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Warum wird Karl Marx heute von einigen immer noch verehrt?

.... Freiheit ist die wichtigste Grundlage, denn ohne Freiheit ist alles nichts. Außerdem kann nur ein freier Mensch zu Geld und Gütern kommen.

"Kann" ist hier das wichtige Wort. Bei dem Spiel "Reise nach Kapitaluserem" gibt es halt für die Masse keine Stühle. Die Masse ist gezwungen, in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren und ihre Kreise um die besetzten Stühle zu ziehen.
 
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"Kann" ist hier das wichtige Wort. Bei dem Spiel "Reise nach Kapitaluserem" gibt es halt für die Masse keine Stühle. Die Masse ist gezwungen, in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren und ihre Kreise um die besetzten Stühle zu ziehen.
Wobei die "Reise nach Jerusalem" für 10 Mitspieler wenigstens 9 Stühle bereitstellt. Im Kapitalismus ist es nur 1 Stuhl für 10 Spieler.
 
Die Masse ist gezwungen, in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren
Darum sei nicht Masse. In der Masse bist du ein Gefangener deines Denkens: "in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren", und dann trifft das auch auf dich zu.

Albert Einstein sagte einmal:
"Ich denke, die wichtigste Frage, der sich die Menschheit gegenübersieht, lautet: 'Ist das Universum ein freundlicher Ort?'
Das ist die erste und grundlegendste Frage, die alle Menschen für sich selbst beantworten müssen."
:)
 
Darum sei nicht Masse. In der Masse bist du ein Gefangener deines Denkens: "in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren", und dann trifft das auch auf dich zu.

Albert Einstein sagte einmal:
"Ich denke, die wichtigste Frage, der sich die Menschheit gegenübersieht, lautet: 'Ist das Universum ein freundlicher Ort?'
Das ist die erste und grundlegendste Frage, die alle Menschen für sich selbst beantworten müssen."
:)

Ich vergleiche seit langem das Leben mit der Balance auf einem sehr langen Schwebebalken, ab und zu schwingen Seile von rechts oder links vorbei und diese geben dir die Möglichkeit, auf einen anderen zu wechseln, wenn du eines ergreifst. Du weißt vorher nicht, ob dieser einfach nur parallel läuft, nach oben führt oder nach unten.
Manche Seile sind gekennzeichnet und versprechen von vornherein gutes oder schlechtes, viele sind nicht markiert. Der Nachteil bei den vermeintlich als "gut" markierten Seilen, die Dir einen Aufstieg versprechen sind die Haken. Es gab viele Gelegenheiten, ein derartiges Seil zu ergreifen, aber wenn das dazu führt, dass man seine ethischen Grundsätze aufs Spiel setzt oder gar verrät, habe ich sie lieber ausgelassen. Deshalb mag ich es nicht zu Reichtum gebracht haben, aber ich kann mir immer noch im Spiegel ins Gesicht sehen und trotz vieler ausgelassener Gelegenheiten sagen, ich fühle mich wohl in meiner Haut.
Mehr muss mein Leben mir jetzt mit über 60 auch nicht mehr bieten.
 
Und das weitere Problem ist, dass der negative Utilitarismus zwar gute Absichten haben mag, aber es gibt keinen Messwert für die Größe des Leidens. Was ist denn nun das gesellschaftliche Übel, was unbedingt angegangen werden muss?
Der Klimawandel oder der Krieg? Altersarmut oder marode Infrastruktur? Die Unwirksamkeit der Antibiotika oder Artensterben? Wassermangel oder Phosphat(dünger)magel? Bezahlbarer Wohnraum oder Regulation der Migration? Bildungsmagel oder Mobilitätsprobleme? ...

In unserer auf Monokausalität getrimmten Debattenkultur greift man sich gern ein Problem heraus und meint, wenn das gelöst sei, verschwänden alle weiteren von selbst. Dieses 'Fahren auf Sicht' ist ja nicht neu, seine Kurzsichtigkeit, also Unfähigkeit mir Problemen umzugehen, die sich Jahrzente(!) vorher ankündigen zu reagieren, ist erwiesen. Die Gegenwart die der Beweis.
Und dass die Politik auf Seite der gesellschaftlich und wirtschaftlich Schwachen steht, ist einfach nicht der Fall.

