche nie mit Macht wirklich mitmacht. «


Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
Aus Sicht der Marxisten eine, in der Menschen nicht ausgebeutet werden.

Der Grundgedanke ist m.E. nicht schlecht und würde wohl auch bedeuten,
dass die Menschen (möglichst) ausgeglichen, gesund und glücklich wären.
Die Frage ist nur, ob wir derzeit ein System haben, indem die Menschen
nicht ausgebeutet werden. Und das wage ich ernsthaft anzuzweifeln.
 
Hoppla! - Hallo Soraya, bei diesem deinem derzeitigen Projekt, >> " also dem Versuch ein perfektes Weltsystem zu kreieren " << werde ich Dir nicht helfen - nicht helfen können und nicht helfen wollen.

Ein jedes > "perfektes Weltsystem" < stellt sich selbst in Frage und jede Selbst-in-Frage-Stellung lehne ich als nachhaltiges Zielsystem ernsthaft und entschieden als völlig ungeeignet ab.

Das ist meine Meinung, die 'selbst in der Selbst-in-Frage-Stellung' durch Widerruf eines Widerrufes (juristisch) zulässig und kostenfrei wäre.

Ja lieber Bernie, das werde ich wohl akzeptieren müssen.

Aber, dass du ein jedes perfektes Weltsystem von vorneherein entscheiden als völlig ungeeignet ablehnst, kann ich deshalb nicht nachvollziehen, weil du meine Ideen und den ersten Entwurf gar nicht kennst, denn der ist, wie ich wohl behaupten kann, richtig gut. Und dass du mir das ganz offensichtlich nicht zutraust, stimmt mich doch ein wenig traurig.

Genauso lehne ich als freier Wissenschaftler einen weltlichen wie geldlichen Kommunismus ab, welcher der völlig einseitigen Festigung eines totalitären Abhängigkeitsbeschäftigtensystems von Menschenmassen dient, die niemals eine wirklich echte Chance zu einer beruflichen Selbstverwirklichung bekommen werden, weil die gesetzlich vorgeschriebene Fremdverwirklichung das endogene Individualitätsbestreben einer völlig übertriebenen Normopathie geradezu zwanghaft oder sogar krankhaft fördert, "wie die Anderen" sein zu sollen.

Und aus exogener Außensichtweise verleitet eine "Eigenfinanzierung im Kommunismus" mit einem hohen sozialen Steueranteil (über 50 %) in einer öffentlich-rechtlich national jeweils zuständigkeitskorrekt und jeweils geldzielverwendungskorrekt mittels eines überhaupt nicht genau zuordenbaren Verwaltungsgeldes zu einer nur leicht fahrlässig ermöglichten Korruption in einer von Freundschaft getragenen Sozio-Vetterleswirtschaft mit besonderes intelligentem Etikettenschwindel -dann 'natürlich rüberkommend' - unter einer stetig intern veränderbaren Auslegungsregel von extern auszulegender Angemessenheit in politischer Bevormundung.

Mit dem, was du hier schreibst, hat mein perfektes Weltsystem jedenfalls nichts zu tun und eigentlich hätte ich meine Fragen auch gar nicht in diesem Beitrag, sondern in "meinem eigenen" stellen müssen, weil zu erwarten war, dass ihr sie nicht neutral genug verstehen, sondern davon ausgehen würdet, dass ich mein System so aufbauen wollen würde, wie das was Marx sich vorgestellt hat. Das ist aber nicht so, denn seine Idee und deren Umsetzung war eben der totale "Murx" und hatte nichts mit Perfektionismus und auch nichts mit Gerechtigkeit zu tun.
 
Bist du sicher, dass es ihr Verlangen nach Freiheit war?
Oder könnte es nicht die Gier nach mehr Geld und Gütern (gewesen) sein?
Das hängt IMHO beides eng zusammen. Freiheit ist die wichtigste Grundlage, denn ohne Freiheit ist alles nichts. Außerdem kann nur ein freier Mensch zu Geld und Gütern kommen. Unter einer kommunistischen Diktatur gibt es keine Millionäre, mit Ausnahme von Parteibonzen.

 
Ein perfekt ausgedachtes System hat möglicherweise einen Sinn darin, von oben gesellschaftlich eingeführt zu werden.
Damit unperfekte Gemeinschaft gebrochen wird.
 
Der Grundgedanke ist m.E. nicht schlecht und würde wohl auch bedeuten,
dass die Menschen (möglichst) ausgeglichen, gesund und glücklich wären.
Die Frage ist nur, ob wir derzeit ein System haben, indem die Menschen
nicht ausgebeutet werden. Und das wage ich ernsthaft anzuzweifeln.
Ich glaube, das ist irgendwie der Kerngedanke von Marx.;)
 
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