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Warum wird Karl Marx heute von einigen immer noch verehrt?

Klar, aber wer wird schon in einem Staat leben wollen, der einem verbietet Grundeigentum zu besitzen?
Das ist letztlich eins der vielen kleinen Dinge, die die Bürger "sozialistischer" Staaten zur inneren Kündigung bewegen.
Hauptsächlich Taugenichtse die es sowieso nie zu einem Grundeigentum bringen werden.
Für solche Menschen macht das Sinn. Andere Menschen enteignen um daraus selbst Vorteile zu ziehen.
Problem ist das bei der Einführung des Sozialismus Diejenige die was können, größtenteils flüchten.
Übrig bleiben dann hauptsächlich die Taugenichtse und wenn das was sie enteignen konnten aufgebraucht ist,
bricht ihr System zusammen.
 
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Eigentum und Erbrecht werden zwar als solche bezeichnet, sind aber nur Grundrechte - unterliegen also der Gesetzgebung. Man wird sie nicht komplett abschaffen können, das würde den Wesensgehalt unzulässig berühren, aber man kann sie durchaus einschränken.
Wie auch immer man es nennt, die Spielregeln des (vererbbaren) Eigentums sind von Menschen ausgedacht und könnten, wenn man etwas besseres wüsste, geändert werden.

Marx hat immerhin darüber nachgedacht.
 
Hauptsächlich Taugenichtse die es sowieso nie zu einem Grundeigentum bringen werden.
Für solche Menschen macht das Sinn. Andere Menschen enteignen um daraus selbst Vorteile zu ziehen.
Problem ist das bei der Einführung des Sozialismus Diejenige die was können, größtenteils flüchten.
Übrig bleiben dann hauptsächlich die Taugenichtse und wenn das was sie enteignen konnten aufgebraucht ist,
bricht ihr System zusammen.
Menschen, die sich ein System ausdenken, in dem sie selbst, als Organisatoren und Betreiber die einzig akzeptable Rolle spielen, finde ich auch unsympathisch.
 
Hauptsächlich Taugenichtse die es sowieso nie zu einem Grundeigentum bringen werden.
Für solche Menschen macht das Sinn. Andere Menschen enteignen um daraus selbst Vorteile zu ziehen.
Aber wieso? Sind es wirklich nur Neid und Angst (vor Freiheit, dem eigenen Versagen, drohender Sklaverei), was den Kommunisten letztlich dazu bewegt, das kapitalistische Wirtschaftssystem abzulehnen?

Ich selber hatte auch schon länger ähnliche Vermutungen, also dass des Commies übertriebene, jedoch geheuchelte Moralität, letztlich bloß eine Substitution ist, eigene Defizite zu verdrängen und zu Leugnen.

Die zu Beginn der Industrialisierung aufkommende Diskrepanz zwischen wenigen, reichen Fabrikbesitzern und vielen, verarmten Proleten, gab dem Marxismus Feuer. Auch der Nationalsozialismus zehrte davon. Wer die Massen der Idioten mobilisieren will, muss erstmal deren Feinde erfinden und herauskehren und schon hat er sie im Sack. Der brave Arbeiter wurde darauf gedrillt Unternehmer zu hassen, wie der brave Deutsche darauf gedrillt wurde, Juden zu hassen. Same shit, different azzhole. :(
 
Aber wieso? Sind es wirklich nur Neid und Angst (vor Freiheit, dem eigenen Versagen, drohender Sklaverei), was den Kommunisten letztlich dazu bewegt, das kapitalistische Wirtschaftssystem abzulehnen?
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Ja, selbstverständlich. Leute, denen es nicht gelungen ist, ein reicher Erbe zu sein oder durch gute Beziehungen zu einflussreichen Systemzäpfchen einen guten Posten zu ergattern, wo wenig Arbeit fürstlich entlohnt wird, die haben nicht nur versagt, die sind auch schlechte Verlierer.

Jeder weiß doch, dass jeder es schaffen kann, im guten Kapitalismus. Wir alle können Millionäre sein und die Teller waschen sich von alleine.
 