Das philosophische Grundproblem ist jedoch, dass der Utilitarismus seine zentralen Begriffe - weder das größte Glück, noch das größte Leid - bestimmen kann, weil das für jeden Menschen was anderes ist. Und das es für jeden Menschen etwas anderes ist, ist kein Fehler, sondern gehört zum Menschsein, je entwickelter, desto differenzierter. Aber Individualisierung und Differenzierung ist genau das, wo der statistisch ausgerichtete Utilitarismus versagt. Die Willkür die dem anhaftet ist das größte Problem.
 
Darum sei nicht Masse. In der Masse bist du ein Gefangener deines Denkens: "in ökonomischer Abhängigkeit der Kapitalbesitzer zu verharren", und dann trifft das auch auf dich zu.

Albert Einstein sagte einmal:
"Ich denke, die wichtigste Frage, der sich die Menschheit gegenübersieht, lautet: 'Ist das Universum ein freundlicher Ort?'
Das ist die erste und grundlegendste Frage, die alle Menschen für sich selbst beantworten müssen."
:)
… „Stampede“ gibt‘s eigentlich in jeder Schicht …

… und oft ist Mobbing einfach – unerträglich …

… „und“ daher gab‘es‘einst‘s ( sog. ) „Bürgertum“ :

… „Gegenseitigkeit“ !

… „aber“ auch in proletarischen Schichten „gibt“s ( sog. ) „Ko‘Operation“ :

… „sei‘objekt‘iv“ !

… „und“ daher ist‘s durchaus möglich …

… ein – einfacher – Mensch zu‘sei‘n …

… insofern Mensch „denke“ !

 
Ein perfekt ausgedachtes System hat möglicherweise einen Sinn darin, von oben gesellschaftlich eingeführt zu werden.
Damit unperfekte Gemeinschaft gebrochen wird.

So ungefähr könnte man es formulieren, wenn man es mit wenigen Worten zusammenfassen möchte. Allerdings frage ich mich doch, ob man das was wir derzeit haben, überhaupt als Gemeinschaft bezeichnen kann.
 
Ich glaube, das ist irgendwie der Kerngedanke von Marx.;)

Ist er das oder war er das? Der Kerl ist doch schon lange tot. ;)

Naja, und sehr weit hat er diesen Grundgedanken offenbar nicht verfolgt.

Das philosophische Grundproblem ist jedoch, dass der Utilitarismus seine zentralen Begriffe - weder das größte Glück, noch das größte Leid - bestimmen kann, weil das für jeden Menschen was anderes ist.

Das glaube ich nicht, sondern denke, dass die Menschen grundsätzlich gleich empfinden, was für sie das größte Glück ist und was das größte Leid ist. Denn letztlich will jeder Mensch ein gutes Leben und vor allem möchte jeder Mensch respektiert, wertgeschätzt und geliebt werden. Naja, und Krankheit, Schmerz und Ungerechtigkeit empfinden wohl auch alle Menschen als großes Leid.

Und das es für jeden Menschen etwas anderes ist, ist kein Fehler, sondern gehört zum Menschsein, je entwickelter, desto differenzierter. Aber Individualisierung und Differenzierung ist genau das, wo der statistisch ausgerichtete Utilitarismus versagt. Die Willkür die dem anhaftet ist das größte Problem.

Welche Willkür meinst du damit?
 
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Naja, und sehr weit hat er diesen Grundgedanken offenbar nicht verfolgt.
Denke ich auch. Meiner Meinung nach war der Traum bzw. „Grundgedanke“ eine sozialisierte Gesellschaft, was ja kein schlechter „Grundgedanke“ ist, nur hat er diesen Traum bzw. Grundgedanken in keinster Weise ausbuchstabiert… stattdessen hat er von Diktatur und befreiter Gesellschaft geschrieben und das kann nur schief gehen…
 
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