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Sprüche, Weisheiten, Zitate

AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

So einfach ist das Leben ...:schnl:

Aber nur solange wie keine Konkurrenz ins Spiel kommt...
Aber wahrscheinlich denken viele Menschen: Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht :dontknow:

Du meinst, es handele sich um einen Denkfehler? Ich tippe eher, dass Kompliziertheit mit gefühlter Ungerechtigkeit zu tun hat. :dontknow:

Lg Kaawi :)
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

1. Aber nur solange wie keine Konkurrenz ins Spiel kommt...


2. Du meinst, es handele sich um einen Denkfehler?

3. Ich tippe eher, dass Kompliziertheit mit gefühlter Ungerechtigkeit zu tun hat. :dontknow:

Lg Kaawi :)

Zu 1.:
Ja, deshalb setzt sich langsam aber sicher auch die Kooperation in Zusammenhängen durch, in denen früher die Konkurrenz dominierte, wie z.B. in der Realwirtschaft ...

Zu 2.:
Ja !

Zu 3.:
Wie meinst Du das :dontknow:
Gibt es einen Unterschied zwischen gefühlter und objektiver Ungerechtigkeit :dontknow:

Hinter meinen Fragen steckt folgende Überlegung:

Wenn weltweit heute ca. 500 Personen zusammen über größeres Kapital als ca. 3 Millliarden im Rest der Menschheit verfügen, wobei 3 Milliarden Menschen knapp die Hälfte der heutigen Menschheit ausmachen, ist das eine gefühlte oder eine objektive Ungerechtigkeit :dontknow:

LG, moebius
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Zu 1.:
Ja, deshalb setzt sich langsam aber sicher auch die Kooperation in Zusammenhängen durch, in denen früher die Konkurrenz dominierte, wie z.B. in der Realwirtschaft ...
Tut sie das, oder sollte sie es aufgrund theoretischer Erwägungen?
Wo konkret ist dieser Wandel zu beobachten außer in Theorien?

Denkfehler wären leicht zu korrigieren, ich behaupte, es fehlt der Wille zur Verteilungsgerechtigkeit.
Zu 3.:
Wie meinst Du das :dontknow:
Gibt es einen Unterschied zwischen gefühlter und objektiver Ungerechtigkeit :dontknow:
Ja, etwas kann z.B. objektiv ungerecht sein, ich brauche aber dennoch nicht darunter zu leiden, weil ich vielleicht gar keinen Anspruch auf Gerechtigkeit erhebe, dann fühle ich auch keine Ungerechtigkeit und halte andere möglicherweise für kleinkariert.

Hinter meinen Fragen steckt folgende Überlegung:

Wenn weltweit heute ca. 500 Personen zusammen über größeres Kapital als ca. 3 Millliarden im Rest der Menschheit verfügen, wobei 3 Milliarden Menschen knapp die Hälfte der heutigen Menschheit ausmachen, ist das eine gefühlte oder eine objektive Ungerechtigkeit :dontknow:

Das ist keine Ungerechtigkeit mehr, das ist ein Verbrechen!

Lg Kaawi
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

1. Tut sie das, oder sollte sie es aufgrund theoretischer Erwägungen?
2. Wo konkret ist dieser Wandel zu beobachten außer in Theorien?

3. Denkfehler wären leicht zu korrigieren, ich behaupte, es fehlt der Wille zur Verteilungsgerechtigkeit.

4. Ja, etwas kann z.B. objektiv ungerecht sein, ich brauche aber dennoch nicht darunter zu leiden, weil ich vielleicht gar keinen Anspruch auf Gerechtigkeit erhebe, dann fühle ich auch keine Ungerechtigkeit und halte andere möglicherweise für kleinkariert.


5. Das ist keine Ungerechtigkeit mehr, das ist ein Verbrechen!

Lg Kaawi

Zu 1.:
Auch hier sind bestimmte theoretische Überlegungen ihrer Zeit schon weit voraus, wobei ich etwa an die mathematisch-spieltheoretischen Untersuchungen der Wirtschaftswisssenschaftler Reinhard Selten, Oskar Harsanyi und John Nash denke, die sogar Mitte der 90-iger Jahre den Ökonomie-Nobelpreis für ihre Weiterführung der bereits 1944 erschienen "Spieltheorie und ökonomisches Verhalten" (John von Neumann/Oskar Morgenstern) erhalten hatten ...
Zu 2.:
In realwirtschaftlichen Joint Ventures, Kopperationen zwischen Konzernen und Firmen ...