Ja, selbstverständlich. Leute, denen es nicht gelungen ist, ein reicher Erbe zu sein oder durch gute Beziehungen zu einflussreichen Systemzäpfchen einen guten Posten zu ergattern, wo wenig Arbeit fürstlich entlohnt wird, die haben nicht nur versagt, die sind auch schlechte Verlierer.

Jeder weiß doch, dass jeder es schaffen kann, im guten Kapitalismus. Wir alle können Millionäre sein und die Teller waschen sich von alleine.
Du bist also einer, der es versucht hat, gescheitert ist, und resigniert hat. Hört sich jedenfalls danach an.
Ich hab mal gelesen, dass die meisten Millionäre gar nicht erst vorhatten, Millionär zu werden.
Sollte das stimmen, ist der Vorsatz "Ich werd bald Millionär!" eher ziemlich doof. :(
 
Ja, selbstverständlich. Leute, denen es nicht gelungen ist, ein reicher Erbe zu sein oder durch gute Beziehungen zu einflussreichen Systemzäpfchen einen guten Posten zu ergattern, wo wenig Arbeit fürstlich entlohnt wird, die haben nicht nur versagt, die sind auch schlechte Verlierer.

Jeder weiß doch, dass jeder es schaffen kann, im guten Kapitalismus. Wir alle können Millionäre sein und die Teller waschen sich von alleine.
Was richtig ist, ist das Schenkung der normale Weg ist reich zu werden.
Was grundsätzlich aber noch nicht schlecht ist, weil wenn ich etwas leiste das meine Mitmenschen so außergewöhnlich finden
das auch noch mein Kind davon profitieren kann, dann ist daran nichts schlecht.
Obwohl ich grundsätzlich eine Erbschaftssteuer, mit einem Freibetrag (soll ja nicht jeden kleinen treffen), für sinnvoll erachte. Auch eine Schenkungssteuer.
Mein Einkommen aus Erwerbstätigkeit muss ich auch versteuern, also sollte man das auch versteuern müssen.
Ich bin auch nicht in reiche Verhältnisse geboren.
Aber viele wälzen sich in Selbstmitleid. Also mit einem normalen IQ (um die 100) und den ernsthaften Willen erfolgreich zu sein, ist es heute kein großes Kunststück Millionär zu werden. Um Milliardär zu werden muss man schon herausragend Talentiert sein und ja, ich bin der Meinung das Menschen nicht so reich werden sollten. Aber um heute Millionär zu werden braucht man kein Genie sein.
Aber klar, desto nützlichere Talente man hat, desto einfacher ist es.
Ich habe es auch geschafft und meine Talente halten sich in Grenzen.
Aber viele glauben wenn sie 40 Stunden in einer "Erwerbshängematte" verbringen, soll heißen, nur einen Job machen den überhaupt erst jemand anderes für sie geschaffen hat, das sie sehr sensationelles geleistet haben.
Ich habe meinen Arbeitsplatz selbst geschaffen und habe schon viele 80 Stunden Wochen hinter mir.
Natürlich kann es nicht jeder schaffen, aber es will auch gar nicht jeder schaffen. Ja, im Lotto gewinnen will fast jeder.
Aber es mit außergewöhnliche Einsatz zu schaffen, wollen die Wenigsten, weil anderes bequemer ist.
 
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Du bist also einer, der es versucht hat, gescheitert ist, und resigniert hat. Hört sich jedenfalls danach an.
Nein. Es ist mir ein bisschen peinlich, aber ich habe es nicht nur geschafft sondern bin auch noch Erbe und habe nur insofern resigniert, irgendjemanden irgendwie belehren zu können.
Ich hab mal gelesen, dass die meisten Millionäre gar nicht erst vorhatten, Millionär zu werden.
Sollte das stimmen, ist der Vorsatz "Ich werd bald Millionär!" eher ziemlich doof. :(
Ich hatte es mir auch nicht vorgenommen. :)

Aber mal zum Thema: Es gibt sehr viele Menschen auf der Welt, die überwiegende Mehrheit, die kaum eine Chance hat, so satt, so gesund und so alt zu werden, wie wir beide. Mir tut das leid und dem Herrn Marx tat es wohl auch leid. Dir gar nicht?
 
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