Zu 3.:
Hinter Denkfehlern stecken of unbewusste emotionale Konflikte, weshalb diese Denkfehler gar nicht leicht zu korrigieren sind ...:nein:

Zu 4.:
Das wäre aber eine ziemlich armselige Strategie, die mich an den Vogel Strauß erinnert, der seinen Kopf in den Wüstensand steckte und glaubte, die Bedrohung sei nicht mehr vorhanden, weil er sie nicht sehen würde...

Zu 5.:
Ja, aber leider gibt es keinen Strafgerichtshof für solche Verbrechen an der Menschheit/Menschlichkeit ...

LG, moebius
 
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Zu 3.:
Hinter Denkfehlern stecken of unbewusste emotionale Konflikte, weshalb diese Denkfehler gar nicht leicht zu korrigieren sind ...:nein:
Genau das war meine MEINE ursprüngliche Aussage, und emotional motivierte Haltungen als Denkfehler zu bezeichnen, stinkt gewaltig nach überheblicher Rechthaberei und nicht nach lösungsorientiertem Problembewusstsein. :zunge4:
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Bildung beginnt mit der Einsicht,
bisher ungebildet, eingebildet oder verbildet gewesen zu sein.
W.Z.​
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Genau das war meine MEINE ursprüngliche Aussage, und emotional motivierte Haltungen als Denkfehler zu bezeichnen, stinkt gewaltig nach überheblicher Rechthaberei und nicht nach lösungsorientiertem Problembewusstsein. :zunge4:

Ja, aber ich vermag zu zeigen, dass sich emotional motivierte Haltungen in der Art und Weise des Denkens z.B. als Denk-Fehler niederschlagen ..., auch wenn die Erkenntnis dieses Zusammenhangs (fast) nichts nützt...:clown3:

LG, moebius
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Ja, aber ich vermag zu zeigen, dass sich emotional motivierte Haltungen in der Art und Weise des Denkens z.B. als Denk-Fehler niederschlagen ..., auch wenn die Erkenntnis dieses Zusammenhangs (fast) nichts nützt...:clown3:

LG, moebius

Aber nützen könnte es, wenn erst die Rückkoppelung der Emotionalität an die menschlichen Grundbedürfnisse und Begierden durchleuchtet, und danach der daraus resultierende Denkfehler, der höchstwahrscheinlich seine Funktion in der Legitimation der bestehenden Verhältnisse hat, verstanden und aufgelöst würde!

Lg Kaawi
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

>Moebius, Kaawi, Beitrag 5587, 5588:

Da bin ich mit Scilla (anderer thread) einer Meinung:

Wir
  1. fühlen,
  2. denken,
  3. sprechen oder handeln (und zwar genau in der Reihenfolge)
oder wir
  1. fühlen,
  2. sprechen oder handeln
ohne vor dem Sprechen oder Handeln zu denken.

Eine Hierarchie zwischen Denken und Fühlen möchte ich, ehrlich geschrieben, gar nicht. Ab dem 20. Lebensjahr besitzt weder der gedanken-, noch der gefühllose Mensch ein Ansehen.

Liebe Grüße

Zeili
 
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Aber nützen könnte es, wenn erst die Rückkoppelung der Emotionalität an die menschlichen Grundbedürfnisse und Begierden durchleuchtet, und danach der daraus resultierende Denkfehler, der höchstwahrscheinlich seine Funktion in der Legitimation der bestehenden Verhältnisse hat, verstanden und aufgelöst würde!

Lg Kaawi

Ja
, das ist schon deshalb sinnvoll, weil die Denkprozesse in der Entwicklung des Individuums triebhaft-affektive Prozesse zu ihrer Voraussetzung haben, oder mit den Worten von Meister NIETZSCHE:
"Unter jedem Gedanken steckt ein Affekt."

LG, moebius
 
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